25.06.10 Nächster Schritt auf dem Weg zur völligen Entrechtung der Arbeitslosen Briefgeheimnis? - Die Bundesagentur für Arbeit schafft den Datenschutz für Erwerbslose ab . Deutsche Post AG soll ab September Briefe öffnen und digitalisieren.

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) will den Datenschutz von Erwerbslosen völlig außer Kraft setzen. Sogenannte elektronischen Akten werden ab September in Sachsen und Thüringen eingeführt . Unter dem Titel. „Fünf Richtige für Ihren Brief“ werden dann, laut Mitteilung der BA - die eingehende Briefe von der Deutschen Post AG geöffnet und digitalisiert und an Arbeitsagenturen und Familienkassen weiter geleitet.

Macht kaputt was Euch kaputt macht - Anti-Hartz-Initiative-Saar

Siehe auch: Agenda 2010 (Hartz IV u.a.) ist die Schaffung einer rechtlosen Pariaschicht und Für die soziale Revolution

August .20.10 Nein zum Ausverkauf Afrikas! Ausländische Investoren haben innerhalb von drei Jahren allein in Afrika 20 Millionen Hektar Ackerland aufgekauft. Während die lokale Bevölkerung an Hunger leidet, produzieren die Investoren Nahrungsmittel und Energiepflanzen für den Export. In Folge des Land Grabbings kommt es immer öfter zu Vertreibungen und Landkonflikten. Leidtragende sind die Menschen, die von diesem Land leben. Deutsche Unternehmen sind am imperialistischen Wettlauf um Land und Ausbeutung in Afrika beteiligt. Es ist Zeit zu handeln! Gegen Imperialismus und kapitalistische Mehrwertproduktion Gudrun Müller

Bild-vergrößern Illustration von Marcel Mac : "Säcke für die Front! - Die mit den dicksten Säcken gewinnen den Krieg!"

"Sachsen 1945" Bundeswehr-Historiker veröffentlicht in NPD-Verlag Militärhistorisches Museum der Bundeswehr: Ein wissenschaftlicher Mitarbeiter des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr in Dresden hat sein Buch "Sachsen 1945" im Verlag der NPD-Parteizeitung "Deutsche Stimme" veröffentlicht.

Im Museum sei es bekannt gewesen, dass der Historiker Wolfgang Fleischer an einem Buch arbeitete, nicht aber, dass es in dem NPD-Verlag erscheine, sagte Museumschef Matthias Rogg. .usw.

Reisen bildet
Verkehrspolitische Erkundungsfahrt durch Elsaß-Lothringen und Deutschlands Südwestzipfel ......
Strasbourg - Die wunderbare Europäerin ....
Eine Reise in die Geschichte des sozialistischen Experimentes Kibbuz in Israel...

Nachdem die Bosse der Regierung (Hundt u.a.) Frau Merkel am 3.3.10 gesagt haben, wo der Hammer hängt bei Kopfpauschale und AKW-Laufzeiten-Verlängerung musste die Kanzlerin zumindest formal der schwarz-grünen Option eine Absage erteilen. Kanzlerin Angela Merkel sieht noch große Differenzen zwischen der CDU und den Grünen. Die Grünen-Ichlinge arbeiten daran.

Eingangsseite Staz Archiv 08 - Jan ... Febr ... März ... April... Mai... Juni.... Juli...Augt.. Sept..Okt... Nov.. Dez... 09 - April-09 ... Mai... Juni... Sept ... Okt... Dez... 10 Jan... Mai Juni Juli

Höchste Krokuswarnstufe an der Saar Schneeglöckchen läuten den Frühling ein

2010
Ist Roland Koch ein Perverser, der Arbeitslose quälen will? Wir denken: Ja - Roma werden in Rumänien menschenunwürdig behandelt Wer wollte Eugen Roth meucheln? - - Bei Erkrankung zieht die AWO 60,00 Euro pro Tag ab - 4.2.10 - Durst löst russisch-japanischen Grenzkonflikt aus. Luftige Tuniken und traumhaft leichte Sandalen ... - Neues aus Bananien ARGEN betrügen Arbeitslose Die Oskar_Linke erzählt ... Und wenn sie nicht gestorben sind dann leben sie heute noch

21.4.10 Saarländischer Grundsatz: Duzen und schmieren - Strafanzeigen im Skandal um Völklinger Meeresfischzuchtanlage erstattet

Liebe Leser und Leserinnen, die Stadtzeitung hat sich im Laufe zu einer vielbeachteten überregionalen Online-Zeitung entwickelt. Darüber hinaus wurde diese website: http://www.takt.de zu einem nicht unbedeutenden Forum gegen Hartz IV und die Agenda 2010. Diese Plattform wendet sich entschieden gegen die Entrechtung von einem Viertel der Bevölkerung durch das deutsche Kapital, die Parteien, die Massenmedien, usw. Weg mit Hartz IV und der Agenda 2010, jetzt! Wir bitten alle die Adresse der Website: http://www.takt.de an Freunde, Bekannte, Gegner und Feinde weiter zu mailen, danke, die Redaktion. Kontakt: Stadtzeitung@takt.de

english

Z1M3
- Die köperlose Künstlerin
aus Griechenland zeigt ihre Bilder in der Ausstellung
Wenn die Griechin baden geht, geht halb Europa mit, die am 6.8.2010) eröffnet wird. Ziel ist es diese brisante Ausstellung an vielen Orten der Republik und anderswo zu zeigen.
Dr. Beate Herrlich (Stadtzeitung) im Kurzinterview mit Z1M3

Die Körperlichkeit der Kunst und die körperlose Künstlerin. Die körperlose Künstlerin der Kunstwerke ist Z1M3, eine Frau aus Griechenland.

Stadtzeitung: Wie unterscheidet sich eine körperliche Künstlerin von einer körperlosen? Ihre Kunst ist eine körperliche Ausdehnung, eine Raum-Zeit-Objektdarstellung. Warum macht eine körperlose Künstlerin keine körperlose (abstrakte) Kunst?

Z1M3: Die Körperlichkeit der Kunst ist mein Wollen. Diese Körperlichkeit erreiche ich erst durch völlige Rücknahme all dessen, was das autonome Kunstobjekt überformt. Nichts soll das in die Welt freigesetzte Kunstobjekt überlagern. Es darf nicht sein, dass an der Nabelschnur des Kunstwerks die Künstlerin klebt und ihr Habitus über das freigesetzte Werk hinaus ausstrahlt.

Stadtzeitung: Das Kunstwerk hat immer eine oder mehrere Protagonisten/innen, die es erschaffen haben. Es gibt immer einen soziokulturellen, politischen und ökonomischen Background aus dem heraus die KünstlerInnen agieren. Warum soll eine Entkoppelung herbeigeführt werden?

Z1M3: Das geschaffene Objekt ist ein autonomes selbständiges Werk, das erst durch Emanzipation zu einem in die Welt wirkenden Kunstwerk wird. Nichts darf dieser Entfaltung die Kraft nehmen. Erst durch diesen autonomen Standpunkt, den das Kunstwerk einnimmt, kann es jene Ausstrahlung erreichen, die sein eigen sein muss. Es geht mir nicht um die Entkörperung der Kunst, sondern um die Entkörperung der Künstlerin.

Weitere Informationen zur Künstlerin und der Ausstellung


Viele Köche verderben den Brei – Am Ende eine Automarke weniger? .....
liebe freunde von green wave ....
Landesbank Saar muss erhalten bleiben. Bayerns Zocker und Saarlands CDU Regierung setzten Zukunft des Landes aufs Spiel ....
1968 ff Rudi Dutschke zum Revolutionsbegriff Macht kaputt was euch kaputt macht captain sperrmuell .... Eine Locke von ...
Hier kommt ein Wort und eine Idee für www.takt.de, rechtzeitig zum Spiel und den doofen Fahnen. Nati, (der, die, die Natis)
Ein Nati ist anders als ein Nazi eine Person, die sich seichten, oberflächlichen, modischen patriotischen Verhaltensweisen anschließt, durch massenkompatibles Verhalten und Ansichten teilt, die bei genauerer Betracht ung nicht haltbar sind, will man von Kultur und Vernunft reden. Andere Erklärungen:

Es bedeutet: "Nationalist in einer Zivilgesellschaft,
dem jegliche imperialistischen Anwandlungen fremd
sind und der nur spielen will. Auch im Ausland Pool-kriege oder Afghanistan, wir meinen es nur gut."Das Verhalten des Nati zeigt ebenso grundlosen Chauvinismus, wie z.B. zur Kaiserzeit, das zwar als ein verstärktes Wir-Gefühl einer bestimmten Gemeinschaft ausgegeben wurde, aber in der Anwendung lediglich zur Ausgrenzung benutzt, (benatzt) wurde. Marcel Mark

Stadtzeitung takt-online Impressum Veranstaltungen ... Der Rote Hubert Ulrich -Deutsche Reichsbahn verschleppte Millionen Menschen aus ganz Europa in den Tod oder in ein Sklavendasein August .2010 Lothar Schnitzler, ein Mann will nach oben

Die saarländische Organisation EMANZIPATION SOZIAL - ES als eine Antwort auf die Totalität der Hartz IV Parteien und der sich gleich- geschalteten Massenmedien.....

25. August 2010 Wo und bei wem hat der Ostermann die Eier versteckt und warum wird Wendelin von Boch nicht angeklagt und verhaftet?

Der Ostermann-Untersuchungsausschuss im saarländischen Landtag wird an seiner Arbeit gehindert. Jamaika-Koalition setzt Blockadekurs und Ablenkungstaktik fort.

Der parlamentarische Geschäftsführer der Linksfraktion, Prof. Dr. Heinz Bierbaum, wirft der Jamaika-Koalition nach der heutigen Sitzung des Ostermann-Untersuchungsausschusses erneut vor, dessen Arbeit zu blockieren. Die Linksfraktion hatte einen Beweisantrag über die Vernehmung von Wendelin von Boch eingebracht, der am 24.8.2010 mit den Stimmen der Regierungskoalition abgelehnt wurde.

„Es hat sich heute wieder einmal deutlich gezeigt, dass die Regierungsfraktionen keineswegs an einer Aufklärung im Untersuchungsausschuss interessiert sind. Anders ist die Ablehnung unserer Beweisanträge nicht zu erklären“, so Bierbaum. Die Opposition sei sich einig, dass eine Vernehmung von Wendelin von Boch notwendig sei, denn es stehe eine Verbindung des Unternehmers mit der Anzeigenkampagne gegen eine rot-rote Regierung und damit eine unternehmerische Einflussnahme im Raum, deren Aufklärung im Interesse der Öffentlichkeit geboten ist.

„Wendelin von Boch ist bekanntermaßen ein fanatischer Gegner von SPD und Linken. Er hatte im Vorfeld der Landtagswahlen für den Fall einer rot-roten Regierungsbildung sogar eine Betriebsverlagerung angedroht und schreckte noch nicht einmal davor zurück, sich auf dubiose Machenschaften zur Bespitzelung Oskar Lafontaines einzulassen.“

Die Vernehmung sei auch vom Untersuchungsauftrag erfasst, denn dieser beziehe sich auf eine unternehmerische Einflussnahme auf die Regierungsbildung und im Übrigen – ausweislich des von den Regierungsfraktionen gestellten Erweiterungsantrages – auch auf die Gründe des politischen Scheiterns der Regierungsbildung zwischen SPD, Grüne und Linken.

„Wir bedauern außerdem den vorschnellen Beschluss des Präsidiums, wonach die Staatsanwaltschaft ermächtigt wird, Vorermittlungen durchzuführen. Es gab bislang noch nicht einmal eine Anfrage der Staatsanwaltschaft an das Präsidium. Es wäre wohl aus Gründen der Rechtsstaatlichkeit als auch der Fairness geboten gewesen, dem Kollegen Pauluhn zuvor Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben“, so Bierbaum.

29.08.2010 Sozialbericht: Armes Deutschland - Reiches Deutschland

25.8.2010
"Alle Roma bleiben hier!"


