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Ehrendoktorwürde der Saar Sommerlochakademie für Linke-Chef Lothar Bisky. Akademiepräsidentin Jutta von Jolande: “Lothar ist einer von uns!“ .............

Attac Saar: Finale einer logistischen Meisterleistung fast erreicht: „Deine Thermoskanne für eine gerechtere Welt!“...............

Diese Woche:


Saarfürst Peter Müller beansprucht Erfolg für sich und seine Wiederkäuer...

In Claude Michael Jungs Sommerlochakademie werden u.a. Antworten auf die geschröderte und geschredderte Sozialdemokratie gegeben

Sozis im Saarland gehören in eine geschlossene Anstalt. Parteienforscher sieht Sadomasochismus der Saar SPD dringend behandlungsbedürftig ........

Clement soll Gesellschaft bekommen Saar-Sommerlochakademie will Abwicklung der Sozenpartei wohlwollend begleiten .........

Titulierung „Hartz IV Verbrecher“ ist keine Beleidigung

„Sozis sind bereits so tief gesunken, dass sie niemand mehr beleidigen kann“

Nach einem insgesamt über neun Stunden dauernden Verfahren sprach der Saarländische Satire Gerichtshof (SSGH) heute einen Saartiriker von dem Vorwurf, die SPD fortwährend beleidigt zu haben, in allen Anklagepunkten, frei. Der Beklagte hatte in seinen Schmähschriften wiederholt die Sozis als „Hartz IV Verbrecher“ tituliert und ihren Häuptling Kurt Beck als verlausten Problembären, der niederen Instinkten folge, bezeichnet. Ferner wurde dem Saartiriker zu Last gelegt, die Köpfe führender Sozi-Unholde auf dieScheiben von Dartspielen kopiert zu haben und deren Nasenlöcher mit spitzen Stahlpfeilen maltraitiert zu haben.

Gleich zu Verhandlungsbeginn hob Richter Bernd Rausch das Rauchverbot im Sitzungssaal auf. Ferner orderte Richter Rausch unter dem Beifall der Zuschauer und der anwesenden Presse, bei einem Getränkedienst mehrere Kasten Bier, zur ultimativen Wahrheitsfindung, wie der ehrenwerte Satire-Richter mehrfach betonte.

Sozenvertreter Rechtsanwalt Holzkopp, geriet bereits wenige Minuten nach Beginn der Beweisaufnahme ins Kreuzfeuer des Gerichtshofs. Das Gericht stellte fest, dass der ehrenwerte Rechtsverdreher seit über dreißig Jahren zahlendes Mitglied der Sozenpartei ist. Daraufhin verwies Richter Rausch, Sozenanwalt Holzkopp, mit den
Worten: „Bezahlte Sozenknechte dulden wir hier nicht“, aus dem Saal.

Auch mit den, von der Sozialdemokratur aufgebotenen Zeugen machte das hohe Gericht kurzen Prozess. Auf Antrag des Beschuldigten stellten die Richter kurz und bündig fest: „Sozis sind bereits so tief gesunken, dass sie niemand mehr beleidigen kann“. Danach wurden die Zeugen per Fenstersturz aus dem ersten Stockwerk des
Gerichtsgebäudes ins Freie befördert. Das Urteil bestand aus einem Wort: „Freispruch“. Die Kosten des Verfahrens wurden den Sozen auferlegt

Zur schriftlichen Urteilsbegründung zog sich das Gericht, samt dem freigesprochenen Saartiriker in den Nebenraum einer Saarbrücker Kneipe zurück. Dort wurde nach stundenlangen Beratungen festgestellt, dass der Titel „Hartz IV Verbrecher“ vom Saarländischen Satire-Gerichtshof für würdig befunden wird, einen angemessenen Platz im deutschen Schimpfworlexikon einzunehmen.

Richter Bernd Rausch ließ es sich nicht nehmen, einige Dartspiele aus der Sammlung des Freigesprochenen zu inspitzieren und warf persönlich mehrere Dutzend Stahlpfeile in die Visagen der Hartz IV Verbrecher.

Sodann erging sich der Saarländische Satire-Gerichshof in weiteren dekadenten Ausschweifungen. Gleich zweimal wurden Strohpuppen, die die ehemaligen Sozengrößen Münte und Clement symbolisch darstellten, mit Steinen beschwert und in der nahe gelegenen Saar versenkt. Altkanzler Schröder und SPD Momentanchef Kurt Beck wurden auf der Terrasse des Lokals verbrannt. Wie ein Augenzeuge berichtet, sollen sowohl Kurt Beck, als auch ex-Kanzler Schröder fürchterlich gestunken haben, als sie in Flammen aufgingen.

In der kommende Woche verhandelt der SSGH den Fall eines Hundes, der sich beim Biss in den Hintern eines von Räude befallenen Sozis eine Gammelfleischvergiftung zugezogen haben soll. Wie Richter Rausch bereits angedeutet hat, darf der Hund mit einer hohen Entschädigungsumme rechnen. Es wird damit gerechnet dass der SSGH einen generellen Leinen und Maulkorbzwang für Sozis anordnen wird und in Zukunft streunende Sozis aus dem öffentlichen Raum verbannen wird.

Mit besonders empfindlichen Strafen dagegen müssen kriminelle Jugendliche rechnen, die Sozis und anderes Gesindel aus der Politbranche in Zukunft durch die Straßen der saarländischen Städte und Dörfer jagen. Richter Bernd Rausch will bei diesen und ähnlichen Delikten keine Gnade mehr walten lassen, sagte er zum Abschluss des
Gerichtstages gegenüber einem auflagenstarken Hetz und Krawallblatt. „Zehn Jahre Mitgliedschaft bei den Jusos oder der Jungen Union (JU), sind wirksamer als Jugendknast oder Bootcamp“ so der weise Satirerichter.

