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Montag, dem 20. April 2009, ab 18.00 Uhr mit
Hartz IV: Wer hat uns verraten:
Grüne und Sozialdemokraten, oder ?
Die Wirtschafts- und Finanzkrise ist derzeit das bestimmende - Thema -
meistens mit jeweils neuen Hiobsbotschaften.
Krisenerfahrungen sind aber auch dazu geeignet,
grundlegendeWeichen neu zu stellen: Wie stehen die Chancen hierzu im Moment?
Die Friedrich-Ebert-Stiftung und die Arbeitskammer des Saarlandes laden
Sie herzlich ein, sich im Rahmen der Veranstaltung "Die Wirtschaftskrise
als Chance? Die (neue) Rolle des Staates" am
> Montag, dem 20. April 2009, ab 18.00 Uhr mit dieser und weiteren
Fragen auseinanderzusetzen.
Hauptreferent wird Dr. Dierk Hirschel (Chefökonom des DGB) sein.
Mit ihm diskutieren unter der Moderation von Wolfgang Lerch (Leiter der
Abteilung Wirtschafts- und Umweltpolitik der Arbeitskammer) Jo Leinen,
MdEP und der Vorsitzende des DGB Saar
(sowie derzeitige Präsident des Interregionalen
Gewerkschaftsrates Saar-Lor-Lux-Trier/Westpfalz) Eugen Roth.
Die Veranstaltung findet in der Arbeitskammer des Saarlandes, Fritz-Dobisch-Str.
6-8 in 66111 Saarbrücken statt. (Nähere Informationen entnehmen
Sie bitte der beigefügten Einladung).
Im Anschluss an den offiziellen Teil laden wir wie immer zu einem kleinen
Imbiss / Umtrunk ein.
Um Anmeldung wird gebeten. Eine Anmeldebestätigung erfolgt nicht.
Mit freundlichen Grüßen
Stephanie Hepper / Martina Schmitt
Friedrich-Ebert-Stiftung
Rheinland-Pfalz / Saarland
Große Bleiche 18-20
Tel.: 06131 / 96067-0
Fax: 06131 / 96067-66
Martina.Schmitt@fes.de
P.S. : Für den Fall, dass Sie sich bereits angemeldet haben,
betrachten Sie diese neuerliche Einladung bitte als hinfällig.
Herzlichen Dank!
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20.4.: "Die Wirtschaftskrise als
Chance? - Die (neue) Rolle des Staates"
Dierk Hirschel und Eugen Roth bei FES-/Arbeitskammer-Veranstaltung
"Die Wirtschaftskrise als Chance? - Die (neue) Rolle des Staates".
Eine Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung in Kooperation mit der
Arbeitskammer des Saarlandes
am Montag, 20. April 2009, 18 - 21 Uhr in der Arbeitskammer, Großer
Saal
Fritz-Dobisch-Str. 6-8, 66111 Saarbrücken.
Hintergrund:
Die Finanzkrise von 2008 hat sich zu einer ausgewachsenen weltweiten
Wirtschaftskrise entwickelt. Der finanzmarktgetriebene Kapitalismus hat
eine
Kettenreaktion bewirkt, deren Ausmaße noch nicht absehbar sind.
Milliardenschwere Bürgschaften und Konjunkturpakete rund um den Globus
sollen
stabilisierend wirken - nach Jahren der Rufe nach dem "Schlanken
Staat" soll
nun der Staat als Retter in der Not agieren. Wie kann die (neue) Rolle
des
Staates aussehen? Ist sich jeder Staat nun selbst der Nächste, droht
eine
neue Welle des Protektionismus? Oder wird es europäische oder gar
weltweite
gemeinsame Regeln geben, die die Finanzmärkte regulieren und Anreize
für
nachhaltige Unternehmensführung geben? Welche Rolle können
Arbeitnehmervertreter spielen, die eher für die langfristigen Interessen
der
Beschäftigten sprechen als für kurzfristige Renditeziele, die
die
Realwirtschaft aus dem Blick zu verlieren drohen? Sind Enteignungen ein
gangbarer Weg? Ist der Staat wirklich der bessere Unternehmer? Wie können
die
vom Staat zu setzenden Rahmenbedingungen aussehen, um gestärkt aus
der Krise
hervorzugehen? Wir sind auf der Suche nach einem neuen Ordnungsrahmen,
nach
einem Politikwechsel. Welche Überlegungen existieren hierzu auf europäischer
und auf Bundesebene, und wie ist das Saarland diesbezüglich aufgestellt?
