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| takt@takt.de | 17..1.2010 Am 21.12.08 stellten wir den Beitrag : Für die soziale Revolution im Spätsommer 2009 auf die takt - Stadtzeitungsseite. Der Artikel wurde danach auf vielen Websites in der gesamten Republik publiziert. Wir denken, dass unsere Einschätzung noch immer von Interesse ist. Die neoliberale SPD-Führung und der Verrat der Partei Die Linke an den Joblosen ist gnadenlos. Die Forderung "Hartz IV muss weg" hat die Führung der Partei bereits entsorgt, siehe Wahlprogramm NRW. Die Wählerstimmen der Arbeitslosen haben sie mit der Forderung "Hartz IV muss weg" einkassiert um anschließend ihr Versprechen zu vergessen. In ganz alltäglichen gesellschaftlichen Zusammenhängen bezeichnet man solches Verhalten als Betrug. Von SPD, CDU, FDP haben die Hartz IV Empfänger nur Terror zu erwarten. Roland Koch spitzt die Hatz gegen Joblose zu, welche in der Hartz IV Gesetzgebung bereits festgeschrieben ist. | |||||||||||||||||||||||||
Von Gudrun Müller: Die Menschen mögen Guido, den Crash-Piloten - 16 Prozentpunkte, FDP so stark wie nie !!! Nach ihrem guten Ergebnis bei der hessischen Landtagswahl legt die FDP auch bundesweit in der Wählergunst zu: In einer Forsa-Umfrage für "Stern" und RTL kletterte die Partei im Vergleich zur Vorwoche um zwei Punkte auf 16 Prozent. Das ist der höchste Wert, den das Umfrageinstitut jemals für die FDP ermittelt hat. Guido hat immer gesagt, der Markt wird's richten. Der Markt ist zur Zeit dabei das System hinzurichten. Auch wir von der saarländischen Organisation ES setzen auf Guido. Fährt Guido die Kiste vollends an die Wand, bekommen wir vielleicht ein anderes System. Lafontaine mit seiner Hartz IV light Partei ist jedenfalls keine Alternative. Guido, mach das Rennen und fahr das Ding zu Schrott! |
26. Dezember 08 - Japans
Industrie stürzt ab - Sinkflug in Rekordtempo Japans Industrieproduktion ist im November so stark gesunken wie noch nie. Wie das Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie (METI) bekanntgab, schrumpfte die Produktion angesichts der wegbrechenden Auslandsnachfrage nach japanischen Autos oder Elektronikprodukten um 8,1 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Das ist der heftigste Rückgang seit Beginn der Erstellung vergleichbarer Daten im Jahr 1953. Dies verdeutlicht einmal mehr, wie sehr die vom Exportmotor abhängige zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise zu spüren bekommt. |
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Gümbel - ein Mann für kleine Scherze Hessischer Spitzenkandidat fordert Zwangsanleihe
für Reiche Schäfer-Gümbel (Nachfolger der auch von der eigenen Parteiführung fertiggemachten hessischen Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti) hat in der "Bild"-Zeitung eine Zwangsanleihe für Reiche vorgeschlagen, um schnell zusätzliches Geld zur Bewältigung der Wirtschaftskrise zu mobilisieren. "Eine staatliche Zwangsanleihe wäre ein schnell wirksames Instrument, um zusätzliches Geld für die Bewältigung der Wirtschaftskrise zu mobilisieren", sagte er. Wohlhabende mit einem Geld- und Immobilienvermögen von mehr als 750.000 Euro sollten verpflichtet werden, dem Staat zwei Prozent ihres Vermögens für 15 Jahre zu einem Zinssatz von maximal 2,5 Prozent zu leihen. Wir von der saarländischen Organisation ES - Emanzipation Sozial fanden Schäfer-Gümbels Idee in die richtige Richtung gedacht. Wenn er nun vorgeschlagen hätte die Wohlhabenden mit 50 % statt mit 2 % Prozent ihres Vermögens für 15 Jahre zu einem Zinssatz von maximal 2,5 Prozent zu beleihen, hätte er den Satz aus dem Grundgesetz, "Eigentum verflichtet", auch in unserem Sinne interpretiert. Mit dem Vorschlag von den 2% hätte er besser bis zum nächsten 1. April warten sollen. |
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| Unglaubliche Vorwürfe Wolfgang Clement: "Ich sollte unter Mitwirkung von Franz Müntefering entmannt werden". | ||||||||||||||||||||||||||
Stadtzeitung |
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| Hallo i.d.Heimat, ich gratuliere zu Eurem Beitrag zum FC Saarbrücken und zur Revolution im Sommer 2009... | Wo Lafontaine drauf steht ist SPD drin und sonst nichts ...Arbeitsagentur macht Milliardenplus mit Zwangsarbeit ... Geschichten aus dem Lügenministerium .... | |||||||||||||||||||||||||
| Das
revolutuonäre Zeitfenster Düster und gut - Rezession bis Ende 2010 Von Gudrun Müller Die weltweite Rezession wird nach Einschätzung von Finanzvorständen
großer Konzerne noch bis weit in das Jahr 2010 hinein andauern.
