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Horrende Energiekosten: Keine
Hilfen für Saar-Bevölkerung in Sicht
Das war nicht klug Frau Klug
Saarbrücken (sk) - Mit den Stimmen der saarländischen Bundestagsabgeordneten
der
CDU, SPD und FDP wurde am Freitag ein Antrag der Linken im Deutschen Bundestag
abgelehnt, der vom energiepolitischen Sprecher der Saar-Linken, Hans-Kurt
Hill
initiiert wurde. Darin wurden bundesweite Sozialtarife, die Wiedereinführung
der im
Jahr 2006 abgeschaffenen staatlichen Aufsicht für Strom und Gaspreise
sowie die
Erstattung der Kosten für Heizung und Warmwasser für wohngeldberechtigte
Haushalte
in angemessener Höhe gefordert.
Dazu sagt der Vorsitzende der saarländischen Linken, Rolf Linsler:
„Es ist nicht
mehr zu fassen, wie Bundestagsabgeordnete mit den Interessen ihrer Wählerinnen
und
Wähler im Saarland umgehen.“ Linsler verwies darauf, dass erst
vor ein paar Tagen
SPD-Landeschef Heiko Maas der Ansicht gewesen sei, Strom-Sozialtarife
seien
notwendig und Haushalte mit niedrigen und mittleren Einkommen müssten
bei den
Energiekosten entlastet werden.
„Umso unverständlicher ist es, wenn seine Stellvertreterin
Astrid Klug dann im
Bundestag gegen einen solchen Antrag stimmt.“ Anscheinend sei den
saarländischen
Abgeordneten der anderen Parteien taktisches Geplänkel wichtiger
als die Sorgen und
Nöte der Saarländerinnen und Saarländer, die kaum mehr
wissen, wie sie die horrenden
Energiekosten bezahlen sollen. „Die Bevölkerung an der Saar
muss jetzt dringend
entlastet werden und nicht erst am St. Nimmerleinstag“, so Linsler
abschließend.
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