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Stadtzeitung Saarbrücken |
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| Attac Saar: Finale einer logistischen Meisterleistung fast erreicht „Deine Thermoskanne für eine gerechtere Welt!“
Saarländerinnen und Saarländer haben die besondere Gabe, dass
ihnen stets alles gelingt was sie anpacken. Richtig gefordert wachsen
sie über sich hinaus und werden zu exzellenten Managern und Managerinnen,
die in der gesamten übrigen Welt ihresgleichen suchen. Schon der
bekannte Saar-Philosoph des Mittelalters, Emilianus von Kaltnaggisch,
ließ den historischen Satz: „Saarländer, es kann nur
einen geben“, fallen. Pontius Optimus, einst Statthalter des römischen
Imperiums an der Saar sagte gar seinem Kaiser: „Populus Saarlandus
iss gar nit vun der do Universalis“ (Dieses Eine logistische Meisterleistung der Sonderklasse haben die Planerinnen und Planer der ersten europäischen Sommeruniversität (ESU) des globalisierungskritischen Netzwerks Attac, die vom 1. bis 6. August in Saarbrücken stattfindet, auf die Beine gestellt. Rund 120 Workshops waren zu organisieren, zahlreiche Talks und Podiumsdiskussionen in die Wege zu leiten, ein buntes Unterhaltungsprogrammn zu managen und die mehr als 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren unterzubringen. Alles in allem, eine Spitzenleistung die Anerkennung verdient. Wer hilft mit Leihgaben oder Spenden zum Gelingen der ESU? Doch jetzt, o Graus, sind es die Kleinigkeiten, welche die Logistiker von Attac noch einmal auf eine harte Probe stellen. Mit dem Aufruf: „Deine Thermoskanne für eine gerechtere Welt!“ wendet sich das Serviceteam von Attac noch einmal an die Freunde und Gönner der ersten europäischen Sommeruniversität (ESU) in Saarbrücken und fragt, wer bereit ist mit Leihgaben oder Spenden auszuhelfen. Um die Kraft der drei Malzeiten für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer täglich neu zu garantieren und den damit erforderlichen Abwasch mit trockenen Geschirrtüchern zu ermöglichen, müssen noch eine größere Menge dieser notwendigen Alltagshelfer besorgt werden. Finanziell sind die Veranstalter am Ende der Fahnenstange angelangt. Hier heißt es. „Rien ne vas plus“ (dt. Nichts geht mehr). Ebenso fehlen noch ein paar Dutzend Thermoskannen und vor allem eine Gesucht wird ebenso der ein oder andere Grill, nebst dem dazugehörigen Grill und Schaukelfleischexperten für den vollkommenen Schwenkergenuss. Isomatten, Decken, Spannbettbezüge, Kissen und für die Abwechselung ein paar Federballspiele wären hoch willkommen und in guten Händen. Soweit der bittere Ernst. Als puren Nonsens dagegen bezeichnete ein Sprecher von Attac den Aufruf eines Saartirikers. Ein gewisser Studienrat Ernst Nonsens hatte am vergangenen Wochenende in einer größeren Thekenrunde dazu aufgerufen, den ESU Veranstaltern einige Plüsch-Che Guevaras als Kuschelhilfen für die Weltrevolution zu spenden. Zudem hatte sich Studienrat Nonsens selbst bereit erklärt, seine Schlagbohrmaschine zum öffnen diverser politischer Betonköpfe zu opfern. Wer den ESU Veranstaltern mit seiner Spende oder Leihgabe weiterhelfen möchte, wendet sich an die Telefonnummer 0681 – 30140377, oder per Mail an service@attac-saar.de
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