Eine Umfrage aus der letzten Februarwoche 2009 unter Finanzchefs in den
USA und in Europa besagt, dass es keine rasche Erholung der Konjunktur
gibt. Das kapitalistische System hat keine Ausstrahlungskraft mehr. Was insgesamt als besorgniserregend betrachtet werden muss hält auch die Möglichkeit einer revolutionären, antikapitalistischen Entwicklung bereit. Es gibt keinen Grund den Bankrotteuren der kapitalistischen Barbarei auch nur noch einen Pfifferling zu geben. Die Areiter/innen weltweit und die Joblosen können sich jetzt endlich nehmen was ihnen sowieso gehört. Keine Merkel, kein Steinbrück, kein Lafontaine mehr, nie mehr. Die in 52 Quartalen erstellten Befragungen der Finanzvorstände haben
die wirtschaftlichen Aussichten stets sehr genau vorhergesagt. Die
Umfrage wurde am 27. Februar abgeschlossen. |
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Für die soziale Revolution im Spätsommer
2009 Ein Beitrag von Gudrun Müller von der saarländischen Anti-Hartz-Plattform Wie die "Rheinische Post" aus SPD-Führungskreisen erfuhr tritt die Hartz IV Troika der SPD, Frank-Walter Steinmeier, Franz Müntefering und Peer Steinbrück, als gemeinsame Führung zur Bundestagswahl an, sozusagen als Trio Infernal. Wir von der saarländischen Organisation ES - Emanzipation Sozial begrüßen diesen Schritt. Alles was diesbezüglich zur Zuspitzung der Widersprüche beiträgt ist gut. Nachdem bereits mehr als eine Millionen Menschen durch die Hartz IV Gesetze ausgeschlachtet wurden, Haus weg, Wohnung weg, Auto weg, Lebensversicherung weg, soziales Umfeld weg, usw sind wir gespannt wie die Troika, die politisch verantwortlich für die Hartz IV Maßnahmen zeichnet, im Spätsommer 2009 den Betroffenen ihre Position erklärt. Wir teilen die Ansicht von Wolfgang Münchau in der Financial Times Deutschland
vom18.12.2008 in folgenden zwei Punkten: 2. Wenn die Vergleiche mit den 30er-Jahren auch hinken, so glaube ich, daß es eine Parallele geben wird. Im September 2009, wie seinerzeit im Sommer 1932 und im Winter 1933, werden sehr viele Menschen der Überzeugung sein, daß demokratische Parteien nicht mehr in der Lage sind, für wirtschaftliche Stabilität zu sorgen und im Interesse des Volkes zu handeln. Sie werden allerdings zu anderen Ergebnissen kommen als damals. Die innerstaatliche Feinderklärung (Hartz IV Gesetzgebung) gegen Menschen ohne Job wurde in einem Akt totalitärer Aktion in der bundesdeutschen Gesellschaft und ihrer Rechtsprechung installiert. Kein einziges Massenmedium, das die Hartz IV Gesetzgebung nicht begrüßt hätte, die Kapitalverbände entwickelten unter Federführung des VW Managers Peter Hartz ein Maßnahme- und Durchsetzungspaket, das seinesgleichen in der Bundesrepublick nicht findet. Die Regierung aus SPD und Bündnis 90/Die Grünen brachten die Hartz Maßnahmen im Bundestag ein. Nur eine Handvoll Abgeordnete aus SPD, Grünen und die damaligen PDS-Parlamentarier stimmten gegen die Hartz-Gesetze. Arbeitsdienst und Zwangsarbeit: Der 1 Euro Job Fakt ist, dass neunundneunzig 1-Euro-Jober u.a. eine kleine Tribüne auf dem vereinseigenen Gelände gebaut haben. Die ARGE zahlt der Beschäftigtengesellschaft (bfw) monatlich einen Betrag zwischen 200 und 260 Euro pro Zwangsarbeiter. Zudem fließen Gelder vom Ministerium und dem europäischen Sozialfond in dieses Projekt. Warum wird so ein Projekt betrieben und wer hat was davon? Jeder der neunundneunzig 1-Euro-Jober bekommt die Stunde 1 Euro. Bei 30 Stunden die Woche bekommt jeder im Monat ca.140 Euro. Zudem zahlt die Trägergesellschaft noch einen geringen Betrag für die Versicherung der Arbeiter. Für die Zwangsarbeiter werden weder Beiträge in die Arbeitslosenversicherung noch in die Rentenversicherung abgeführt und sie werden um den Lohn ihrer Arbeit gebracht. Die Gelder die fließen und die insgesamt nicht unerheblich sind, kassiert in diesem Fall das Berufsfortbildungswerk des DGB (bfw). Das Arbeitsamt und das Ministerium, die Geldgeber des Projektes, legitimieren ihre eigene Tätigkeit mit der Förderung derartiger Zwangsarbeit. Hunderttausendfach werden die Zwangsarbeiter (1-Euro-Jober) täglich um ihren Lohn gebracht. Die ARGE stellt