Berühmte Lausbuben in Saarbrücken
Goethe-Institut zeigt Exponate zu Max und Moritz
Saarbrücken (sk) - Noch bis zum 16. Juni 2008 zeigt das Goethe-Institut Nancy in der Stadtbibliothek Saarbrücken, Gustav-Regler-Platz 1, eine Ausstellung rund um Wilhelm Buschs Kinderbuchklassiker "Max und Moritz". Neben verschiedenen deutschen und französischen Ausgaben der Bildergeschichte gibt es allerhand Alltagsgegenstände mit den Köpfen der beiden Lausbuben zu sehen. Der Eintritt ist frei.
Anlass für die Wanderausstellung des Goethe-Instituts ist der 175. Geburtstag sowie der 100. Todestag des Satirikers Wilhelm Busch, dessen humorvollen und satirischen Texte und Bilder seit fast 150 Jahren begeistern. Max und Moritz ist seine berühmteste Geschichte. Sie wurde in mehr als 200 Sprachen und Mundarten übersetzt und gehört bis heute zu den populärsten Kinderbüchern.
Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten der Bibliothek, Dienstag bis Freitag jeweils 11 Uhr bis 18 Uhr sowie Samstag 10 bis 13 Uhr, besucht werden.

Chinas wachsender Einfluss in Afrika. Über die Angst des Westens von Afrikas Rohstoffen abgeschnitten zu werden und die Kritik an Chinas Afrika­Politik. Ein Blick hinter die Kulissen. Datum: 16. Juli 2008 ab 19:00 Ort: N.N. Nauwieser 19, Nauwieserstr. 19, Saarbrücken Referentin: Ella Daschkey, Asienstiftung Essen Veranstaltungsart: Vortrag mit anschliessender Diskussion Eintritt? Frei!Seitdem selbst Weihnachtsbäume teurer werden, weil China die Nadelhölzer vermehrt nachfragt, ist fast jedem Bürger bewusst: Chinas Rohstoffhunger wächst.Das rohstoffreiche Afrika, lange Zeit nur als Krisenkontinent wahrgenommen, wird zum Teil heftig von China und anderen rohstoffabnehmenden Staaten umworben. Chinas starke Nachfrage bedeutet auch für europäische Konsumenten steigende Preise bei knappen Gütern, da Erdöl, Erdgas, Metalle, Coltan und Gold auch für die europäische Wirtschaft gefragte Rohstoffe sind. Afrikanische Regierungen sehen China teilweise als Alternative, um sich aus Abhängigkeitsverhältnissen mit westlichen Staaten zu lösen.Kritiker bemängeln jedoch, dass China in den vertretenen Ländern nicht genügend auf die Einhaltung und Durchsetzung von Menschenrechten achtet, um eigene wirtschaftliche Interessen nicht zu gefährden.Ella Daschkey von der Asienstiftung Essen wird im Rahmen eines Vortrages mit anschliessender Diskussion die erstarkende wirtschaftliche und kulturelle Kooperation zwischen China und Afrika u.a. an den Fallbeispielen Angola und Sudan präsentieren und aufzeigen, welche positiven und negativen Konsequenzen dies für Europa haben könnte.Organisiert durch: Netzwerk Entwicklungspolitik Saarland e.V. In Kooperation mit: Heinrich Böll Stiftung Saar Gefördert von InWent aus Mitteln des BMZ

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Stadtzeitung

60 Jahre pax christi Deutschland


Friedens-Radtour Trier-Metz- Luxemburg-Trier, führt zu Orten des Gedenkens und der
Friedensarbeit


Saarbrücken/Trier (sk) - Die katholische Friedensbewegung pax christi feiert dieses
Jahr ihr 60 jähriges Bestehen. pax christi benennt Missstände und bezieht klare
Positionen, wenn Menschenrechte verletzt und Konflikte mit Gewalt ausgetragen
werden. Als christlich motivierte und politisch engagierte Bewegung bemüht sich pax
christi um gerechte Strukturen des Zusammenlebens und zivile Wege der
Konfliktbearbeitung.

