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Die Linke im Saarland ist spitze...

3. September 2008
Saarland-CDU schmiert ab
Lafontaine vor SPD

Die Linke im Saarland liegt mit ihrem Spitzenkandidaten Oskar Lafontaine erstmals vor der SPD. Nach der Forsa-Umfrage des "Stern" würden sich bei der Landtagswahl im Herbst nächsten Jahres 24 Prozent der Saarländer für die Linke und 23 Prozent für die SPD entscheiden.

Die CDU unter Ministerpräsident Peter Müller muss demnach mit herben Verlusten rechnen. Sie käme auf 37 Prozent, rund 10 Prozent weniger als bei der letzten Landtagswahl 2004. Die FDP könnte der Befragung zufolge mit 7 Prozent der Stimmen rechnen. Die Grünen müssten mit rund 5 Prozent um den Wiedereinzug in den Landtag bangen.

Maas abgeschlagen

Könnten die rund 800.000 wahlberechtigten Saarländer ihren Regierungschef direkt wählen, würden sich 36 Prozent für Müller entscheiden. 23 Prozent sprachen sich für Lafontaine aus. Gerade einmal 14 Prozent würden SPD-Landeschef Heiko Maas ihre Stimme geben.

Sollte nach der Wahl eine Koalition im Saarbrücker Landtag erforderlich sein, wünschen sich 21 Prozent der Saarländer der Umfrage zufolge eine rot-rote Koalition. Jeweils 18 Prozent seien für eine Koalition zwischen CDU und FDP oder CDU und SPD. Nur 14 Prozent der Befragten sprachen sich für eine Fortsetzung der seit 1999 bestehenden Alleinregierung der Union aus.

Bundesweit kann SPD punkten

Nach einer weiteren, bundesweiten Umfrage hat die SPD den Vorsprung zur Linken insgesamt jedoch leicht vergrößert. Demnach gewann die SPD einen Prozentpunkt auf 21 Prozent hinzu. Die Linke fiel in der Wählergunst um einen Punkt auf 14 Prozent. Bundesweit hatte die Linke in der Vorwoche mit 15 Prozent ein Rekordniveau erreicht und den Abstand zu den Sozialdemokraten gut ein Jahr vor der Bundestagswahl auf nur noch 5 Punkte verringert.

Union und FDP kommen in der bundesweiten Forsa-Umfrage für RTL und "Stern" mit zusammen 50 Prozent knapp auf eine absolute Mehrheit. Für CDU/CSU würden - wie in der Vorwoche - 37 Prozent der Wähler stimmen. Die FDP legte 1 Punkt auf 13 Prozent zu, die Grünen blieben konstant bei 10 Prozent.

Für die zwei repräsentativen Umfragen befragte Forsa in der Zeit vom 25. bis 29. August 1001 Bürger im Saarland und 2502 Bürger in ganz Deutschland..


 

Frank Meiser von der saarländischen Organisation ES - Emanzipation Sozial sagt: Politisch verantwortlich für die Massenverelendung, die in einem sehr kurzen Zeitraum in diesem Land organisiert wurde sind die Parteien von SPD, FDP, Bio-FDP (ehemals Grüne), und die CDU/CSU. Diese Parteien haben im Verbund mit allen Massenmedien, in diesem Land die Hartz IV Gesetzgebung und die Agenda 2010 auf den Weg gebracht.

Doch von der sog.: "Die Linke" hören wir keine Signale, dass Hartz IV ersatzlos gestrichen wird und die Agenda 2010 als Bio-Müll kompostiert wird, das ist nicht schön.