24.8.2010 Zur Entmündigung der Hartz-IV-Überflüssigen - aus Lohnarbeit und Armut - durch das BDI-BDA-Kapital.

23.8.2010
Grußwort von Oskar Lafontaine
Zu den Aktivitäten des Bündnisses »Dortmund stellt sich quer!«: Liebe Nazigegnerinnen und Nazigegner ...


20.8.2010
Massaker von Kunduz bleibt ungesühnt – Friedensbewegung will Initiative ergreifen


12.08.2010 Volksverarschung: "Rente mit 67" - "Rente mit 70


5.8.2010
Offener Hartz-IV-Vollzug für die Erwerbslosen der abhängigen Lohnarbeit in der Germany AG.

30.07.2010
Keine Zukunft der Lohnarbeit in der Deutschland AG

29.07.2010 Monsieur Staatspräsident Sarkozy ist ein Rassist. Frankreichs Präsident Sarkozy will Roma abschieben und eine Änderung der Einwanderungsgesetze herbei führen.

27.7.2010
Die Relativierung der Armut liegt im BDI-BDA-Kapitalinteresse

23.07.2010 Einsatzrealität kriegerisch
»Kriegsminister Guttenberg bittet zum Meineid«

18,07.10 Nach Duisburger Anti-Nazi-Blockade: Ermittlungsverfahren gegen MdB Niema Movassat (DIE LINKE) eingeleitet

17.7. Bespitzelung der Partei
DIE LINKE muss enden

14.7.2010 Grüne Jugend Saar - Guantanamo: Aufnahme der Häftlinge ist notwendig

12. Juli 2010
Zug der Erinnerung – Zusammenstöße in Hamburg

12. Juli 2010 - Gescheiterte Bafög-Erhöhung enttäuschend – CDU und Saar-Grüne wortbrüchig gegenüber Studierenden

Juli 2010
Wahlwerbung der saarländischen Landesregierung war unzulässig

Juli.2010 Deutschland kooperiert mit Folterstaaten

29.6.2010
Innenausschuss des Bundestages Kontroverse um Abschiebungen von Roma ins Kosovo Um Bleiberechtsregelungen geht es im Innenausschuss

JUNI 2010
- Der Vormarsch in die Normalität „Stadt - Land - Rechts“ Nazis in der Provinz

Deutschland: Reiche treten die Armen in den Dreck. Bundesregierung preßt Milliarden aus den ärmeren Bevölkerungsschichten. Die Reichen lachen sich einen ab

AStA Saarbrücken verurteilt Wiedereinführung von Langzeit- und Zweitstudiengebühren

Juni .2010 Der neue Personalausweis: Gleichgeschaltet, abgezockt und komplett durchleuchtet

27.5.2010
Zu Gewaltdelikten an Polizeibeamten

„Totgeschlagen. Totgeschwiegen - Den homosexuellen Opfern des Nationalsozialismus.“

Saarbrücken-Dudweiler Aufbegehren gegen die Fahrpreise der VVS Eine Haltestelle kostet 3.10 Euro.

Michael Scharangs neuer Roman „Komödie des Alterns

Albtraum - Griechenland und die Folgen. Herausgeber Holter Steltzner der Frankfurter Allgemeinen kommentierte am Sonnabend

Saar-SPD-Landeschef und Hartz IV Maas
würdigt Otmar Schreiner als Vorkämpfer für mehr Gerechtigkeit

Solidarität mit »Faites votre jeu« - Das Klapperfeld muss bleiben

Kriminalisierung - Wir zahlen nicht ...

Gegen das Vergessen - Historiker Roland Paul, Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde in Kaiserslautern

Zeitverträge = Entrechtung von Menschen in Lohnarbeit

Kritik am vorliegenden Programm-
entwurf der Partei Die Linke
von Katja Kipping

Aus dem I n h a l t

22. März 2010 - Die rheinland-pfälzischen NPD unter Zwangsverwaltung

0 Hartz4-Plattform und Arge-Freiburg bieten Hilfe ...

Da lacht der Nazi - Kraft und Westerwelle auf Weg zum Arbeitsdienst

10.3. „Hier ruhen 156 sowjetische Bürger
Umgebracht in faschistischer Sklaverei
Ewige Ehre den Kämpfern für die Freiheit
4. März des Jahres 1950“


SPD
und Grüne können sich feiern
. In nur 5 Jahren ist es ihnen mit Hartz IV und Riester Rente gelungen MillioDnen Menschen unters Existenzminimum zu drücken.

8.3.10 NRW-SPD sozial unwählbar

ZDF - MIES bis EKELHAFT

Widerstand von Erwerbslosen

Hartz IV: Nach dem Verfassungsbruch ist vor dem Verfassungsbruch, oder ?

Das »Geschimpfe auf die Griechen« nimmt »kriminell-groteske Züge« an


5.2.10
Nazimusik auf Schulhöfen völlig legal

Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm jetzt auch in polnischer Sprache

2010 - Jetzt dringend rückwirkende Überprüfungsanträge auf Hartz IV-Regelsätze stellen

Heulen und Zähneknirschen Abschwung jetzt auch bei der Einwohnerzahl

So ein Schiss - Jetzt will die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Prekäre Lebenslagen Hartz IV mitgestalten

Halleluja, das Saarland im Himmel -

Singet, jauchzet ... Hosianna -


-Reliquie von Landeschef Linxler
-

Orgasmus unter den Augen des Herrn – Jesus verweigert ...

Über Koalitionen im Kapitalismus

- Sinti und Roma Frauen bedroht -

Räuber - Priester -

Angriff auf Tanklastzug s - US-Piloten bestraft

Hartz IV = Modifizierter Kapitalfaschismus und freiheitlich christlich-liberal-sozialdemokratischer Sozialdarwinismus in der Krise des Kapitals.

Für die Menschenwürde -
Mumia Abu-Jamal und die weltweite Abschaffung der Todesstrafe

Paritätische Wohlfahrtsverband fordert eine Totalrevision von Hartz IV

USA/Kuba - Wer die Macht hat bestimmt wer Terrorist ist und wer nicht, oder?

Der Freien Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union wurde per Gerichtsbeschluß der Gewerkschaftsstatus aberkannt - Warum ?

»Was auf dem Gipfel geschah« Fidel Castro

Polizei räumt gekaperten Zug an BRD Grenze


1. Advent Saarlouis Flashmob -Faust für ...

FDP-Politikerin findet Aufruf zum Staatsstreich gegen demokratische Regierungen in Ordnung

ARGEn scheren sich einen Dreck um Urteile ...

Zurück ins Mittelalter?
Wie durch eine Politik der Angst Gehorsam erzeugt wird

Fraktion von DieLinke lehnt Einsatz der Bundeswehr in Bosnien-Herzegowina ab

Rote Hilfe
: Warnung vor Zusammenarbeit

Linke im Saar-Landtag fordert Präventivmaßnahmen gegen
Koma-Saufen

Berliner LINKE für sofortige Erhöhung des Regelsatzes auf 500 Euro und ...


Die saarländische Organisation ES Emanzipation Sozial ....
Wir haben noch einen Koffer in Berlin
.
Am 12.03.2010 redetenn wir im Rahmen der LiMA über unser Projekt: http://www.takt.de,
Undertone Project rare melodies ... Tiere......

Bekenntnis eines Nichtwählers
Von Ramses, Hungerlohn-Fuzzys, Sozis, einem linken Schluckspecht und anderen komischen Dingen im Wahlkampf an der Saar

Von Claude Michael Jung

Vielleicht wäre ich ja auch zur Wahl gegangen, aber Hunde dürfen ja bekanntlich nicht wählen. Nicht mal ins Wahllokal durfte ich rein. Herrchen hat mich diesmal vor der Tür angebunden, sonst schleppt er mich ja in jedes Lokal mit. Psst verraten sie ja nix, ich hab ne ordentlich Tretmine hinterlassen. Muss auch so ein Typ reingelatscht sein, angeblich der doofe Sozi aus dem Unterdorf. Hoffentlich ist er ausgerutscht, der gönnt uns armen Hunden ja nicht mal das Futter. Hunde und Hartz IV Empfänger seien unnötige Fresser hat er noch vorige Woche vor seinen Parteifreunden laut ausposaunt und die haben auch noch geklatscht und gejohlt. Alles Pack diese Sozis, auch nicht besser als die anderen Parteiköter, egal ob sie schwarz, gelb oder grün angepinselt sind. Herrchen hat neulich gesagt das S im Logo der SPD steht längst nicht mehr für den Begriff Sozial, sondern für den Seeheimer Kreis. Muss wohl ne neue Hunderasse sein, die Seeheimer.

Aber der Reihe nach. Zuerst will ich mich mal vorstellen. Ich bin Pico, ein echter Canis-Wuff, wie die alten Latriner so sagen. Mein Stammbaum reicht zurück bis zu Ramses, das war der Hund von Napoleon. Non-Non, Ramses war nicht der Hund von Napoleon Bonaparte, der mal Kaiser von Frankreich war. Ramses war der Hund von Napoleon dem Clochard aus dem Pariser Süden. Ramses, mein Urahn wurde sogar vom
Großmeister der Clochards geadelt, weil er dem dicken Bourgeois, der seinen Patron auf die Straße gesetzt hat, mitten im Winter in die Seine gejagt hat. Ich bin also ein waschechter Saarländer mit französischen Herz und Tatsch.

Die letzten Tage vor der großen Wahl im Saarland waren recht ruhig für mich. Herrchen ist alleine zu den vielen Veranstaltungen der Parteien marschiert, um sich zu informieren, wie er gesagt hat. Zurückgekommen ist er aber stets wie ein begossener Pudel, hat immer nur den Kopf geschüttelt und danach ein paar Bierchen gekippt und was von Verarschung gemurmelt. Sogar bei den Sozis war Herrchen. Dort soll ne tolle Stimmung geherrscht haben bis Walter reinkam und die Party verdorben hat. Walter ist der Obersozi, der will sogar in die Kanzlerhütte einziehen. Herrchen hat gesagt, ne Schlaftablette wie Walter wird nie Bundeskanzler, höchstens Bettvorleger. Bloß frag ich mich, wer will schon nen Sozensack als Bettvorleger?

Am Freitag durfte ich dann mal mit zu einer Wahlveranstaltung. Zu den Linken ist Herrchen getappt. Die haben ne große Fete auf dem Tbilisser Platz vor dem Saarbrücker Staatstheater gemacht. Zuvor sind wir aber bei den Gewerkschaftsfuzzys vom DGB aufgelaufen. Die haben mit einem großen Truck für den gesetzlichen Hungerlohn von 7.50 Euro Brutto vor dem Saarbrücker Rathaus Reklame gemacht. Herrchen hat auch gleich ordentlich rumgeschimpft. Mit einem Stundenlohn von 7.50 Euro Brutto ist man immer noch ein armer Hund, trotz Schufterei, hat Herrchen gesagt und denen mal vorgerechnet, dass man mit dem Hungerlohn von 7.50 Euro in der Tasche auch noch auf Hartz IV und altes Futter von den Tafeltrögen angewiesen ist. Mächtig protestiert hab ich am Hungerlohn-Truck. An allen Rädern hab ich das Hinterbein gehoben und Wasser abgelassen. Der Gewerkschaftstante, die mich auch noch süß fand, hab ich gleich mal richtig die Zähne gezeigt. Streicheln wollte die Tussie mich, da hat sich mein Nackenfell aber gesträubt und als ich die Tante auch noch angeknurrt hab, ist sie schnell abgehauen, bevor ich aktiv geworden bin. Herrchen hat dann auch noch geknurrt. Irgendwas von Sozis und gewerkschaften. Alles dieselbe Mischpoke hat er gemeint und was von devoten Dienern des Kapitals gemurmelt. Also was ein livrierter Diener ist weis ich ja, bloß was bitte ist ein devoter Diener?

