Am
1. Mai 2008 Kein Nazi-Aufmarsch in Kaiserslautern
Der Aufruf des Kaiserslauterer „Bündnis
gegen Rechts“ und Fahrtmöglichkeit von Trier über Saarbrücken
nach Kaiserslautern
Saarbrücken (sk) - Am 1. Mai wollen Neonazis aus ganz Rheinland-Pfalz,
Hessen und dem Saarland durch Kaiserslautern und Neustadt/Weinstr. marschieren.
Das Kaiserlauterer „Bündnis gegen Rechts“ ruft dazu
auf, sich an der Gegenveranstaltung zu beteiligen. Geben Sie auch Ihren
Freunden und Bekannten Bescheid. Der Phillip-Mees-Platz befindet sich
fast direkt am Hauptbahnhof.
Treffpunkt für die Gegenveranstaltung: 1. Mai., 10.00 Uhr / Phillip
Mees - Platz
(Platz vor dem Polizeipräsidium in Kaiserslautern)
Aktuelle Informationen finden Sie unter http://klgegennazis.blogsport.de/
Im Folgenden dokumentieren wir den Aufruf des Kaiserslauterer „Bündnis
gegen Rechts“
Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen, ich war ja
kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen, ich war
ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein
Gewerkschafter.
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte."
(Martin Niemöller )
Wie wir erfahren mussten, rufen verschiedene Gebietsgruppen der NPD,
zusammen mit
der "Freien Kameradschaft Kurpfalz" und dem "Aktionsbüro
Rhein-Neckar", für den 1.Mai 2008 getarnt als "Bürger-initiative
für soziale Gerechtigkeit" zu einer Doppeldemonstration in Neustadt/Weinstr.
und Kaiserslautern auf. Sie bedienen sich dabei der Slogans "Arbeit
& soziale Gerechtigkeit für alle Deutschen! Gemeinsam
gegen Globalisierung - Ausbeutung und Überfremdung stoppen!".
Der Aufruf ist
vollgepackt mit rassistischer Propaganda und nationalistischer Sozialdemagogie.
Wir erinnern daran, dass vor 75 Jahren, am 2. Mai 1933 die Nazis mit
der Erstürmung der Gewerkschaftshäuser die legitime Vertretung
der deutschen Arbeitnehmerschaft brutal enthaupteten. Sie haben Gewerkschaftsfunktionäre
eingekerkert, gefoltert und ermordet. Die Erstürmung der Gewerkschaftshäuser
war eine der ersten Etappen auf dem Weg, der mit 60 Millionen Kriegstoten,
über sechs Millionen ermordeten Juden und
zahlreichen Opfern in den Konzentrationslagern endete. Zielstrebig und
gründlich zerschlug das NS-Regime die gesamte Arbeiterbewegung. Mit
zynischer Konsequenz wurde dem 1. Mai seine ursprüngliche Bedeutung
als wichtigster Kampf- und Festtag der internationalen Arbeiterbewegung
geraubt und zum "Tag der nationalen Arbeit"
deklariert.
Ziehen wir die Lehre daraus und stellen uns dagegen!
Im Angesicht und Gedenken dieses Terrors können wir es nicht hinnehmen,
dass alte
und neue Nazis in Kaiserslautern und Neustadt an der Weinstraße
den 1. Mai erneut als Vorwand nutzen, die gesamte demokratische Öffentlichkeit
mit ihren Aufmärschen und Kundgebungen zu provozieren und die Opfer
des NS-Regimes zu verhöhnen.
Wann, wenn nicht jetzt! Wer, wenn nicht
wir!
* Wir fordern alle Verantwortlichen in Politik, Gewerkschaften und Gesellschaft
auf,
den Nazis von heute Einhalt zu gebieten, wenn sie ihre rassistische Propaganda
öffentlich verkünden wollen.
* Wir fordern ein Verbot aller Organisationen und Parteien, die Nazi-Greueltaten
auch heute noch verherrlichen, deren Opfer verhöhnen, sowie Demokratie,
Freiheit und
Menschenrechte beseitigen wollen.
* Wir wollen keine Randale oder aufgezwungene Auseinandersetzungen mit
der Polizei.
Unser Ziel ist es, den Nazis ein breites Bündnis gegen Rechts entgegen
zu stellen.
Treffpunkt: 1. Mai
10 Uhr / Phillip Mees - Platz vor dem Polizeipräsidium KL
Weitere Informationen: http://klgegennazis.blogsport.de/
V.i.S.d.P.: Bündnis gegen Rechts, Postfach 3410, 67622 KL
Fahrtmöglichkeit von Trier:
ab Trier Hbf, 7.30 Uhr, Gleis 11 Süd
an Saarbrücken Hbf 8.40 Uhr, Gleis 12
ab Saarbrücken Hbf 9.04 Uhr, Gleis 5
an Kaiserslautern Hbf, 9.54 Uhr, Gleis 8
Der Aufruf des Kaiserslauterer „Bündnis gegen Rechts“
und Fahrtmöglichkeit von Trier
über Saarbrücken nach Kaiserslautern
Saarbrücken (sk) - Am 1. Mai wollen Neonazis aus ganz Rheinland-Pfalz,
Hessen und
dem Saarland durch Kaiserslautern und Neustadt/Weinstr. marschieren.
