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28. März 2009: Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm:


Internationale Begegnung mit NS-Überlebenden


Am Samstag, 28. März 2009, 15.30 Uhr wird die französische „Vereinigung der Lagerfreunde Mauthausen“ die Gedenkstätte „Gestapo-Lager Neue Bremm“ / Hotel Mercure-Süd, Zinzinger Str. 9, Saarbrücken, auf Einladung der Landeszentrale für politische Bildung und der Initiative Neue Bremm besuchen.

Als ganz besonderer Gast wird der Zeitzeuge Roger Gouffault erwartet. Dieser hat seine Erlebnisse auf der Neuen Bremm und in Mauthausen in seinem Buch „Quand l’homme sera-t-il humain?“ (Wann wird der Mensch menschlich sein?) beschrieben. Über das Lagerleben in Saarbrücken schreibt er: „Kein Zweifel, wir waren in der Hölle. Obwohl ich schon seit zwei Jahren die dunklen Seiten der menschlichen Natur aus der Nähe sah, es war für mich ein Schock, eine derartige Grausamkeit zu entdecken.“

Unter den Besuchern werden auch der Präsident der „Amicale“, Daniel Simon, und Vertreter belgischer, luxemburgischer und amerikanischer Vereinigungen sein. Zusammen mit Mitgliedern der Initiative Neue Bremm werden die Gästeder da mals dort Inhaftierten gedenken. Mindestens 600 Franzosen sind von derNeu n Bremm nach Mauthausen deportiert worden.

Für weitere Informationen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Burkhard Jellonnek

„Blaues Gold im Garten Eden“

Aus Anlass des Weltwasserforums ((World Water Forum), das vom 16. bis 22. März in
Istanbul stattfindet, thematisiert Attac Saar die geplante Wasserprivatisierung in
der Türkei.

Filmvorführung + Diskussion: „Blaues Gold im Garten Eden“
Mittwoch 18.03. um 19:30 Uhr (Eintritt frei)
in der "Galerie im Filmhaus", Mainzer Straße 8, 66111 Saarbrücken
Eine Veranstaltung von Attac Saar in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk
Entwicklungspolitik Saarland e.V., gefördert aus Mitteln des BMZ.

Zum Film: Die Filmemacherin Leslie Franke schildert in ihrer Dokumentation (ca. 60
Min.) das gigantische GAP-Staudammprojekt in der Türkei sowie seine weit reichenden
sozialen, ökologischen und geopolitischen Konsequenzen.

Mit der Veranstaltung möchte Attac Saar über den geplanten Verkauf der
Nutzungsrechte an türkischen Gewässern sowie über das Staudammprojekt in der Türkei
und dessen ökologische, soziale, politische und kulturelle Folgen informieren. Das
globalisierungskritische Netzwerk Attac unterstützt die Proteste, die sich in der
Türkei formiert haben. Während des Weltwasserforums werden Tausende
Protest-Unterschriften gegen die Wasserprivatisierung in der Türkei übergeben,
welche Attac in den vergangenen Monaten gesammelt hat.

Als Experte für die Publikumsdiskussion nach der Filmvorführung steht Johannes Lauer
zur Verfügung. Lauer ist Vorsitzender der Fachgruppe Wasserwirtschaft im
ver.di-Bezirk Saar.