Nach Tobsuchtsanfall – Kurt Beck in saarländische Klapsmühle eingeliefert

Sozenhäuptling hält Oberschwester für Andrea Nahles

Wie der „Abwärts“ Parteiblatt der Sozis berichtet, ist SPD-Chef Kurt Beck nach einem
Tobsuchtsanfall in eine saarländische Anstalt für Schwerstbekloppte eingeliefert worden. Völlig losgelöst von jeglicher Realität hatte der borstige Obersozi zunächst seinen Fernseher, just in dem Moment, als sein Widersacher um die Kanzlerkandidatur Frank Walter Steinmeier über die Mattscheibe flimmerte, aus dem Fenster geworfen. Ein Augenzeuge berichtete Beck hätte dabei Worte ausgestoßen, die einem betrunkenen Fuhrmann zur Ehre gereicht hätten.

Wie ein Berserker hätte Kurt Beck danach seinen Badezimmerspiegel zertrümmert, als
er sein Spiegelbild würgen wollte und dabei gerufen: „Du alter Sack bist schuld, dass mich niemand mehr liebt“, berichtet der Zeuge weiter. Erst 12 Rettungssanitäter und drei Zwangsjacken später gelang es den Spezialeinsatzkräften einer, eigens per Hubschrauber eingeflogenen saarländischen Klinik für aussichtslose Fälle, den
Sozenhäuptling mittels eines Gummihammers ruhig zu stellen.

Der Patient wurde sofort in eine Spezialklinik in der saarländischen Gemeinde Otzenhausen, nahe des Hunnenrings verbracht. Wie der Pförtner auf Anfrage mitteilt, sei Kurt Beck völlig neben der Kappe und hätte die Oberschwester für seine Parteifreundin Andrea Nahles gehalten und ihr eine Schüssel mit Apfelkompott nachgeworfen.

Wie der behandelte Seelenklempner Dr. Karl Otto Wurres in einem ersten ärztliches
Bulletin mitteilt, gehe es dem Sozenhäuptling den Umständen entsprechend gut. Er fühle sich wohl und sei in dem festen Glauben, er befinde sich im Berliner Willy Brandt Haus, seiner Parteizentrale. Beck sei mit einer saarländische Tinktur ruhig gestellt worden, brabbele allerdings immer noch wirres Zeug von feigen Verrätern und einem geplanten Putsch gegen seine Person.

Derzeit befinde sich der Obersozi in guter Gesellschaft. Er sei mit dem Gotenkönig
Alarich, Osama Bin Laden und Iwan dem Schrecklichen gemeinsam in einer Gummizelle
untergebracht und vertreibe sich die Zeit bei Mensch ärgere Dich nicht Spielen.
Zweimal habe Osama Bin Laden den borstigen Beck bereits gewinnen lassen und Iwan der
Schreckliche habe Beck schon mehrmals mit Towarisch angesprochen, geht aus dem
ärztlichen Bulletin hervor.

Dr. Karl Otto Wurres sieht gute Heilungschancen bei Kurt Beck und ist sich sicher, dass der Patient schon bald wieder das Berliner Irrenhaus der Sozis leiten kann. Wie
der erfahrene Seelendompteur sagt, seien Becks Heilungschancen am Hunnenring, durch
die Anwesenheit der alten Druidengeister aus keltischer Vergangenheit besonders groß. Erst vor zwei Jahren sei es den Fachärzten an der Hunnenringklinik gelungen einen Mann, der sich für Altkanzler Gerhard Schröder gehalten hatte fast vollkommen von seinen Wahnvorstellungen zu heilen. Er sei heute ungefährlich und verbringe seinen Lebensabend in dem Gedanken, er sei Edmund Stoiber. Täglich bastele er zu Hause in seinem Keller an einem Modell des Transrapid und sei zufrieden mit sich und seiner Umwelt.

Von Besuchen beim rasenden Kurt rät die Klinikleitung vorsichtshalber dringend ab.
Einer Jusodelegation aus dem Nordsaarland, die ihrem Chef huldigen wollte wurde der Zutritt zur Klinik mit der Begründung verweigert, der borstige Rheinland Pfälzer dürfe im Moment nicht an seine Parteizugehörigkeit erinnert werden. Auch ein Bote Oskar Lafontaines, der Kurt Beck im Auftrag seines Chefs mit zwei Flaschen Spätburgunder vom Südhang des Berges Golgatha beglücken wollte, musste
unverrichteter Dinge wieder abziehen. Wie es heißt habe ein Klinikangestellter die Weinpullen in Verwahrung genommen und sicherheitshalber auf das Wohl einer Stationsschwester ausgetrunken.

Unterdessen wurde aus Sozenkreisen bekannt, Kurt Beck solle doch bei der kommenden
Bundestagswahl als Desaster-Kandidat für die SPD antreten. Schließlich benötige man
einen Prügelknaben mit Stehvermögen, wenn der Bundeswahlleiter das amtliche Endergebnis verkündet.

Im Saarland kaum Chancen den Einwanderungstest zu bestehen

„Du nix do dehämm!“


Wer als Ausländer einen saarländischen Pass ergattern will, den erwarten hohe Hürden. Im Auftrag der Landesregierung hat die Saarländische Sommerlochakademie 310 kniffelige Fragen ausgearbeitet, von denen jedem Einbürgerungswilligen 33, plus fünf Premiumfragen zur Beantwortung vorgelegt werden. 17 davon, sowie alle Premiumfragen
müssen richtig beantworten werden, um sich künftig Saarländer nennen zu dürfen und somit automatisch dem Adel Europas anzugehören.

