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Jetzt auch noch Feuer in Atomkraftwerk
Vandellos II bei Tarragona
Katastrophe
im spanischen Pannenreaktoren könnte verheerende Folgen für
ganz Europa haben
Tarragona (sk) - Im Atomkraftwerk Vandellos II nahe Tarragona ist am vergangenen
Sonntag ein Feuer ausgebrochen. Die Flammen seien nach circa zwei Stunden
gelöscht
worden, teilte die Aufsichtsbehörde für nukleare Sicherheit
mit. Die Anlage sei
sofort abgeschaltet worden. “Der Zwischenfall hatte keinerlei Auswirkungen
für die
Beschäftigten des Kraftwerks und für die Umwelt“, beeilte
sich die Behörde zu
betonen.
Nach spanischen Medienberichten ereignete sich der Brandt im konventionellen
Bereich
des Atomkraftwerks und weit entfernt von den Nuklearbrennstäben.
Eine Untersuchung
solle Aufklärung über die Ursache des Feuers geben.
Unterdessen verlangten spanische Umweltschützer, wie die Organisationen
Greenpeace
und Ecologistas en Acción. dass der Pannenreaktor Vandellos II,
sowie die in
nächster Nähe gelegenen Reaktoren Ascó I und Ascó
II, sofort stillgelegt werden. In
den Anlagen war es in letzter Zeit zu mehreren Störfällen gekommen.
Die Organisationen Greenpeace und Ecologistas en Acción wiesen
darauf hin, dass es
in den Anlagen in letzter Zeit mehrere Zwischenfällen gegeben habe.
Den Betreibern
der Atomkraftwerke müsse die Genehmigung entzogen werden, forderten
Greenpeace und
Ecologistas en Acción.
Wegen eines, rund sechs Monate lang verschwiegenen Störfalls im
Atomkraftwerk Ascó I
bei Tarragona droht den AKW-Betreibern derzeit eine Rekordstrafe von bis
zu 22,5
Millionen Euro. Wie hoch der Gesamtschaden bei einem Supergau, dem größten
anzunehmenden Unfall in einem Atomkraftwerk, zu beziffern wäre ist
unbekannt. Die
Folgen eines Supergaus in Spanien, bei den in Mitteleuropa vorherrschenden
Südwestströmungen, werden aber mit Sicherheit größere
Dimensionen haben, als die
Reaktorkatastrophe von Tschernobyl am 25. April 1986.
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