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EU-Parlament stürzt die Decke auf
den Kopf
Vorfall sollte wohl vertuscht werden
Strasbourg (sk) - Dem Europaparlament in Strasbourg ist die Decke auf
den Kopf
gefallen: Im Plenarsaal des Strasbourger Parlamentsgebäudes sind
nach französischen
Medienberichten, Teile der Decke eingestürzt. Verletzt wurde bei
dem Einsturz
niemand. Nun werden Vorwürfe laut, dass die EU diesen Vorfall vertuschen
wollte.
Denn, obwohl der Unfall bereits am vergangenen Donnerstag passiert war,
hat das
Europaparlament die Öffentlichkeit erst eine Woche später informiert.
Bei dem Einsturz sind etwa zehn Prozent der Deckenverkleidung des Plenarsaal
eingestürzt. Glücklicherweise hat sich niemand in dem Saal befunden.
Die
Abgeordneten weilen immer noch in den Sommerferien und es war auch zum
Glück keine
Touristengruppe in dem Saal.
Auf einem Video von StrasTV ( http://www.youtube.com/watch?v=sRFIrzG1Z9A
) ist das
Ausmaß des Einsturzes samt Schutthalde zu sehen: Die hinteren Sitzreihen
des
Plenarsaales sind von Schutt praktisch zugedeckt. StrasTV unterstellt
der EU, dass
sie erst wegen dem Video auf ihrer Internetseite an die Öffentlichkeit
getreten sei.
Ein Elsäßer Spötter meinte gar, es sei im Plenarsaal derart
mit Lügen hantiert
worden, dass die Decke sich verzogen habe und der Einsturz nur noch eine
Frage der
Zeit war.
Der Grund für den Einsturz ist noch unbekannt, wie die EU in ihrer
Erklärung zu dem
Vorfall mitteilte. Die Reparaturarbeiten haben inzwischen begonnen, bis
zum Ende der
Sommerpause im September soll der Schaden jedoch ohne Pfusch behoben sein.
Nach Deckeneinsturz im Strasbourger Europaparlament
könnte jetzt die Verlegung der nächsten Plenarsitzung von Straßburg
nach Brüssel anstehen
Besuchergruppen werden wohl erst in der
letzten Augustwoche erfahren, ob sie das EU-Parlament besuchen können
Strasbourg (sk) - Der teilweise Einsturz der Zwischendecke im Plenarsaal
des
Europaparlaments in Strasbourg könnte eine Verlegung der ersten Sitzung
im September
nach Brüssel nach sich ziehen. Dies berichten mehrere französische
Zeitungen. Die
Entscheidung, ob die Plenarwoche in Straßburg abgehalten werden
kann, wird jedoch
wohl erst in der letzten Augustwoche fallen, sagte der Sprecher de Parlaments,
Jean
Yves Loog am vergangenen Donnerstag. Es werde davon abhängen ob die
Reparaturarbeiten bis dahin so weit abgeschlossen sind, dass kein Risiko
für die
Abgeordneten besteht.
Hintergrund des Vorfalls, bei dem es glücklicherweise keine Verletzten
gab, da sich
Europas Parlamentarier noch in der Sommerpause befinden und auch keine
Besuchergruppen sich vor Ort aufhielten, waren nach ersten Untersuchungen
Teile der
Zwischendeckenaufhängung, die aus Plastik waren. Diese sollen nun
durch reine
Metall-Aufhängungen mit deutlich größerer Tragkraft ersetzt
werden. Nach Angaben des
französischen Grünen und Parlaments-Vizepräsident Gérard
Onesta gegenüber der
nachrichtenagenzur AFP soll außerdem ein Sicherheits- bzw. Alarmsystem
einbebaut
werden, um ein Herabstürzen in Zukunft zu verhindern.
Unklar ist allerdings, ob die notwendigen Arbeiten zeitgerecht abgeschlossen
werden
können, hieß es aus dem Parlament: Die Arbeiten seien kompliziert
und es wird
derzeit gegen die Uhr gearbeitet. Eine Experten-Kommission müsste
die
Sicherheitsfrage um den 26. August klären, diese verantwortliche
Letztentscheidung
liegt jedoch beim Parlamentspräsidium.
Die nächste Plenarsitzung ist für die erste Septemberwoche
anberaumt. Eine Verlegung
nach Brüssel, wo das Parlament seinen zweiten Sitz samt Plenarsaal
hat, steht daher
zu erwarten.
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