Wie Selim Jabba-Dabba-Douu, Experte für orientalische Weisheiten an der Sommerlochakademie des Saarlandes gegenüber dem Einbürgerungsmagazin „Zappenduster“ sagte, sind die Schotten des Saarlandes für Bayern, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommeresen so gut wie dicht. Besonders dünn wird die Luft für Sozis und ähnliche Bazillen, die zum Einbürgerungstest bestellt werden. Gerade bei diesen
Elementen wird die Prüfungskommission mit aller Strenge vorgehen, betont Mustapha el Alaaf, Saarlandexperte bei der UNESCO und seit Jahren Vorsitzender der Separatistischen Partei des Saarlandes (SPS). Für Mustapha el Alaaf steht fest, in
Zukunft haben lediglich Elsässer, Lothringer und Luxembourger noch eine reelle Chance auf den Saarpass und somit das Glück einem Volk angehören zu können, das einzigartig ist im gesamten Weltall und darüber hinaus.

Probanden, die bereits an den Premiumfragen scheitern, müssen das Saarland innerhalb
24 Stunden verlassen, oder werden über die Pfälzer Grenze abgeschoben. Wer beispielsweise nach den Farben der saarländischen Flagge gefragt wird und antwortet, der Lappen sei schwarz rot golden mit zwei verhungerten Katzen drin, hat schon verloren. Echte Saarländer kennen nur das bau-weiß-rote Banner der französischen Revolution als offizielles Landestuch an.

Wer die Frage, ob saarländische Kinder in Heimarbeit gebastelt, vom Wolpertinger, oder vom Blaustorsch gebracht werden, nicht korrekt beantworten kann, verschwindet ebenfalls bei Nacht und Nebel über die Pfälzer Grenze. Dass hierzuland Kinder bereits schon lange vor der Sintflut vom Blaustorsch geliefert und nicht wie in Bayern vom Wolpertinger angeschleppt, oder gar erst mühsam selbst zusammengepfriemelt werden müssen, gehört einfach zum Grundwissen des großen Volkes an der Saar.

Auch einen Härtetest für Einwanderungswillige hat die Saar Sommerlochakademie ausgetüftelt. Hieran ist bereits in der Testphase ein Ösi gescheitert, der einer
Saarländerin offiziell an die Wäsche wollte. Der Voralberger sollte vor dem Hohen Rat der Sommerlochakademie, in Anwesenheit der Präsidentin des Saar Think Thanks, Jutta von Jolande, 15 Pils a 0,33 Ltr. im Abkippverfahren hinter seine Binde gießen
und danach zwei dutzend Kniebeugen absolvieren. Der Bregenzer scheiterte kläglich, nicht an den 15 Pils, wie es heißt, sondern an den Kniebeugen. Wie Jutta von Jolande vor der Presse sagte, darf er allerdings den Test wiederholen, sofern er täglich in einer Saarbrücker Kneipe fleißig für den Eignungstest trainiert.

Auch das politische Wissen der Einbürgerungswilligen wird von der Prüfungskommission der saarländischen Sommerlochakademie getestet. Der Libanese Jussuf Kemal al Juchei wusste die Frage, ob die SPD die Probleme des Saarlandes am besten lösen könne,
geschickt zu beantworten. Jussuf Kemal al Juchei antwortete mit der Gegenfrage, ob denn im Saarland überhaupt noch eine SPD existiere und sorgte so dafür, dass er auf der Stelle zum Ehrenbürger des Saarlandes ernannt wurde.

Wie man sich als Saarländer gesund ernährt, sollte ebenfalls jede Frau und jeder Mann peinlichst genau wissen, um als Saarländerin oder Saarländer anerkannt zu werden. Dass Grillen und Schwenken an der Saar Vorrang vor Dichten und Denken hat, wird im praktischen Teil des saarländischen Einbürgerungstest bruzzelnd manifestiert. Aber auch höheres Wissen zur saarländischen Ernährung wird beim Saar
Einwanderungstest verlangt. Eine Grummbeersupp (Kartoffelsuppe), oder Bibbelchesbohnesupp (Bohnensuppe) gehört zu den Mindestanforderungen, die ein künftiger Einwanderer vollendet und gut mit Maggi gewürzt auf den Tisch bringen muss. Wer als Akademiker den Saarpass erlangen will, sollte, bevor er zum Test geht, einen ordentlichen Dibbelabbes zubereiten können.

Der ehrenwerte Präsident des saarländischen Satiregerichtshofes, Bernd Rausch weist darauf hin, dass gegen die Entscheidung der Prüfungskommission der Saar Sommerlochakademie keinerlei Rechtsmittel wie Berufung, Revision und ähnliche Motzkisten eingelegt werden können. „Lautet das unfehlbare Urteil: „Du nix do dehämm!“, dann ist dies ebenso wie die Irrtumslosigkeit und Fehlerlosigkeit des Papstes anzusehen, so der ehrenwerte Präsident des saarländischen Satiregerichtshofes Bernd Rausch in seiner letzten entzückenden Enzyklika.

Kurt Beck soll jetzt die Kinderzimmer erobern

Saar Think Thank soll ramponiertes Image des SPD Chefs aufpolieren

Wer gibt schon gerne zu SPD Chef Kurt Beck jemals die Hand geschüttelt zu haben? Der borstige Pfälzer hat es geschafft zum unumstrittenen Buhmann einer ganzen Nation zu werden. Sie küssten und sie schlugen ihn, dies gilt besonders für die Sozis, die Kurt Beck doch aus dem schröderchen Jammertal zu neuen Höhen führen sollte. Statt dessen streunen die Sozis jetzt ziel und planlos durch die politischen Wirren. Wie der „Spottfunk“, TV Magazin für den gepflegten Tritt in den Hinter der politischen
Kaste meldet, steht die SPD kurz vor der Abwicklung durch DIE LINKE. Aber nicht etwa Altkanzler Schröder und seinen Hartz IV Sozialräubern, sondern Kurt Beck alleine soll die Schuld dafür in die Schuhe geschoben werden.