Bei den Linken war 's dann richtig toll. Nen schönen Platz im Schatten einer großen Platane hab ich mir gleich gesichert. Nette Kumpels waren auch da. Schade die
hübsche Setterhündin hat mich nicht rangelassen. Ich hätte der glatt nen ganzen Korb toller Saarländer beschert. Herrchen hat sich gleich ins Getümmel gestürzt. Die Linken sollen sogar einen richtigen Zwerg auf die Bühne gestellt haben. Gregor der Ossi hat sogar Ovationen für seine Rede bekommen. Auch der Oskar bekam mächtig Beifall. Ja die Linken haben alles beklatscht was von der Bühne kam. Sogar ihrem
Saarhäuptling, dem Linxler oder wie der sonst heißt, haben die Beifall gespendet: Also, den Linxler hab ich gar nicht so richtig verstanden. Der hatte echte Probleme mit der Umgangssprache. Muss wohl an Linxlers großem Vordurst gelegen haben, wie Herrchen sagte.

Die Wahl um das neue Palaver der Saarländer ist also gelaufen. Ohne mich. Wen hätte ich schon wählen gekonnt. Keiner hatte was für uns Hunde übrig. Hundemarke, Halsband und Leine werden bleiben. Mehr Futter wird es auch nicht geben, bloß teurer wird es wohl werden. Herrchen hat alles richtig eingeschätzt und schon mal vorgemacht wie es weitergeht. Für sich hat er ne Pulle Wein aufgemacht und mir den Topf Wasser hingestellt. Wie im richtigen Leben hat er gemeint. Für uns arme Hunde wird es eben immer so weitergehen. Also ehrlich, mir ist vollkommen schnuppe wer das Land regiert. Ich verlange eine anständige Politik. Wuff!

Freier Eintritt in das Weltkulturerbe
17. Mai 2009, ab 10 Uhr.
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Die Linke fordert: Behördensprache muss barrierefrei werden ...
Die Linke - Eine ganz normale Partei - Saarbrücken: 10-Punkte- Programm für die Kommunalwahl ...
Conti-Fabrik in Sarreguemines gestürmt ...
Trauer um Luitwin Bies
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Erfolg für Tierschützer: EU-Parlament beschließt Handelsverbot von Robbenprodukten ...
.Für soziale Demokratie - Weg mit der Hartz IV Diktatur - Kinoseminar für Schulklassen: Harald Sieblers „GG19 - 19 Gründe für die Demokratie“ ...
Gegen die Ehrung von Wehrmachtseinheiten ...
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zählung auf ...


Zehntausend Euro für eine Steckdose
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Auch Luxembourg von Sozialräubern bedroht
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TERRE DES FEMMES verurteilt die Entscheidung des OLG Saarbrücken
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Zivielcourage in Frankreich
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Wann, wenn nicht jetzt - Die Krise, die Verantwortlichen und kaum Protest ...

Von Frankreich lernen heißt siegen lernen...

Bayern Hoeneß im Rausch ...

Zweibrücken sagte „Nein“ zu den Nazischlägern ...

Nazis erwarten 1000 TeilnehmerInnen...

Fußball: Amateurfußball in Wuppertal - Zwei Todesfälle in zwei Tagen
...

Saarbrücker Polizei nimmt acht Rechtsextremisten nach Randale fest
...

Die DKP Saar sagt
: Der Mensch kommt vor dem Profit .....

14. März:
Friedensbewegung in Trier beteiligt sich an Protesten gegen NATO-Jubiläumsgipfel ....

Keine Nazis in Mainz! Gegen den geplanten Naziaufmarsch am 1. Mai ...

Nicht alles ist nur schlecht Vergleich mit dem Waffendealer Diehl ..
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Große Preisunterschiede bei Stromanbietern in Rheinland Pfalz ...

Neue Studie zum wissenschaftlichen Prekariat an Hochschulen
...

Eine ganz üble Type dieser Holocaust-Leugner Richard Williamson
...

Großdemo für Arbeitsplätze bei Opel in Kaiserslautern...

Lehrermangel im Saarland ...


DAVID GEGEN RÜSTUNGSBETRIEB DIEHL ....

Eritrea: Vier Jugendliche nach versuchter Flucht erschossen
- Eritreische Oppositionsgruppen rufen zur Protestdemonstration auf ....

"Kein Frieden mit der NATO - Die NATO als Waffe des Westens" Broschüre zur Mobilisierung gegen den NATO-Gipfel ...

Saarpatriot des Tages: Linke Landeschef Rolf Linsler ...
NEONAZIS-Angreifer auch aus dem Saarland...

Lafontaine sagt: Kanzlerin überfordert
...

Frauenrat Saarbrücken: Mehr als ein kleiner Unterschiedam 16.3., 18 Uhr ...
Zug der Erinnerung rollt durch Rheinland-Pfalz ...
Flucht, verfolgt
...

Wiener Kongress Solidarische Ökonomie vom 20.-22.2.2009 ....


Ver.di Rheinland-Pfalz kämpft für Besserstellung der Minijobber ...

US-Drohne tötet 25 Taliban ...

13. Februar: Neonazis raus aus Dresden

Saarländische Schulen in Trägerschaft der Pius-Bruderschaft auf den Prüfstand – Privatschulgesetz ändern! ...

Oskar Lafontaine
sagt: Steinbrück bereitet nächste Wählertäuschung vor...

Arge Bonn schmeißt Hartz IV-Betroffenen mit Polizeigewalt raus...

Margit Conrad fordert Abschaltung des
Atomkraftwerks Biblis ...

Keine Niedriglöhne im Namen Jesu...

Dieser Papst ist im Saarland unerwünscht - Da ist uns der Teufel lieber als dieser Antisemit und Freund der Rechtsextremisten Lebebvristen ...

Saarländischer CDU Hering schon bald auf dem Speiseplan zum politischen Aschermittwoch ...

12. Feb. 10 Uhr ver.di-Großdemo in Saarbrücken mit Frank Bsirske ...

Uni verwendet Studiengebühren gegen den Willen der Studierenden ....

BUND: Eintunnelung der A 620 ist eine gigantische Fehlplanung ....

Saarländische Bürgerinitiative kämpft gegen Lärm ...


Attac Saar lädt ein zum "strategischen Brunch"
....

Kai Ehlers - Herzschlag einer Weltmacht ...

Saarland mit roter Laterne bei Integration
....

Saarländische Eltern beklagen
Stagnieren der Bildungsausgaben ...


Saar CDU: Wiederkäuer des Tages
...

Weltsozialforum 2009: Eine andere Welt ist möglich
...

30 Jahre Max-Ophüls-Festival - Albrecht Stuby erinnert sich im Künstlerhaus
...

Späte Ehre für rote Saar Socken durch Finanzminister Peter Jacoby ...

Tod in der Ausnüchterungszelle ...

Filmpremiere: Engel in der Hölle von Gurs ...

Do. 29.1.09, as Meer schluckt auch uns Helden. Szenische Lesung, Nelia Dorscheid und Steffen Gresch ...


Weltherrschaft durch die Kontrolle
von Strömen - Die Rolle der NATO bei der Militarisierung der Migration ...

Realität und Film - Die Grauzone vergrößert sich - Angriff mit US-Drohne - Zwei Topterroristen getötet ...

Gisela von der Aue sollte baden gehen..
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Weltkulturerbe Völklinger Hütte startet mit Ausstellungsoffensive ins Jahr 2009 ...

45 Jahre nach dem Tod
- Der Schriftsteller Nazim Hikmet darf Türke sein ...

Was ist schon ein Mord gegen einen Bildungsauftrag?
- Szenen aus dem Wirtschaftsleben in einen Krimi ...

Gümbel - ein Mann für kleine Scherze -
Hessischer Spitzenkandidat fordert Zwangsanleihe für Reiche ...

Weihnachtsmann steht vor der Pleite...

Termin: 27. Januar 2008 - Horst Mahler
....


Saartire: Linke wollen im Saarland nicht alles neu machen .....


Saarbrücker Linke wollen Glühweinkönig
...


Zur Diskussion über ein NPD-Verbot - Von Ulla Jelpke .....

Wer sich nicht wehrt lebt verkehrt - Das Reisen hat ein Ende - AStA-Außenreferentin für Homburg ......

Horizontales Gewerbe beklagt Wirtschaftskrise -
Staat soll Zuschüsse für's Pimpern bezahlen – Berlin erwartet Hunderttausend Prostituierte zur Großdemo ....

Solidarität mit Heike Schrader
.....
Heike Schrader verurteilt

Manne aus der Sportredaktion berichtet wie die Preise im ÖPNV an der Saar viele Medien in die Insolvenz treiben ....

EGB-Demo in Straßburg am 16.12.2008: Noch einzelne Bus-Plätze frei ....

Die Fahrpreiserhöhung der VVS ist unverschämt - seit 2000 Erhöhung um 25 Prozent ....

Horror: Ein Augenzeuge berichtet: Demonstrationen gegen Novelle des Versammlungsgesetzes in Baden-Württemberg im Würgegriff der Polizei...

Kuba: Gleichberechtigung in Zeiten politischer, ideologischer, ökonomischer und ökologischer Strangulierung.....

Gegen Naziaufmarsch ...

Dummschwätzer des Tages:
Linke Chef im Saarland für französischen Hungerlohn und Flickwerk bei Hartz IV ....

Brutale Bullenschläger und provokativer Polizeieinsatz in Mannheim ...

Servicewüste Campus Homburg
...

Solidarität mit dem ZAHLTAG-Bündnis zur Aktion „Zahltag! XXL ....
Praxis der 1 EURO Jobs überwiegend rechtswidrig
? ......

Übernachtungsexperte der Saar CDU will Merkelsteuer für Hotelschläfer senken ....

Solidarität mit Heike Schrader .....
Heike Schrader verurteilt

Ladenschluss - Kein Shopping für Nazis
Risiken nicht gebannt ...

Fidel Castro »Reflexionen« ......

Linke Saarbrücken stellt Wahlliste für den Regionalverband auf ....

Im Interview mit erklärt der Präsident der Weltbank, Robert Zoellick ...

Die Welt ist witzig, die Logik geht so ihre eigenen Wege, saarauf, saarab...


Bruch mit der Ordnung
Alternativen zum Kapitalismus: Kommunisten aus aller Welt beraten in São Paulo über engere internationale Zusammenarbeit
.....


»Das ist doch ein Witz« .... daß wir die Raketen dort stationieren, um Bin Laden zu fangen. .......

"Was geschah am 09.11.38 im Saarland?" ....

Nacktscanner sind der neueste Schrei auf Flughäfen und Pornomessen Aufsehenerregender Feldversuch im Saarland ...
Von Claude Michael Jung


EU - Russland: Schluss mit Ping-Pong?
Von Kai Ehlers ......

Medwedjew kündigt ÖL-Rubel an
Von Kai Ehlers .....

DGB Westpfalz: Leiharbeit in Rheinland-Pfalz um 18% gestiegen......

Den Betze mit der Seele suchend - Die Geschichte einer Besessenheit
...


Barack Obama: Vorsicht vor allzu großen Hoffnungen
...

Ein Zeitalter wird besichtigt. Der Historiker Kurt Pätzold erinnert sich. Von Stefan Gleser
........

Gewaltfrei und ungehorsam gegen Castor und Atomkraft ...

Die tausend Masken der NPD ...

Bundeswehr demnächst auch bei Demos eingesetzt ...

Die Rache des Edmund Stoiber ....

Saar SPD nominiert erneut Hartz IV Befürworter für den Bundestag ...

Ein Kartenhaus bricht zusammenWie das unheimliche Zusammenspiel von Politik und Kapital uns ruiniert ...

Hartz IV für hilfebedürftige Banker...

Ist das Nato-Manöver über Merchweiler/ Wemmetsweiler pure Provokation oder wird hier bereits der Einsatz der Bundeswehr gegen die eigene Bevölkerung geprobt .......

Positive Resonanz auf "Mindestlohn-Truck" des DGB Saar DGB Vositzender Roth warnt: "Weit über 20.000 SaarländerInnen haben mehr als einen Job!" ......

Kondome im Botanischen Garten
FAIR./FÜHRUNG im Botanischen Garten am Sonntag, 26.10.08 um 11 Uhr ......


Luxuslokus im Saarland erzürnt Bund der Steuerzahler. Auch Fischzuchtanlage für Seefische in Völklingen unter ....