Veranstaltungsablauf:
18.00 Uhr: Begrüßung
Horst Backes
Hauptgeschäftsführer der Arbeitskammer des Saarlandes
18.15 Uhr: Impulsvortrag: "Nach der Krise ist vor der Krise - Lehren
aus der
Finanzmarktkrise"
Dr. Dierk Hirschel
Chefökonom des DGB, Leiter des Bereichs Wirtschafts- und Steuerpolitik
18.45 Uhr: Podiumsdiskussion mit
- Dr. Dierk Hirschel
- Jo Leinen
Mitglied des Europäischen Parlaments
- Eugen Roth, MdL, Vorsitzender des DGB Saar sowie Präsident des
Interregionalen Gewerkschaftsrates SaarLorLux-Trier/Westpfalz
Moderation: Wolfgang Lerch
Arbeitskammer des Saarlandes, Leiter der Abteilung Wirtschafts- und
Umweltpolitik.
Die Veranstaltung ist barrierefrei zugänglich. Eine Teilnahmegebühr
wird
nicht erhoben.
Ansprechpartnerinnen für Fragen und Anmeldung:
Stephanie Hepper, Friedrich-Ebert-Stiftung
Regionalbüro Mainz, Rheinland-Pfalz / Saarland
Telefon: (06131) 9606712
E-Mail: Stephanie.Hepper@fes.de
Martina Schmitt, Friedrich-Ebert-Stiftung
Regionalbüro Mainz, Rheinland-Pfalz / Saarland
Telefon: (06131) 960670
E-Mail: Martina.Schmitt@fes.de
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Kontakt:
DGB Saar
Pressesprecher
EURES-Berater
- Thomas Schulz -
Fritz-Dobisch-Str. 5
D-66111 Saarbrücken
Fax: 0049(0)681-4000120
Tel.: 0049(0)681-4000123
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23. April, 18 Uhr, Saarbrücken
Vortrag
"Seitenwechsel - Frauenfussball, ein anderes Spiel?"
von Detlev Claussen
Im Rahmen der Ausstellung "Verlacht, verboten und gefeiert"
Fußball verspricht: Jeder kann mitspielen! Aber an seinem Anfang
vor über hundert
Jahren waren die meisten zum Zuschauen verdammt. Es spielten nur die Gentlemen.
Aber
auch die Zuschauer wollten mitspielen - erst die leistungsorientierten
Bürger, dann
die ausgebeuteten Arbeiter; beide wollten unbedingt gewinnen. 1914 mussten
alle in den Krieg und plötzlich waren die Frauen nicht nur in der
Fabrik, sondern auch am Ball. Doch das blieb eine kurze Episode in der
angloamerikanischen Welt. Erst im
letzten Drittel des 20. Jahrhunderts wurde organisierter Frauenfußball
akzeptiert,
der es zu nationalen und kontinentalen, schließlich zu Weltmeisterschaften
brachte und zu einem attraktiven Teil der Olympischen Spiele wurde. Warum
so spät? Und ist die Welt jetzt in Ordnung, zumindest auf dem Fußballplatz?
Prof. Dr. Detlev Claussen, Publizist und Professor für Gesellschaftstheorie,
Kultur- und Wissenschaftssoziologie in Hannover; lebt in Frankfurt am
Main. Claussen studierte zwischen 1966 und 1971 bei Horkheimer und Adorno,
Habermas und Negt in Frankfurt am Main. Seine akademische Lehrtätigkeit
an verschiedenen Orten der
Bundesrepublik wurde begleitet von journalistischen Arbeiten im Rundfunk,
Fernsehen
und Printmedien.
Wichtigste letzte Publikationen: "Grenzen der Aufklärung. Die
gesellschaftliche
Genes des modernen Antisemitismus", S. Fischer, Frankfurt/M, 1987,
4. überarbeitete
Auflage 2005, "Blick zurück auf Lenin, Georg Lukacs, die Oktoberrevolution
und
Perestroika", Luchterhand Verlag, Frankfurt/M. 1990; "Was heißt
Rassismus?"
Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1994; "Keine Kritische
Theorie ohne
Amerika", (Hg. mit O. Negt und M. Werz), Verlag Neue Kritik, Frankfurt/M.
1999;
"Kritik des Ethnonationalismus", (Hg. mit O. Negt und M. Werz),
Verlag Neue Kritik,
Frankfurt/M. 2000; "Aspekte der Alltagsreligion. Ideologiekritik
unter veränderten
gesellschaftlichen Verhältnissen", mit einem Vorwort von Dan
Diner, Verlag Neue
Kritik, Frankfurt/M. 2000; Theodor W. Adorno. Ein letztes Genie, S. Fischer,
Frankfurt am Main 2003.
Stiftung Demokratie Saarland
Bismarckstr. 99
66121 Saarbrücken
Tel.: 0681 / 906 26 - 21
Fax: 0681 / 906 26 - 2
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