Dies zu ändern und das Image des Belzebubs aus der Pfalz aufzupolieren ist nun die Saarländische Sommerlochakademie angetreten. „Ein einflussreicher Gönnerkreis, der sich selbst als „Freundeskreis Kurt Beck“ (FKB) bezeichnet, hat Unsummen zusammengebettelt, um aus dem Albtraum der Sozialdemokratur einen Schwiegersohn nach Maß für jede Mutti in diesem Land machen zu lassen“, so Jutta von Jolande, Präsidentin der saarländischen Denkfabrik. Wie Jutta von Jolande weiter ausführte, hat die Saar Sommerlochakademie bereits aus Paris einen führenden Figaro einfliegen lassen und aus England wurde der bekannte Schönheitschirurg Dr. Frankenstone im Galopp an die Saar beordert. Wie es heißt, soll Dr. Frankenstone gemeinsam mit dem
Saarlouiser Experimentalmediziner Professor Engelbert Schnurres, Kurt Beck ein
außerordentliches Facelifting verpassen, damit dieser nicht verdammt bis in alle Ewigkeit bleibt.

Bereits in der kommenden Woche wird nach Angaben des Saar Think Thanks dem Problembär der SPD, mit Rachildis Freifrau von Droste-Wütherich, eine resolute
Anstandsdame an die Seite gestellt. Nach erfolgreicher Dressur, durch die als rabiat geltende Freifrau, soll versucht werden Kurt Beck auch wieder auf Erwerbslose
loszulassen, ohne dass es nochmal zu folgenreichen Ausrastern kommt, wenn deren Bart länger ist als das Gestrüpp des Sozenhäuptlings.

Um nicht erst die Vorweihnachtszeit abwarten zu müssen, hat ein Saarbrücker Konditormeister bereits über Tausend Kurt-Beck-Lebkuchenmännchen und Marzipanschweinchen an seine Kunden verteilt. Laut Aussage des Konditors fand die Aktion großen Anklang. Zuerst wurde der Kopf abgebissen und dann der restliche Kurt dem Verdauungstrakt zugeführt, so der Konditor, der auch bekömmliche, mit Schnaps gefüllte Kurt-Beck-Schoko-Weihnachtsmänner in den Verkehr bringen will.

Kurt Beck zum kuscheln soll es bereits zum kommenden Weihnachtsgeschäft geben. Die Créateurs der Saar Sommerlochakademie haben bereits einen ersten, umweltfreundlich mit Stroh gefüllten Teddybär in China produzieren lassen. Bär Kurtchen brummt, wenn
man ihm den Bauch krault. Stellt man Kurtchen auf den Kopf, beginnt er zu singen: „Brüder zur Sonne zur Freiheit“, sagt die Kreativabteilung der unverbesserlichen
Imageverbesserer von der Saar.

„Wir müssen dem Niedergang der Sozis etwa entgegensetzten. Dafür müssen wir die Kinderzimmer erobern“, so Jesus Maria Kleinhirn, Medienanalyst und Chefpolitologe der Saarländischen Sommerlochakademie. Kleinhirn kündigt als diesjährige Herbstsensation an, ein Kurt Beck-Schaukelpferd, sowie eine Andrea Nahles-Puppe auf den Markt zu bringen, damit die Sozis wenigstens zu Weihnachten aus dem Abstellraum
der Geschichte wieder rauskommen.

Völlig aus der Luft gegriffen ist jedoch die Behauptung böser Zungen, man plane in der Denkfabrik des Saarlandes auch Kurt Beck-Ballerspiele für den Computer zu
entwickeln, um die Jugend wieder für die SPD zu begeistern. „Dies ist ebenso falsch wie die Behauptung unsere Konstrukteure hätten einen animierten Elefanten entwickelt der dem Sozenboss ähnele und putzmunter einen Porzellanladen zertrampele“, versichert Jesus Maria Kleinhirn, der dabei seine Finger hinter dem Rücken kreuzt.

Es gibt also doch noch Hoffnung für die Sozis dem Sensenmann zu entgehen, zumal DIE LINKE im Saarland den Sozis entgegenkommen will. Hier hat Parteichef Lafontaine angekündigt, im Saarland nach der Landtagswahl 2009 koalieren zu wollen. Für den
Fall soll Lafontaine bereits bei der saarländischen Sommerlochakademie, zu Ehren von SPD Landeschef Heiko Maas, einen bunten Hampelmann in Auftrag gegeben haben.

Saar Innenminister Meiser will jetzt zur Sicherheit Hausbesuche machen lassen

Deine Festplatte für Klausis Meise
Von Claude Michael Jung

Was treiben die Saarländer an ihrem PC? Diese Frage treibt den saarländischen
Innenminister Klaus Meiser derzeit heftig um. „Seit Meisers Verfassungsschutz
schweren Herzens darauf verzichten musste, die roten Socken Oskar Lafontaines zu
beäugen, hängen seine Schlapphüte nur noch wie Gammelfleisch rum“, meldete kürzlich
das Politmagazin „Zappenduster“ unter Berufung auf gewöhnlich gut unterrichtete
Kreise aus dem Dunstkreis des CDU Innenministeriums.