Die Bertelsmann-Stiftung fordert eine »harte Anpassung« der Wirtschafts- und Sozialpolitik Venezuelas und verlangt dafür »externe Unterstützung« durch die USA und die Europäische Union ...............

Überfischung kostet 1,5 Billionen Euro WWF zu Weltbank-Report: Der Raubbau in den Meeren kennt nur Verlierer ........

Das Pöbeln ist des Müllers Lust ... Richtungswahl fürs Saarland...

„Statt in Banken in soziale Chancen investieren!“.......

Saarbrücken will Bürgersteige privatisieren .....

Agrospritgegner machen mobil - Auch Joints könnten in den Tank wandern ....

Skandalurteil von Böblingen.....

Zur Genehmigung des Kohlekraftwerks Moorburg sagt der saarländische
CDU-Umweltminister Stefan Mörsdorf: Trittin ist die "personifizierte Scheinheiligkeit"
.........

Exclusiv-Interview: Ich bin wieder fit für die Politik - Oskar Lafontaine zur Lage der Nation und der Linken Der ehemalige Ministerpräsident des Saarlandes über Angela Merkels großes Unglück, die gelbe Gefahr, wie Andrea Nahles die SPD am besten abspült, Ostermanns Prinzengarde und die Wahrheit über einen Teller Grießbrei. 
Die Spatzen pfeifen es längst von allen Dächern. Linke-Chef Lafontaine wird bald wieder in die Politik zurückkehren. Nicht nur seine politischen Gegner werden sich warm anziehen müssen. So manche Muffe klappert auch in der eigenen Partei. Dort tanzten die Mäuse munter auf den Tischen, als der Chef das Krankenbett hüten musste „Vom Oberlimberg er kommen wird, zu richten die Schleimer und Karrieristen“, dieses Menetekel eilt Oskar Lafontaine bis in die Berliner Parteizentrale voraus.

Herr Lafontaine sagen sie unseren Leserinnen und Lesern wie es ihnen gesundheitlich geht.

Oskar: Mir geht es prächtig, ich bin gut erholt, habe neue Kräfte gesammelt, sogar etwas zugenommen und könnte glatt Bäume ausreissen. Aber sprich mich bitte doch nicht so förmlich mit Herr Lafontaine an, nenn mich einfach Oskar, schließlich sind
wir alte Bekannte aus meinen Zeiten als Saarbrücker Oberbürgermeister.

Fang bloß nicht davon an, wenn meine Frau dahinter kommt, krieg ich glatt Schlafzimmerverbot. Also lassen wir das ganz schnell und kommen zur Sache. Aus der schwarz-gelben Liebeskoalition in Berlin ist mittlerweile so etwas wie ein Zickenstreit ums Haushaltsgeld und die Machtverteilung im Land geworden. Wie beurteilst du die Situation der Kanzlerin?

Oskar: Die Unglückliche steckt in einem Zweifrontenkrieg, einerseits gegen Guido
Schwesterwelles FDP – Halt, schreib bloß nicht Schwesterwelle, das Wort ist meinem alten Freund Ottmar Schreiner schon mal böse aufgestossen, damals haben die Schwulen und Lesben gewaltig Terz gemacht – also schreib gegen Westerwelles Schwachsinnsclub. Wohin ständige Steuersenkungen führen sieht man gerade am US Bundesstaat
Kalifornien. Gouvernator Arnold Schwarzenegger kann nicht mal mehr den weißen Hai bezahlen um die Touristen an seinen Stränden zu erschrecken. Hinzu kommen die bayrischen Heckenschützen, vor deren Schrot die arme Kanzlerin in den nächsten Jahre
ständig in Deckung gehen muss. Die unglückliche Miss Germany hätte es besser mit der alten Schlafmütze Steinmeier weiter getrieben. Der alte Pfeiffendeckel hat jedenfalls vor der Bundes-Domina pariert wie ein devoter Bimbo.

Wird das Dauerscharmützel die ganze Legislaturperiode durchhalten, oder wird die
Kanzlerin zur Halbzeit verkünden: „Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende“ und vorgezogene Neuwahlen ausrufen?

Oskar: Spätestens wenn Brüderle oder einer seiner gelben Brüder die Kirchensteuer abschaffen will, wird das Jüngste Gericht über die Koalition kommen. Dann ist die gelbe Gefahr in Deutschland gebannt. DIE LINKE wird dann für den Erhalt der
Kirchensteuer stehen und die Wahl haushoch gewinnen. Selbst die katholischen Bischöfe werden DIE LINKE wählen. Deutschland wird dann von mir und der SPD im Rucksack regiert.

Wie, mit dem dicken Siggi im Rucksack? - Apropos SPD. Andrea Nahles will ja jetzt die Sozis entkalken und abspülen. Was rätst du der neuen SPD Generalsekreteuse?

Oskar. Zu entkalken gibt es bei meinen alten Genossen nichts mehr. Das einzige was zu tun bleibt, ist runterspülen und den Deckel auf der Brille ganz schnell zu schließen. Was übrig bleibt geht mit dem Klärschlamm auf die Sondermülldeponie.

Aha! Reden wir mal über das Saarland.

Oskar: Hör mir bloß damit auf, sonst hohl ich die Axt aus dem Keller.

Findest du nicht, dass die Saarländerinnen und Saarländer die Regierung bekommen
haben, die sie verdienen?

Oskar: Neiiiin, drei Teufel nochmal nein, das haben die Saarländer nicht verdient. Das war ein Putsch, ein verdammter Putsch, wie in einer mittelameri-
kanischen Bananenrepublik.

Also deswegen heißt das Saarland jetzt Saarmaika?

Oskar bläst die Backen auf: Nein du Depp. Das Saarland heißt auch nicht Saarmaika, allenfalls Ostermanns Insel, oder so. Dort wo Ostermanns Prinzengarde jetzt schunkelt, wollten Heiko Maas (SPD-Landeskasper. d. Red.) und ich eigentlich tanzen. Wir hatten schon die Minister und Staatssekretärsposten, sag 's bloß nicht weiter,
verteilt.

Und jetzt müssen die armen Saarländer das Ostermannn-Regime noch viereinhalb lange Jahre ertragen, oder wird es doch ein Revolutiönchen mit der Linken im Saarland geben?

Oskar wird langsam rot im Gesicht: Mann o Mann, was rauchst du bloß für ein Kraut? Kannst du dir vielleicht Rolf Linsler als Fidel Castro, oder Professor Bierbaum als Che Guevara vorstellen? Ich komm auch nicht zum revoluzzen, schließlich muss ich die
parteiinterne Revolution gegen mich verhindern. Nee, nee ich bin unabkömmlich. Ich lass Köpfe in Berlin rollen, dem Bartsch seinen, dem Ramelow seinen, dem ....

Du hast ja einen mächtigen Appetit auf Köpfe, Grießbrei magst du ja nicht so besonders. Ich hab gehört du hättest im Krankenhaus einen vollen Teller Grießbrei nach einer Krankenschwester geworfen. Stimmt das?

Oskars haare stehen Kerzengerade. Nein, das hat ein Schmierfink wie du geschrieben, nur um mich zu ärgern. Frag ruhig mal bei Schwester Angelika nach.

Schwester Angelika, etwa die mit dem barocken Fahrgestell?

Oskar lächelt sanft: Ja genau die Schwester Angelika. So etwas würde ich nie tun. Im übrigen hab ich den scheiß Grießbrei nach einem unverschämten Pfleger geworfen, ihn aber nicht getroffen. Rolf Linsler ist in den fliegenden Teller gestolpert und hat
fast den gesamten Fras runtergeschluckt.

Dein Verhältnis zu Grießbrei scheint ja fast so miserabel wie dein Verhältnis zu Franz Münterfering zu sein?

Oskar gerät in Rage: Ich hasse Grießbrei, lass mich bloß damit in Ruhe!

Schade, ich hab dir zur Feier des Tages nen großen Grießpudding mitgebracht.

Oskar, jetzt rot vor Wut: Raus hier, jetzt aber raus. Hau bloß ab und lass dich nie wieder blicken.

Die Fragen stellte Gisbert Spränzer

Hinweis: Das war Saartire

Au, den 02.01.2010

Fussball im Saarland - Die vergessene Sternstunde von Borussia Neunkirchen

Helden von Saar und Blies im Finale um den DFB Pokal 1959

Neunkirchen (sk) - Sie scheinen in Vergessenheit geraten zu sein. Nicht einmal die Internetseite des saarländischen Traditionsvereins Borussia Neunkirchen erwähnt die „Helden von Kassel“. Am Sonntag, den 27. Dezember 1959, es war wie immer der zweite Weihnachtsfeiertag, trafen im Kasseler Aue-Stadion Schwarz-Weiß Essen und Borussia Neunkirchen im Finale um den DFB Pokal vor 21 000 begeisterten Zuschauer
aufeinander.

Für die Helden von Saar und Blies endete das Spiel tragisch mit 2:5 (0:1). Schuld am
Unglück war anscheinend die bis dahin noch völlig unerforschte Esskultur der Saarsportler. Die fette Gans, nebst Rotkraut und dampfenden Klößen vom ersten Feiertag lag der hoffnungsvollen Mannschaft noch immer unverdaut und schwer im Magen. Hinzu kam wohl auch noch das ein oder andere Bierchen aus der heimischen Schloßbrauerei, das damals noch, als Fitmacher vor dem Spiel, von so manchem Trainer empfohlen wurde. Über Dosierung, Risiken und Nebenwirkungen des erlaubten Bierdopings war im Saarland 1959 noch wenig bekannt.

Die Partie der heldenmütigen Saarländer entwickelte sich erwartungsgemäß. Manfred
Rummel erzielte die ersten beiden Tore, Theo Klöckner, Horst Trimhold und Hubert
Schieth erhöhten bis zur 80. Minute auf 5:0 für die Truppe von der Ruhr. Die
Mannschaftsbetreuer von Schwarz-Weiß Essen waren den Saarländern an der Dopingfront um Jahre voraus. „Schon in der Pause, erinnert sich Trimhold, tranken die ersten Mitspieler Piccolo-Sekt. Er selbst (Trimhold) war schon vor dem Anpfiff
alkoholisiert, ein Betreuer hatte ihm auf der Anreise im Zug am morgen des Spiels
gegen die Nervosität einen „Ratzeputz“ eingeflößt – ein Schnaps mit 52% Alkohol.
Fünf Stunden vor dem Anpfiff – Trimhold spielte überragend“, so würdigt der DFB auf
seiner Internetseite die Finalbegegnung von 1959.

In der Spielwürdigung des DFB zum 50 Jubeltag der saarländischen Fussball-Sternstunde heißt es weiter: „In den letzten Minuten gaben die älteren Essener Hubert Schieth und Gerd Kasperski dann die Order aus „nur noch mit links“ gegen den Ball zu treten, was die Fehlpassquote rasant erhöhte, denn zwei Verteidiger waren reine Rechtsfüßler. Das war in Zeiten, als Fußball mehr Spaß als Geschäft war, noch eher möglich. So kam Neunkirchen durch Emser und Dörrenbächer auf 2:5 heran. Essens Trainer Wendlandt entschuldigte: „Ein Haufen junger Leute in meiner Mannschaft. Das 5:0 verführte sie zum Leichtsinn.“

Über die Stimmung der Neunkircher Kicker während der Heimreise ist nichts bekannt.
Ebensowenig konnte die Frage geklärt werden ob Borussia Neunkirchen fortan „Ratzeputz“ statt des heimischen Schloßbräu als Leistungsförderer zum Einsatz gebracht hat. Schade aber, dass die Vereinsführung des heutigen Oberligisten das Matsch selbst im Jubiläumsjahr vergessen zu haben scheint.

Bücher
Als der Ball braun war
Wie sich der DFB im Dritten Reich arrangierte .......

Die Ankunft des großen Unordentlichen
Thomas Pynchons Roman „Gegen den Tag“ Eine Buchbesprechung von Stefan Gleser.......

