Sieben
Jahre Haft wegen Messerattacke auf
Mitarbeiterin der ARGE-Kaiserslautern
Kaiserslautern (sk) - Nach der Messerattacke auf eine Mitarbeiterin der
Hartz-IV-Behörde in Kaiserslautern muss ein Erwerbsloser für
sieben Jahre ins
Gefängnis. Das Landgericht Kaiserslautern verurteilte den 46-Jährigen
wegen
versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung.
Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der Mann im Dezember 2007
nach einem
Streit um Geld mit einem Messer mehrfach auf eine schwangere Sachbearbeiterin
in der
Behörde eingestochen hatte. Die Frau wurde schwer verletzt.
Das Gericht ist bei der Strafzumessung nur geringfügig hinter dem
Strafantrag der
Staatsanwaltschaft, die siebeneinhalb Jahre Haft für den Angeklagten
gefordert
hatte, zurückgeblieben.
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