Kein Recht auf Faulheit will Innenminister Klaus Meiser seinen Schlapphüten
gewähren. Deswegen arbeitet Meiser mit Hochdruck an einer Novellierung des
Polizeigesetzes. Nach einer Umschulung zu Einbrechern und Fassadenkletterern sollen
Meisers Spitzel künftig in Privatwohnungen eindringen dürfen und heimlich die
Computer nach den intimen Geheimnissen der Saarländerinnen und Saarländer ausspähen
dürfen.

Mit „Meisers online Meise“, einem noch streng geheimen, vom Institut für künstliche
Intelligenz der saarländischen Sommerlochakademie entwickelten Trojaner, sollen auch
in naher Zukunft Online-Razzien auf den heimischen IT-Systemen möglich sein. Erste
Versuche mit „Meisers online Meise“ seien bereits erfolgreich absolviert worden,
bestätige ein Techniker. Es sei gelungen in mehrere Mikrowellenherde einzudringen
und beispielsweise auszubaldowern, dass Selim Sim Salla Bim, ein angeblich
strenggläubiger Moslem, heimlich sogar Schweineschnitzel und Eisbein darin
zubereite.

Ob die Wohnungseinbrüche und Online-Razzien allein zur Terrorabwehr oder etwa auch
zur Bekämpfung oder Verfolgung schwerwiegender Straftaten erlaubt sein soll, verriet
der Minister allerdings noch nicht. Vor allem scheint es Klaus Meiser jedoch mit der
Gesetzesverschärfung darum zu gehen, so gemeine Straftaten wie Hoch- und
Landesverrat und die Bildung oder Unterstützung einer kriminellen Vereinigung zum
Sturz der CDU Landesregierung, frühzeitig zu erkennen. Ob auch andere Gefahren, wie
etwa die Verächtlichmachung der schwarzen Landesregierung, oder die online
Weiterverbreitung von Witzen über Saarfürst Müller durch kriminelle Witzemacher
ebenfalls zur Terror und Gefahrenabwehr gerechnet werden, ist noch Meisers
Geheimnis.

Zwar hat das Bundesverfassungsgericht bereits heimliche Online-Durchsuchungen in
enge Schranken verwiesen und sogar ein neues Grundrecht auf die Vertraulichkeit und
Integrität von informationstechnischen Systemen gefordert, jedoch mit „Meisers
online Meise“ sieht sich der Saar-Minister bereits Seite an Seite mit seinen Brüdern
und Schwestern in Bayern ins Spitzelparadies wandern. Hinzu kommt noch eine Regelung
im Polizeigesetz, welche die automatische Erfassung von Kfz-Kennzeichen erlaubt.

Zur Erhöhung der öffentlichen Sicherheit im Saarland sind Minister Klaus Meisers
Maßnahmen auch dringend nötig. Erst neulich hat Oma Irmgard den Fahrplan der
Saarbahn genau abgeschrieben und an einen ausländischen Geheimdienst verkauft um
ihre karge Rente aufzubessern. Enkel Sven hat die, von Oma Irmgard gesammelten Daten
dann per email an den iranischen Geheimdienst weitergeleitet und nun steht zu
befürchten, dass iranische Raketen die Saarbahn ins Visier nehmen könnten. Ein
typischer Fall von Landesverrat, den es mit „Meisers online Meise“ zu bekämpfen
gilt.

Gerade im Saarland hat sich das Internet zu einem Gefahrenherd für die innere
Sicherheit des lieblichen Landes am großen Fluss aufgeschwungen. Nächtelang wird
gechattet bis die Tastatur glüht. Nicht nur Tratsch und Schweinkram wird da
verbreitet. So hat erst am vergangenen Wochenende ein gewisser „Lucky 143“ die
Wiedereinführung der DM als offizielles Zahlungsmittel gefordert. Ein „Anonymus“,
der vorgab aus Saarlouis zu stammen outete sich gar als Separatist und sprach sich
klar für ein unabhängiges Saarland aus. Revoluzzer und staatsfeindliche Strolche
sind überall im saarländischen Internet massenweise zu finden. Da wird Minister
Meiser nicht umhin kommen, sein Personal kräftig aufzustocken.

Eine repräsentative Umfrage unter 300 000 Besuchern des Saarspektakels, des größten
Festes im Saarland, hat ergeben, dass gerade die, von Innenminister Meiser geplanten
privaten Hausbesuche seiner Schlapphüte nicht von den Saarländerinnen abgelehnt
werden. Elvira Schlauberger aus Merzig will mit ihrem Schlapphut genau dasselbe
anstellen, was sie mit dem Postboten, dem Gas und Wassermann, sowie dem
Schornsteinfeger in der Vergangenheit schon angestellt hat. Eugen Lämpel,
Mathematikprofessor aus Bexbach hat sogar eine kniffelige Rechenaufgabe für Minister
Meisers Datendiebe auf seiner Festplatte hinterlegt, um mal rauszubekommen, ob die
saarländischen Schlapphüte wirklich so strohdumm sind, wie sein Kollege Rudi
Schnippler neulich behauptete.

Auch der saarländische Thekenphilosoph Max Flabbes freut sich auf einen Besuch von
Meisers Sicherheitswahnexperten. Wie Max Flabbes an seiner Theke sagte, hat er für
die Schnüffler sogar eine kleine Überraschung in seinem Wohnzimmer vorbereitet.
Unter seinem Schreibtisch, direkt neben dem Internetzugang hat er eine Kühlbox mit
ein paar Flaschen seines Lieblingsbiers für die netten Besucher postiert. Max
Flabbes hat jedoch verschwiegen, dass nur wenige Meter weiter auf dem Sofa Dobermann
Belzebub, die Biervorräte seines Herrn streng bewacht und das Wort Pardon nicht
kennt.

