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Beim Einbruch ins Kinderzimmer: Michael
Jung (Saarkurier) fängt Weihnachtsmann |
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Wie schmücke ich meinen Weihnachtsbaum? Saarländische Katastrophenberater stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite Von Isolde Kungel Kleister Ruhe und Besonnenheit bis zum bitteren Ende, ist erste Pflicht beim erfolgreichen schmücken eines jeden Weihnachtsbaums; das sagen die beiden saarländischen Katastrophenberater Bernd Rausch und Michael Jung. Das Expertenduo rät keinesfalls dazu, schon Anfang Oktober mit der Säge in den Wald zu gehen und dort eine echte Nordmanntanne oder Blaufichte für's Fest der Liebe zu organisieren. Aus eigener Erfahrung wissen die beiden Waldläufer, dass zu diesem Zeitpunkt die Förster noch gar nicht auf auf Christbaumdiebe vorbereitet sind und der Baumklau somit eher langweilig enden wird. Erst ab Mitte Dezember stehen die Förster mit der Schrotflinte in den Startlöchern und erwarten die Christbaumdiebe mit einem ordentlichen Piff Paff, so Rausch und Jung. Auch dürfte das Lied O Tannenbaum - O Tannenbaum wie grün sind deine Blätter, am Heiligabend seine Aktualität bereits eingebüßt haben, da die lange Lagerzeit dem edlen Baum bis zum heiligen Finale schon die letzten Nadeln gekostet hat. Bernd Rausch und Michael Jung raten den gesamten Christbaumschmuck schon am Vorabend auf Vollständigkeit zu überprüfen und Mutti oder Opa noch schnell in den Supermarkt zu hetzten damit eventuelle Mängel oder Fehlbestände rechtzeitig ausgeglichen werden können. Wer Opa oder Mutti frühzeitig Beine macht, schont seine Nerven am Tag des himmlichen Friedens und bewahrt seine liebe Familie vor plötzlich ausbrechenden Wut und Tobsuchtsanfällen, die einen Schatten auf die Geburt des Heilands werfen könnten. Die beiden Weihnachts- und Katastrophenexperten sprechen nach eigenen Angaben über selbst gemachten Erfahrungen der letzten vier Jahrzehnte. Es ist auch nicht unbedingt nötig, am frühen Nachmittag schon mit Lamettagirlanden um den Hals auf dem Sofa zu liegen und die erste Dröhnung zum frohen Fest auszuschlafen, betont Michael Jung, dessen Gattin in diesem Jahr nicht bereit ist, einen neuerlichen Vorsuff auf die Weihnachtsfreuden zu akzeptieren. Dies gilt auch für Bernd Rausch, der allen Warnungen zum Trotz in den vergangenen Jahren immer wieder nach einem exponierten Platz auf dem Weihnachtsbaum gesucht hat. Rauschs Streben als lebendige Christbaumspitze zu fungieren endete in den vergangen Jahren stets in einer kleinen Katastrophe, verbunden mit einigen Prellungen nach der unsanften Landung auf dem Boden der weihnachtlichen Tatsachen. Gerade weihnachtsgefährdeten Familien wollen die beiden Saarexperten mit Rat und Tat zur Seite stehen. Unter der Notrufnummer 0681-08154711 steht das Fachberaterteam am Heiligen Abend bereit, den Weihnachtsfrieden zu retten. Wir richten es, wenn der Christbaum Purzelbaum schlägt und Vati auf die Palme gegangen ist, so Bernd Rausch.
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