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Offiziellen Feiern zum 55. Jahrestag des Beginns der cubanischen Revolution haben begonnen
Santiago de Cuba (sk) - In Cuba haben die offiziellen Feiern zum 55. Jahrestag des Beginns der cubanischen Revolution begonnen. Vor rund 10 000 geladene Gäste in der Moncada-Kaserne in Santiago de Cuba eröffnete Präsident Raúl Castro ein großes Kulturprogramm. Mit dem Festakt gedenken die Cubaner des Sturms
auf die Moncada-Kaserne in Santiago am 26. Juli 1953, mit dem die Revolution
auf der Karibikinsel begann. Am Aufstand gegen die Regierung des Diktators
Fulgencio Batista waren Ende der 1950er Jahre unter anderem der spätere
cubanische Präsident Fidel Castro und Ernesto "Che" Raúl Castro widmete die Feiern seinem erkrankten Bruder Fidel, der nicht an den Feierlichkeiten teilnahm. Der 82-Jährige hatte die Regierungsgeschäfte vor zwei Jahren an seinen Bruder Raúl abgegeben und war seitdem nicht mehr öffentlich aufgetreten. In der anschliessenden Festrede dämpfte Raúl
Castro die Erwartungen der Kubaner auf Wirtschaftsreformen. Es werde alles
getan, die Konsequenzen aus der internationalen Finanzmarktkrise einzudämmen,
sagte der 77jährige. Angesichts der hohen Ölpreise müsse
vor allem beim Treibstoff gespart werden. Die hohen Lebensmittelpreise
treffen Der in Militäruniform auftretende Castro kündigte in der landesweit übertragenen Rede an, weiter in die Modernisierung der Armee und die Verteidigung Kubas zu investieren. Weitere gesellschaftliche oder wirtschaftliche Liberalisierungsmassnahmen gab Castro nicht bekannt.
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