Über Ihn: Seine selbstgedichteten Nonsensereime (auch Limericks von der Saar) sind eher hintersinnig und zudem meisterhaft gedrechselt“ (SZ) MARIE LAURE u. RÜDIGER beweisen zusammen stets auf`s neue, wie kurzweilig deutsch – französisch-saarländischer Kulturaustausch sein kann : Freitag, dem 30. Mai 08 um 21.00h in der Saarbruecker - Kultur - Salon bei den „Winzern“ Saarbrücken, Martin Lutherstr. 5, Tel.: 0681/583816 oder 0175/8805494, VVK: Tourist-Information Saarbrücken Rathaus St. Johann, 66111 Saarbrücken, Telefon: 0681 / 938090 Karten auch im Internet unter http://www.ticket-regional.de/kir
Stadtzeitung Mai 08
Aus dem Inhalt
Das Saarland steht vor einem verregneten Sommer. Linke und Sozis sind an der Misere schuld ................
Der oberste Verfassungsfeind sitzt im Innenministerium .............................
Drei Verletzte bei Schlägerei nach Konzert
im saarländischen Neunkirchen Rechte Jugendliche werfen erneut Fensterscheiben
im Neunkircher Juz ein .......
Volle
Tanks –
leereTeller.......
Broschüre „Saarland heute - Statistische
Kurzinformationen 2008“ erschienen ........
Innenministerkonferenz: Statt
Kampf gegen Rechts Kampf gegen Bürgerrechte Online-Durchsuchung
ist ein Angriff auf die Grundrechte
.....
Barkasse gegen Fregatten
Antimilitaristische Demonstration bei Hamburger Hafenfest
............
Wortmeldung von Fidel Castro ................
Lediglich medizinische
Notfallversorgung und Anspruch auf physisches Existenzminimum sind eine Schande
für das reiche Deutschland
.................
Saarland
steigert sich CDU Landesregierung kann
zweithöchsten Schuldenzuwachs verbuchen
...
US-Militär fliegt verstärkt Nachschub über Flughafen Hahn ........................
Betonskulpturen "Marx Brothers"
in Karl-Marx-Haus enthüllt
Ein Gespenst
soll Besucher bei ihrem Gang durch das Museum überraschen und ein
...........................................
bisschen erschrecken.
Diskussion zum 60. Jahrestag der Gründung des Staates Israel mit der Buchautorin Sylke Tempel Berlin/Jerusalem ...................
Bücherverbrennung und Heuchelei ::::::::::::::::::::
Erneut großer
Schlussverkauf im Saarland geplant Verkauf
der Völklinger Verkehrsbetriebe gleicht einer Wild-West-Akt
:::::::::::::::::::
Heulen
und Zähneknirschen bei Saar CDU
CDU, SPD und Grüne im Saarland bald im schwarzem Loch verschwunden ...........
Neokolonialismus im grünen Mantel
Bundesumweltminister Gabriel
packt den Hunger in den Tank ...........................
„Gurs – Erinnern und Gedenken“
- Andenken an eine Reise mit schrecklichem Ziel ...............................
Bundesregierung duldet
rechten Korpsgeist im Kommando Spezialkräfte (KSK) .......................
DGB-Gedenkaufruf zum 2. Mai 1933......
Prominenter Zuwachs bei den Saar-Linken .........
68 aus dem Archiv .......
Indianerführer solidarisch mit Mumia Abu-Jamal
............
Nicht
hinnehmbar
Die Menschenrechtsorganisation FIAN kritisiert
die Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung an Dr. Paulo Celso Pinheiro Sette
Câmara zum IX. ...............
Regionalverband will Saarbrücker Schloss verkaufen
LINKE will Think Thank Center einrichten .........................................
Von Claude Michael Jung
Wen schert eigentlich noch die Pressefreiheit? ROG: BND-Überwachung von Journalisten muss aufgeklärt werden ........
Deutsche und französische Jugendliche
treffen Nazi-Opfer Der braune Mob darf jedoch gleichzeitig in der Pfalz ungehindert
marschieren .........
BKA
auf Hausbesuch .....
Maos Erben an der Saar...
Kein Geld zur Rettung
des Planeten? - 9.UN-Umweltgipfel in Bonn (19.-30.5.2008):
Gastgeber Deutschland setzt im Vorfeld die falschen Signale
..........
Grußadresse an Mumia Abu-Jamal. Am Montag veröffentlichte das P.E.N.-Zentrum Deutschland eine von rund 120 Mitgliedern unterzeichnete Grußadresse an Mumia Abu-Jamal .........