Das Kaiserlauterer „Bündnis gegen Rechts“ ruft dazu
auf, sich an der
Gegenveranstaltung zu beteiligen. Geben Sie auch Ihren Freunden und Bekannten
Bescheid. Der Phillip-Mees-Platz befindet sich fast direkt am Hauptbahnhof.
Treffpunkt für die Gegenveranstaltung: 1. Mai., 10.00 Uhr / Phillip
Mees - Platz
(Platz vor dem Polizeipräsidium in Kaiserslautern)
Aktuelle Informationen finden Sie unter http://klgegennazis.blogsport.de/
Im Folgenden dokumentieren wir den Aufruf des Kaiserslauterer „Bündnis
gegen Rechts“
Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen, ich war ja
kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen, ich war
ja kein
Sozialdemokrat.
Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein
Gewerkschafter.
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte."
(Martin Niemöller )
Wie wir erfahren mussten, rufen verschiedene Gebietsgruppen der NPD,
zusammen mit
der "Freien Kameradschaft Kurpfalz" und dem "Aktionsbüro
Rhein-Neckar", für den
1.Mai 2008 getarnt als "Bürger-initiative für soziale Gerechtigkeit"
zu einer
Doppeldemonstration in Neustadt/Weinstr. und Kaiserslautern auf. Sie bedienen
sich
dabei der Slogans "Arbeit & soziale Gerechtigkeit für alle
Deutschen! Gemeinsam
gegen Globalisierung - Ausbeutung und Überfremdung stoppen!".
Der Aufruf ist
vollgepackt mit rassistischer Propaganda und nationalistischer Sozialdemagogie.
Wir erinnern daran, dass vor 75 Jahren, am 2. Mai 1933 die Nazis mit
der Erstürmung
der Gewerkschaftshäuser die legitime Vertretung der deutschen Arbeitnehmerschaft
brutal enthaupteten. Sie haben Gewerkschaftsfunktionäre eingekerkert,
gefoltert und
ermordet. Die Erstürmung der Gewerkschaftshäuser war eine der
ersten Etappen auf dem
Weg, der mit 60 Millionen Kriegstoten, über sechs Millionen ermordeten
Juden und
zahlreichen Opfern in den Konzentrationslagern endete. Zielstrebig und
gründlich
zerschlug das NS-Regime die gesamte Arbeiterbewegung. Mit zynischer Konsequenz
wurde
dem 1. Mai seine ursprüngliche Bedeutung als wichtigster Kampf- und
Festtag der
internationalen Arbeiterbewegung geraubt und zum "Tag der nationalen
Arbeit"
deklariert.
Ziehen wir die Lehre daraus und stellen uns dagegen!
Im Angesicht und Gedenken dieses Terrors können wir es nicht hinnehmen,
dass alte
und neue Nazis in Kaiserslautern und Neustadt an der Weinstraße
den 1. Mai erneut
als Vorwand nutzen, die gesamte demokratische Öffentlichkeit mit
ihren Aufmärschen
und Kundgebungen zu provozieren und die Opfer des NS-Regimes zu verhöhnen.
Wann, wenn nicht jetzt! Wer, wenn nicht wir!
* Wir fordern alle Verantwortlichen in Politik, Gewerkschaften und Gesellschaft
auf,
den Nazis von heute Einhalt zu gebieten, wenn sie ihre rassistische Propaganda
öffentlich verkünden wollen.
* Wir fordern ein Verbot aller Organisationen und Parteien, die Nazi-Greueltaten
auch heute noch verherrlichen, deren Opfer verhöhnen, sowie Demokratie,
Freiheit und
Menschenrechte beseitigen wollen.
* Wir wollen keine Randale oder aufgezwungene Auseinandersetzungen mit
der Polizei.
Unser Ziel ist es, den Nazis ein breites Bündnis gegen Rechts entgegen
zu stellen.
Treffpunkt: 1. Mai
10 Uhr / Phillip Mees - Platz vor dem Polizeipräsidium KL
Weitere Informationen: http://klgegennazis.blogsport.de/
V.i.S.d.P.: Bündnis gegen Rechts, Postfach 3410, 67622 KL
Fahrtmöglichkeit von Trier:
ab Trier Hbf, 7.30 Uhr, Gleis 11 Süd
an Saarbrücken Hbf 8.40 Uhr, Gleis 12
ab Saarbrücken Hbf 9.04 Uhr, Gleis 5
an Kaiserslautern Hbf, 9.54 Uhr, Gleis 8
|