Um Prozess des Friedens und der Versöhnung zu fördern, führt pax christi
Informationsveranstaltungen und Kampagnen, Aktionen und Hilfsprojekte durch.
Mitglieder und Gruppen von pax christi sind solidarisch mit denen, die verachtet,
bedroht und ausgegrenzt werden oder in Lebensgefahr bei uns Asyl suchen. Menschen in
pax christi suchen nach Kontakten, Begegnungen und nach Austausch über Probleme des
Friedens.

Die Tour de Pax vom 29. Juni bis Samstag, den 5. Juli 2008 soll die Teilnehmerinnen
und Teilnehmer an Orte führen, die mit der Friedensarbeit im Zusammenhang stehen.
Start ist am Sonntag, den 29. Juni in der Trierer Sichelstraße vor dem Haus
Fetztenreich im Zentrum der Stadt. Die Etappe führt zur KZ Gedenkstätte Hinzert im
Hunsrück. Hier werden die Pedalisten an einer Führung durch das ehemalige
SS-Sonderlager teilnehmen. Die Etappe endet gegen 17.00 Uhr im Hunsrückstädtchen
Hermeskeil.

Am Montag, den 30.Juni startet die Tour de Pax um 9.30 Uhr in Nonnweiler. Hier im
nördlichen Saarland produziert die Rüstungsfirma Diel ihre Tod und Verderben
bringenden Streubomben. Weiter führt die Etappe nach Lebach zum Lager für
Flüchtlinge und Imigranten. Die Friedens-Radtour endet an diesem Tag in
Saarwellingen.

In Saarlouis, Standort der Saarlandbrigade, startet die dritte Etappe vor der
Graf-Werder-Kaserne. Ziel ist die ostfranzösische Stadt Sankt Avold. Am größten
Militärfriedhof der Vereinigten Saaten außerhalb des amerikanischen Kontinents endet
diese Tagesetappe. Der Militärfriedhof ist US- amerikanisches Hoheitsgebiet, kann
allerdings ohne Visa, biometrischen Pass und ohne persönliche Angaben zu Religion,
sexuellen Neigungen, Angaben über Gewerkschaftszugehörigkeit und ein Bekenntnis zu
George Bush, betreten werden.

Metz, die Hauptstadt des Departement Lorraine ist Ausgangsort der vierten Etappe, am
Donnerstag den 3. Juli. Sie führt zunächst nach Sey-Chazelles, zur Robert
Schumann-Gedenkstätte. Während des zweiten Weltkriegs war der in Luxembourg
geborene, spätere Außenminister Frankreichs Mitglied des französischen Widerstandes.
Später war Robert Schuman Präsident des Europäischen Parlaments. Er gilt zusammen
mit Jean Monnet als Gründervater der Europäischen Union. Das Zitat, “Der Europäer
stammt aus dem Elsaß” wird dem Europäer aus Leidenschaft zugesprochen. Robert
Schumann war maßgeblicher Mitgestalter der Straßburger Konvention für Menschenrechte
und bürgerliche Grundfreiheiten, die bereits 1953 von 26 Staaten Europas
unterzeichnet wurden. Bei zahllosen Vortragsreisen, die Robert Schuman zwischen 1953
und 1958 unternahm, warb er stets für die Idee eines geeinten Europas. Von Hagedange
aus geht es per Eisenbahntransfer nach Luxemburg Stadt. Hier steht eine
Stadbesichtigung auf dem Programm.

Die vorletzte Etappe der Tour de Pax führt von Luxembourg Stadt aus nach Echternach
zu einem der Standorte der Firma Monsanto. Erst vor wenigen Wochen war Österreich
unter Strafandrohung der EU-Kommission gezwungen worden, das Importverbot für die
Gentech-Maissorte von Monsanto (MON810) aufzuheben. Diesen fragwürdigen Import hatte
Österreich unter Verweis auf den Gesundheitsschutz seit 1999 verboten. Hintergrund
des Entscheides der EU-Kommission ist ein Verdikt der Welthandelsorganisation (WTO)
gegen wissenschaftlich nicht begründete Handelsschranken von Gentechprodukten in der
EU.

