Hacker knacken weltweites Neonazi-Netz und veröffentlichen die Daten .......

Die Perspektive der Täter
Die Debatte um Jonathan Littells Roman .......

Kommentar des russischen Präsidenten Dmitri Medwedew....

Russland - Ende der Ohnmacht? .......

Kritik an Merkels Kaukasus-Kurs ...

ARD kürzt Putin-Interview Zensur durch weglassen .....

Chic Chic - Die alte Dame wird fein gemacht Stadtzeitung - Das Kultur-Magazin ........

Großhumpen dorfer Geschichten ....

Sommer loch akademie .....

Kaukasus - Steinchen im großen Spiel, von Kai Ehlers....

Belohnung für einen Eroberungskrieg, Frau Merkel ? ............

FRANKREICH-
Großer Krieg in naher Zukunft? Das französische Verteidigungsweißbuch 2008 ....

Größter Knall der Weltwirtschaft ....

Keltischer Abtritt beschert Projekt „Stadtmitte am Fluss“ ein jähes Ende ...........

ARGE will Kinder «sicherstellen» .....

Clement ist abschreckendes Beispiel....

60 Jahre Israel: Die Haltung der deutschen Linken zum Staat Israel Vortrag von Gregor Gysi ...............

Merkels Rede im Wortlaut in der Knesset ..................

SPD-Programm - Im Grundsatz neoliberal ....

Sozis planen den größten Goldraub aller Zeiten Britischer Postzugräuber Ronald Biggs soll den Plan ausgearbeitet haben ...

Jetzt geht' s ans Eingelegte - Saures für die Saar-Sozis ..

Kein Abschied Kurz vor Wahl des Staatsrates: Kubas Präsident Fidel Castro kandidiert nicht mehr für Staatsämter, bleibt aber »Soldat der Ideen«. Führungswechsel in Havanna erwartet ........

Prinzipien der Gleichheit und Nichteinmischung Erklärung der venezolanischen Regierung zu dem
Disput zwischen der Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem Präsidenten der Bolivarischen Republik Venezuela, Hugo Chávez...............

Die Zerschlagung des Sozialstaatsprinzips durch SPD und Bündnis 90/Die Grünen fordert eine radikale Antwort, oder? Am 23. Mai 1949 trat das Grundgesetz in Kraft, das Sozialstaatsprinzip wurde als Teil der Gesellschaftsordnung festgeschrieben. Was haben die daraus gemacht? Die Antwort ist einfach: Hartz IV. Nein zum Krieg! - Nein zur NATO! Die Rolle der Bundeswehr zwischen weltweiten Kriegseinsätzen – Der Wandel von der Präventions- zur Interventionsarmee ...

Wichtige Beiträge für Sie aufgehoben

Attac gewinnt internationale Handlungsfähigkeit ....

»Reflexionenen des Genossen Fidel« zur »Strategie von Machiavelli«:.........

Abu-Jamal

Europäische Patentamt in München erteilt Patent auf Schweinezucht - Greenpeace wird Einspruch einreichen .....

Gegen Privatisierung der Saarbrücker Stadtwerke ....

Saar CDU mit Mauerbau beschäftigt .......

Rechtsextreme Propaganda erreicht Höchststand - Rechte nutzen beliebte Portale ................

SPD isoliert sich in der europäischen Sozialdemokratie

Im Saarland verliert die SPD jeden Boden unter den Füßen Sozis laut Umfrage nur noch bei 16 Prozent .....................

DGB Saar gegen eine Zwei-Klassen-Medienlandschaft ........
Für die Abschaffung der Fernseh-Gebühren und für die Abschaffung von ARD und ZDF
......

Goldene Axt an Doktor Hanno Sechsgang verliehen Saarländischer Friedenspreis geht an einen Ritter der Landstraße .........

Wo ist die Oppositionspartei geblieben die Hartz IV und die damit verbundene Armut
per Gesetz abschaffen wollte? ..................

Bevölkerungsrückgang an der Saar ist das Ergebnis der CDU Landesregierung. Dies hat allerdings auch Vorteile sagt Iris Mohn von der Organisation ES. ..........................

Beck feiert Agenda 2010...........................

Arbeitslosenvermittlung im Saarland gescheitert - Gerade mal vier Prozent können in einen regulären Job vermittelt werde .......

Rote Verschwörung aufgedeckt ............

Sakrileg an buntem Lappen fast so teuer wie Bankraub

Sport ...

MLPD zeigt an der Saar Auflösungserscheinungen Büste und Nachttopf Stalins bereits in der Obhut der neuen Linken ............

CLAUDE MICHAEL JUNG Glosse: Was bringt das Jahr 2008? Sozis in Schweine verwandelt, aus Jusos werden Ferkel ...........

Aufzucht von Chimären auch im Saarland sehr erfolgreich Tarnanzüge der Bundeswehr standen Pate Von Claude Michael Jung In Großbritannien wird nach einem Beschluss des britischen Unterhauses die Produktion von Tier-Mensch-Embryonen künftig möglich sein. Im Saarland ist man bereits einen Schritt weiter. Hier gelang es der biotechnologischen Forschung unter der Leitung des Experimentalmediziners, Medizinalrat Engelbert Schnurres und dem Anthropologen Professor Hypokrat, Ritter vom Steißbein, nach jahrelangen Experimenten mit biologischen Farbstoffen im Hundefutter, endlich die vom größten Teil der Hundehalter dieser Welt, mit Sehnsucht erwartete, voll anpassungsfähige Hunderasse zu kreieren. ...........................

Eingangsseite Staz Archiv 08 - Jan ... Febr ... März ... April... Mai... Juni.... Juli...Augt.. Sept..Okt... Nov.. Dez... 09 - April-09 ... Mai... Juni... Sept ... Okt... Dez... 10 Jan...

(G.M.) Die Mehrheit der Wahlberechtigten Bevölkerung ging nicht zur Wahl. Mit 56,9 % gewinnen wir, die Nichtwähler gegen die gesamte Riege aller Hartz IV Parteien (SPD, Grüne, FDP, CDU, Die Linke). Protest und Widerstand lässt sich auf Dauer nicht unterdrücken. Nur 43,01% Wahlbeteiligung, eine Rekordniederlage für die Hartz IV Parteien, und wenn dann noch berücksichtigt wird, dass in den 43,01% noch die (10,8%) Stimmen enthalten sind welche andere Parteien wählten die an der 5% Klausel gescheitert sind, dann haben die fünf Hartz IV Parteien zusammen nicht einmal 40% der Wahlberechtigten Stimmen erhalten. Im Vergleich zur Wahl vor fünf Jahren ist die Wahlbeteiligung noch einmal gesunken. Erneuter Angriff der Bundesregierung auf Arbeitslose – Bundesregierung schafft ABM-Stellen ab .... Der zweitdümmste der Bande der Sozialstaat - Zerstörer Franz Müntefering, gratuliert Kanzler a. D. Gerhard Schröder zu seiner Wahl vor zehn Jahren mit folgendem Schreiben: ... Die tausend Masken der NPD ...... Mehr als 30 000 werden plattgemacht ... 
(B.R.) Wir fordern den Bundesvorstand der Partei, die sich die Die Linke nennt, auf sich eindeutig zu der Forderung: Hartz IV muss weg zu verhalten.
Das opportunistische Rumgeeiere im Wahlprogramm kommt in Erwerbslosen Foren und in Arbeitsloseninitiativen gar nicht gut an. Den Funktionären der Partei scheint der Tanz für eine Koalition mit der SPD wichtiger zu sein als ein klares Bekenntnis zu der Forderung: Hartz IV muss weg
. Daraus folgt: Keine Stimme für die Partei, die sich Die Linke nennt.

Liebe Leser und Leserinnen, die Stadtzeitung hat sich im Laufe zu einer vielbeachteten überregionalen Online-Zeitung entwickelt. Darüber hinaus wurde diese website: http://www.takt.de zu einem nicht unbedeutenden Forum gegen Hartz IV und die Agenda 2010. Diese Plattform wendet sich entschieden gegen die Entrechtung von einem Viertel der Bevölkerung durch das deutsche Kapital, die Parteien, die Massenmedien, usw. Weg mit Hartz IV und der Agenda 2010, jetzt! Wir bitten alle die Adresse der Website: http://www.takt.de an Freunde, Bekannte, Gegner und Feinde weiter zu mailen, danke, die Redaktion. Kontakt: Stadtzeitung@takt.de

Wir haben noch einen Koffer in Berlin. Am 12.03.2010 reden wir im Rahmen der LiMA über unser Projekt: http://www.takt.de, Raum G, 14 Uhr, Im Anschluß an den Vortrag haben wir Interesse ins Gespräch zu kommen. Die Red.

Die Wahl eine Farce Düster sieht es aus am deutschen Finanzhimmel. Und nicht nur dort: Die Weigerung der Parteien, vor der Wahl Aussagen darüber zu treffen, wie der Heuschrecken - Haushalt wieder in Ordnung gebracht werden soll, macht aus der Wahl ein leeres Ritual, denn aus den Millionen Hartz IVlern ist nichts mehr raus zu melken, die sind trocken gelegt, einfach fertig, oder ?

Alle reden von sozialen Unruhen im Spätsommer/Frühherbst 2009
Soziale Unruhen haben historisch die Gesellschaft in Deutschland bisher kaum voran gebracht und demokratisiert. Ob 1848, 1918, oder 1968 waren es Massenbewegungen welche die unerträglich gewordenen gesellschaftliche Verhältnisse schüttelten, aber leider nicht wesentlich verändern konnten. Eine neue sehr unzufriedene Massenbewegung wird in den kommenden Monaten die Machtfrage stellen, oder ?

Reisen bildet
Verkehrspolitische Erkundungsfahrt durch Elsaß-Lothringen und Deutschlands Südwestzipfel ......
Strasbourg - Die wunderbare Europäerin ....
Eine Reise in die Geschichte des sozialistischen Experimentes Kibbuz in Israel...

Viele Köche verderben den Brei – Am Ende eine Automarke weniger? .....
liebe freunde von green wave ....
Landesbank Saar muss erhalten bleiben. Bayerns Zocker und Saarlands CDU Regierung setzten Zukunft des Landes aufs Spiel ....
1968 ff Rudi Dutschke zum Revolutionsbegriff
Macht kaputt was euch kaputt macht
captain sperrmuell .... Eine Locke von ...

Das Reichen-Steuergeschengeschenke-Gesetz
RLP Ministerpräsident Kurt Beck kommentierte die wochenlang anhaltende Luftnummer des CDU Ministerpräsidenten Carstensen. Dieser hatte sich aufgeblasen wie ein Pfau, bis er heute (18.12.09) Farbe bekennen sollte gegen das Reichen-Steuerge-schenke-Gesetz der Bundesregierung.
In der Sitzung des Bundesrates hat Kurt Beck die Haltung des Landes Schleswig Holstein und speziell die von Peter Harry Carstensen mit einem Gedicht kommentiert. Das Sprungbrett Ein Mensch, den es nach Ruhm gelüstet, Besteigt, mit großem Mut gerüstet, Ein Sprungbrett – und man denkt, er liefe Nun vor und spränge in die Tiefe, Mit Doppelsalto und dergleichen Der Menge Beifall zu erreichen. Doch läßt er, angestaunt von vielen, Zuerst einmal die Muskeln spielen, Um dann erhaben vorzutreten, Als gält’s, die onne anzubeten. Ergriffen schweigt das Publikum - Doch er dreht sich gelassen um Und steigt, fast möcht man sagen, heiter Und ollbefriedigt von der Leiter. Denn, wenn auch scheinbar nur entschlossen, Hat er doch sehr viel Ruhm genossen, Genau genommen schon den meisten - Was sollt er da erst noch was leisten?Ein Gedicht Eugen Roth (24. Januar 1895 in München; † 28. April 1976) war ein deutscher Lyriker und populärer Dichter meist humoristischer Verse.

