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Rhetorik und Realität der Überwachung
Kaiserslautern (sg) - "Freiheit braucht Sicherheit" - auf diese
Formel lassen sich
die Argumente der Befürworter von Überwachungsmaßnahmen
bringen. Eine "neue
Sicherheitslage", so heißt es dort, mache verstärkte Kontrolle
notwendig, denn nur
so können Leben, Demokratie und Bewegungsfreiheit geschützt
werden. Die dafür
nötige, kontrollierte Einschränkung vereinzelter Freiheitsrechte
sei marginal. Aber
ist das wirklich so einfach? Der Vortrag "Rhetorik und Realität
der Überwachung"
will sich mit den einzelnen Teilen dieser Argumente genauer beschäftigen.
Die Fakten
der "neuen Sicherheitslage" sollen beleuchtet werden, indem
die behaupteten Gefahren
und die versprochenen Sicherheitsgewinne auf ihren realen Bestand heruntergebrochen
werden. Außerdem soll das Argument betrachtet werden, dass Freiheit
Sicherheit
braucht. Hierzu wird untersucht, wie sich das Verhältnis von Freiheit
zu
Überwachungstechnik allgemein festmachen lässt.
Sandro Gaycken ist Philosoph, Wissenschaftstheoretiker und Autor. Er
hat sich mit
diversen Vorträgen beim Chaos Computer Club eingebracht und 2007
das Buch "1984.exe
- Gesellschaftliche, politische und juristische Perspektiven zur technischen
Überwachung" herausgegeben.
Eine Veranstaltung der "kritischen Uni":
Dienstag, 03.06.08, 19.00Uhr
TU Kaiserslautern, Gebäude 11, Raum 243
Referent: Sandro Gaycken, Stuttgart
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