Johathan Littell "Die Wohlgesinnten" Berlin Verlag, Seitenzahl 1400, Euro 36,00 .................

Jetzt sind wir ein bisschen klarer André Müller veröffentlicht seine Gespräche mit Peter Hacks Eine Buchbesprechung von Stefan Gleser.......

Die „Junge Freiheit“ rüstet die Rechte intellektuell auf
Eine Buchbesprechung von Stefan Gleser........

Ein unterhaltsames Sprachgewissen Wiglaf Drostes neues Buch „Will denn in China gar kein Sack Reis mehr umfallen?
Eine Buchbesprechung von Stefan Gleser ....

Das Abenteuer Leben
Die Erinnerungen von Rossana Rossanda Eine Buchbesprechung von Stefan Gleser mehr...

Der Kampf um die Worte -
Wie die Nazi-Sprache sich breit macht Rezension: Stefan Gleser ....

Menschwerdung der Hunde schreitet stetig voran
Alles über den Planeten Canis Schlaraffia, wer im Dreierbob ne Goldmadaille kriegt, was ein Schaffschuhversteckler ist, wieso die Hells Angels nicht als Richter und Staatsanwälte auftreten und warum ein Päderast für die Leitung eines Knabeninternats nicht in Frage kommt
Wir Hunde haben Beamtenstatus als Sozialarbeiter, Fitnesstrainer und Knuddeltiere für unsere Zweibeiner

Saartierisches von Gisbert Spränzer

Wissenschaftlern ist ein sensationeller Erfolg gelungen. Sie haben einen Planeten entdeckt, der so groß wie der Jupiter und so knuddelig wie das Saarland ist. Er heißt noch offiziell CoRoT-9b und wird ausschließlich von Hunden bewohnt, hat mein Kumpel Ivanhoe gesagt, der den Neuen am Sternenhimmel auch sofort Canis Schlaraffia nach dem Schlaraffenland der Hunde benannt hat. Es muss wirklich toll im Garten Wuff sein, irre Saarmaikaner und Sozis sind dort noch nicht gelandet und ruchlose Linke, die die Hundesteuer erhöhen, zum Glück auch noch nicht. Eigentlich schade, dass ich nicht dorthin reisen kann, aber Herrchen würde nie in eine Rakete einsteigen. Ich glaub’, es gibt auch keine so großen Raketen wie Herrchen eine brauchen würde, damit er alles,was ein echter Saarländer an Reiseutensilien für unterwegs benötigt, verstauen könnte. Auch war er immer noch nicht beim Friseur. Meine Kumpels auf dem fernen Planeten würden sich bestimmt zu Tode erschrecken, wenn plötzlich ein Gorilla mit Mütze vor ihnen stehen und nach der nächsten Kneipe fragen würde. Herrchen alleine auf der Erde zurückzulassen, wäre ein glatter Verstoß gegen das Menschlichkeitsgebot von uns treuen Hunden. Puh, Herrchen ohne Hund, da ist die Katastrophe nicht weit, er würde jeden Tag Vatertag feiern und dabei sogar vergessen,über die Sozenbande zu lästern.

Schülerinnen und Schüler der großen Saarnation sollen ab sofort politisch dumm sterben. Der Grüne Minister für Volksverdummung hat beschlossen, den Politikunterricht an den Gymnasien zusammenzustreichen. Die Saarwoche war überhaupt mal wieder richtig knorke. Der Landtag hat den Schuldenberg neu vermessen und den Gipfel um rund ‘ne Milliarde erhöht. Ich find das Klasse, so werden uns die Pfälzer wenigstens nicht übernehmen und Kurt, das ist der Mainzer Tanzbär vom dicken Siggi, muss in die Röhre schauen. Herrchen hat gemeint, wenn der Schuldenberg hoch genug ist, machen wir ein Wintersportzentrum auf,und dann kriegt das Saarland garantiert auch ‘ne Winterolympiade. Randy, Ivanhoe und ich treten dann im Dreierbob an und kassieren die erste Goldmedaille.

Während der Haushaltsdebatte im Landtag hat das Saarland eine einzigartige Sternstunde des Parlamentarismus erlebt, hat Herrchen gesagt und fürchterlich gelacht. Der Hoffnarr der Saar-CDU, offiziell heißt der Rotzlöffel ja Generalsekretär, ist Oskar Lafontaine mit der Stoppuhr hinterhergerannt und hat für die Nachwelt dokumentiert, wie lange Oskar auf dem Klo war. Das hat er dann der Presse mitgeteilt und behauptet, der Linke-Chef hätte seine Schaffschuhe hinter dem Lokus versteckt. Also ein Schaffschuhversteckler kann der Oskar ja gar nicht sein, er hat nämlich keine Schaffschuhe (neudeutsch: Arbeitsschuhe) mehr. Die hat Rosso, der Hund von seiner Nachbarin, längst gefetzt und danach neben Oskars Hütte verbuddelt. Ich weiß das genau, ich war nämlich dabei und Randy auch.

Übrigens, wenn das Saarland jemals von einer andern Institution kassiert werden sollte, dann von der Fifa, dem Weltverband des Fußballs. Die Fifa erkennt das Saarland immer noch offiziell als selbständige Nation an. Für eine Weltmeisterschaft gemeinsam mit der DDR, Jugoslawien, Rhodesien, Obervolta, der Sowjetunion und der Tschechoslowakei reicht das vollkommen. Wenn die Volksrepubliken Sankt Pauli, Gibraltar, Helgoland und der Vatikan auch noch mitmachen, kann der Rest der Welt ruhig in Südafrika von den Löwen gefressen werden. Das will dann eh keiner mehr wissen. Eine Fußball- WM im Saarland wäre toll, dann bekämen die saarländischen Fußballlöwen endlich eine Nationalarena und Ivanhoe, Randy und ich ‘ne Flatrate auf der Ehrentribüne, hat Herrchen gesagt. Boah, der Fifa- Boss Sepp Blatter ist ein Held, dahinter kann sich der Beckenbauer verstecken und der Zwanziger vom DFB auch.

Zum Rückfalltäter ist Peter Hartz geworden. Er will sich wieder über Arbeitslose hermachen. Das ist in etwa so, als würde sich ein Päderast für die Leitung eines Knabeninternats bewerben, hat Herrchen gemeint. Als Minipreneure hat er seine neuen Opfer schon abgestempelt. Der Ex-Berater von Sozenkanzler Schröder, Arbeitsmarktverwurstler, Personalvorstand des VW-Konzerns sowie Experte für Armut, Abstieg, gepflegte Puffs und Untreue will den Arbeitslosen jetzt wissenschaftlich sogar mit Neurologen und Seelenklempnern als Talent-Diagnostiker an den Kragen gehen. In einer Art Schneeballsystem sollen sie sich gruppenweise selbst schulen und für das Leben als selbstständige Kleinstunternehmer oder Billiglöhner vorbereiten. Nach der Pleite mit Hartz V geht ’s dann wieder zurück zu Hartz IV. Hauptsache, Hartz, hat Herrchens Kumpel Fred gemeint. Zum Glück werden Ivanh oe, Randy und ich nicht arbeitslos. Wir Hunde haben schließlich Beamtenstatus als Sozialarbeiter, Fitnesstrainer und Knuddeltiere für unsere Zweibeiner.

Lasset die Kindlein zu mir kommen, hat nicht der große Wolf im Schafspelz gesagt, sondern ein hoher Kleriker im Schäfer-Kostüm. Herrchen hat gesagt, der Papa Ratzinger hat in einem streng geheimen Brief aus dem Jahr 2001 die ausschließliche Kompetenz des Vatikans in Pädophiliefällen gefordert und alle Bischöfe unter Strafe der Exkommunikation aufgefordert, Fälle von Schweinkram mit Kindern ausschließlich und nur an den Vatikan zu melden. Damit die Briefträger nicht heimlich alles lesen konnten, hat Ratzi alles in Latein aufgeschrieben und den Brief „De delictis gravioribus“ genannt. Herrchen hat gesagt, das läuft in etwa so, als würden Korrumpel als Ermittler in Korruptionsfällen eingesetzt oder die Hells Angels würden als Richter und Staatsanwälte in Sachen Drogen und Waffenhandel auftreten. Na ja, wenigsten seinen irischen Schweinep riestern hat Ratzemann jetzt ja ordentlich eingeschenkt.

So, jetzt muss ich aber Herrchens Schuhe suchen. Er will wieder mal zum Friseur. Letzte Woche war er schon unterwegs, als ihm wieder mal ein brennender Dornbusch begegnet ist und ihm befohlen hat, das schöne Geld nicht für den Friseur zu verschwenden, sondern sich lieber ‘ne Kiste Bier und ‘ne Pulle Apfelkorn zu kaufen. Herrchen hat natürlich auf die brennende Hecke gehört und getan, was ihm befohlen wurde. Also diesmal werde ich Herrchen auf seinem schweren Gang begleiten, und wenn der brennende Dornbusch noch mal auftaucht, werde ich tun, was alle Hunde an Hecken tun, das Hinterbein heben und den Brand löschen. Also dann Wuff!

23.12.09 ... die Rodung von Bäumen mit Kriegsterror und Bombenabwurf verglichen ...

Von Gudrun Müller

Der Klaus Borger ist einer von Ulrichs Männern, einer aus der Seilschaft. Wenn der Gaga ist, dann ist das sicherlich kein Einzelfall bei den Saargrünen. Politische Inzucht, Stammesdenken (Seilschaften) sind die Feinde von Erkenntnis, Demokratie und Emanzipation. Alle anderen saarländischen Parteien haben die gleichen Strukturen. Das ganze Land muss abgewrackt werden, oder?

Nach dem Vergleich von Umwelt-Staatssekretär Klaus Borger (Grüne), der in der Zeitschrift „Forst&Technik“ die Rodung von Bäumen mit Kriegsterror und Bombenabwurf verglichen sowie Forstarbeiter mit Massenmördern gleichgestellt hat, haben die Wähler von Bündnis90/Die Grünen die Bescherung schon vor der Zeit.

Wenn ein Mitglied der saarländischen Landesregierung einen solchen Vergleich tätigen kann spricht das für das Niveau im kleinsten Flächenstaat der Republik.

Klaus Borger in der Zeitschrift „Forst&Technik“.
“Im Prinzip gibt es keinen Unterschied zwischen einer während des Krieges gefallenen Nation und einem gefallenen Wald. Beide wurden durch Ideologien geleitet und in einem kybernetischen Prozess vernichtet mithilfe der verleiteten Personen bzw. der Maschine. Dabei führt der Pilot des Bombers und der Pilot des Vernichtungsprozessors im Walde kaum bewusst, gefühllos, die Befehle zum Massenmord aus.”

Jetzt geh ich in den Wald mir einen Tannenbaum schlagen.

Hacker knacken weltweites Neonazi-Netz und veröffentlichen die Daten .......

Die Perspektive der Täter
Die Debatte um Jonathan Littells Roman .......

Kommentar des russischen Präsidenten Dmitri Medwedew....

Russland - Ende der Ohnmacht? .......

Kritik an Merkels Kaukasus-Kurs ...

ARD kürzt Putin-Interview Zensur durch weglassen .....

Chic Chic - Die alte Dame wird fein gemacht Stadtzeitung - Das Kultur-Magazin ........

Großhumpen dorfer Geschichten ....

Sommer loch akademie .....

Kaukasus - Steinchen im großen Spiel, von Kai Ehlers....

Belohnung für einen Eroberungskrieg, Frau Merkel ? ............

FRANKREICH-
Großer Krieg in naher Zukunft? Das französische Verteidigungsweißbuch 2008 ....

Größter Knall der Weltwirtschaft ....

Keltischer Abtritt beschert Projekt „Stadtmitte am Fluss“ ein jähes Ende ...........

ARGE will Kinder «sicherstellen» .....

Clement ist abschreckendes Beispiel....

60 Jahre Israel: Die Haltung der deutschen Linken zum Staat Israel Vortrag von Gregor Gysi ...............

Merkels Rede im Wortlaut in der Knesset ..................

SPD-Programm - Im Grundsatz neoliberal ....