Attac-Sommeruniversität in Saarbrücken droht Chaos und Anarchie

Planungsfehler könnten ESU bis weit in die Adventszeit ausufern lassen
Von Claude Michael Jung
Vom 1. – 6. August findet in Saarbrücken die erste Europäische Sommeruniversität
(ESU) des globalisierungskritischen Netzwerks Attac statt. Das Motto lautet “Ein
anderes Europa für eine andere Welt – Act together now for Alternatives”. Bereits
völlig in einer anderen Welt müssen die Planer der Sommeruniversität angekommen
sein, berichtet „Der Schreibstubenhocker“ offizielles Organ für Verwaltungsfehler
und Kurzsichtigkeit in seiner Onlineausgabe. Das Blatt kritisiert, dass ausgerechnet
für den wichtigsten Workshop der Sommeruniversität, „Globale Thekenphilosophie des 21. Jahrhunderts“ nur ein halber Nachmittag am Abschlusstag der ESU eingeplant wurde.

„Wenn die über 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der ESU sich bereits in
Aufbruchstimmung befinden, werden erst die, aus ganz Europa und anderen Kontinenten
der Welt angereisten Kapazitäten der Thekenphilosopie sich auf dem Campus der
Saar-Uni in Saarbrücken zusammenfinden und der Welt gute Ratschläge zur radikalen
Lösung der dringlichsten Menschheitsprobleme erteilen“, so die Präsidentin der Saarländischen Sommerlochakademie Jutta von Jolande. Die Präsidentin des Saar Think Thanks hält die Terminierung des Workshops der Thekenphilosophen für absolut
chaotisch und befürchtet, dass die Thekenphilosophen noch weit bis in die
Adventszeit benötigen, um ihre umfangreiche Thematik auch nur annähernd bewältigen
zu können.

So hat der Maharadscha von Whisky Pur sein Kommen mit großem Gefolge, darunter fünf Dutzend Paradeelefanten angekündigt. Frankreich wird vertreten sein durch Prof. Dr. Laurent Pastis von der Universität Cognac, Großbritanniens Ehre wird der 76 Earl of Schlendrian, dessen Vorfahren von der Saar stammen, nach besten Kräften verteidigen. Der Vatikan wird den Wirtschaftstheologen Monsignore Don Camillo Lambrusco ins Rennen um die besten Plätze innerhalb der internationalen Thekengemeinschaft senden. Die Gemeinschaft der Islamischen Staaten (GdIS) wird durch mehr als 30 hochrangige
Experten der alkoholfreien Getränkeweisheiten aus dem Morgenland repräsentiert, darunter der begnadete und gebenedeite Mustapha Hadschi el Alaaf von der Osama Bin Laden Universität in Saudi Arabien.

Empört über die Schlafmützigkeit der Planer von Attac sind auch die geballten Kräfte
der saarländischen Thekenphilosophie, deren Anliegen es ist, über die Reinhaltung der weltweiten Wasserreserven zu debattieren und Lösungen zur Frage einer künftig
gerechten Verteilung der globalen Bier und Weinreserven zu entwickeln. Zu diesem
Thema sollen auch Vertreter der „Aktion Bier für die Welt“ unter der Leitung des
saarländischen Thekenphilosophen Max Flabbes während einer dreitägigen
Podiumsdisskussion im Audimax der Saar-Universität zusammenkommen. „Alleine schon diese Veranstaltung wurde planerisch von den Saar-Attacies versemmelt“, so Max
Flabbes, auf's Höchste entrüstet.

Die Wüsten der Welt in grüne Täler und Auen umzugestalten, dieser an der Praxis
orientierte Workshop, droht ebenfalls dem planerischen Murks der Attac-Verantwortlichen zum Opfer zu fallen. Unter der fachkundigen Anleitung, des
eigens aus Israel angereisten Rabbis Shmul Meschugge sollen alleine mehr als 300
zukünftige Regenmacher-Azubis während der Attac Sommeruniversität, der Saar, dem
großen Strom des Abendlandes, mal wieder zu einem ordentlichen Hochwasser verhelfen.
Zwar gelang es Shmul Meschugge noch niemals einen Regenschauer aus den Wolken zu locken, jedoch im vergangenen Jahr hatte der Rabbi aus Nazareth einen ersten großen
Durchbruch erlangt, der die Schlagzeilen der israelischen Zeitungen tagelang
beherrschte. Mit einer völlig neuen, allerdings noch nicht ausgereiften Geheimformel
gelang es dem Rabbi die gesamte Melonenernte am Toten Meer innerhalb weniger Minuten vollkommen verhageln zu lassen. „Spätestens zu Weihnachten werden die Saarländer wieder ein Hochwasser erleben und die Saarbrücker Stadtautobahn mit dem Ruder oder Tretboot befahren dürfen“, so der prophetische Rabbi Shmul Meschugge, der ultimativ verlangt, dass die Attac-ESU bis mindestens zu Sylvester verlängert wird.

Unterdessen wurde aus dem Attac-Planungsbüro bekannt, man habe bereits zur Rettung der ESU die Notbremse gezogen. Es sei gelungen, so ein Sprecher von Attac, die
beiden größten Chaosreformer des Abendlandes, den Wirtschaftswissenschaftler
Professor Elmar Fiesling, sowie den Wirtschaftsexperten Professor Dr. August
Tresendorf zu verpflichten, um den Dschungel der über 120 geplanten ESU-Workshops zu
durchforsten.

Wie das Expertenduo Fiesling und Tresendorf in die Mikrophone eines lokalen
Fernsehsenders flüsterte, müsse vor allem das ESU-Motto “Ein anderes Europa für eine
andere Welt – Act together now for Alternatives” geändert werden um die erste
Europäische Attac Sommeruniversität zum Erfolg zu führen. Nicht erst ein anderes
Europa müsse herbeigeführt werden, damit der Welt noch in letzter Sekunde der
Rettungsanker zugeworfen werden kann, sondern die Thekenweisheiten, deren Ursprung bereits im Zweistromland vor rund 10 000 Jahren entstanden sind, müssen endlich in Realitäten umgesetzt werden.