Atomreaktoren: Fünf Jahre Haft für
Gutachten - Veröffentlichung?
Bürgerinitiative solidarisch mit kriminalisiertem französischen
Atomkraftgegner ..................
Saarländer sollen Kuckuck suchen Klimawandel mach auch dem Wappentier der Gerichtsvollzieher zu schaffen .......
Anschlag auf das Büro des Bundestagsabgeordneten Hans Kurt Hill Polizei geht von politisch motivierter Straftat aus ....
Neunkircher `Bündnis
gegen Rechts’ kritisiert mangelnde Umsetzung der
UN-Antirassismuswochen ......
Der nächste Dalai Lama ist Saarländer...
Offener Brief an Christa Müller zu Ihrem Interview in Spiegel-Online am 11.02.2008 Christa Müller ist Vorsitzende von (I)NTACT und familienpolitische Sprecherin der LINKEN im Saarland ....................
Filmfestival „e-clips“ ..................
Warum brennen noch keine Saarbrücker Vororte
?
29.
Mai 2008: „Das Historische Quartett“ zu „Brennenden Vorstädten
– Gewalt in der U-Bahn“ ..........
"Von
Heiligendamm nach Trier" So der Titel der Diskussionsveranstaltung
zu Perspektiven von zivilem Ungehorsam und
gewaltfreier Aktion am Mittwoch 28. Mai um 20 Uhr
..............................
Der
Körper im Gebirge
Am Donnerstag, dem 29. Mai 08 findet um 20.00h
......................
Doppelkonzert:
(shield) und Veith & Kirsch
.........
Antirekrutierungsveranstaltungen am 15. Mai 2008 ...................
Duane-Hanson-Finale mitkostenfreiem Eintritt am Pfingstmontag im Weltkulturerbe ........
Fachvortrag über Style-Codes der Neonaziszene ...............
Ein Engel auf Erden
Amanda Rogers und Band live im Juz Neunkirchen
.................
Integration Tagung
im Saarbrücker Schloss beschäftigt sich mit der Integration von
Migranten in den Arbeitsmarkt .......................
Am 1. Mai 2008 Kein Nazi-Aufmarsch in Kaiserslautern .........
WWF-Studie: Schutzgebiete mildern die Folgen von extremen Wetterereignissen
Bonn (sk) - Die Zerstörung von Küsten, Wäldern und Flusslandschaften
ist einer der wichtigsten Gründe für die verheerenden Folgen extremer
Wetterereignisse. Hingegen können Schutzgebiete dazu beitragen, die Zahl
der Opfer und die Höhe der Schäden durch Stürme oder Fluten
deutlich zu verringern. Dies geht aus einem neuen Report hervor, den der WWF
am heutigen Dienstag auf dem Bonner UN-Umweltgipfel vorgestellt
hat. „Schutzgebiete sind ein Bollwerk gegen Naturkatastrophen. Natürlich
können sie weder Fluten noch Stürme verhindern. Aber sie mindern
die Schäden oft deutlich“, so WWF-Experte Jörg Roos. Der WWF-Report
untersucht Flutkatastrophen, Hitzewellen, Waldbrände, den Tsunami im
Indischen Ozean und den Hurrikan Katrina.
Durch die Abholzung der Wälder kommt es zu gefährlichen Bodenerosionen
und Schlammlawinen. Zerstörte Korallenriffe, Mangrovenwälder und
Dünenlandschaften führen dazu, dass bei Stürmen und extrem
hohen Wellen mehr Menschen sterben und mehr
küstennahe Infrastruktur wie Häuser, Straßen oder Industrie
zerstört wird, so der WWF. Die Weltbank schätzt, dass mehr als 3,4
Milliarden Menschen den Risiken extremer Wetterereignisse ausgesetzt sind.
In den letzten 50 Jahren haben sich die Folgen solcher Ereignisse verschärft.
Ein Grund dafür ist der Verlust gesunder Ökosysteme.
So hat sich nach Angaben des WWF die Wucht der Wellen, die auf die Seychellen
treffen, durch den Verlust von Riffen und Anstieg des Meeresspiegels verdoppelt.
In den kommenden Jahren wird sich dieser Effekt weiter verstärken. Opferzahlen
und
Zerstörungen durch den Tsunami waren in den Küstengebieten geringer,
wo Riffe und
Mangrovenwälder bereits wirkungsvoll geschützt werden. Die Elbeflut
von 2002 verursachte Schäden in Höhe von 90 Milliarden Euro. Ein
Grund: Fast 80 Prozent der natürlichen Überflutungsflächen
entlang der Elbe sind bereits verloren. Monokulturen wie Eukalyptusplantagen
führen in der Mittelmeerregion zu mehr und sich schneller ausbreitenden
Waldbränden.
