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Stadtzeitung |
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Abzocker jetzt unter neuem Dach in Luxembourg vereinigt Angeblich zukunftsweisende Energiekooperation für die Großregion Saarbrücken (sk) – Das Großherzogtum Luxemburg und die Bundesländer Saarland und Rheinland-Pfalz arbeiten in der Energiepolitik der Großregion eng und vertrauensvoll zusammen. Das bekräftigten der Minister für Wirtschaft und Außenhandel des Großherzogtums Luxemburg Jeannot Krecké und seine Kollegen Joachim Rippel (Saarland), sowie Margit Conrad (Rheinland-Pfalz) auf einer Pressekonferenz am 6. August 2008 in Saarbrücken. Minister Jeannot Krecké stellte dabei den
Zusammenschluss dreier Energieunternehmen in der Region vor. Wie Luxemburgs Wirtschafts- und Außenhandelsminister Jeannot Krecké bestätigte, werde der Luxemburger Staat als Hauptanteilseigner der neu zu gründenden Gesellschaft dafür Sorge tragen, dass die Arbeitsplätze, sowohl in Deutschland als auch in Luxemburg, erhalten bleiben. „Keiner der künftigen Anteilseigner hat dieses Prinzip während den Verhandlungen je in Frage gestellt, so Krecké weiter." Ministerin Margit Conrad: „Ich begrüße die Erklärung des Hauptaktionärs, das regionale Engagement des Unternehmens zu stärken. Saar Ferngas als Gasversorger mit seinem Gasnetz hat eine erhebliche Bedeutung für die Energieinfrastruktur in einem großen Teil von Rheinland-Pfalz. Wir erwarten, dass das Unternehmen auch als Partner über die Beteiligungsstadtwerke den Ausbau dezentraler Infrastruktur und regionale Energieangebote unterstützt.“ Über die EnergieSüdwest in Landau sei Saar Ferngas zum Beispiel an dem ersten Geothermie-Kraftwerk beteiligt. „Die neue Struktur stärkt nicht nur die Großregion. Sie ist auch ein industriepolitischer Erfolg. Die Vorbereitungen für den Zusammenschluss verliefen in enger Abstimmung zwischen den Regierungen. Wir freuen uns auf die langfristig angelegte Zusammenarbeit mit Luxemburg,“ erklärte der saarländische Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Joachim Rippel. |
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