Wie alles begann: Am 1. Mai 2002 hatte die Anti-Hartz-Initiative-Saar beschlossen zu einem Bündnis gegen Hartz & Agenda 2010 aufzurufen. Gemeinsam gegen Hartz IV und die von Bündnis 90/Die Grünen und SPD angestrebte neoliberale Republik! ....

Am 30. August finden im Saar-
land Landtagswahlen statt.
Warum? wo es doch nur Hartz IV Parteien und Neo- Nazis auf den Listen zu wählen gibt, oder?
Ohne die Grünen-Partei-Kleinbürger wäre der Müller nix mehr, oder ? Ministerpräsident Müller sagte in einem Interview mit der „Bild am Sonntag“, 18.Oktober: Den von den Gewerkschaften geforderten Mindestlohn lehne er ab, stattdessen spricht er sich für eine Lohnuntergrenze von 4,50 Euro aus

Stadtzeitung takt-online Impressum
Veranstaltungen ... Höchste Krokuswarnstufe an der Saar und ihren Nebenflüssen - In der Nacht“ Schneeglöckchen läuten den Frühling ein 12.03.2010 - Vom Affen gepudert oder »Die geistige Konterrevolution«

Die saarländische
Organisation EMANZIPATION SOZIAL - ES als eine Antwort auf die Totalität der
Hartz IV Parteien und der sich gleich- geschalteten Massenmedien.....

Ist Roland Koch ein Perverser, der Arbeitslose quälen will? Wir denken: Ja
26.1.10 Roma werden in Rumänien menschenunwürdig behandelt Saar DGB sucht Schuft Wer wollte Eugen Roth meucheln? - 4.2.10 -
Bei Erkrankung zieht die AWO 60,00 Euro pro Tag ab - 4.2.10 - Durst löst russisch-japanischen Grenzkonflikt aus. Luftige Tuniken und traumhaft leichte Sandalen ... 9.3.2010 - Neues aus Bananien 10.3.2010 ARGEN betrügen Arbeitslose

Die saarländische Organisation ES Emanzipation Sozial ....
Undertone Project rare melodies ... Tiere......
Saartirischer Frontbericht von Gisbert Spränzer
  Eilmeldung: Saar in Flammen Regierung Ostermann nach Ostfrankreich verduftet

Saarbrücken/Metz/Saarlouis/Homburg – Der Schüler und Studentenaufstand im Saarland hat in den frühen Morgenstunden einen weiteren Höhepunkt erreicht. Über der saarländischen Landeshauptstadt Saarbrücken liegen schwere, schwarze Rauchschwaden. Auf den Brücken über die Saar brennen stapelweise alte Paletten und Autoreifen. Der
Verkehr ist vollkommen zum Erliegen gekommen. Selbst der Saarbahnverkehr musste eingestellt werden. Die kämpfenden Studenten hatten zum massenhaften Schwarzfahren aufgerufen und sind dabei auf eine unerwartet hohe Resonanz unter der Bevölkerung
gestoßen.

Generell findet der Bildungskampf der Schüler und Studenten im Saarland die weitgehende Unterstützung des revolutionären Saarvolkes. Seit ein Untergrundsender gemeldet hat, die Studenten würden den brennbaren Sperrmüll der Heimwerker und
Bossler kostenlos entsorgen, ist Bewegung und neuer Schwung in die Bildungsschlacht an der Saar gekommen. Wohnzimmerschränke, Bumskomoden samt Matratzen und Bettzeug werden in rauen Mengen an den brennenden Barrikaden angeliefert. Überall sind „Hoch“ und „Aleee Hopp“ Rufe zu hören. Ein Altachtundsechsziger mit Bätschkapp und
Schaffbux hat vor Rührung und mit Tränen in den Augen den jungen Heizern auf der Bismarckbrücke sogar eine halbe Kiste Bier spendiert. Hochstimmung herrscht unter den Studierenden beiderlei Geschlechts, seit bekannt wurde, dass Bildungsminister
Klaus Kessler (Grüne), samt grünschimmligem ASTA in einem Keller der Universität in Saarbrücken gefangen gehalten werden. Es gehe den Gefangenen derzeit noch ganz prima, sagte eine Studentin der Informatik gegenüber einem belgischen Kriegsberichterstatter.

Derweil weht über dem Landtag bereits das rote Banner. Vor der Staatskanzlei spielen sich dramatische Szenen ab. Ein Rudel längst pensionierter Polizisten vereidigt den Thron von Saarfürst Peter Müller im Getränkekeller der Fürstenresidenz bis zum
letzten Tropfen, meldet „Der Hiobsbote“, Zentralorgan der neuen Regierung Ostermann. Das CDU Landesstudio eines schwarzen Mainzer Fernsehsenders berichtet, die Saarregierung sei nach Ostfrankreich verduftet. Das Krisenkabinett tage im Foyer eines Altenheimes in Sarreguemines, nur wenige Meter hinter der Landesgrenze, so der Schwarzfunk.

Aus internen Kreisen des Saar-DGB wird berichtet, Landeschef Eugen Roth unterstütze die Studentenrevolte aus vollstem Herzen und mit ganzer Überzeugung. Roth habe sich an die Spitze der DGB Jugend gestellt und bereits zentnerweise Lyonerringe,
Doppelweck und schriftliche Solidaritätsbekundungen an die Front geschafft. Die IG Metall-Saar hat sich entschlossen ihre schwere Gulaschkanone samt Geschützbedienung in die Saarbrücker Innenstadt zu verlegen, um die tosende Bildungsrevolution nach
besten Kräften zu mästen.

Selbst der missratene SPD Nachwuchs (Jusos) hat seinen Ar.., pardon Hintern hochbekommen und unterstützt die Studenten im Kampf gegen die Bildungsmisere. Die Jusos tagen derzeit im „Roten Ochsen“ ihrer Saarbrücker Stammkneipe hinter
verschlossenen Türen und brüten unter Anleitung eines erfahrenen SPD-Revolutionstheoretikers darüber, ob sie den Bildungsaufstand lieber mit einem Kranz oder Käsekuchen unterstützen wollen. Ein Ergebnis wird wohl erst nach den kommenden Feiertagen erwartet, vermeldet das Jusomagazin „Rotzlöffel“ auf seiner
Titelseite.

Auch die Linksjugend hat sich inzwischen kämpferisch zusammengerottet. Der rote Kinderchor probt seit Stunden unter seiner bildungspolitischen Chorleiterin Babs Spaniol vergebens „Die Internationale“. Die mitgebrachten Instrumente, Blockflöte,
Wandergitarre und Dudelsack sind verstimmt, sagt ein frischer Gehörschaden bereitwillig aus. Schwer von der jämmerlichen Katzenmusik maltraitiert sind die
ersten Zuhörer bereits geflüchtet. Zur Zeit dudele eine alte Musikbox unablässig den Tipperary Song und ein großer Hund jaule dazu schaurig schön den Karnevalsschlager „Wer soll das ertragen“.

In Saarlouis hat die revolutionäre Entwicklung des Studentenaufstandes ebenfalls dramatische Züge angenommen. Ein Schülerbündnis habe sich vorgenommen, künftig keine Comics mehr zu lesen und es stattdessen mal mit der Lektüre von Marx und Engels zu versuchen. Derzeit werde bei den Komsomolzen basisdemokratisch darüber abgestimmt,
ob Karl Marx oder doch lieber Karl May gelesen werde, berichtet der Hausmeister eines Gymnasiums in der Saarlouiser Innenstadt. Wie der Pedell weiter berichtet, ist ein erster Versuch eines Jungpyromanen, das Lehrerzimmer samt Zeugnisunterlagen seines Gymnasiums anzuzünden, kläglich gescheitert. Der Knabe habe sich die Pfoten verbrannt und erst der entschlossene Einsatz eines herbeigeeilten Brandhelfers habe Wirkung gezeigt. Mit Hilfe mehrerer Flaschen eines Benzin-Heizölgemischs sei es
letztendlich gelungen dem roten Hahn im Lehrerzimmer Flügel zu verleihen, so der Hausmeister, der nach eigenen Angaben die Aktion mit einer gespendeten Schachtel Zündhölzer unterstützt haben will, nachdem er die Fuselbestände aus dem Refugium der
Lehrkräfte gerettet hatte.

Auch an der Universitätsklinik in Homburg greift die Bildungsrevolte. Studenten der Zahnmedizin ist es gelungen einem Professor das marode Gebiss ohne Betäubung zu sanieren. Seit bekannt wurde, die Studenten wollten sich in Kürze auch den ein oder
anderen Blindarm vorknöpfen, ist die gesamte Fakultät bis auf weiters geschlossen. Die Talare seien samt Inhalt entsetzt in die Pfalz geflüchtet, berichten leicht
verstörte Augenzeugen.

Inzwischen ist auch die saarländische Polizei zu den protestierenden Studenten und Schülern übergelaufen. Seit aus der ostfranzösischen Stadt Metz gemeldet wurde, dort stünde eine erste internationale Studentenbrigade bereit, ihre Kommilitonen im
Saarland tatkräftig zu unterstützen, hat sich die gesamte Ordnungsmacht vorsorglich auf die Seite der Sieger geschlagen. Wie es heißt, wehen auch auf den Baracken der Bundespolizei am Grenzübergang „Goldene Bremm“ nicht mehr ganz weiße Bettlaken. Per SMS hatte eine Streife der Gendarmerie zuvor aus dem 30 Kilometer entfernten Saint Avold ihren deutschen Kollegen signalisiert, eine mobile Vorausabteilung kampferprobter Studenten aus Paris, Nantes und Lyon sei mit stark erhöhter
Geschwindigkeit in Richtung Saarbrücken unterwegs. Man wolle den heranrückenden alliierten Studenten die alten Baracken kampflos übergeben und sich auf den
nahegelegenen Campingplatz zurückziehen, so ein in Panik geflüchteter hoher Bundespolizist, der inzwischen in einer Saarbrücker Kirche um Asyl und Hostie nachgesucht hat, nachdem bekannt wurde, das Vorauskommando der Alliierten führe auf
einem der vorderen Lastwagen eine mobile Guillotine mit sich.

Unterdessen ist der Musiksaal an der Universität in Saarbrücken immer noch fest in der Hand von „bildungsstreikenden“ Studenten. Die seit Jahren herangezüchtete Egomanen- Generation aus den wirtschaftsnahen Studiengängen hat inzwischen das große Lamento mit Klavierbegleitung angestimmt. Der Versuch eines Kommilitonen die Marseillaise oder Bandiera rossa zu intonieren wurde jäh unterbrochen. Als Quertreiber wurde der Musikant beschimpft; er musste den geheizten Musiksaal verlassen. Übereinstimmung herrscht darin, gemeinsam abzuwarten, bis irgendwer ihre Forderungen an die Politik durchsetzt. Völlig unbekannt scheint der „Generation Ego“ im Musiksaal der Saarbrücker Universität ein über die ganze Welt verbreitetes Lied zu sein. Darin heißt es: „Es rettet uns kein höh'res Wesen - kein Gott, kein Kaiser, noch Tribun - Uns aus dem Elend zu erlösen - können wir nur selber tun!

9.3.10 Da lacht der Nazi - Kraft und Westerwelle auf Weg zum Arbeitsdienst

10.3. „Hier ruhen 156 sowjetische Bürger
Umgebracht in faschistischer Sklaverei
Ewige Ehre den Kämpfern für die Freiheit
4. März des Jahres 1950“


Aus dem I n h a l t
SPD
und Grüne können sich feiern
. In nur 5 Jahren ist es ihnen mit Hartz IV und Riester Rente gelungen MillioDnen Menschen unters Existenzminimum zu drücken.