die Kommandatur, die Sozialarbeiter das Wärterpersonal und die sozialen, paritätischen, kirchlichen, kommunalen und gewerkschaftlichen Institutionen haben sich zu Profiteuren der entrechteten Arbeiter machen lassen. Dieses perfide, brutale System ist zugleich ein sehr deutsches System. Die Verantwortlichen für Hartz IV und Zwangsarbeit konnten aus dem reichhaltigen Fundus deutscher Herrschaft im letzten Jahrhundert reichlich profitieren. Das ist wie bei Mord, bringt man einen um, kommt man in den Knast, bringt eine Gesellschaft Tausende um, nennt man es Krieg und es werden Orden verteilt. Im Krieg gegen die Joblosen haben die Verantwortlichen ein umfassendes System von Mittätern und Profiteuren innerhalb kürzester Zeit geschaffen. Die Tätergesellschaft steht im Spätsommer 2009 zur Disposition,
nicht bei den Wahlen, sondern auf der Straße. |
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Von Gudrun Müller, von der saarländischen Organisation ES - Emanzipation Sozial Unglaubliche Vorwürfe Wolfgang Clement: "Ich sollte unter Mitwirkung von Franz Müntefering entmannt werden". Dass bei der SPD seit langem die Tassen nicht mehr dort stehen wo sie hingehören ist weitläufig bekannt, aber nun so etwas, unglaublich. "Ich sollte entmannt werden" Der frühere Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement hat die SPD verlassen, weil er sich von der Partei nicht nur gerügt, sondern gedemütigt fühlte. "Ich sollte unter Mitwirkung von Franz Müntefering entmannt werden", sagte Clement im Deutschlandfunk. Clement beklagt sich bitter: Das "Fass zum Überlaufen" habe gebracht, dass ihm die Bundesschiedskommission neben der Rüge für seine Äußerungen im hessischen Landtagswahlkampf eine Erklärung abverlangt habe, künftig seine Worte sorgfältig zu wählen, sagte Clement der "Welt am Sonntag". Das ist aber auch unerhört, dass die SPD von ihrem ehemaligen Hartz IV-Minister verlangt, er habe"künftig seine Worte sorgfältig zu wählen", das heißt doch nur, er soll denken bevor er redet, das ist doch unverschämt von der Bundesschiedskommission , oder? Wie kann die SPD so etwas auch von Clement verlangen, wo die doch genau wissen, dass der so etwas überhaupt nicht kann. Clement hat in einer schriftlichen Erklärung erneut bestritten, dazu aufgerufen zu haben, die hessische SPD nicht zu wählen, und dies obwohl Millionen Fernsehzuschauer in der ARD Sendung "Hart aber fair" dies gehört haben. Ganz viele E-Mails Für seinen Austritt habe er bei den Bürgern viel Verständnis gefunden, sagte Clement. Am vergangenen Montag, an dem sein Austritt öffentlich wurde, habe er schon bis 09.00 Uhr morgens 540 zustimmende E-Mails erhalten und nur etwa 50 kritische. Bis heute erhalte er in der Öffentlichkeit überall "zustimmende Zurufe", sagte Clement. "So viel Zustimmung habe ich noch nie erlebt." Das stimmt, auch wir von der saarländischen Organisation ES (Emanzipation Sozial) konnten ihm auch nur zustimmen diesen Schritt zu tun. Clement hatte im hessischen Wahlkampf - ebenfalls in der "Welt am Sonntag" - die Energiepolitik der damaligen SPD-Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti scharf angegriffen. Wörtlich schrieb er: "Deshalb wäge und wähle genau, wer Verantwortung für das Land zu vergeben hat, wem er sie anvertrauen kann - und wem nicht." Der Beitrag erschien am 20. Januar, eine Woche vor der Landtagswahl. Wegen dieses Beitrags hatte die Schiedskommission seines nordrhein-westfälischen Landesverbandes Clement aus der SPD ausschließen wollen. Die Bundesschiedskommission der Partei beschränkte sich vor einer Woche aber auf eine Rüge und eine persönliche Erklärung Clements. CSU nimmt Clement am Nasenring und will ihn schnuppern lassen Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) bot Clement laut "Bild am Sonntag" eine "Schnuppermitgliedschaft in der CSU" an. Glos versuchte seinem Amtsvorgänger eine solche Mitgliedschaft schmackhaft zu machen. Glos sagte zu Clement: "Eine Schnuppermitgliedschaft mit vollen Rechten und keinen Pflichten!" Clement sagte allerdings, er wolle nicht in eine andere Partei eintreten.
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