“Kein anderes Europa für eine andere Welt, sondern Saarländer an die Macht, - Mir
wisse was gudd iss!“, so der Thekenphilosoph und ESU-Retter Max Flabbes abschließend.

Saarländische Mediziner empfehlen Therapie mit dem Vorschlaghammer

Zerstörungstherapeut bestätigt sogar gute Heilungschancen für Sozis und Hartz IV
Empfänger

Von Claude Michael Jung

Gegen den Alltagsfrust in Leben und Beruf nehmen immer mehr Menschen Psychopharmaka, die mehr Nebenwirkungen haben können, als dem Problem selbst auf den Leib zu rücken. Dies ergab eine empirische Studie des Großhumpendorfer Arztes, Schauspielers und Bergsteigers Dr. Hubert Engerling. Innerhalb von nur einem viertel Jahr hatte Dr. Engerling mehr als 120 sogenannter Sozialdemokraten, die von ihren
Ärzten bereits als hoffnungslose Fälle aufgegeben waren, geheilt und dafür gesorgt, dass sie wieder ein erträgliches Leben in Selbstachtung führen können.

Einmal im Leben so richtig die Sau rauslassen, hat Dr. Engerling im Rahmen seiner Zerstörungstherapie seinen Patienten geraten und ihnen Fotos von führenden Sozis, wie Altkanzler Gerhard Gasprom, ex Parteichef Münte, dem Hartz IV Architekten Wolfgang Clement, sowie weiterer Protagonisten des Abrissunternehmens SPD vorgelegt.


Alleine gelassen im Behandlungszimmer, griffen sämtliche Patienten bereits zwei bis
drei Minuten später zu einem, offen auf der Fensterbank hinterlassenen Gummihammer
und machten unter fürchterlich klingenden Urschreien, ihrer Wut und dem Frust über
den SPD-Rechtsruck, freien Lauf. Keines der Fotos überlebte die Behandlung mit dem
Gummihammer. Die Patienten jedoch konnten nach der erfolgreichen Zerstörungstherapie
die Praxis von Dr. Hubert Engerling mit strahlenden Augen und mit sichtlicher
Erleichterung verlassen. Die Zahl der Dankesbriefe geht in die Tausende, bestätigt
der Großhumpendorfer Arzt und sagt, er hätte zum Dank für seine gelungene Therapie
auch rund zwei Dutzend Heiratsanträge von geheilten Sozis beiderlei Geschlechts
erhalten.

Aber auch bei leichteren Fällen war Dr. Engerling höchst erfolgreich. In Kleingruppen therapierte er genervte Computernutzer, denen er unter Aufsicht
ermöglichte ganze PC-Systeme aus dem Fenster zu werfen. Sekretärinnen, die ihren Chef gleich hinterherwerfen wollten, verwies Dr. Engerling dagegen, wegen der besseren Behandlungsmöglichkeiten, wie er sagt, an einen befreundeten Kollegen, der seine Praxis im elften Stockwerk eines Saarbrücker Hochhauses hat.

Auf die Idee keine gefährlichen Pillen zur Frustbekämpfung einzusetzen und
stattdessen lieber auf die Methode der kontrollierten Zerstörungstherapie zu setzten
kam auch vor wenigen Wochen der, im saarländischen Saarlouis ansässige
Experimentalmediziner Engelbert Schnurres. Medizinalrat Schnurres arbeitet mit
Gruppen von bis zu 24 Probanden, von denen einige sogar bereits völlig am Leben
verzweifelt waren und als akut suizidgefährdet eingestuft wurden.

Auf einer alten Industriebrache können die Patienten von Medizinalrat Schnurres
ganze Büroeinrichtungen mit dem Vorschlaghammer zu Schrott und Kleinholz
verarbeiten. Einmal im Monat werden hier sogar Wohnungen und Autos unter Aufsicht
eines erfahrenen Brandmeisters in Schutt und Asche gelegt. Auch besonders
heimtückisch reagierende Alltagselektronik erlebt hier das letzte Stündlein. Medizinalrat Engelbert Schnurres spricht von exorbitanten Heilungserfolgen und einem Durchbruch in der internationalen Frustforschung.

Jetzt können auch Hartz IV Empfänger hoffen, schon bald wieder mit erhobenem Kopf
vor die Tür gehen zu können. Im Auftrag von Medizinalrat Engelbert Schnurres zimmern
und schrauben sogenannte Langzeitarbeitslose die Büros ihrer, zumeist oft schlecht dressierten und teilweise dementen Fallmanager zusammen. Einige berichten, sie sollten als Schutz und Wachhunde auf Baustellen oder in Villenvierteln jobben, für
einen Lohn, der noch unter dem vieler chinesischer Wanderarbeiter liege.

Viele der Patienten von Medizinalrat Schnurres leiden, bedingt von den ständigen Schikanen ihrer Dompteure bei den Argen, an Depressionen und Kreislauferkrankungen. Hier soll die axtgestütze Therapie einem Amoklauf seiner Patienten zuvorkommen, sagt der Saarlouiser Experimentalmediziner. Zwar habe man weder freiwilliges Argepersonal noch Schauspieler für die realistische Abrundung des Experiments gefunden, jedoch einfache Schaufensterpuppen genügten für den kontrollierten Wutausbruch seiner Patienten, ist Medizinalrat Schnurres überzeugt.