Die Friedens-Radtour Trier-Metz- Luxemburg-Trier endet am Samstag den 5. Juli gegen
14 Uhr in Trier. Der Veranstalter pax christie weist darauf hin, dass für kurz
entschlossene Mitfahrer/innen noch einige Plätze frei sind. Anmeldungen unter der
Rufnummer 06588/7760. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in Jugendherbergen
untergebracht.

Der Schauspieler Rolf Becker liest aus dem Kommunistischen Manifest

Im ehemaligen Schloß der Reichsgrafen von der Leyen geht ein Gespenst um

Kürzlich vermeldete die Presse LINKE-Vorsitzender Oskar Lafontaine hält das
Kommunistische Manifest für „hochaktuell“. Ganze Passagen des Manifests sollen in das künftige Parteiprogramm der Linken aufgenommen werden.

Das Kommunistische Manifest von 1848 gilt als eine Art Gründungsurkunde des
„Marxismus“ und wurde von Karl Marx und Friedrich Engels verfasst. Es beginnt mit den berühmten Worten: "Ein Gespenst geht um in Europa - das Gespenst des
Kommunismus..." Was denn genau in dem Manifest steht, kann man am 10. August 2008 hören.

Auf Einladung der Peter-Imandt-Gesellschaft e.V. wird der bekannte Schauspieler ROLF BECKER die wichtigsten Passagen aus dem Kommunistischen Manifest lesen.

Anschließend steht ROLF BECKER gerne für Fragen zur Verfügung.


Der Eintritt ist frei!

Sonntag, 10. August 2008
Ort: Blieskastel, ORANGERIE
Schlossbergstraße
Beginn 11 Uhr

Anschließend versprechen Spezialitäten aus dem Bliesgau Gaumenfreuden!

CSD Saar-Lor-Lux 2008 in Saarbrücken
Stargast: Nicole!

Verliebt, verlobt, verarscht?
Gleichstellung jetzt – Keine halben Sachen!“

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Lesben- und Schwulenverband Saar e.V. veranstaltet am 26. und 27.Juli 2008 wie in den vergangenen Jahren den Christopher-Street-Day SaarLorLux in Saarbrücken.

Unter dem Motto „Verliebt, verlobt, verarscht? Gleichstellung jetzt – keine halben Sachen!“ feiern und demonstrieren Lesben, Schwule und Transgender mit ihren Freunden ihr Selbstbewusstsein und fordern gesellschaftliche Akzeptanz und rechtliche Gleichstellung.
Aktuell fordert der LSVD die Gleichstellung von Eingetragenen Lebenspartnerschaften mit der Ehe im Einkommenssteuerrecht, bei der Erbschaftssteuer und im Beamtenrecht, auch im Saarland. Außerdem tritt der LSVD dafür ein, dass Art. 3 Abs. 3 des Grundgesetzes so ergänzt wird, dass das Verbot der Diskriminierung auch für die Diskriminierung wegen der sexuellen Identität gilt.
Im vergangenen Jahr hatte der CSD in Saarbrücken nach Angaben der Polizei trotz sehr schlechten Wetters noch 6.500, sonst 10.000 Besucherinnen und Besucher.
Die Parade am Sonntag 27. Juli formiert sich um 14 Uhr in der Hafenstraße vor der Congresshalle. Sie führt über die Viktoriastraße in die Bahnhofsstraße, über den St. Johanner Markt bis zum ehemaligen Obertor und endet in der Faßstraße. Anschließend findet eine Abschlussveranstaltung und ein kleines Straßenfest im Bereich Obertorstraße und Faßstraße mit Beteiligung von Saarbrücker Szenewirten statt. Für das Bühnenprogramm haben Nicole, Elfriede Grimmelwiedisch und die Band „Schneewittchen“ (Hannover) bereits zugesagt.
Bereits am Samstag um 16 Uhr ist die traditionelle Podiumsdiskussion auf der Bühne in der Obertorstraße zu der Vertreter aller Bundestagsparteien eingeladen werden. Schwule und Lesben fordern von den Politikern ihre Rechte ein.
Ab 22 Uhr ist in der Garage (Bleichstraße) die Gay Pride Disco mit den DJs der Warmen Nächte. Es darf getanzt und gefeiert werden.
Wir bedanken uns für die Vorankündigung herzlich und freuen uns auf Ihren Besuch.