Der WWF-Report nennt auch positive Beispielen für einen natürlichen
Katastrophenschutz. 1,1 Millionen US-Dollar haben vietnamesische Gemeinden
in die
Wiederaufforstung von Mangrovenwäldern investiert. Im Gegenzug sparten
sie 7,3 Millionen US-Dollar für den Deichbau. Während des Taifuns
Wukong im Jahr 2000 hatten diese Gemeinden deutlich weniger Opfer und Zerstörungen
zu beklagen als Nachbarregionen. Die Schweiz schützt 17 Prozent ihrer
Waelder, um der Lawinengefahr vorzubeugen. Der Wert dieser Schutzleistung
wird auf 2 bis 3,5 Milliarden US-Dollar
geschätzt. „Naturschutz ist aktiver und konkurrenzlos preiswerter
Menschenschutz“, resümiert WWF-Experte Roos. „In Bonn geht
es nicht nur darum, die Artenvielfalt zu retten. Die Staaten müssen die
vielfältigen Leistungen der Natur für künftige
Generationen erhalten.“
1. Mai 2008
Das Projekt
"Emanzipation Sozial - ES" erwartet, dass
der DGB - Saar sich in
aller Radikalität gegen die Verarmungsgesetze der AGENDA 2010 wendet
und für eine bedingungslose, ohne wenn und aber, Rücknahme der Hartz
IV Gesetze kämpft. Keine Stimme für Hartz IV Partein !!! Das Projekt
ES
befürchtet,
dass der DGB lieber, wie all die Jahre, auf Gassenhauer schunkelt.
DGB Saar am Tag der Arbeit in der Stadtmitte
am Fluss
"Protest und Fest" am 1. Mai ab 12 Uhr vor dem Staatstheater
Erstmals feiert der Deutsche Gewerkschaftsbund
Saar seine zentrale
Festveranstaltung am 1. Mai auf dem Platz vor dem Saarbrücker Staatstheater
(Tblisser Platz). Das diesjährige Mai-Motto des DGB lautet: "Gute
Arbeit muss
drin sein!"
Getreu der Devise: "Protest und Fest" präsentiert der DGB Saar
ein buntes
Kinderprogramm auf den Saarwiesen, u.a. mit dem Puppenthater Dieter Kussani
und dem Stück: "Ball im abseits!" sowie dem Spielmobil Duff-Daff,
das seinen
Standort neben dem Spielplatz hat.
Wie jedes Jahr startet um 11 Uhr ein Demonstrationszug
am Saarbrücker
Schlossplatz. Dort schenkt die ver.di-Jugend frisch gebrühten Kaffee
aus und
informiert über den fairen Handel.
Gegen 12 Uhr beginnen dann auf dem Tblisser Platz die politischen Reden des
DGB-Saar-Vorsitzenden Eugen Roth sowie Gastredner Konrad Freiberg, dem
Bundesvorsitzenden der Gewerkschaft der Polizei (GdP).
Gegen 13 Uhr leitet mit Florian Schröder
eines der größten Talente des jungen
politischen Kabaretts den kulturellen Teil auf der großen Bühne
ein. Schröder
ist u.a. Preisträger der St. Ingberter Pfanne, ein begnadeter Stimmenimitator
und bissiger Kommentator des politischen Geschehens.
Nach ihm heizt die Soulfamily ein, Deutschland größte Soul-Band
(mehr als ein
Dutzend Musiker) mit ihrem Frontman "Mr. Moose".
Einen Mix aus Comedy und Musik zelebriert Moses W. Der Musik-Comedian ist
u.a. bekannt aus der Sendung "NightWash".
Zum Abschluss rocken Casino Zero bis in den frühen Abend. Die Nachwuchsband
vertrat das Saarland bei Stefan Raabs "Bundesvision Song Contest".
Erstmals gibt es am 30. April ab 18 Uhr eine
Vorabend-Veranstaltung von
Kirchen und Gewerkschaften im großen Zelt auf dem Tblisser Platz. Unter
dem
Titel "Gute Arbeit muss drin sein! Den Himmel erden." diskutieren
u.a. Eugen
Roth (DGB), Oberkirchenrat Wilfried Neusel (Ev. Kirche im Rheinland) sowie
Hans Casel (Bistum Trier) mit dem Publikum. Für eine fachkundige Moderation
garantiert SR-TV-Chefredakteur Norbert Klein.
Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist
kostenlos. Mai-Pins sind bei den
Gewerkschaften und am Infostand des DGB Saar für 1,- Euro erhältlich.
Das Jubiläum der Niederlage der NS-Diktatur am 08. Mai 1945 wird in diesem Jahr vom Bündnis gegen Rechts in Neunkirchen mit drei Veranstaltungen gewürdigt.
Am Mittwoch, dem 07. Mai, 19.00 Uhr im KOMM (Kleiststraße 30b, neben
Bachschule):
VERLIERER DES KRIEGS - SIEGER IM FRIEDEN
In dem Vortrag und dem anschließenden offenen Gespräch wird es
um die verschiedenen Phasen deutscher ergangenheits"bewältigung"
gehen. Insbesondere sollen auch ökonomische und psychologische Gesichtspunkte
zur Sprache kommen.
Referent: Hartmut Regitz.
>
> Am Donnerstag, dem 08.Mai, ab 16.00 Uhr auf dem STUMMPLATZ:
> KUNDGEBUNG mit Samba-Musik und kurzen Redebeiträgen (angefragt ist
u.a. auch OB Friedrich Decker)
>
> 08. Mai, ab 19.00 Uhr in der Stummschen Reithalle:
> KULTUR GEGEN RECHTS mit
> Wolfgang Winkler (Interpret von Brassens, Moustaki u.a.)
> Liedstöckl (Folk)
> Schlagwort (HipHop)
> Der Eintritt ist frei, und zur Siegesfeier wird zur Begrüßung
ein Glas Sekt kredenzt.
Seit New Labour 1997 an die Macht gekommen ist, wurden in Großbritannien eine Million Arbeitsplätze in der verarbeitenden Industrie gestrichen und durch Stellen im Dienstleistungsgewerbe ersetzt, für die jedoch oft eine bessere Ausbildung erforderlich ist. In die noch bestehende verarbeitende Industrie, das Handwerk, die Landwirtschaft und in viele andere Jobs zog es unterdessen Tausende billiger Arbeitskräfte aus Osteuropa, die oft das Lohnniveau bis auf den Mindestlohn drückten.
Übrig bleibt eine soziale Schicht, die entweder arbeitslos ist oder angesichts der steigenden Energie-, Wohn- und Lebensmittelkosten trotz ihres Lohns kaum noch über die Runden kommt. (...)
Die britische Gesellschaft spaltet sich abermals: Die neue Mittelklasse schaut auf die weiße Arbeiterklasse herab. Es gilt als gesellschaftlich unerhört, Kritik an ethnischen Minderheiten zu üben. Lästern über die »Chavs«, die »Hoodie-Kultur« und die »Asbo-Generation« (anti social behaviour) ist weit verbreitet, wie dieses neue Vokabular zeigt. Dabei erhebt sich die politisch korrekte »middle class« über den vermeintlichen Rassismus und die Ausländerfeindlichkeit der »working class«. Sie vergißt dabei aber, daß es gerade die benachteiligten Schichten sind, die auf engstem Raum mit ethnischen Minderheiten zusammenleben und -arbeiten.
Die Politik hat viel versprochen, aber wenig gehalten. Die New-Labour-Regierung redet seit mehr als zehn Jahren über bessere Schulausbildung, Kampf gegen Kinderarmut und erfolgreichere Berufsausbildung. Aber die wohlgemeinten und teuer bezahlten Initiativen erreichen die unterste Gesellschaftsschicht nicht. (...) Traurig sind die Resignation und Ergebenheit, mit der die »lower class«, wie sie in Großbritannien mitunter gar genannt wird, ihr Schicksal trägt, oft sogar mit Stolz und falsch verstandener Loyalität. Gegenüber dem Kult um die neue Mittelschicht, den Chancen in der Finanzwelt der Londoner City, dem angeblich für jedermann erreichbaren Reichtum sind die Klagen der »white working class« verstummt. (...) Seit Jahrzehnten war der Unterschied zwischen Arm und Reich in Großbritannien nicht so kraß, wie er heute ist. New Labour hat den von den Konservativen vorbereiteten langen Aufschwung nicht genutzt, dieser benachteiligten Gesellschaftsschicht einen Weg aus dem Kreislauf anhaltender Armut und Chancenlosigkeit aufzuzeigen und sie besser auf einen Konjunkturabschwung und die Inflationsgefahren vorzubereiten, die Großbritannien nun drohen.