8.3.10 NRW-SPD sozial unwählbar

ZDF - MIES bis EKELHAFT

Widerstand von Erwerbslosen

Hartz IV: Nach dem Verfassungsbruch ist vor dem Verfassungsbruch, oder ?

Das »Geschimpfe auf die Griechen« nimmt »kriminell-groteske Züge« an


5.2.10
Nazimusik auf Schulhöfen völlig legal

Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm jetzt auch in polnischer Sprache

2010 - Jetzt dringend rückwirkende Überprüfungsanträge auf Hartz IV-Regelsätze stellen

Heulen und Zähneknirschen Abschwung jetzt auch bei der Einwohnerzahl

So ein Schiss - Jetzt will die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Prekäre Lebenslagen Hartz IV mitgestalten

Halleluja, das Saarland im Himmel -

Singet, jauchzet ... Hosianna -


-Reliquie von Landeschef Linxler
-

Orgasmus unter den Augen des Herrn – Jesus verweigert ...

Über Koalitionen im Kapitalismus

- Sinti und Roma Frauen bedroht -

Räuber - Priester -

Angriff auf Tanklastzug s - US-Piloten bestraft

Hartz IV = Modifizierter Kapitalfaschismus und freiheitlich christlich-liberal-sozialdemokratischer Sozialdarwinismus in der Krise des Kapitals.

Für die Menschenwürde -
Mumia Abu-Jamal und die weltweite Abschaffung der Todesstrafe

Paritätische Wohlfahrtsverband fordert eine Totalrevision von Hartz IV

USA/Kuba - Wer die Macht hat bestimmt wer Terrorist ist und wer nicht, oder?

Der Freien Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union wurde per Gerichtsbeschluß der Gewerkschaftsstatus aberkannt - Warum ?

»Was auf dem Gipfel geschah« Fidel Castro

Polizei räumt gekaperten Zug an BRD Grenze


1. Advent Saarlouis Flashmob -Faust für ...

FDP-Politikerin findet Aufruf zum Staatsstreich gegen demokratische Regierungen in Ordnung

ARGEn scheren sich einen Dreck um Urteile ...

Zurück ins Mittelalter?
Wie durch eine Politik der Angst Gehorsam erzeugt wird

Fraktion von DieLinke lehnt Einsatz der Bundeswehr in Bosnien-Herzegowina ab

Rote Hilfe
: Warnung vor Zusammenarbeit

Linke im Saar-Landtag fordert Präventivmaßnahmen gegen
Koma-Saufen

Berliner LINKE für sofortige Erhöhung des Regelsatzes auf 500 Euro und ...


Neues aus der Aunstalt
»Die Bologna-Blase ist geplatzt«

Heiko Maas:
Ministerpräsident Peter Müller in der Brender-Debatte stoppen


Waffentransport an die Hisbollah

Arbeitslosigkeit ... mehr als 600 000 ansteigen

Hartz IV-Schüler müssen ihre Monatsfahrkarten selbst tragen


Waffentransport an die Hisbollah

Erinnerung an die Mutter eines der »Cuban Five« von Fidel Castro

Die Bundesagentur für Arbeit zahlt keinen Strom, die steht nur auf dem Schlauch

Spezielle Berufsberatung für Kinder aus HartzIV-Familien

Kleinbürger Fischer bei der Siemens AG


Versicherten müssen sich warm anziehen

»Stasi reloaded in grün«


Vorauseilender Gehorsam in der ARD


Spiegel macht Rückzieher


DKP - Polizeilich behindert

Europäische Linksfraktion GUE/NGL sagt NEIN zu Barrosos Politik

Hartz IV - Petition
für ersatzlose Streichung des Sanktionsparagraphen 31 SGB II

Dowjerjaj, no prowjerjaj: "Vertraue, aber prüfe nach." 60% haben das Vertrauen verloren ...

Pfälzer ab sofort nur noch mässig besoffen hinter dem Lenkrad ...

NPD hetzt gegen Friedman
...

Einstieg in Bahnprivatisierung im Handstreich noch vor der Wahl geplant ...

Nabucco-Pipeline: Europa könnte in die Röhre schauen ...

Neues Seminarprogramm des MedienKompetenzZentrums erhältlich ...

Rücktritt vom Lügenbaron
Frank-Jürgen Weise ist überfällig ...

Amnesty International Deutschland in Saarbrücken - Sie forderten, ethnische Minderheiten wie die Roma besser zu schützen. ...

Nichts kommt von nichts
Das kubanische Internetportal www.cubadebate.cu veröffentlichte diese Woche einen Beitrag Fidel Castros zur USA-Politik.
...

Verurteilter Sexualstraftäter kandidiert für rechtsextreme NPD im saarländ.
Völklingen
...

Doppel-CD., .Release-Party,11.06...

Freier Eintritt in das Weltkulturerbe
17. Mai 2009, ab 10 Uhr.
...
Die Linke fordert: Behördensprache muss barrierefrei werden ...
Die Linke - Eine ganz normale Partei - Saarbrücken: 10-Punkte- Programm für die Kommunalwahl ...
Conti-Fabrik in Sarreguemines gestürmt ...
Trauer um Luitwin Bies
...
Erfolg für Tierschützer: EU-Parlament beschließt Handelsverbot von Robbenprodukten ...
.Für soziale Demokratie - Weg mit der Hartz IV Diktatur - Kinoseminar für Schulklassen: Harald Sieblers „GG19 - 19 Gründe für die Demokratie“ ...
Gegen die Ehrung von Wehrmachtseinheiten ...
Zahl der Hartz IV-Klagen um 150 Prozent gestiegen ...
Wie aus heiterem Himmel - Blitz trifft Fußballmannschaft ...

Kaiserslautern blockiert Naziaufmarsch
Faschisten mussten unverrichteter Dinge nach Hause fahren ...

Frage: Für wie dumm halten die Regierungsparteien die Wähler?...

SPD - Wende oder Ende?...

Sachsen ist überall - Kerstin Köditz berichtet über die extreme Rechte in ihrem Bundesland ...

Kein Naziaufmarsch in Mainz

Weltkulturerbe Völklinger Hütte ...

Saarbrücken: Vierter Pavillion ...

BUND Saar ruft zur Schmetterlings-
zählung auf ...


Zehntausend Euro für eine Steckdose
...

DKP-Erklärung zum NATO-Gipfel NATO probt auch Bürgerkrieg ...

Nein zur NATO, nein zum Krieg ...

Stadtzeitung Info 3 - Hartz IV muss weg ...

Auch Luxembourg von Sozialräubern bedroht
....

Polizei macht sich zum Büttel ....

Berufsverband für Soziale Arbeit zum Amoklauf in Winnenden
...

TERRE DES FEMMES verurteilt die Entscheidung des OLG Saarbrücken
...

Zivielcourage in Frankreich
...

Wann, wenn nicht jetzt - Die Krise, die Verantwortlichen und kaum Protest ...

Von Frankreich lernen heißt siegen lernen...

Bayern Hoeneß im Rausch ...

Zweibrücken sagte „Nein“ zu den Nazischlägern ...

Nazis erwarten 1000 TeilnehmerInnen...

Fußball: Amateurfußball in Wuppertal - Zwei Todesfälle in zwei Tagen
...

Saarbrücker Polizei nimmt acht Rechtsextremisten nach Randale fest
...

Die DKP Saar sagt
: Der Mensch kommt vor dem Profit .....

14. März:
Friedensbewegung in Trier beteiligt sich an Protesten gegen NATO-Jubiläumsgipfel ....

Keine Nazis in Mainz! Gegen den geplanten Naziaufmarsch am 1. Mai ...

Nicht alles ist nur schlecht Vergleich mit dem Waffendealer Diehl ..
.

Große Preisunterschiede bei Stromanbietern in Rheinland Pfalz ...

Neue Studie zum wissenschaftlichen Prekariat an Hochschulen
...

Eine ganz üble Type dieser Holocaust-Leugner Richard Williamson
...

Großdemo für Arbeitsplätze bei Opel in Kaiserslautern...

Lehrermangel im Saarland ...


DAVID GEGEN RÜSTUNGSBETRIEB DIEHL ....

Eritrea: Vier Jugendliche nach versuchter Flucht erschossen
- Eritreische Oppositionsgruppen rufen zur Protestdemonstration auf ....

"Kein Frieden mit der NATO - Die NATO als Waffe des Westens" Broschüre zur Mobilisierung gegen den NATO-Gipfel ...

Saarpatriot des Tages: Linke Landeschef Rolf Linsler ...
NEONAZIS-Angreifer auch aus dem Saarland...

Lafontaine sagt: Kanzlerin überfordert
...

Frauenrat Saarbrücken: Mehr als ein kleiner Unterschiedam 16.3., 18 Uhr ...
Zug der Erinnerung rollt durch Rheinland-Pfalz ...
Flucht, verfolgt
...

Wiener Kongress Solidarische Ökonomie vom 20.-22.2.2009 ....


Ver.di Rheinland-Pfalz kämpft für Besserstellung der Minijobber ...

US-Drohne tötet 25 Taliban ...

13. Februar: Neonazis raus aus Dresden

Saarländische Schulen in Trägerschaft der Pius-Bruderschaft auf den Prüfstand – Privatschulgesetz ändern! ...

Oskar Lafontaine
sagt: Steinbrück bereitet nächste Wählertäuschung vor...

Arge Bonn schmeißt Hartz IV-Betroffenen mit Polizeigewalt raus...

Margit Conrad fordert Abschaltung des
Atomkraftwerks Biblis ...

Keine Niedriglöhne im Namen Jesu...

Dieser Papst ist im Saarland unerwünscht - Da ist uns der Teufel lieber als dieser Antisemit und Freund der Rechtsextremisten Lebebvristen ...

Saarländischer CDU Hering schon bald auf dem Speiseplan zum politischen Aschermittwoch ...

12. Feb. 10 Uhr ver.di-Großdemo in Saarbrücken mit Frank Bsirske ...

Uni verwendet Studiengebühren gegen den Willen der Studierenden ....

BUND: Eintunnelung der A 620 ist eine gigantische Fehlplanung ....

Saarländische Bürgerinitiative kämpft gegen Lärm ...


Attac Saar lädt ein zum "strategischen Brunch"
....

Kai Ehlers - Herzschlag einer Weltmacht ...

Saarland mit roter Laterne bei Integration
....

Saarländische Eltern beklagen
Stagnieren der Bildungsausgaben ...


Saar CDU: Wiederkäuer des Tages
...

Weltsozialforum 2009: Eine andere Welt ist möglich
...

30 Jahre Max-Ophüls-Festival - Albrecht Stuby erinnert sich im Künstlerhaus
...

Späte Ehre für rote Saar Socken durch Finanzminister Peter Jacoby ...

Tod in der Ausnüchterungszelle ...

Filmpremiere: Engel in der Hölle von Gurs ...

Do. 29.1.09, as Meer schluckt auch uns Helden. Szenische Lesung, Nelia Dorscheid und Steffen Gresch ...


Weltherrschaft durch die Kontrolle
von Strömen - Die Rolle der NATO bei der Militarisierung der Migration ...

Realität und Film - Die Grauzone vergrößert sich - Angriff mit US-Drohne - Zwei Topterroristen getötet ...

Gisela von der Aue sollte baden gehen..
.

Weltkulturerbe Völklinger Hütte startet mit Ausstellungsoffensive ins Jahr 2009 ...

45 Jahre nach dem Tod
- Der Schriftsteller Nazim Hikmet darf Türke sein ...

Was ist schon ein Mord gegen einen Bildungsauftrag?
- Szenen aus dem Wirtschaftsleben in einen Krimi ...