Sozis planen den größten Goldraub aller Zeiten Britischer Postzugräuber Ronald Biggs soll den Plan ausgearbeitet haben ...

Jetzt geht' s ans Eingelegte - Saures für die Saar-Sozis ..

Kein Abschied Kurz vor Wahl des Staatsrates: Kubas Präsident Fidel Castro kandidiert nicht mehr für Staatsämter, bleibt aber »Soldat der Ideen«. Führungswechsel in Havanna erwartet ........

Prinzipien der Gleichheit und Nichteinmischung Erklärung der venezolanischen Regierung zu dem
Disput zwischen der Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem Präsidenten der Bolivarischen Republik Venezuela, Hugo Chávez...............

Waschen, Föhnen, Legen, Färben, Schneiden – Im Saarland ohne Tarifvertrag möglich
24. Juni 2010

„Mindestlohn für Saar-Friseure ist überfällig“

Saarbrücken – Der Landesvorsitzende der Saar-Linken, Rolf Linsler, fordert die saarländische Sozialministerin Kramp-Karrenbauer auf, einen Mindestlohn für das Friseurhandwerk auf den Weg zu bringen. Anlass sind jüngste Medienberichte über die Zunahme von Dumpinglöhnen in der Branche. „Natürlich sind es schwarze Schafe, die ihren Mitarbeitern nur einen Hungerlohn zahlen“, sagt Linsler. „Aber diese schwarzen Schafe haben freie Hand, weil es für Friseure im Saarland keinen Tarifvertrag gibt.“

Linsler fordert deshalb die Landesinnung des Friseurhandwerks innerhalb des Arbeitgeberverbands des saarländischen Handwerks auf, endlich mit der Gewerkschaft einen Tarifvertrag abzuschließen. Diesen Tarifvertrag müsste die Landesregierung dann für allgemeinverbindend erklären, wie es in Nordrhein-Westfalen geschehen ist. Dann gebe es für die gesamte Branche einen Mindestlohn. „Wenn die Innung sich über die Billig-Friseure beschwert, dann wäre eine Lohnuntergrenze für alle doch ganz in ihrem Sinne“, so Linsler.

Solange es keinen Tarifvertrag gebe, sei das Land in der Pflicht. „Die Sozialministerin muss ihrem Anspruch auf soziale Gerechtigkeit gerecht werden und sich auf Bundesebene für einen Mindestlohn für alle Friseure stark machen.“ CDU, FDP und Grüne hätten sich in ihrem Koalitionsvertrag „gegen Dumpinglöhne“ und für eine Überprüfung von Lohnuntergrenzen ausgesprochen. „Warum wird dieser Teil der Vereinbarung nicht genauso verbissen umgesetzt wie das völlig überzogene Rauchverbot?“, so Linsler. „Stundenlöhne von vier Euro die Stunde sind doch ein Skandal. Hier werden Menschen ausgepresst und die Regierung schaut tatenlos zu. Wer gut arbeitet hat auch ein Recht auf einen guten Lohn.“

Wichtige Beiträge für Sie aufgehoben

Attac gewinnt internationale Handlungsfähigkeit ....

»Reflexionenen des Genossen Fidel« zur »Strategie von Machiavelli«:.........

Abu-Jamal

Europäische Patentamt in München erteilt Patent auf Schweinezucht - Greenpeace wird Einspruch einreichen .....

Gegen Privatisierung der Saarbrücker Stadtwerke ....

Saar CDU mit Mauerbau beschäftigt .......

Rechtsextreme Propaganda erreicht Höchststand - Rechte nutzen beliebte Portale ................

SPD isoliert sich in der europäischen Sozialdemokratie

Im Saarland verliert die SPD jeden Boden unter den Füßen Sozis laut Umfrage nur noch bei 16 Prozent .....................

DGB Saar gegen eine Zwei-Klassen-Medienlandschaft ........
Für die Abschaffung der Fernseh-Gebühren und für die Abschaffung von ARD und ZDF
......

Goldene Axt an Doktor Hanno Sechsgang verliehen Saarländischer Friedenspreis geht an einen Ritter der Landstraße .........

Wo ist die Oppositionspartei geblieben die Hartz IV und die damit verbundene Armut
per Gesetz abschaffen wollte? ..................

Bevölkerungsrückgang an der Saar ist das Ergebnis der CDU Landesregierung. Dies hat allerdings auch Vorteile sagt Iris Mohn von der Organisation ES. ..........................

Beck feiert Agenda 2010...........................

Arbeitslosenvermittlung im Saarland gescheitert - Gerade mal vier Prozent können in einen regulären Job vermittelt werde .......

Rote Verschwörung aufgedeckt ............

Sakrileg an buntem Lappen fast so teuer wie Bankraub

Sport ...

MLPD zeigt an der Saar Auflösungserscheinungen Büste und Nachttopf Stalins bereits in der Obhut der neuen Linken ............

CLAUDE MICHAEL JUNG Glosse: Was bringt das Jahr 2008? Sozis in Schweine verwandelt, aus Jusos werden Ferkel ...........

Aufzucht von Chimären auch im Saarland sehr erfolgreich Tarnanzüge der Bundeswehr standen Pate Von Claude Michael Jung In Großbritannien wird nach einem Beschluss des britischen Unterhauses die Produktion von Tier-Mensch-Embryonen künftig möglich sein. Im Saarland ist man bereits einen Schritt weiter. Hier gelang es der biotechnologischen Forschung unter der Leitung des Experimentalmediziners, Medizinalrat Engelbert Schnurres und dem Anthropologen Professor Hypokrat, Ritter vom Steißbein, nach jahrelangen Experimenten mit biologischen Farbstoffen im Hundefutter, endlich die vom größten Teil der Hundehalter dieser Welt, mit Sehnsucht erwartete, voll anpassungsfähige Hunderasse zu kreieren. ...........................

Wenn Frauchen und Herrchen in Urlaub fahren
24. Juni 2010

Der Deutsche Tierschutzbund bietet Hilfen rund um das Thema Tier und Urlaub

Bonn – Die Sommerferien in Bremen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen stehen bevor, weitere folgen. Mit der Aktion des Deutschen Tierschutzbundes „Nimmst du mein Tier, nehm’ ich dein Tier“ gelingt es vielfach „Tiersitter“ für die Urlaubszeit zu finden. Darüber hinaus verhilft das Urlaubs-Beratungstelefon mit Tipps für die konkrete Reiseplanung zu einer guten Vorbereitung für den Urlaub mit den Haustieren.

Mit den Beratungsangeboten des Deutschen Tierschutzbundes und der ihm angeschlossenen Tierschutzvereine werden jedes Jahr viele Tiere vor einem traurigen Sommer-Schicksal bewahrt. Mit der Aktion „Nimmst du mein Tier, nehm’ ich dein Tier“ gelingt es vielfach noch, „Tiersitter“ für die Urlaubszeit zu finden. Unter der Urlaubshotline 0228-60496-27 bekommen Tierhalter Tipps für die Tierbetreuung (Mo-Do von 10-18 Uhr; Fr 10-16 Uhr). Darüber hinaus verhilft das Urlaubs-Beratungstelefon des Deutschen Tierschutzbundes mit Tipps für die konkrete Reiseplanung zu einer guten Vorbereitung für den Urlaub mit den Haustieren. Der Verband rät allen Tierfreunden zudem, ihr tierisches Familienmitglied kennzeichnen und anschließend direkt kostenlos beim Deutschen Haustierregister® www.registrier-dein-tier.de eintragen zu lassen, um so für mehr Sicherheit zu sorgen.

Die Aufnahmekapazitäten der Tierheime sind zu Beginn der Ferienzeit oft an den Grenzen der Möglichkeiten. Der Deutsche Tierschutzbund befürchtet zudem, dass die Tierabgaben gerade in den Sommerwochen weiter ansteigen. Immer wieder kommt es zu dramatischen Situationen, wenn Menschen ihr Tier aussetzen, weil sie es als „Last“ empfinden. Der Deutsche Tierschutzbund bittet daher alle, die sich für ein Tier als Familienmitglied interessieren, in die Tierheime zu gehen. Dort warten viele Hunde, Katzen und Kleintiere auf ein neues Zuhause. „Jedes Tier, das vermittelt wird, entlastet den Tierschutz und gibt einem Mitgeschöpf eine zweite Chance“, appelliert Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.

Tipps zur Beurteilung einer Tierpension sowie weitere Informationen rund um das Thema Tier und Urlaub finden Sie auch hier: http://www.tierschutzbund.de/urlaubs-hilfe_tiere.html

Siegerjustiz
Von Bernd Rausch
Die NATO zerschlägt den souveränen Staat Jugoslawien. Deutschland (Genscher als Außenminister) anerkennt den aus Jugoslawien rausgelösten neuen Staat Slowenien, usw.
Jetzt entscheidet der Gerichtshof der führenden imperialistischen Staaten in Den Haag, dass Serbien ein Teil seines Landes,den Kosovo verliert. "Niemals die Unabhängigkeit Kosovos anerkennen" will Serbien dieses von der NATO herbeigebombte Kriegsergebnis, sagt Serbiens Außenminister Jeremic
Die Unabhängigkeit Kosovos von Serbien ist mit dem Völkerrecht vereinbar. Das hat der Uno-Gerichtshof klargestellt. Separatistische Bewegungen anderer Länder dürften jetzt darauf pochen, die Eigenständigkeit von Regionen durchzusetzen - etwa die Basken, die sich von Spanien abspalten wollen. Die Waffenproduzenten können die Sektkorken knallen lassen..
siehe auch: Urteil des IGH ist eine völkerrechtliche Zeitbombe

19.7.2010 Für eine Handvoll Euros – Endlich auch Hungerlöhne für Fahrer und Begleitpersonal von Geldtransporten. Vereinbarung steht noch unter Gremienvorbehalt der Arbeitgeberseite

Berlin – Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat dem Mindestlohn-Tarifvertrag mit der Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienstleister (BDGW) zugestimmt. Damit können die Beschäftigten von Geld- und Werttransporten sowie in der Geldbearbeitung über die gesamte Laufzeit der Tarifvereinbarung je nach Region Lohnsteigerungen von bis zu 30 Prozent erwarten. Der Tarifvertrag tritt zum 1. Juli 2010 in Kraft und ist erstmalig zum 31. Dezember 2013 kündbar. Erfasst sind ungefähr 8.000 Branchenbeschäftigte.

“Mit dieser Tarifvereinbarung werden entscheidende Impulse für eine angemessene Lohnentwicklung in der Branche gesetzt”, sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Petra Gerstenkorn am Freitag. Künftig gelte es vor allem, neben der Tarifpflege die Unterschiede zwischen West und Ost endgültig einzuebnen. Der Tarifvertrag sieht regional unterschiedliche Mindestentgelte vor.

Demnach erhalten ab 1. Januar 2011 Beschäftigte im Geld- und Werttransport in den ostdeutschen Bundesländern 8,20 Euro/Stunde. Der Stundenlohn steigt stufenweise auf 10 Euro ab 1. Januar 2013. In der Geldbearbeitung steigen die Stundenlöhne im Osten von 7,50 Euro ab 1.

Januar 2011 stufenweise auf 8,30 Euro ab 2013. In den westdeutschen Bundesländern reicht die Spanne der Mindeststundenlöhne bei Geld- und Werttransporten von 9,70 Euro in Schleswig-Holstein und 13,50 Euro pro Stunde in Nordrhein-Westfalen ab 2011 bis zu 10,50 Euro in Schleswig-Holstein bzw. 14 Euro zwischen Rhein und Ruhr ab 2013.

Beschäftigte in der Geldbearbeitung erhalten ab 2011 dort 8 Euro

(Schleswig-Holstein) und 10 Euro (Nordrhein-Westfalen). Die Stundenentgelte werden stufenweise auf 9 Euro (Schleswig-Holstein) bzw. 11,50 Euro (Nordrhein-Westfalen) ab 2013 angehoben. – Die Vereinbarung steht noch unter einem Gremienvorbehalt der Arbeitgeberseite.