Unterdessen meldet ein internationales Satiremagazin, dass die Saarländische
Sommerlochakademie eine Stabsstelle zur Erforschung des kontrollierten Wutausbruchs
eines Millionenvokes eingerichtet hat. In Sandkastenspielen erproben die
Sommerlochexperten die Reaktion eines empörten Volkes, dessen Straßen, Wege und
Gassen im kommenden Superwahljahr wieder mit Pappkameraden dumm grinsender
Politpromis zugepflastert werden. Zwar sei die Demontage dieser aufdringlichen und
ungewollten Parteienwerbung strafbar, jedoch prüft der Saarländische Satiregerichtshof, ob ein medizinisch begründetes Massenexperiment, das den Frust über die Dummheit seiner Politiker abbauen und Millionenbeträge an Behandlungskosten einsparen würde, nicht über dem Strafgesetzbuch steht. „Die saarländischen
Satirerichter werden mit Sicherheit zum Wohle des Volkes entscheiden“, so ein
Sommerlochexperte für angewandte Zerstörungstherapie abschließend.

Attac Saar gründet Akademie für Schaukelfleischbruzzler

Schwenken und denken – Mit der Wutz von der Saar zu einer besseren Welt

Von Claude Michael Jung

Im Rahmen einer Nachlese zur ersten Europäischen Sommer-Universität (ESU) die zwischen dem Ersten und Sechsten August für viel buntes Leben auf dem Campus der Saar-Universität in Saarbrücken sorgte, und deren Ziel es war, die Attac Gruppen
Europas besser miteinander zu vernetzten, wurde am vergangenen Freitag Abend der Gedanke zur Gründung einer Akademie für enkbratenzubereitung, spontan in die Tat umgesetzt. An Grill und Schwenker erfahrene Attacis wollen künftig vom Nordkap bis an die Gestade des Mittelmeers ausschwärmen und die hohe Kunst der saarländischen Zubereitung ausgebeinter und gut gewürzter Schweinekotellets über offenem Feuer, dem Erdkreis näher bringen.

„Unsere Wutz für die Gaumen Europas“, so das Motto der Schwenkbratenfraktion bei
Attac Saar. Vater des guten Gedankens war der saarländische Thekenphilosoph Max
Flabbes, der bereits während der ESU ein Schwenkerseminar auf dem Vorplatz der Aula
der Saarbrücker Saar-Uni abgehalten hatte und dem es gelang, selbst Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem hohen Norden Europas, die ansonsten auf gebruzzeltes Rentierfleisch geschworen haben, von den Vorzügen gut geschaukelter Schweineteile
aus dem Saarland zu überzeugen.

Besonders beeindruckt waren die Globalisierungskritiker aus ganz Europa von der
beindruckenden Zeremonie, welche unumgänglich für den Erfolg eines jeden Schwenker-Events ist. „Zünde niemals ein Grillfeuer an, ohne dass du einen Kasten kühles Bier und einen Kronkorkenlupfer zur Hand hast“, so lehrte der große Thekenphilosoph und oberste Schirmherr der saarländischen Griller und Schwenker-Loge, die in Saarbrücken versammelten Teilnehmerinnen und Teilnehmer der
ESU.

Derzeit sucht Attac Saar einen gebrauchten Reisebus mit Anhänger, der zur fahrbaren
Grill und Schwenkstation umgebaut werden soll. Der Anhänger in der 3,5 Tonnenklasse wird benötigt, um damit künftig gut gelagertes Buchenholz aus saarländischen Wäldern nach Helsinki, Paris, Rotterdam, Mailand und Madrid transportieren zu können, so Max Flabbes, der als Schwenkexperte und Zeremonienmeister der neu gegründeten
Attac-Schwenkerakademie, die internationalen Bruzzelseminare leiten wird.

Wie gewöhnlich gut unterrichtete Kreise aus dem Saarbrücker Attac-Büro berichten, hat eine saarländische Sprachschule bereits kostenlose Kurse in italienisch, spanisch, französisch, englisch und polnisch angeboten, um die Schwenkaktivisten fit für's schwaduddeln (Smaltalk) beim Grillen zu machen. Wie Max Flabbes sagte, beherrsche er bereits nach sieben Pils die gängigsten Fremdsprachen, darunter japanisch und mehrere chinesische Dialekte, jedoch könne ein Fremdsprachenkurs niemals verkehrt sein.

Unterdessen meldet die Saarbrücker Attac-Pressestelle, man suche noch nach einigen
Glühweinberaterinnen und Beratern, um auch in den Wintermonaten den Kontinent über
die hohe Kultur der Saarländer aufklären zu können. „Gesellige Glühweinabende dienen
der Völkerverständigung und dem Frieden. Noch niemals ist ein größerer Krieg an
einem Glühweinstand ausgebrochen, auch nicht am Morgen danach, wenn der Kopfschmerz
jeden kriegerischen Gedanken verhindert“, so ein Experte für Fuseldynamik und kollektives Erbrechen.

Attac Schwenkerakademie on Tour heißt es bereits am fünften September. Noch ohne Reisebus, dafür aber mit Fahrrad und luftbereifter Schubkarre geht es nach Reims in die Champagne. Dort wird auf dem Platz vor der Kathedrale ein
Schwenkbratennachmittag aus echt saarländischem Biowutzbestand gestaltet. Wie Max Flabbes als neuer Zeremonienmeister der Attac Schwenkerakademie bekannt gab, denke
er derzeit darüber nach, ob es ein Sakrileg sei, die beim bruzzeln benötige Biermenge notfalls durch Champagner zu ersetzten.

"Ein anderes Europa ist möglich, aber ob man dabei so einfach bei der heiligen Schwenkerzeremonie Bier durch Champagner ersetzten darf, ist noch eine andere Frage“, so der große Thekenphilosoph abschließend.