Gümbel - ein Mann für kleine Scherze -
Hessischer Spitzenkandidat fordert Zwangsanleihe für Reiche ...

Weihnachtsmann steht vor der Pleite...

Termin: 27. Januar 2008 - Horst Mahler
....


Saartire: Linke wollen im Saarland nicht alles neu machen .....


Saarbrücker Linke wollen Glühweinkönig
...


Zur Diskussion über ein NPD-Verbot - Von Ulla Jelpke .....

Wer sich nicht wehrt lebt verkehrt - Das Reisen hat ein Ende - AStA-Außenreferentin für Homburg ......

Horizontales Gewerbe beklagt Wirtschaftskrise -
Staat soll Zuschüsse für's Pimpern bezahlen – Berlin erwartet Hunderttausend Prostituierte zur Großdemo ....

Solidarität mit Heike Schrader
.....
Heike Schrader verurteilt

Manne aus der Sportredaktion berichtet wie die Preise im ÖPNV an der Saar viele Medien in die Insolvenz treiben ....

EGB-Demo in Straßburg am 16.12.2008: Noch einzelne Bus-Plätze frei ....

Die Fahrpreiserhöhung der VVS ist unverschämt - seit 2000 Erhöhung um 25 Prozent ....

Horror: Ein Augenzeuge berichtet: Demonstrationen gegen Novelle des Versammlungsgesetzes in Baden-Württemberg im Würgegriff der Polizei...

Kuba: Gleichberechtigung in Zeiten politischer, ideologischer, ökonomischer und ökologischer Strangulierung.....

Gegen Naziaufmarsch ...

Dummschwätzer des Tages:
Linke Chef im Saarland für französischen Hungerlohn und Flickwerk bei Hartz IV ....

Brutale Bullenschläger und provokativer Polizeieinsatz in Mannheim ...

Servicewüste Campus Homburg
...

Solidarität mit dem ZAHLTAG-Bündnis zur Aktion „Zahltag! XXL ....
Praxis der 1 EURO Jobs überwiegend rechtswidrig
? ......

Übernachtungsexperte der Saar CDU will Merkelsteuer für Hotelschläfer senken ....

Solidarität mit Heike Schrader .....
Heike Schrader verurteilt

Ladenschluss - Kein Shopping für Nazis
Risiken nicht gebannt ...

Fidel Castro »Reflexionen« ......

Linke Saarbrücken stellt Wahlliste für den Regionalverband auf ....

Im Interview mit erklärt der Präsident der Weltbank, Robert Zoellick ...

Die Welt ist witzig, die Logik geht so ihre eigenen Wege, saarauf, saarab...


Bruch mit der Ordnung
Alternativen zum Kapitalismus: Kommunisten aus aller Welt beraten in São Paulo über engere internationale Zusammenarbeit
.....


»Das ist doch ein Witz« .... daß wir die Raketen dort stationieren, um Bin Laden zu fangen. .......

"Was geschah am 09.11.38 im Saarland?" ....

Nacktscanner sind der neueste Schrei auf Flughäfen und Pornomessen Aufsehenerregender Feldversuch im Saarland ...
Von Claude Michael Jung


EU - Russland: Schluss mit Ping-Pong?
Von Kai Ehlers ......

Medwedjew kündigt ÖL-Rubel an
Von Kai Ehlers .....

DGB Westpfalz: Leiharbeit in Rheinland-Pfalz um 18% gestiegen......

Den Betze mit der Seele suchend - Die Geschichte einer Besessenheit
...


Barack Obama: Vorsicht vor allzu großen Hoffnungen
...

Ein Zeitalter wird besichtigt. Der Historiker Kurt Pätzold erinnert sich. Von Stefan Gleser
........

Gewaltfrei und ungehorsam gegen Castor und Atomkraft ...

Die tausend Masken der NPD ...

Bundeswehr demnächst auch bei Demos eingesetzt ...

Die Rache des Edmund Stoiber ....

Saar SPD nominiert erneut Hartz IV Befürworter für den Bundestag ...

Ein Kartenhaus bricht zusammenWie das unheimliche Zusammenspiel von Politik und Kapital uns ruiniert ...

Hartz IV für hilfebedürftige Banker...

Ist das Nato-Manöver über Merchweiler/ Wemmetsweiler pure Provokation oder wird hier bereits der Einsatz der Bundeswehr gegen die eigene Bevölkerung geprobt .......

Positive Resonanz auf "Mindestlohn-Truck" des DGB Saar DGB Vositzender Roth warnt: "Weit über 20.000 SaarländerInnen haben mehr als einen Job!" ......

Kondome im Botanischen Garten
FAIR./FÜHRUNG im Botanischen Garten am Sonntag, 26.10.08 um 11 Uhr ......


Luxuslokus im Saarland erzürnt Bund der Steuerzahler. Auch Fischzuchtanlage für Seefische in Völklingen unter ....

Die Bertelsmann-Stiftung fordert eine »harte Anpassung« der Wirtschafts- und Sozialpolitik Venezuelas und verlangt dafür »externe Unterstützung« durch die USA und die Europäische Union ...............

Überfischung kostet 1,5 Billionen Euro WWF zu Weltbank-Report: Der Raubbau in den Meeren kennt nur Verlierer ........

Das Pöbeln ist des Müllers Lust ... Richtungswahl fürs Saarland...

„Statt in Banken in soziale Chancen investieren!“.......

Saarbrücken will Bürgersteige privatisieren .....

Agrospritgegner machen mobil - Auch Joints könnten in den Tank wandern ....

Skandalurteil von Böblingen.....

Zur Genehmigung des Kohlekraftwerks Moorburg sagt der saarländische
CDU-Umweltminister Stefan Mörsdorf: Trittin ist die "personifizierte Scheinheiligkeit"
.........

 

Astrid Klug befehligt künftig die Putzkolonnen der SPD im Willy-Brandt-Haus

Glosse von Gisbert Spränzer

Astrid Klug, Homburger Bundestagsabge-
ordnete der Sozen, tritt in die Pantoffeln des
bisherigen Bundesgeschäftsführers Kajo Wasserhövel. Das hat der noch amtierende
SPD-Generalsekretär Heil bestätigt. Klug war bei der Bundestagswahl mit Pauken und
Trompeten durchgefallen und hatte ihren Wahlkreis an die CDU verloren. Nun wird die
Ex- Staatssekretärin im Bundesumweltminis-
terium und aus Karrieregründen auch Hartz-
IV- Befürworterin von ihrem ehemaligen Chef Siegmar Gabriel mit dem Posten der SPD-
Bundesgeschäftsführerin getröstet. Heil sagte, die Nominierung sei ein "einvernehmlicher Vorschlag" vom designierten Führungsduo der Partei Andrea Nahles und Siggi Gabriel. Weiter bezeichnete Heil Astrid Klug als "erfahrene
Parlamentarierin", die sich auch in der Parteiarbeit sehr gut auskenne. Die
41-jährige werde eine "gute Leiterin" im Willy-Brandt-Haus sein.

Hellauf begeistert von der Nominierung Klugs war natürlich auch der Landeskasper der
SPD Saar. Heiko Maas sieht Klug als "richtige Wahl" und ließ es sich nicht nehmen,
hinzuzufügen, die Nominierung seiner Parteifreundin als einen hervorragenden
Personalvorschlag zu werten. Dies sei eine "Auszeichnung für die SPD Saar und Klug
selbst", so Maas im Glück. Klug werde jetzt an entscheidender Stelle auf Bundesebene
mithelfen, dass es mit der SPD wieder aufwärts gehe, hofft der von der Jamaikagrippe
im Saarland schwer gebeutelte Obersozi.

Derweil hat sich auch eine Spottdrossel hoch auf dem Dach der SPD- Parteizentrale in
Berlin zu Wort gemeldet. Die Auszeichnung Klugs bewertete der Spottvogel als einen
Beweis dafür, dass die SPD ihre professionellen Verlierer nicht hängen lässt. Ferner hält der Puhvogel die Homburgerin für durchaus befähigt, die wenige noch verbliebene
Arbeit in der SPD- Parteizentrale zu aller Zufriedenheit zu erledigen. Viel zu tun
gäbe es ja nicht mehr in der abgewrackten Partei. Putzkolonnen rumkommandieren,
Austrittserklärungen abzuheften, die Kaffeekasse zu verwalten und dem designierten
Parteichef Gabriel auch weiter um den Bart zu gehen hält die Spottdrossel für eine
durchaus lösbare Aufgabe, welche die Saarländerin mit ein wenig Mühe und
Beflissenheit schon lösen werde. Auch sportlich betrachtet sei Klug in der Lage,
künftig körperliche Auseinandersetzungen zwischen Andrea Nahles und dem neuen SPD-
Vorsitzenden zu befrieden, bemerkte die Spottdrossel noch schnell, bevor sie sich in
die Berliner Luft erhob und zum Weiterflug ins Regierungsviertel ansetzte, wo noch
viel Arbeit auf das geplagte Federvieh wartet.

Weihnachten lauert bereits – Krippewelle droht aus China – Glühwein als Impfstoff
ungeeignet.
Fügen wir uns in das Unvermeidliche

Von Gisbert Spränzer
Die Tage werden kürzer, und wie alle Jahre wieder steht die Nation erneut vor dem unvermeidlichen und größten Konsumfest des Jahres. In den Supermärkten türmen sich bereits Stollen und Lebkuchenberge. Kinderchöre werden zusammen-
getrommelt und proben Ohrwürmer wie „O du fröhliche“ und „Ihr Kinderlein kommet“. In unzähligen Büros glühen die Computer, denn Referenten beginnen schon die Weihnachtsansprachen für die
politischen Granden des Landes in die Tastatur zu hauen.

Generalstabsmäßig strecken Konsumterrorexperten ihre Greifer nach den Geldbörsen und Ersparnissen des Volkes aus. Alle Jahre wieder die gleiche Prozedur. Ein Entkommen ist unmöglich. Die Flucht selbst auf die Osterinseln ist zwecklos, dort lauert mit
Sicherheit der Eingeborenenchor und trällert, rotberockt und mit der universellen Folklorezipfel-
mütze gleicher Couleur ausgerüstet, zur Begrüßung den Gassenhauer „Jingle Bells“. Selbst Osama bin Laden verweigert Weihnachtsmigranten jegliche
Hilfe. Der Herr des Bösen soll nach unbestätigten Gerüchten selbst ein Weihnachtsfan sein und tonnenweise scharfe Christbaumkugeln zur Erlösung der Welt in seiner Höhle in den Bora- Bora- Bergen Afghanistans lagern.

Radikale Weihnachtsignoranten, Festverderber und andere Muffel sehen sich umzingelt von der Großoffensive vorweihnachtlicher Rituale wie dem obligatorischen Besuch diverser Weihnachtsmärkte, dem Zwang nach der Hortung von Geschenken für die bucklige Verwandschaft sowie dem kiloweisen Verzehr von sogenanntem Weihnachtsgebäck.

The same procedure as every year. Unter diesem Motto warten zehntausende Weihnachtsgänse, Truthähne und andere Opfer auf ihre Hinrichtung zum Fest der Liebe. Gigantische Mengen von ansonsten unverkäuflichem Rotwein wird mit duftenden Zutaten
zu Festfusel, Glühwein genannt, gepanscht und rigoros hinter die Binde gekippt. Magen, Leber und oft auch der Darm schlagen lange noch vor der stillen, hochheiligen Nacht bereits Salto.