Aktionskonferenz am 21. August in Frankfurt/Main

»Aufstand. Jetzt.« Bundesweiter Aufruf:
›Die Verursacher und Profiteure der Krise blockieren‹

von Aktionsgruppe Georg Büchner

»Es herrscht Klassenkrieg, richtig,
aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen.«
Multimilliardär Warren E. Buffet, 2005

Klassenkrieg - das wollten die meisten nicht hören und nicht verstehen. Aber sie bekamen es zu spüren. Wie in anderen Ländern Europas wurden Löhne und Renten gekürzt, Leih- und Zeitarbeit systematisiert, der Niedriglohnsektor, das Prinzip ›Armut durch Arbeit‹ ausgeweitet, Arbeitszeiten verlängert, das Leben zusammengestaucht. Die Gewinne explodierten, die Renditen in der Wirtschaft stiegen auf 15 – 20 Prozent. In der Finanzbranche wusste man selbst dies zu steigern. Profite von 50 bis 150 Prozent innerhalb von Minuten waren keine Seltenheit. Es herrschte Partystimmung im Business- und Wellness-Bereich Dann brachen die ersten Banken wie Kartenhäuser zusammen, ein weltweiter Kreislaufkollaps des Kapitalismus drohte.
Die Schreihälse der ›Selbstheilungskräfte des Marktes‹ verstummten und der Staat übernahm mit mehr als 500 Milliarden Euro die Rettung des privaten Bankensektors. Nun werden die Billionen an Euros, die im Euroraum zum Überleben von Banken und Konzernen eingesetzt wurden, aus den Lohnabhängigen und Arbeitslosen herausgepresst. In fast allen Euro- Ländern werden Schock- und Verarmungsprogramme beschlossen.

Denn zumindest die Herrschenden sind sich einig: Wir zahlen nicht für unsere Krise, solange diejenigen stillhalten, die für uns immer bluten müssen. Die schwarz-gelbe Bundesregierung will den Staatshaushalt in den nächsten drei Jahren um ca. 80 Milliarden Euro kürzen. 37 Prozent der geplanten ›Einsparungen‹ betreffen den Sozialbereich. Niemand braucht darüber diskutieren, ob das sozial ausgewogen ist. Es gibt nichts mehr zu analysieren, es gibt nichts mehr zu erklären. Hören wir also endlich auf, uns mit Klagen über soziale Kälte und sozialem Kahlschlag heißer zu reden und folgenlose Drohungen auszustoßen. Es ist Zeit, Taten folgen zu lassen! Für den 12. Juni wurde unter dem bekannten Motto ›Wir zahlen nicht für eure Krise‹ abermals zu Großdemonstrationen in Berlin und Stuttgart aufgerufen.

Die tatsächliche Mobilisierungskraft, die Zerwürfnisse innerhalb der Bündnisse und deren Verlauf waren eher von politischer Stagnation, als von Ermutung und greifbaren Perspektiven geprägt.
Alle wissen, dass die Parole ›Wir zahlen nicht für eure Krise‹ längst von der Realität überholt ist. Wenn wir mit diesem kleinsten gemeinsamen Nenner ernst machen wollen, dann müssen wir mehr tun, als mit vielen Menschen auf die Strasse zu gehen. Wir müssen die Richtung ändern, wir müssen die Symbolik hinter uns lassen, wir müssen dafür sorgen, dass die Angst die Seite wechselt. Es ist höchste Zeit, dass sich der Wind dreht, damit das Feuer nicht länger die Hütten niederbrennt, sondern die Paläste der Brandleger heimsucht. Gründe gibt es mehr als genug. Und an Aufrufen mangelt es ebenfalls nicht.

Nehmen wir z.B. diesen:
»Aufstand. Jetzt! Wann, wenn nicht jetzt? Wer, wenn nicht wir?

Die erste Bürgerpflicht nach Vorlage des schwarz-gelben Spardiktats heißt: Aufstand jetzt! (…) Es richtet sich in aller erster Linie gegen die sozial Schwachen. Die eh am wenigsten haben, sollen am meisten verzichten. Da mögen Merkel und Westerwelle von Fairness und Ausgleich reden, was sie wollen. Fakt ist: Sie lügen. Und noch schlimmer: Sie wissen das.« (FR vom 8.6.2010)

Sparen wir uns also die Zeit ellenlanger Erklärungen. Worauf es jetzt ankommt, dieser Wut eine Richtung, einen Ort, eine Chance zu geben – damit die Wut uns nicht auffrisst und die individuelle Ohnmacht nicht länger unseren Alltag bestimmt. „Wir sind nicht länger eure Geldautomaten“ Als gemeinsame Aktion einer bundesweiten Kampagne schlagen wir vor, die Zentralen von zwei ›systemischen Banken‹ der Deutschen Bank und der Commerzbank in Frankfurt für einen Arbeitstag zu blockieren.

Ziel ist es, den Geschäftsbetrieb zu stoppen, die Business-Party für einen Tag auf den Kopf, also auf die Füße zu stellen. Unsere Forderung ist schlicht: Ihr zahlt die Billionen Euro, die euer Finanzkrieg gekostet hat. Wir werden euch nicht in Ruhe lassen, wir werden wiederkommen, an vielen Orten, zu den unpassendsten Gelegenheiten und Zeiten. Mit einem bundesweiten Aufruf ist weder alles gesagt, noch alles getan. Es ist ein Anfang gemacht, ein Signal gesetzt, mit dem Ziel, dass in der Folge in allen Städten, in jeder Woche an einem Tag eine Bank mit ›systemischen Risiko‹ belagert wird. Der Weg ist lang und offen, er führt über Banken, über ihre Beteiligungen an Konzernen, bis hin zu den politischen ›Beraterstäben‹, den Headquarters der Regierung.

Dazu brauchen wir ein gemeinsames Startsignal; einen langen Atem und ein Konzept, das möglichst vielen eine Teilnahme ermöglicht. Wir brauchen ein Konzept, das zwischen folgenlosen, störungsfreien Demonstrationen und Fantasien vom Aufstand oder Generalstreik einen Weg beschreibt und beschreitet. Wir sind überzeugt davon, dass es hier in Deutschland weder an Analysen noch an Forderungen fehlt, die entweder den Kapitalismus ›zügeln‹ oder aber überwinden wollen. Über die Richtigkeit der Analysen und Forderungen wird aber nicht auf dem Papier oder in Konferenzen entschieden, sondern in einem gesellschaftlichen Prozess, der möglichst viele Menschen zu Handelnden macht. Gelänge es uns, in einem großen Bündnis die Zeichen umzukehren, jenen endlich Angst zu machen, die seit Jahren mit unserer Angst spielen und von ihr leben, dann hätten wir noch genug Zeit, über die nächsten Schritte zu beraten und zu entscheiden.

Im Rahmen unseres Aktionskonzepts schlagen wir folgende zentralen Forderungen vor:

Sofortige Einführung einer Finanztransaktionssteuer

Besteuerung aller Vermögen über 1 Million mit 5%

Sofortige Umsetzung der Forderung nach 500,- Euro Hartz IV-Eckregelsatz, 10 Euro Mindestlohn und einer 30-Stunden Arbeitswoche bei vollem Lohnausgleich

Als Aktionskonsens schlagen wir vor, uns am Dresdner Konzept gegen den Neonaziaufmarsch im Januar 2010 zu orientieren. Eine gute Basis, in der Entschlossenheit und Breite, Radikalität und Masse nicht gegeneinander stehen, sondern miteinander verzahnt werden. Ein Konzept, das für viele in Heiligendamm 2007 spürbar, in Dresden 2010 erfolgreich war und bei den angekündigten Castor-Transporten 2010 für eine neue Qualität des Widerstands sorgen wird.

Als Termin für eine zentrale Aktion in Frankfurt schlagen wir euch den Herbst 2010 vor. Wir bitten euch, uns noch vor den Sommerferien eure Zustimmung/Ablehnung zukommen zu lassen. Eine Zustimmung, die den Weg betrifft, nicht die Details, die wir gemeinsam besprechen müssen.

Mit dem entsprechenden Votum werden wir zu einer Aktionskonferenz für Samstag, 11. September 2010 nach Frankfurt einladen.

Gruppen, Organisationen, Einzelpersonen, die diesen Aufruf unterstützen, bitten wir um eine Nachricht an folgende Adresse: ag_georg.buechner@yahoo.de

Auf dass sich der Wind dreht.

VON: AKTIONSGRUPPE GEORG BÜCHNER

18. August 2010 Neonazis als Ordnungskräfte bei Musikfestival im Saarland

Antifa Saar wendet sich entschieden gegen den Einsatz von führenden Neonazis als Security beim diesjährigen Rocco del Schlacko – Festival

Saarbrücken/Köllertal – Am vergangenen Wochenende fand in den „Sauwasen“ im Köllertal das beliebte Musikfestival Rocco del Schlacko mit über 20.000 Besucher_innen statt. Dieses Festival ist insbesondere bei alternativen Jugendlichen und Erwachsenen beliebt. Als skandalös ist zu werten, dass mehrere bekannte Neonazis von den Veranstaltern im Security-Dienst eingesetzt wurden. Dabei handelte es sich unter anderem um führende Aktivisten aus der Kameradschaft Saarsturm, dem südwestdeutschen Hammer-Skin-Netzwerk und der aufgelösten Kameradschaft Saarlautern.

Sara Jost, Pressesprecherin der Antifa Saar, sagt hierzu: „Es ist unerträglich, dass führende Aktivisten der organisierten saarländischen Neonazi-Szene in derartigen Machtpositionen eingesetzt werden, in denen sie ihre autoritären Charakterzüge ganz offen gegenüber anderen Menschen ausleben können. Insbesondere alternative Jugendliche gehören häufig zum Angriffsziel dieser Personengruppe und mussten sich nun Übergriffen, dauerhafter Beobachtung und Kontrollen durch gerade diese aussetzen.“

Bereits freitags erhielt die Antifa Saar mehrere Anrufe von aufgebrachten Festivalbesucher_innen. Im Laufe des Wochenendes meldeten sich noch weitere Personen und auf dem Festival auftretende Musikgruppen, die uns über die „Nazi-Security“ informierten. Dabei wurde auch von gezielten Übergriffen der Security auf Personen aufgrund des Zeigens antifaschistischer Symbolik berichtet. Eine persönliche Vorsprache eines Vertreters unserer Gruppe bei den Veranstaltern führte zu keinerlei Konsequenzen.

Timo Reuter, Experte der Antifa Saar für militanten Neonazismus und Autor für die Fachzeitschrift „Der Rechte Rand“ betont: „Auffällig ist, dass beim Rocco del Schlacko bundesweit bekannte Kader der im Saarland aktiven Kameradschaftsszene eingesetzt wurden und nicht nur „kleine Fische“. Im Saarland ist derzeit vermehrt die Tendenz festzustellen, dass sich militante Neonazis in Sicherheitsfirmen engagieren.“

Die Antifa Saar fordert Veranstalter von Festivals dazu auf, in Zukunft in ihrem Sicherheitskonzept diesen Umstand zu bedenken und erst gar keine Neonazis mehr einzusetzen. Festivalbesucher_innen und auftretende Bands sind dazu aufgerufen, sich in solchen Fällen bei den Veranstaltern zu beschweren und gegen die Anwesenheit von Nazis vorzugehen.

