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Stadtzeitung

Nicht jede Schikane der Arge ist zumutbar

Hartz IV Bezieher muss Zeit für Jobsuche bleiben


Mainz (sk) - Empfänger von Arbeitslosengeld II müssen keine vom Jobcenter
vermittelten Arbeitsgelegenheiten annehmen, wenn ihnen dadurch nicht mehr genügend
Zeit zur Arbeitssuche bleibt.

Das Rheinland-pfälzische Landessozialgericht hob damit ein Urteil des Sozialgerichts
Koblenz auf. Kläger war ein Erwerbsloser Koblenzer der von der zuständigen Arge zu
einer dreimonatige Arbeitsgelegenheit mit 30 Wochenstunden verdonnert worden war. Um
in den „Genuss“ einer sogenannten Vergütung von 1.25 EURO die Stunde zu gelangen,
hielt der Fallmanager eine tägliche Reisezeit von zwei mal 45 Minuten für
angebracht.

Der Kläger hatte die Arbeit mit der Begründung abgelehnt, dass die Fahrtkosten
alleine schon die Aufwandsentschädigung übersteigen würden.
Das Fallmanagement der Arge Koblenz kürzte daraufhin das ALG II des Undankbaren um
30 Prozent.

Die Richter des Landessozialgericht in Mainz sahen die Angelegenheit ein wenig
anders und urteilten, eine Wochenarbeitszeit von 30 Stunden sei bei einer Fahrtzeit
von 45 Minuten je Richtung nicht zulässig. Zwar müssten erwerbsfähige Hartz-IV-
Bezieher jede zumutbare Arbeit annehmen. Sie müssten aber auch die Möglichkeit
behalten, sich um ein Ende der Hilfsbedürftigkeit zu bemühen.

Der Kläger habe nicht mehr ausreichend Zeit gehabt, sich über Stellenangebote zu
informieren, Bewerbungen zu schreiben und an Vorstellungsgesprächen teilzunehmen.


_www.nachtschwester-lackmeier.de_ (http://www.nachtschwester-lackmeier.de/)
Jutta Lindner, bekannt aus ihrem eigenen Stück “Blein Däit”, in dem sie
acht verschiedene Rollen spielt und als Sexologin JuLi May aus “Sexologie ohne
Hut” stellt mit “Nachtschwester Lackmeier” ihr drittes Solo vor
Stichwort „Krankenschwester“: Ist das Sexy Hexy im Minikittel? Florence
Nightingale? Oberschwester Hildegard? Oder Stefanie u. a. Serienheldinnen?
Oder von allem etwas?
Eloise Lackmeier / Jutta Lindner – ihres Zeichens echte Krankenschwester –
geht diesen Klischees auf den Grund.
Während sie im Frühstückscafé vom Nachtdienst relaxt, klärt sie die anderen
Cafe-gäste (sprich: Zuschauer) über wahre Inhalte des
Krankenschwesternalltags auf: Welche 1001 Probleme plagen Patienten und
Mitarbeiter? Warum beziehen
sich erotische Phantasien fast nie auf Krankenpfleger? Wie viel Pflege
beansprucht der Stations-Computer? Warum können Sparmaßnahmen dem Wohlbefinden
dienen? Was haben viele moderne PflegerInnen mit Jürgen Klinsmann gemeinsam?
Man macht auch Bekanntschaft mit der allzu menschenfreundlichen Kollegin
Melanie, der Benefiz-Sängerin und „Superstars“ - Verweigerin Cheyenne
Recktenwald, und nicht zuletzt mit der taffen Oma Frieda Lackmeier.
Ein Kabarettabend nicht nur für Insider: kritisch, bissig und humoresk (auch
wenn das Lachen mitunter im Hals stecken bleibt…). Garantiert rezeptfrei!
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_www.nachtschwester-lackmeier.de_ (http://www.kir-resonanz.de/)
"Ein Garant, die Lachmuskeln bis zum Äußersten zu reizen, war Jutta Lindner.
…Prädikat` uneingeschränkt sehenswert`. Denn Lindner lässt von der
tyrannischen Oberschwester bis zum Lobpreis des digitalen Fieberthermometers kein
Klischee des Krankenschwesternalltags ungeschoren davonkommen… " sad
Saarbrücker Ztg. Kritik zum "Sommerkabarett - Festival" Mo. 25. 06. 07
Als Nachtschwester Eloise Lackmeier geht Jutta Lindner den Krankenschwester
- Klischees auf den Grund, bringt aber auch sehr ernste, schwierige Themen
wie Verwaltungsaufwand und Personaleinsparungen auf den Tisch.
Hintergrundwissen ist bei Lindner garantiert: Sie arbeitet seit 20 Jahren als
ausgebildete
Krankenschwester und kann daher „aus dem Vollen schöpfen“. Heute ist sie in
der Uni-Klinik Homburg beschäftigt.
Die 39-Jährige kann sich in ihrer Rolle voll entfalten, die verschiedensten
Figuren darstellen und auch ihr sängerisches Talent darbieten. Sie betritt
die Bühne, die im Stück eine Frühstückskneipe ist und das Publikum die übrigen
Cafégäste: „Feierabend!“ Sie erzählt von den Problemen der Patienten und
Mitarbeiter, wundert sich, dass sich erotische Fantasien fast nie auf
Krankenpfleger beziehen, lamentiert über die aufwendige Pflege des Computers, und
spielt eine holländische Verwaltungsangestellte (eine ­sprach­liche
Mammutleistung),… " es Heftche" Neunkirchen Sept. 07
„Krankenschwestern trinken ständig Kaffee, sind nur genervt und poppen, bis
der Arzt kommt.“ Mit diesen Klischees räumte die Kabarettistin Jutta Lindner
alias Eloise Lackmeier gründlich auf … Sie verheimlichte auch die schwarzen
Schafe ihres Gewerbe nicht. Für die bitterböse Passage über den Handel mit
abgelaufenen Herzklappen oder den sechsfachen Mord der „mitleidigen“ Melanie
erntete sie Sonderapplaus“…spitzzüngiger Vortrag…
Eva Tybil Schmitt Neunkircher Rundschau 12.09.07
…kritisch, bissig und humorvoll durchleuchtet Lindner alle Facetten… Auf
recht unterhaltsame Art und Weise nahm sie die täglichen Arbeitsabläufe sowie
die gesellschaftlichen Missstände gekonnt auf die Schippe…Es gelang ihr, das
Publikum zu begeistern.
Bernhard Reichhart Homburger Nachrichten 12.10.07
Natürlich kommen wir gerne auch zu Ihnen, auch Kurzprogramme für Galas
Kontakt: KIR Resonanz 0681/583816

EMANZIPATION SOZIAL - ES als eine Antwort auf die Totalität der Hartz IV Parteien und der sich gleich - geschalteten Massenmedien .................