Der Nachschub für grell illuminierte Krippen samt Inhalt rollt container-
weise aus China, Thailand, Vietnam und anderen Billiglohnländern, gut von der Bundesmarine gegen Piraten geschützt, in Deutschlands Häfen. Die computergesteuerte Weihnachts-
krippe dürfte der Verkaufsschlager werden. Zwar soll das Jesuskind die Windeln voller verbotener Weichmacher haben, Experten raten dazu, nicht drauf rumzukauen, aber den Ablauf der Geburt des Erlösers mal selbst via PC und Windows 7 in die Hand zu nehmen, dürfte jedem Weihnachtsfetischisten ein Bedürfnis sein. Mit dem Krippenhit aus Asiens Fabriken kommt Spaß und Lebens-
freude unter den Weihnachtsbaum. Da tanzt, animiert von 12 Volt, die Jungfrau Maria, und der Heilige Jupp zecht mit den Hirten. Der Stern von Bethlehem wedelt mit dem Schweif, und Ochs und Esel sorgen für eine Stampede unter den alleine gelas-
senen Schafen.

Weihnachten kommt, das Fest der Feste ist nicht aufzuhalten. Fügen wir uns in das Unvermeidliche. Danach wird es kalt werden in Deutschland, sehr kalt. Dafür wird die neue Tiegerentenkoalition in Berlin schon sorgen, und 80 Millionen Bürger werden sich brav fügen. Zum Trost soll Weihnachten 2010 aber wieder ein tolles Fest werden, und in Asien wird schon an der nächsten Überraschung zum Fest der Feste kräftig digitalisiert.

Expedition ins Nazihirn
Andreas Klärners Buch „Zwischen Militanz und Bürgerlichkeit“ führt in einunbekanntes Gebiet.
Von Stefan Gleser

Lars spielt in einer Skinheadband. Sven und Ronny haben Gewaltphantasien. Lena ist
wegen ihres Verlobten zu den Rechten gekommen. Peter ist Funktionär der NPD undMichael fühlt sich der Avantgarde zugehörig.

Der Soziologe Andreas Klärner hat in seinem neuen Buch „Zwischen Militanz und
Bürgerlichkeit“ der rechten Bewegung zwei Jahre aufs Maul geschaut. Er mietete sich
in einer nordostdeutschen Großstadt ein und führte Gespräche mit Vertretern der
jungen Naziszene. Klärner ging vorsichtig zu Werke. Immer ein Mobiltelefon dabei,
immer jemandem mitteilen, wann, wo und mit wem er sich trifft; regelmässige Kontaktezu örtlichen Antifaschisten. Die Namen der Stadt und der Interviewten wurdenumbenannt.

So unterschiedlich die Befragten sind, so schälen sich doch Gemeinsamkeiten heraus.
Alle sehen keinen Widerspruch darin, Aberglauben, Ahnenkult und Rasse durchs globaleDorf zu jagen. Wie die Nazis, die gleichzeitig Blut und Boden und V-2-Raketen,Autobahnen und Scholle beschwören konnten, transportieren ihre Nachfolgerreaktionären Inhalt durch modernste Technik. Allen floss Selbstvertrauen aus der Vergangenheit oder ihrer ethnischen Zugehörigkeit zu, weniger durch Geleistetes.Allen war ein wirrer, diffuser Antikapitalismus von rechts, gegen „korrupte Eliten“,zu eigen. Bebels Satz, wonach der „Antisemitismus der Sozialismus der dummen Kerls ist“, war im Hintergrund immer zu hören. Alle beriefen sich auf das „Volk“, das sie mittels Rasse, Blut, Kultur und Geschichte unterschiedlich definierten. Alle Teilnehmer waren gegen Humor oder gar Selbstironie abgehärtet.

Klärner seziert den Rechtsextremismus als „soziale Bewegung“. Diese ist fließend,
schwer fassbar, ständig in Veränderung begriffen. Kein verbindliches Programm, keine formale Mitgliedschaft, dafür aber eine breitgefächerte Palette von Propaganda: Mahnwache, Demonstrationen, Bürgerinitiativen. Verblüfft reagierte die Linke, wenn
ihre Forderungen nachgeäfft wurden, etwa bei Protesten gegen Hartz IV oder die
Globalisierung. Die Rechte versuchte, sich auch bei Demonstrationen gegen den
Irak-Krieg in die Friedensbewegung einzuklinken.

Klärner unterscheidet drei Gruppen: „Lokale Bewegungselite“, „Basisaktivisten“ und „Umfeld der Bewegung“. Die Übergänge sind unscharf, schwebend. Die Elite hat juristische Kenntnisse, sammelt Unzufriedenheit, um sie in ihr Programm zu pressen, und verfügt über überregionale Kontakte. Aktivisten übernehmen weniger
prestigeträchtige Arbeiten wie Stände aufbauen, Flugblätter verteilen und Plakate
kleben. Das „Umfeld“ ist sozusagen Schnuppernazi. Gern willkommen bei
Demonstrationen und notwendig für künftige Rekrutierung, rümpft die Elite indigniert
die Elitenase, wenn das „Umfeld“ all zu viel säuft und damit das neupolierte Image
des biederen Patrioten wieder zerkratzt. Als Beschönigung empfindet Klärner die
Definition „Bewegungsunternehmer“ für den ausgewiesenen Neonazi Christian Worch.
Klärner braucht aber solche Formulierungen, um Personen und deren Rolle innerhalb der Szene exakt zu gliedern.

Zuweilen scheinen Spitzel in der Szene nicht unbeliebt zu sein. Sie verhinderten ein
Verbot der NPD, und Gewalttaten können auf sie geschoben werden. Laut Klärner
verkünden Teile der Rechten ein „Gewaltmoratorium“. Die Einschätzung der Gewalt ist differenziert. Die Rechte geht berechtigterweise davon aus, dass die Pogrome von Rostock und Hoyerswerda wesentlich mit zur Abschaffung des Grundrechts auf Asyl führten. Andererseits führte Gewalt zu Gegenprotesten. Vom Zeitpunkt der Untersuchung bis zur Gegenwart bevorzugt sie ein gemässigtes Aussenbild, das sich vom brutalen Skinheadimage abheben soll. Dazu passt, dass die Rechte in vollkommner
Umkehrung der Geschichte sich als Opfer der Medien, der 68er, der political
correctness präsentiert. Der Tritt mit dem Springerstiefel wich der Larmoyanz der
„verfolgenden Unschuld“ (Karl Kraus), etwa wenn sie bei Diskussionen nicht
zugelassen oder ihre Forderung nach einem „nationalen Jugendzentrum“ nicht erfüllt
wurde. Ein Interviewter war überrascht von der Diskrepanz zwischen der Lufthoheit an
den Stammtischen in den Dorfkneipen auf dem flachen Land und den hierzu im Vergleich dürftigen Ergebnissen der Rechten bei den Wahlen.

Gegen Klärners Buch wird eingewandt: Die Zeit zwischen Beobachtung und
Veröffentlichung sei zu lang gewesen; die Anzahl der Befragten zu gering und er habe
sich auf einen Ort beschränkt. Angesichts der Kommunikationsmöglichkeiten schwindet die Bedeutung der Stadt. Klärners erster Kontakt bestand in einem Gesprächsangebot in einer weit entfernten Gemeinde. Dass Klärner mit seiner exakten und unkonventionellen Beobachtung richtig lag, beweist seine Schlussfolgerung, dass die
Rechte Kreide fressen und linke Vorschläge abkupfern wird.

Klärner hat den Gesprächen eine Geschichte des deutschen Rechtsextremismus seit 1945
vorangestellt. Zahlreiche, ausführlich wiedergegebene Interviews führen in eine
fremde Welt, die direkt vor der Haustür liegt. Klärners Akribie ging so weit, sich
teilweise der Lautschrift zu bedienen, um möglichst realistisch und lebensnah
Atmosphäre zu zeichnen. Dank seiner genial einfachen Idee ist es vom Sofa aus bequem
möglich, in das Innerste von Naziköpfen zu reisen. Klärners Erfahrung lehnt
Gesprächsbereitschaft gegenüber den Rechten strikt ab. Er empfiehlt als wirksamstes Antidot gegen das braune Gift: ächten, isolieren, ausgrenzen.

Andreas Klärner:
Zwischen Militanz und Bürgerlichkeit
Selbstverständnis und Praxis der extremen Rechten Hamburger Edition, Hamburg 2008 ISBN-10 3936096937
ISBN-13 9783936096934
Gebunden, 348 Seiten, 25,00 EUR

Landtag des Saarlandes zu eng für Grünen Chef Ulrich

Glosse von Gisbert Spränzer

Grünen-Chef Hubert Ulrich hat gefordert, Umbauten im Saarländischen Landtag vorzunehmen. Er sitze zu nahe am SPD- Abgeordneten Stefan Paulun, und der Sozi könne ihm in seine geheimen Akten schauen, so die Begründung Ulrichs für die Erweiterung des Plenarsaals im Palaver der Saarländer. Landtagspräsident Hans Ley (CDU) soll einem sich hartnäckig haltenden Latrinengerücht zufolge angeboten haben, eine spanische Wand (auch bekannt als Wandschirm oder französisch Paravent) zwischen Ulrich und Paulun aufstellen zu lassen, damit Paulun nicht auch noch die tollen Redemanuskripte Ulrichs abschreiben könne.

Eine Lösung des Konflikts zeichnet sich derzeit jedoch nicht ab. Stur wie Panzer nun mal sind, pocht Grünen-Chef Hubert Ulrich laut einem geplagten Hausmeister des Saar-Parlaments weiter auf räumliche Trennung vom SPD- Abgeordneten Paulun. Einen Vermittlungsvorschlag der Linken, seine alte Weggefährtin Barbara Spaniol (jetzt Linke) neben ihn zu setzen, soll Ulrich entsetzt abgelehnt haben. Auch Saarmaika-Häuptling Peter Müller scheint mal wieder mit der Situation überfordert zu sein. Der Saarpeter soll zwar zum Besten gegeben haben, er werde dem grünen Lackel ein Plätzchen unter seinem Tisch freimachen oder ihn während der heißen Debatten auf seinem Schoß schaukeln, allerdings sei Ulrich dort auf Dauer auch nicht tragbar.

Mit einem Hubert Ulrich genehmen Umbau des Landtages ist indes kaum zu rechnen. Die Landeskasse ist bis auf ein paar Briefmarken, einen kleinen Restbestand an D- Mark und einige wenige gebrauchte Hosenknöpfe leer. Eine böse Zunge aus dem Saarländischen Staatstheater in Saarbrücken hat unterdessen einen praktikablen Vorschlag gemacht. Man werde in Zukunft keine Komödien mehr aufführen und stattdessen die Kappensitzungen der Parlamentarier auf die Bühne holen. Für Hubert Ulrichs räumliche Trennung vom SPD Abgeordneten Paulun werde man auch sorgen, so die böse Zunge. Ulrich sei der Souffleurkasten zugedacht. Dort könne der Grünen-Chef in Ruhe seine Gehaltsabrechnungen des Ostermann-Konzerns lesen, ohne vom neugierigen Stefan Paulun beobachtet werden zu können. Ferner biete der Souffleurkasten die Gelegenheit, unbemerkt vom Publikum das gesamte Jamaikaensemble nach seiner Pfeife tanzen zu lassen.

Der Kapitalismus kennt keine Gnade, der kennt nur Mehrwert und Profit - Von wegen Klimaschutz

Klimawandel: China fordert von den führenden kapitalistischen und imperialistischen Industriestaaten die Übernahme der historischen Verantwortung für den Klimawandel.