Mit freundlichen Grüßen

Jan-Dirk Hübner Hasso Müller-Kittnau
Landesvorstand Saar des LSVD Sprecher LSVD Saar

Für Rückfragen: 0172-756 98 59

Freitag, 13. Juni 2008
Die kollektive Unschuld
Wie der Dresden-Schwindel zum nationalen Opfermythos
wurde

zu Gast:
Gunnar Schubert (Autor des gleichnamigen Buchs)
20.00 Uhr
Buchhandlung Hofstätter
Johannisstraße Saarbrücken


Ob bei den Gedenkfeierlichkeiten zum Jahrestag der Bombardierung Dresdens am 13. Februar 1945 und zum 800. Stadtjubiläum 2006 oder in den TV-Filmen Guido Knopps - die Lügen über den "deutschen Mythos" werden unermüdlich gepflegt und weiterverbreitet. Gunnar Schubert erzählt die deutsche Erfolgsstory des "great Dresden swindle". Er widerlegt erstmals systematisch die zahlreichen kursierenden Legenden, in denen sich
die Deutschen zu Opfern der alliierten
"Terrorangriffe" machen, und stellt sie den Tatsachen gegenüber. Vor allem aber liefert er Erklärungen
dafür, wie dieses letzte große Propagandastück Joseph
Goebbels' sich über 60 Jahre halten konnte und warum
es das Geschichtsbild der Deutschen über die
Stadtgrenzen hinaus gerade heute wieder so maßgeblich
prägt.

„Mit Haß aus Liebe“

Ansichten der „Weltbühne“
10. Juni bis 27. Juli 2008
Deutsches Zeitungsmuseum

Eröffnung: 8. Juni 2008, 11 Uhr


Der Zeitschrift „Die Weltbühne“, unverkennbar durch ihren roten Hefteinband im DIN-A5-Format, widmet das Deutsche Zeitungsmuseum ab dem kommenden Monat eine Sonderausstellung. In mehreren „Kapiteln“ wird die wechselvolle Geschichte der Zeitschrift nachgezeichnet und ihre bekanntesten Autoren vorgestellt.

Trotz kleiner Auflage, geringer Seitenzahl und billigem Papier entwickelte sich die 1905 als Theaterzeitschrift von Siegfried Jacobsohn gegründete „Weltbühne“ in der Weimarer Republik zum wichtigen Sprachrohr zahlreicher namhafter Autoren.
Kurt Tucholsky, Carl von Ossietzky, Erich Kästner, Arnold Zweig und Lion Feuchtwanger sowie viele weitere bereicherten die „Weltbühne“ mit ihren Artikeln. Sie standen für intellektuelle Unabhängigkeit, Freiheit des Wortes und Kampf für Demokratie. Das publizistische Niveau voller Geist, Esprit und Mut zu tief greifender politischer Auseinandersetzung war einzigartig.

Die Ausstellung des Kurt Tucholsky Literaturmuseums Schloss Reinsberg unternimmt den Versuch, die Themenvielfalt einer Zeitschrift ohne Bilder sowie die Urteilskraft und stilistische Brillanz der Autoren zu verdeutlichen. Darüber hinaus dokumentiert sie auch die Ansprüche der Folge-Gründungen in der DDR und heute.


„Mit Haß aus Liebe“
Ansichten der „Weltbühne“
10. Juni bis 27. Juli 2008
Deutsches Zeitungsmuseum
Am Abteihof 1, 66787 Wadgassen
Tel: +49 (0)6834.9423-0
info@deutsches-zeitungsmuseum.de
www.deutsches-zeitungsmuseum.de
Öffnungszeiten: Di-So 10-16 Uhr
Eintrittspreise: 3,- / 1,50 €
Führungen unter Tel: +49 (0)6834.9234-11