Bildmaterial von der Veranstaltung ist einzusehen auf der Homepage der Antifa Saar und kann in Druckqualität auch angefragt werden. http://antifasaar.blogsport.de/

Juni 2010 Kalte Fusion könnte den Untergang des Saarlandes herbeiführen

Saarländer entdeckt das Gold der Costa Brava und verliert das Bewusstsein - Über 1 200 Jahre schlummerten hier mehr als 700 gut versiegelte Karaffen mit herrlichen Weinen

Saartire von Gisbert Spränzer

Nachdem die Mauren im Jahr 711 an der südspanischen Küste gelandet waren, war der Untergang des Westgotenreichs besiegelt. Nur sechs Jahre später bedrohte ein heidnisches Heer unter Führung von Emir Abdul Rahman Al Juchhei bereits die Grafschaft Gerona, nahe der Grenze zu Frankreich. In aller Eile trat der Rat der katholischen Winzer zusammen, um die eingelagerten edlen Weine vor dem Zugriff der Heiden zu retten. „Wasser den Mauren, Wein den Christen“, so ihre gemeinsame Losung. Tagelang wurde heftig debattiert und gestritten, wie man die Spitzbuben aus der Sahara um ihre Beute bringen konnte. Den Wein einfach unter die Armen zu verteilen und die leeren Fässer den Erobern zu kredenzen, kam nicht in Frage. Das Gesöff einfach auszuschütten war ebenfalls keine Lösung. Zwar boten sich fromme Mönche an, aus der Not eine Tugend zu machen, sie wollten die Karaffen mit den Spitzenweinen einfach austrinken und danach im heiligen Delirium als Märtyrer im Himmel einmarschieren. Schließlich bat man den weisen Juden Shmul Meschugge um Rat und Beistand. Der empfahl, die Premiumweine im Hafen von Port Rosas auf eine Arche zu verladen und solange vor der Küste auf und ab zu segeln, bis die Mauren das Feld wieder geräumt hätten.

Nur wenige Stunden, bevor die Grafschaft Gerona in die Hände der Mauren fiel, verließ die Arche, schwer mit den Gütern der katholischen Winzer Geronas beladen, den kleinen Hafen Port Rosas. Mit Kapitän Álvaro Borrachón hatten die frommen Winzer jedoch den Bock zum Gärtner gemacht. Kapitän Borrachón war nicht nur ein Pirat, sondern auch ein Säufer. Zwischen Gibraltar und Alexandria nannte man ihn nur „El Capitán azul“, den blauen Kapitän. Vor dem Cap de Creus, der östlichsten Spitze der iberischen Halbinsel, kam es zur Katastrophe. Nachdem Kapitän und Besatzung der Arche zuerst die Ladung inspiziert und danach zu einer Weinprobe auf hoher See übergegangen waren, näherte sich ein schroffer Felsen der Albera, der östlichen Ausläufer der Pyrenäen, dem Schiff und versenkte es ratz fatz. Kapitän Álvaro Borrachón und seine Besatzung mussten sich unverzüglich vor dem Jüngsten Seegericht verantworten, den Rest der kostbaren Ladung verschlang das Mittelmeer, für immer, wie man glaubte.

Über 1 200 Jahre ruhten mehr als 700 gut versiegelte Karaffen mit herrlichen Weinen dicht vor den deutschen Badestränden an der Costa Brava, ohne daß sie entdeckt wurden. Legenden hatten sich um das flüssige Gold der wilden catalanischen Küste gebildet. Im 11. Jahrhundert soll Kapitän Álvaro Borrachón in einer stürmischen Nacht dem spanischen Nationalhelden Rodrigo Díaz de Vivar, genannt El Cid, erschienen sein und ihm die Koordinaten des versunkenen Schatzes verklickert haben. Doch der Cid konnte nicht schwimmen, zudem hatte ihm ein arabischer Zauberer gesteckt, dass der Schatz der Costa Brava von einem Hai bewacht wird, der jeden verschlingt, der sich den Wein unter den Nagel reißen will. Fortan litt Rodrigo Díaz de Vivar an Wahnvorstellungen, von denen er erst im Sommer 1099 auf dem Sterbebett in Valencia erlöst wurde. Auch dem spanischen Maler, Grafiker, Schriftsteller, Bildhauer und Bühnenbildner Salvador Dali soll „El Capitán azul“ erschienen sein. Seitdem sei Dali dem Surrealismus verfallen, berichtet heute noch das Hausgespenst in Dalis Anwesen in der Bucht von Port Lligat.

Wie gewöhnlich gut unterrichtete Kreise aus einer Bar in der Urlauberhochburg Empuriabrava berichten, hat der Saarbrücker Hobbytaucher Carsten Lemmes am vergangenen Fronleichnamsfest bei einem Segeltörn vor dem Cap de Creus einige der kostbaren Karaffen aus 42 Metern Tiefe geborgen und noch auf See ausgetrunken. Carsten Lemmes war nach seinem über Bord gegangenen Handy getaucht und dabei zufällig auf die Kostbarkeiten des Mittelalters gestoßen. In Folge der eiligen Verkostung des Fundes hat Carsten Lemmes die Besinnung verloren und wird derzeit immer noch vergebens ausgenüchtert.

Inzwischen hat eine Blutprobe ergeben, das Carsten Lemmes das Opfer eines unheimlichen Vorgangs wurde. Der Einfluss des Jahrhunderte andauernden Wasserdrucks sowie die jahreszeitlich bedingten Temperaturschwankungen, die sich je nach Jahreszeit zwischen zehn und zweiundzwanzig Grad bewegen, hat bei dem Inhalt der Karaffen zu einer kalten Fusion der Weingeister geführt.

Die kalte Fusion ist für gewöhnlich eine Form der kontrollierten Kernfusion bei Zimmertemperaturen. Dabei werden Atome aus Wasserstoff oder Deuterium in kaltem Zustand miteinander verschmolzen. Die Verschmelzung mündet in einer leitfähigen Flüssigkeit und bläht sich dabei um das 900-fache Volumen auf. Platzt die Flüssigkeitsblase infolge des hohen Drucks, kommt es zu einer gigantischen Explosion. Die behandelnden Ärzte von Carsten Lemmes befürchten nun, dass sich die kalt fusionierten Weingeister im Magen des bewusstlosen Patienten ebenfalls aufblähen und in einen gigantischen Furz münden könnten, der weite Teile der Costa Brava in ein Trümmerfeld verwandelt. Eine Rückführung von Carsten Lemmes in seine saarländische Heimat ist unmöglich, da die französischen Behörden den Transit der biologischen Megabombe untersagt haben.

Inzwischen haben spanische Wissenschaftler in einem hochbrisanten Experiment herausgefunden, dass die kalte Fusion der Weingeister nicht zu einer Verbesserung des Geschmacks und zu einer wesentlich erhöhten Drehzahl des edlen Rebensaftes geführt hat. Sie warnen jedoch davor, bei Tauchgängen geborgene Karaffen und Flaschen mit unbekanntem Inhalt soglos auszutrinken.

Unterdessen vermuten hohe saarländische Oppositionspolitiker, dass es im Saarland schon lange vor dem Urlaub von Carsten Lemmes zu einer kalten Fusion gekommen sein muss. Mit der kalten Verschmelzung von CDU, FDP und Grünen zur Jamaikakoalition hat sich der gesamte Regierungsapparat zu einer Megablase entwickelt, deren weitere Entwicklung besorgniserregend ist. Während die Costa Brava nur das Platzen von Carsten Lemmes zu befürchten hat, tanzen die Saarländer auf einem Vulkan, bei dessen unkontrollierten Euptionen das Schlimmste zu befürchten sei.

25.5.2010 „Wie gehe ich mit Größe durch den Schund der Zeit?“
„Königin im Dreck“ – ein Band mit Aufsätzen von Ronald M. Schernikau

Von Stefan Gleser

Schlecht an Schernikau ist, dass es schwer fällt, über ihn zu schreiben, ohne in den Jargon des faselnden Bildungsgeschwafels, unter dem er litt, zu verfallen. Vergleicht man einen Text Schernikaus aus den achtziger Jahren mit den damals handelsüblichen Kritiken, mit den Gedichten über Frieden und Umwelt, die in Zeilen gebrochene Prosa waren, mit den
kulturgesättigten Feuilletons, die Denkanstösse vermittelten und kritisch hinterfragten, wird klar, dass Schernikau ungern Zeitgenosse war.

Gut an Schernikau ist, das ich ihn so vorstellen kann, wie er die Schriftstellerin Gertrude Stein vorstellte. Ronald M. Schernikau lebte von 1960 bis 1991, er war ein Deutscher und sehr dünn und ziemlich arm, er lebte in Berlin und Leipzig, er liess sich manchmal den Oberlippenbart kürzer schneiden und er übte den Beruf des Genies aus.

Der Verbrecher Verlag hat jetzt Aufsätze, Reportagen und Gespräche Schernikaus gesammelt. Viele davon sind in der DVZ/die tat, einer ehemaligen, der DKP nahe stehenden Zeitung erschienen.

Selbst in einem dummen und verlogenen Schlager steckt „das ungeheure sich sehnen nach Glück“. Für Schernikau ist die Verachtung der Linken gegenüber der Massenkultur „selbstmörderisch“. Der müde und abgestumpfte Alltag verzehrt sich nach Glamour und Pop. Tagträume verkörpern sich in
Hildegard Knef, Andy Warhol und Romy Schneider. Deshalb erobern die Götter aus den Hochglanzmagazinen und den Fernsehnkanälen die Köpfe und das schlechte, aber gut gemeinte Gedicht gegen die Mietpreiserhöhung
bleibt unbeachtet.

In seinem Beitrag über die Schlager in der DDR spricht Schernikau zum Leser, als sei dieser ein angehender Musiker. Schernikau stellt eine
private Hitparade auf. Ich habe laut lachen müssen, als er auf die Schlagersängerin Aurora Lacasa traf. Wir schalten um zum live-Dialog:


Lacasa: „Du und ich, das ist Tannengrün und Hagelschlag“ Schernikau: Oh nein!
Lacasa: „Du und ich, das ist ewig wie der Sonnenschein“ Schernikau: Au weia!:
Lacasa: „…ist in der Kathedrale ein Choral“
Schernikau: Peinlich! Dicht vorbei!


„Oh nein!“ und „Au weia“ erreichen eine ungeheure Leichtigkeit, als seien sie zum ersten Mal gehört. Das macht, Schernikau konstruiert
äusserst exakt.


Ein möglicher Einwand gegen Schernikau: Sein Ausdruck ist nur die Umkehr der Edelschickimickiprosa und des läufigen Seminarstils. Schernikau kokettiert mit seiner Bescheidenheit. Er schreibt, als hätte er vorher
alles Gelesene aus seinem Gedächtnis gefegt.


Die makellose Folgerichtigkeit der Gedanken, wenn er auf dem letzten Schriftstellerkongress der DDR sagte, dass wer Bananen will, Neger
hungern lassen muss. Und wir glauben an wirtschaftliche Zusammenarbeit und dass Fischfabriken die Ozeane und Getränkehersteller die Regenwälder retten, so wie unsere Grosseltern an die Ostmark glaubten.


Bei Schernikau überlebt der Stoff, weil für ihn die Form alles war. Deshalb ist selbst ein zwanzig Jahre alter Bericht über Bäckereien
aktuell. „Der Weg der Brötchen in den Sozialismus“ erzählt auch davon,
dass Backwaren in der DDR zu billig waren. Alle, mit denen Schernikau sprach, ob selbständiger Bäckermeister oder Mitarbeiter eines Kombinats plädierten für eine Preiserhöhung. „Von zehn Pfennig für ein Brötchen verhungert bei uns keiner.“ Und noch immer diese Wut auf einen Staat, in
dem keine alte Frau an der „Tafel“ bettelte.


Schernikau bekannte sich offen zur Homosexualität und zum Kommunismus
und schrieb keine einzige Zeile Bekenntnisliteratur. Schernikau wird
seinem Brieffreund und Kollegen Peter Hacks dort wieder treffen, wo ihnen Gesinnung die Aufnahme zu Lebzeiten verwehrte, im bürgerlichen Kanon. Demnächst wird ein Film über Schernikau rumflimmern; eine
Biographie liegt vor und sein alter Hausverlag kennt ihn wieder. Genau so wie es Schernikau schrieb:


die nachwelt
die nachwelt wirds schon richten
die nachwelt machts schon gut
die nachwelt die macht alles
was sonst keiner gerne tut
die nachwelt wirds schon richten
wir haben ja zum glück
die gute alte nachwelt
unser bestes stück


Ronald M. Schernikau: Königin im Dreck. Texte zur Zeit. Hg. von Thomas
Keck. Verbrecher Verlag, Berlin 2009. 304 S. ISBN: 978-3-940426-34-5.
15,00 Euro