Im Wortlaut: Die Industriestaaten sollten ihre historische Verantwortung für den Klimawandel stärker anerkennen. Dies sagte der stellvertretende Leiter der chinesischen Delegation der UN-Klimakonferenz und Direktor des Büros gegen Klimawandel in der staatlichen Kommission für Entwicklung und Reform, Su Wei, am Dienstag in Kopenhagen.
Su Wei betonte, den Entwicklungsländern sollten auf der Basis des Kyoto-Protokolls und gemäß dem Prinzip „gemeinsame aber unterschiedliche Verantwortung ein größerer Spielraum für Treibhausgasemissionen gegeben werden. Gleichzeitig bestehe eine stärkere Verantwortung für die Industriestaaten, die Treibhausgasemissionen drastisch zu reduzieren.
Zudem sollten Entwicklungsländer im Kampf gegen den Klimawandel finanziell und technisch verstärkt unterstützt werden. (CRI, 09.12.2009) [1]

Klimakonferenz: Die kapitalistische und imperialistische Einheit des Planeten zum erreichen der propagierten Klimaziele ist ausgeschlossen.

Die bisher umfangreichsten Klimagespräche in der Geschichte der kapitalistischen und imperialistischen Welt begannen mit einer Warnung der Vereinten Nationen vor den Gefahren der Wüstenbildung und steigender Meeresspiegel. Die gastgebende Administration Dänemarks behauptete, dass ein globales Abkommen gegen den Klimawandel „zum Greifen nah sei. An den Gesprächen der Klimakiller vom 7. bis zum 18. Dezember 2009 beteiligen sich rund 15.000 Delegierte aus 192 kapitalistischen und imperialistischen Staaten.
Der dänische Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen hob hervor, dass gegen Ende der Verhandlungen 110 führende Politiker der kapitalistischen Welt am Gipfeltreffen teilnehmen wollten. „Ein Deal ist in Reichweite, behauptete Rasmussen. China.org.cn berichtet hierzu: „Jedoch müssen die Gespräche das tiefe Misstrauen zwischen reichen und armen Nationen überwinden. Vor allem, was die Aufteilung der Belastung, die Emissionen zu reduzieren, betrifft, die vor allem durch das Verbrennen fossiler Brennstoffe entstehen.
Die Klima-Experten sind nur gedämpft optimistisch. Professor Ottmar Edenhofer, Chefökonom am Potsdam-Institut für Klimaforschung, erwartet keinen großen Durchbruch in Kopenhagen: „Wir müssen uns ein wenig von der Illusion befreien, dass nun in Kopenhagen die große Blaupause zur Rettung des Planeten beschlossen wird. Da müssen noch ganz viele Schritte folgen. Die USA wären schlecht vorbereitet: „sie haben innenpolitisch ihre Hausaufgaben nicht gemacht und zehn, wenn nicht gar 20 Jahre verloren.
Rajendra Pachauri, Chef des UN-Gremiums von Klima-Experten, meinte, dass nun Maßnahmen notwendig seien, um stärkere Wirbelstürme, Hitzewellen, Überschwemmungen und den drohenden Verlust der großen Eiskappen des Planeten zu verhindern.
Kevin Conrad, Delegierter von Papua-Neuguinea, sagte, dass seine Heimatinsel ohne entschlossenes globales Handeln „bald für immer verschwinden könnte.
Die Delegierten afrikanischer Nationen gaben zu bedenken, dass sie sich schlimmerer Wüstenbildung oder Überschwemmungen gegenübersehen, was das große Armutsproblem in diesen Ländern verschärfen würde.
Der britische Premierminister Gordon Brown behauptete in einem Artikel der Zeitung „The Guardian (angeblich-) im Klartext: „Der britischen Regierung ist völlig klar, was wir erreichen müssen. Unser Ziel ist eine umfassende und globale Einigung, die dann zu einem international verbindlichen Vertrag führt - in nicht mehr als sechs Monaten.[2] - Natürlich, auch weiterhin, zum Nachteil der in spätkolonialer und imperialistischer Unterdrückung, Ausbeutung, Unterentwicklung und Abhängigkeit gehaltenen Regionen der kapitalistischen Welt! - dies sagte Gordon Brown allerdings so nicht öffentlich.

Die „Gruppe der 77" (G77) und China kritisierten am Montag die führenden kapitalistischen und imperialistischen Industrienationen für deren Versuche, „die Verantwortung für den Klimawandel und dessen negativen Folgen auf die Entwicklungsländer abzuwälzen.
Auf der Eröffnung der UN-Klimakonferenz sagte der Botschafter der sudanesischen Delegation, Ibrahim Mirghani Ibrahim, dass es „den entwickelten Ländern in großem Maße an Führungsstärke mangele, um die von Menschen verursachten CO2 Emissionen langfristig zu senken. Und: „Stattdessen müssen Entwicklungsländer nun die Führungsrolle bei der Senkung des CO2 Ausstoßes übernehmen, während die entwickelten Länder ihre Emissionen kontinuierlich erhöhen. (Anm: Öko-Imperialismus. R.S.)
Ibrahim sagte auch, unter dem Deckmantel einer „gemeinsamen Vision (Verantwortung) versuche man den Entwicklungsländern Verpflichtungen aufzubürden. [3] (Vgl.: Quellentext)

Laut „Spiegel sind die USA die schlimmsten Energieverschwender. Die US-Administration erweist sich als unfähig, sich „über die tief im Wirtschaftssystem verwurzelten Lobbyisten der Öl- und Kohleindustrie hinwegzusetzen. Die USA sind „die schlimmsten Energieverschwender des Planeten und damit indirekt eine große Gefahr für den Weltfrieden im 21. Jahrhundert, behauptet der Autor im „Spiegel (siehe hierzu: Amerikanische Umweltpolitik. Ein Kommentar. 16.11.2009, SPON: www.spiegel.de/politik/ausland/
0,1518,661622,00.html).

Unvollständige Anmerkung: In Europa, ebenso, wie in den USA, sind die privaten Eigentumsverhältnisse an den entscheidenden (gesellschaftlichen) Produktionsmitteln das Kernproblem zur Lösung der dringenden sozialen und ökologischen Fragen. Überfällig ist die gesamtgesellschaftliche Verfügungsgewalt über die gesellschaftlichen Produktions- und Reproduktionsmittel (der Natur) des Lebens - über den materiellen, sozialen und ökologischen Reichtum. Nur auf der Grundlage des gesamtgesellschaftlichen Gemeineigentums an den gesellschaftlichen Produktionsmitteln ist eine soziale-ökologische-ökonomische Kreislaufwirtschaft, eine Gesellschaftsordnung der sozialen und ökologischen Gleichheit, unabhängig vom Geschlecht und von der Herkunft, weltweit, möglich. Hierüber wird allerdings auch im „Spiegel nicht ernsthaft diskutiert und geschrieben, so analog auch nicht in den anderen bürgerlichen System-Medien.

Quellen: [1] China Radio International - am 09.12.2009.
CRI: http://german.cri.cn/
1565/2009/12/09/1s127705.htm

[2] China.org.cn - am 08.12.2009: „Klimakonferenz: Einheit des Planeten ist klares Ziel.
Vgl. analog: http://german.china.org.cn/
environment/txt/2009-12/08/content_19030217.htm

[3] Xunhua / CIIC / China.org.cn - am 09.12.2009:
„G77 kritisiert Westen für Abwälzung der Verantwortung für Klimawandel.
CIIC: http://german.china.org.cn/international/2009-12/09/content_19035839.htm

von Reinhold Schramm aus: Intenetzeitung: scharf links

3. März 2010 “Dein Hund, kein unbekanntes Wesen“ Innerer Schweinehund jedenfalls bestens erforscht

Warum Herrchen kein Fahrrad gekauft hat, wieso Elsbeth sich nicht im Parteispendensumpf suhlt, wer den Gummibaum in der Diele gießt und weshalb Herrchen seinen inneren Schweinehund ganz doll lieb hat
Wir Hunde sind auf der ganzen Welt für unsere Treue und Zuverlässigkeit bekannt. Noch nie hat ein Hund das ihm anvertraute Frauchen oder Herrchen verraten. Schließlich haben wir Hunde ja Charakter, wir sind eben keine Sozis. Neulich hat Herrchen ein Manifest gegen Tierversuche unterschrieben. Ich war ganz stolz auf ihn, weil er in ganz kleinen Buchstaben neben seiner Unterschrift den Satz gekritzelt hat: Finger weg von den Tieren, nehmt So…, den Rest konnte ich leider nicht mehr richtig lesen.

Herrchen wollte sich letzte Woche einen Esel kaufen. Nein, nicht den Guido, das FDP-Maskottchen, sondern ‘nen echten Drahtesel. Dafür war er sogar zur Beratung beim ADFC, das ist so was ähnliches wie der ADAC, bloß für stark schwitzende Pedalisten. Die haben ihm gesagt, dass es in Deutschland bald keine Autos mehr gibt und alle mit dem Fahrrad unterwegs sein werden, so wie in China vor vierzig Jahren. Herrchen hat es gleich mit der Angst zu tun gekriegt, weil er befürchtete, dass der ADFC ihm zur Krönung der chinesischen Verhältnisse auch noch Reisbier andrehen und ihn nötigen wird, die chinesische Krawallbrause mit Stäbchen runterzugurgeln. Jetzt hat er keinen Drahtesel angeschafft, und das ist gut so. Ich war sowieso dagegen. Herrchen auf dem Esel, und mich hätte der Tierquäler hinterher hecheln lassen. Also wenn er sich eine Rikscha gekauft hätte, das wäre toll gewesen. Herrchen hätte vorne für seine Gesundheit gestrampelt, und ich hätte hinten mit meinen Kumpels Randy und Ivanhoe ganz lässig den Tag genossen und ab und zu mal ‘nen Radfahrer, ‘ne Katze, oder ‘nen Sozi verbellt.

Politik ist ein schmutziges Geschäft und alle Politiker sind Schweine, hat Herrchen gesagt. Ich find’ ja, das stimmt so nicht. Also Elsbeth, die Prachtsau von Bauer Marx, suhlt sich zumindest nicht im Parteispendensumpf wie die Ostermann-Regierung im Saarland. Sogar die Saar-Sozis wurden vom großen Paten beschert. Bloß die linken Halunken sind sauer, weil sie nix abbekommen haben. Wir Hunde haben da mehr Schamgefühl, wir fressen nicht aus jeder Hand. Herrchen ist sicher, dass die Linken sogar ‘nem Pufflouis wie Peter Hartz in den Hintern kriechen würden, wenn das Bakschisch stimmt. Puh, das stinkt doch, und da sag’ noch einer “Pecunia non olet”, wie die alten Latriner das formuliert haben.

Das Bundesverfassungsgericht hat Herrchen in letzter Minute gerettet. Also wo der sich im Internet rumgetrieben hat, einfach schlimm, da wär’ die ganze Bundesregierung glatt rot geworden, wenn sie Herrchens gespeicherte Emails und Chats gelesen hätte. Neulich hat er erst mit ‘nem Kerl, der im Dienst immer in Frauenklamotten rumrennt, gechatet. Der Typ hat sich im Chat Mixa genannt und hat Herrchen gleich gefragt, was er an hat. Boah, wenn das rausgekommen wär’. Herrchen hat schnell Schluss gemacht und nicht verraten, das er seine alte Schaffbux anhatte, die mit dem großen Loch am Heck. Lügen tut Herrchen im Internet auch immer. So ‘ner Tante hat er glaubhaft versichert, dass er Pflanzen ganz doll lieb hat. Dabei muss ich immer den Gummibaum in der Diele gießen, sonst bekäm’ der nie ‘nen Tropfen Düngewasser.

Ich weiß ja, dass Herrchen Hunde über alles lieb hat. Seinen inneren Schweinehund liebt er sogar noch mehr als mich. Seit drei Monaten will er zum Friseur, aber der Schweinehund hält ihn immer davon ab. So langsam sieht Herrchen aus wie das Vieh der Faulheit, er ähnelt immer mehr einem ungeschorenen Pudel. Mein Kumpel Ivanhoe hat gesagt, wenn der Osterhase Herrchen so sieht, erschrickt er sich zu Tode, und die Ostereier werden faul und taugen nur noch als Stinkbomben auf dem politischen Schlachtfeld.

Hasen auf dem Feld zu jagen ist bis Ostern out, haben Ivanhoe und Randy gesagt. Wir prominenten Dorfhunde halten uns jedenfalls streng daran. In der Präambel zu unserem Osterhasenmanifest steht jedenfalls: „Pfoten weg vom Osterhasen, jagt Ostermänner“!

Fussball im Saarland - Die vergessene Sternstunde von Borussia Neunkirchen

Helden von Saar und Blies im Finale um den DFB Pokal 1959

Neunkirchen (sk) - Sie scheinen in Vergessenheit geraten zu sein. Nicht einmal die Internetseite des saarländischen Traditionsvereins Borussia Neunkirchen erwähnt die „Helden von Kassel“. Am Sonntag, den 27. Dezember 1959, es war wie immer der zweite Weihnachtsfeiertag, trafen im Kasseler Aue-Stadion Schwarz-Weiß Essen und Borussia Neunkirchen im Finale um den DFB Pokal vor 21 000 begeisterten Zuschauer
aufeinander.

Für die Helden von Saar und Blies endete das Spiel tragisch mit 2:5 (0:1). Schuld am
Unglück war anscheinend die bis dahin noch völlig unerforschte Esskultur der Saarsportler. Die fette Gans, nebst Rotkraut und dampfenden Klößen vom ersten Feiertag lag der hoffnungsvollen Mannschaft noch immer unverdaut und schwer im Magen. Hinzu kam wohl auch noch das ein oder andere Bierchen aus der heimischen Schloßbrauerei, das damals noch, als Fitmacher vor dem Spiel, von so manchem Trainer empfohlen wurde. Über Dosierung, Risiken und Nebenwirkungen des erlaubten Bierdopings war im Saarland 1959 noch wenig bekannt.

Die Partie der heldenmütigen Saarländer entwickelte sich erwartungsgemäß. Manfred
Rummel erzielte die ersten beiden Tore, Theo Klöckner, Horst Trimhold und Hubert
Schieth erhöhten bis zur 80. Minute auf 5:0 für die Truppe von der Ruhr. Die
Mannschaftsbetreuer von Schwarz-Weiß Essen waren den Saarländern an der Dopingfront um Jahre voraus. „Schon in der Pause, erinnert sich Trimhold, tranken die ersten Mitspieler Piccolo-Sekt. Er selbst (Trimhold) war schon vor dem Anpfiff
alkoholisiert, ein Betreuer hatte ihm auf der Anreise im Zug am morgen des Spiels
gegen die Nervosität einen „Ratzeputz“ eingeflößt – ein Schnaps mit 52% Alkohol.
Fünf Stunden vor dem Anpfiff – Trimhold spielte überragend“, so würdigt der DFB auf
seiner Internetseite die Finalbegegnung von 1959.

In der Spielwürdigung des DFB zum 50 Jubeltag der saarländischen Fussball-Sternstunde heißt es weiter: „In den letzten Minuten gaben die älteren Essener Hubert Schieth und Gerd Kasperski dann die Order aus „nur noch mit links“ gegen den Ball zu treten, was die Fehlpassquote rasant erhöhte, denn zwei Verteidiger waren reine Rechtsfüßler. Das war in Zeiten, als Fußball mehr Spaß als Geschäft war, noch eher möglich. So kam Neunkirchen durch Emser und Dörrenbächer auf 2:5 heran. Essens Trainer Wendlandt entschuldigte: „Ein Haufen junger Leute in meiner Mannschaft. Das 5:0 verführte sie zum Leichtsinn.“

Über die Stimmung der Neunkircher Kicker während der Heimreise ist nichts bekannt.
Ebensowenig konnte die Frage geklärt werden ob Borussia Neunkirchen fortan „Ratzeputz“ statt des heimischen Schloßbräu als Leistungsförderer zum Einsatz gebracht hat. Schade aber, dass die Vereinsführung des heutigen Oberligisten das Matsch selbst im Jubiläumsjahr vergessen zu haben scheint.

Das Saarland wird von Jamaika sensationell profitieren „Don Korruptione“ bringt den Aufschwung an der Saar und sorgt für grenzenlose Heiterkeit

Glosse von Gisbert Spränzer

Zwar stehen die Grünen im Saarland kurz vor dem Zerbersten. Eine Spaltung in Bündnis90/Die Gelinkten und in die Hubert Ulrich Partei „HUP/DER CLAN“ droht. Erschüttern wird dies jedoch niemanden im Saarland, denn zum großen Knall der Grünen
werden sämtliche Vertreter des bundesdeutschen Blätterwaldes der Saar ihre Reverenz erweisen und das Hotel- und Gaststättengewerbe kräftig jubilieren lassen. Ministerpräsident Peter Müllers Traum vom Aufsteigerland nähert sich einem Orgasmus der Extraklasse.

Von der Verschiebung der saarländischen Erdkruste tief hinein in die Karibik profitiert nicht alleine der deutsche Witz, die Satiriker und Kabarettisten, auch die Eingeborenen erwartet der große Boom. Das Saarland mit seinem Jamaikaexperiment
ist in aller Munde. So berühmt waren die Saarländer noch nie. Selbst im erdbebengeplagten Japan fragen Schüler ihre Lehrer, warum die Erdplatte sich aus Europas Mitte lösen konnte und im Schweinsgalopp an die Palmenstrände der Karibik
gewandert ist. Eine große in Tokio erscheinende Satirezeitung musste ihre Leserschaft sogar beruhigen und darauf hinweisen, dass ein Frontalzusammenstoß mit der schwimmenden Saarinsel und Japan auf absehbare Zeit unmöglich ist.

Der Ätna auf Sizilien soll nach Angaben eines Mafiosos einige Funken gesprüht haben, als ein dort ansässiger Mafiaclan den Obergrünen Jamaikaner an der Saar in einer geheimen Prunk- und Kappensitzung mit dem Ehrentitel „Don Korruptione“ ausgezeichet
haben soll. Von einer Eruption des Vulkans ist auch nichts bekannt, schließlich ist Europas bekanntester Feuerspucker ja auch nicht zuständig für derartige Erdbeben im Saarland.

Die Saarländer indes fühlen sich pudelwohl in ihrem 2.568,70 Quadratkilometer großen Gehege. Etwas mehr als eine Million Neujamaikaner erwartet den bevorstehen Tourismusstrom aus aller Welt. Sorgsam werden die Hütten geputzt, alte Trachten
hervorgekramt, neue Tänze eingeübt und erste Hartz- IV- Empfänger machen sich selbstständig als Voodoozauberer. In den großen Reisekatalogen wird das Saarland bereits als einzigartiges Beispiel einer Fastnachtdemokratie, in der der Wählerwille
von einer Minipartei ad absurdum geführt wird, angepriesen. Nicht mehr die Saarschleife steht im Mittelpunkt des touristischen Interesses. Die Saarländerin und der Saarländer werden künftig wie lebende Neandertaler bestaunt werden. Besonders in
Frankreich lacht man laut, dort hätten bei einem derartigen Jamaikaputsch gleich die Paläste gebrannt.

Die Saarländer sehen dies jedoch viel gelassener. Zwar bangen einige, dass der bunte Politzauber schneller abgebrannt ist als das bevorstehende Sylvesterfeuerwerk, dann würde das kleine Land im Südwesten der Republik wieder aus dem öffentlichen
Interesse verschwinden, und nur noch Oskar Lafontaine bliebe als Alleinunterhalter und Buhmann der Nation erhalten. Das hat das liebliche Saarland allerdings nicht verdient. Die neue Regierung mit dem schwarzen Kopf, dem gelben Bauch und dem grünen
Ar.., sorry Hintern, ist der Garant für unendlich viele Komödienstoffe. Drum Saarländerinnen und Saarländer, seit nett zu den neuen Clowns in der Regierung. Wenn schon Untergang, dann wollen wir uns doch lieber vorher totlachen, oder?

8.3.2010 SPD = Hartz IV. Hartz IV SPD macht mobil gegen Arbeitslose. Die bauchen keinen Koch oder Westerwelle um zu hetzen. Das können sie selbst am besten.

Erbärmlich, das allerletzte: Hartz IV-DGB unterstützt Hartz IV-SPD in NRW

In der Diskussion über einen gemeinnützigen Einsatz von Hartz-IV-Empfängern verteidigt der DGB die nordrhein-westfälische SPD-Landeschefin Kraft gegen Kritik. Auch die SPD-Bundestagsfraktion stärkt ihr den Rücken. Schneider vom DGB sagte:. "Allerdings müsse bei gemeinnütziger Beschäftigung darauf geachtet werden, dass tarifliche Standards nicht unterhöhlt würden."

Welch ein Hohn Unterdessen sprach sich Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit für mehr Druck bei jungen Hartz-IV-Empfängern aus. „Den alleinstehenden, arbeitsfähigen jungen Mann, der nicht arbeiten will, muss man notfalls auch durch Kürzungen etwas beflügeln“, sagte der SPD-Bundesvize der „Welt am Sonntag“.Wowereit ist wohl bei seinem Ex-Senator Thilo Sarrazin, SPD, in die Lehre gegangen.

Türken bedrohen das christliche Völklingen – Das Saarland steht vor der Islamisierung

Mit Döner und Minarett gegen die christliche Leitkultur

Glosse von Gisbert Spränzer

Zweimal in der großartigen Geschichte des christlichen Abendlandes haben die Türken das heilige Wien belagert. Vom 27. September bis zum 14. Oktober 1529 schlossen osmanische Truppen unter dem Kommando von Sultan Süleyman I. dem Prächtigen die Stadt an der Donau ein. Die Zweite Wiener Türkenbelagerung fand vom 14. Juli bis 12. September 1683 statt. Die Truppen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation und seine Verbündeten, allen voran der polnische König Jan Sobieski, konnten sich jedoch erneut behaupten. Doch die Rache der Türken für die militärischen Niederlagen vor Wien war fürchterlich. Sie überschwemmten das christliche Abendland mit Kaffee und machten der christlichen Leitkultur, Bier und Wein bereits zum Frühstück zu sich zu nehmen, ein jähes Ende. Sultan Selim III. der Gebenedeite legte im Kulturkampf sogar noch eine Schippe drauf. Er demütigte die besonders frommen Franzosen, indem er ihnen das Croissant, das halbmondförmige Frühstückshörnchen, aufnötige.

Jahrhunderte sah es danach aus, als hätten die Türken ihre Pläne zur Besetzung des christlichen Europa aufgegeben. Doch still und heimlich bauten sie Bettenburgen an den Stränden des Mittelmeeres und lockten ahnungslose Europäer in die Türkei, um sie mit hochprozentigem Raki, einem Anisschnaps, hinterhältig ins Koma zu befördern. Kleine Spezialeinheiten dringen immer wieder nach Europa vor und errichten sogenannte Dönerstützpunkte, von denen aus sie Deutschlands Brat- und Bockwürste vom Markt drängen. Der Kulturkampf an der Würtschenfront ist bereits verloren, da sogar die Nazis ihre Deutschtümelei aufgeben und in Scharen zum Döner überlaufen, vorausgesetzt, der Döner besteht aus doitschen Rind- und Geflügelfleisch.

Im Jahre 1961 schloss die Türkei mit der ahnungslosen Bundesrepublik Deutschland ein Abkommen zur Anwerbung türkischer Arbeitskräfte. Die Initiative zu diesem Abkommen ging hierbei natürlich von der Türkei aus, welche erneut den strategischen Plan verfolgte, Deutschland klammheimlich zu islamisieren. Die Lockenwickler auf dem Haupt der deutschen Frau sollten dem Kopftuch weichen, der Minirock sollte aus dem Straßenbild verschwinden, und Ali, Mehmed und Jussuf übernahmen den Geheimauftrag ihrer Regierung, die strammen deutschen Arbeiter zu missionieren. So lernten Herbert, Karl und Egon aus dem Ruhrpott, wie man sich beispielsweise vor der Hausarbeit drückt und als Pascha die Familie zur Weißglut treibt.

Jetzt hat die Islamisierungsfront sogar das liebliche und fromme Saarland erreicht. In der herrlichen Mittelstadt Völklingen, am Ufer der Saar, soll ein Minarett gebaut werden, und die Gemüter entlang des großen Stroms der saarländischen Christenheit beginnen sich zu erhitzen. Seite an Seite kämpfen die Kreuzritter von der Monopolpresse und die Nazis gegen den gerade mal acht Meter hohen Turm im Völklinger Stadtteil Wehrden. „Nein, dieses Minarett sollte nicht gebaut werden. Es symbolisiert den Machtanspruch des Islam und ist nichts weniger als eine Provokation“, so der aufrechte Kommentar des heimattreuen Monopollblatts. Weiter zitiert die christliche Heimatpresse den türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan: “Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.” Mit ähnlichem bla bla hat wohl auch der deutsche Ritterorden argumentiert, als die Christianisierung der Slawen im Osten anstand: „Die Kirchen sind unsere Kasernen, die Türme unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“

Völklingen ist Frontstadt des Glaubens geworden. Zwar haben die Muslime zugesichert, daß kein Muezzin vom Minarett herunter die wahren Gläubigen in ihrer Andacht stören wird. Aber wer weiß, vielleicht steht schon morgen Osama bin Laden oder der iranische Staatspräsident Mahmud Ahmadinedschad mit ein paar Atombomben vor dem christlichen Bollwerk Völklingen, um es für den Islam zu erobern, natürlich ohne Kaffee und Chroissants als Morgengabe im Gepäck. Die Saar, der große Strom des christlichen Abendlandes, sieht die Dinge jedenfalls gelassen und plätschert selbst dann weiter munter der Mosel entgegen, wenn die christlichen Taliban und ihre Hassprediger noch so viel Öl ins Feuer der Intoleranz giessen.

5. Februar 2010 Ramsauer verbietet Ketchup im Ministerium
Wie aus French Fries par ordre du Mufti Erdäpfelstangen werden


Glosse von Gisbert Spränzer
Aussenminister Guido Westerwelle und auch Oettingers Günther haben so ihre Probleme mit dem Englischen. Der bayrische Bierzeltexperte Peter Ramsauer (CSU), derzeit Herr des Verkehrsministeriums im preußischen Berlin, ist ebenfalls kaum in der Lage, in einem englischen Pub, sorry Wirtshaus, „a beer“ zu ordern. Deswegen ist jetzt Schluss mit den verdammten Anglizismen in seinem Haus. Die Hot Dogs soll Ramsauer schon vor die Tür befördert haben, berichtet ein streunender Hund, der satt gefressen in einem Eingang des Ministeriums in den Tag hinein döste.

Wer nochmal im Hause Ramsauer englische Töne kauderwelscht, muss vermutlich mit seiner Entlassung oder mit Verbannung in ein anderes Ministerium rechnen. Dies könnte auch schon bald für andere Sprachen gelten. Ramsauer soll jedenfalls vorgeprescht sein und einen Hausmeister, der verwegen genug war und in der Personalkantine ‘ne Molle statt ‘ner Moaß bestellt hat, zu feuern. Auch der Leiter der „Task Forces Highway“, der mit ‘ner Coke erwischt wurde, fegt mittlerweile die Straße, wird vertraulich berichtet. Sogar das Wort Servicepersonal will Peter Ramsauer nicht mehr in seiner Atmosphäre hören. Hier sollen Dienstmagd und Hausknecht das Vokabular eindeutschen.

Ramsauers Deutschsprech -Offensive dürfte aller Voraussicht nach ebenso zum Rohrkrepierer werden wie die Offensive der französischen Regierung Ende der vergangenen Achtziger Jahre. Dort sollte Ketchup beispielsweise zu Tomatine werden. Der französische Tomatenbrei wurde zum Ladenhüter in den Supermärkten, und die Grande Nation hielt eisern an ihren Anglizismen fest.

Wegen der Despektierlichkeit Frankreichs gegenüber Georges Bushs „God’s Own Country“ zu Beginn des Irakkrieges hatte das US-Repräsentantenhaus offiziell beschlossen, Pommes Frites, in den USA als “French Fries” bekannt, umzubenennen. Mit versalzenen “Freedom Fries” sollte der Patriotismus in den Mägen der US- Bürger angekurbelt werden. Schnell wurden aus den „Freedom Fries“ wieder “French Fries”,und der französisch-amerikanische Fritenkrieg wurde auf diplomatischem Weg wieder zu den Akten gelegt.

So wird es auch nicht mehr lange dauern, bis Verkehrsminister Peter Ramsauer ein brennender Dornbusch erscheinen und ihn darüber aufklären wird, dass ein Croissant nicht par Ordre du Mufti zur Brezen wird und Erdäpfelstangen gegen Fritten keine Chance haben. In diesem Sinne „Grüß Gott Herr Minister, bye, bye and a very good Weekend from Schwaduddler.“

Exclusiv-Interview: Ich bin wieder fit für die Politik - Oskar Lafontaine zur Lage der Nation und der Linken Der ehemalige Ministerpräsident des Saarlandes über Angela Merkels großes Unglück, die gelbe Gefahr, wie Andrea Nahles die SPD am besten abspült, Ostermanns Prinzengarde und die Wahrheit über einen Teller Grießbrei. 
Die Spatzen pfeifen es längst von allen Dächern. Linke-Chef Lafontaine wird bald wieder in die Politik zurückkehren. Nicht nur seine politischen Gegner werden sich warm anziehen müssen. So manche Muffe klappert auch in der eigenen Partei. Dort tanzten die Mäuse munter auf den Tischen, als der Chef das Krankenbett hüten musste „Vom Oberlimberg er kommen wird, zu richten die Schleimer und Karrieristen“, dieses Menetekel eilt Oskar Lafontaine bis in die Berliner Parteizentrale voraus.

Herr Lafontaine sagen sie unseren Leserinnen und Lesern wie es ihnen gesundheitlich geht.

Oskar: Mir geht es prächtig, ich bin gut erholt, habe neue Kräfte gesammelt, sogar etwas zugenommen und könnte glatt Bäume ausreissen. Aber sprich mich bitte doch nicht so förmlich mit Herr Lafontaine an, nenn mich einfach Oskar, schließlich sind
wir alte Bekannte aus meinen Zeiten als Saarbrücker Oberbürgermeister.

Fang bloß nicht davon an, wenn meine Frau dahinter kommt, krieg ich glatt Schlafzimmerverbot. Also lassen wir das ganz schnell und kommen zur Sache. Aus der schwarz-gelben Liebeskoalition in Berlin ist mittlerweile so etwas wie ein Zickenstreit ums Haushaltsgeld und die Machtverteilung im Land geworden. Wie beurteilst du die Situation der Kanzlerin?

Oskar: Die Unglückliche steckt in einem Zweifrontenkrieg, einerseits gegen Guido
Schwesterwelles FDP – Halt, schreib bloß nicht Schwesterwelle, das Wort ist meinem alten Freund Ottmar Schreiner schon mal böse aufgestossen, damals haben die Schwulen und Lesben gewaltig Terz gemacht – also schreib gegen Westerwelles Schwachsinnsclub. Wohin ständige Steuersenkungen führen sieht man gerade am US Bundesstaat
Kalifornien. Gouvernator Arnold Schwarzenegger kann nicht mal mehr den weißen Hai bezahlen um die Touristen an seinen Stränden zu erschrecken. Hinzu kommen die bayrischen Heckenschützen, vor deren Schrot die arme Kanzlerin in den nächsten Jahre
ständig in Deckung gehen muss. Die unglückliche Miss Germany hätte es besser mit der alten Schlafmütze Steinmeier weiter getrieben. Der alte Pfeiffendeckel hat jedenfalls vor der Bundes-Domina pariert wie ein devoter Bimbo.

Wird das Dauerscharmützel die ganze Legislaturperiode durchhalten, oder wird die
Kanzlerin zur Halbzeit verkünden: „Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende“ und vorgezogene Neuwahlen ausrufen?

Oskar: Spätestens wenn Brüderle oder einer seiner gelben Brüder die Kirchensteuer abschaffen will, wird das Jüngste Gericht über die Koalition kommen. Dann ist die gelbe Gefahr in Deutschland gebannt. DIE LINKE wird dann für den Erhalt der
Kirchensteuer stehen und die Wahl haushoch gewinnen. Selbst die katholischen Bischöfe werden DIE LINKE wählen. Deutschland wird dann von mir und der SPD im Rucksack regiert.

Wie, mit dem dicken Siggi im Rucksack? - Apropos SPD. Andrea Nahles will ja jetzt die Sozis entkalken und abspülen. Was rätst du der neuen SPD Generalsekreteuse?

Oskar. Zu entkalken gibt es bei meinen alten Genossen nichts mehr. Das einzige was zu tun bleibt, ist runterspülen und den Deckel auf der Brille ganz schnell zu schließen. Was übrig bleibt geht mit dem Klärschlamm auf die Sondermülldeponie.

Aha! Reden wir mal über das Saarland.

Oskar: Hör mir bloß damit auf, sonst hohl ich die Axt aus dem Keller.

Findest du nicht, dass die Saarländerinnen und Saarländer die Regierung bekommen
haben, die sie verdienen?

Oskar: Neiiiin, drei Teufel nochmal nein, das haben die Saarländer nicht verdient. Das war ein Putsch, ein verdammter Putsch, wie in einer mittelameri-
kanischen Bananenrepublik.

Also deswegen heißt das Saarland jetzt Saarmaika?

Oskar bläst die Backen auf: Nein du Depp. Das Saarland heißt auch nicht Saarmaika, allenfalls Ostermanns Insel, oder so. Dort wo Ostermanns Prinzengarde jetzt schunkelt, wollten Heiko Maas (SPD-Landeskasper. d. Red.) und ich eigentlich tanzen. Wir hatten schon die Minister und Staatssekretärsposten, sag 's bloß nicht weiter,
verteilt.

Und jetzt müssen die armen Saarländer das Ostermannn-Regime noch viereinhalb lange Jahre ertragen, oder wird es doch ein Revolutiönchen mit der Linken im Saarland geben?

Oskar wird langsam rot im Gesicht: Mann o Mann, was rauchst du bloß für ein Kraut? Kannst du dir vielleicht Rolf Linsler als Fidel Castro, oder Professor Bierbaum als Che Guevara vorstellen? Ich komm auch nicht zum revoluzzen, schließlich muss ich die
parteiinterne Revolution gegen mich verhindern. Nee, nee ich bin unabkömmlich. Ich lass Köpfe in Berlin rollen, dem Bartsch seinen, dem Ramelow seinen, dem ....

Du hast ja einen mächtigen Appetit auf Köpfe, Grießbrei magst du ja nicht so besonders. Ich hab gehört du hättest im Krankenhaus einen vollen Teller Grießbrei nach einer Krankenschwester geworfen. Stimmt das?

Oskars haare stehen Kerzengerade. Nein, das hat ein Schmierfink wie du geschrieben, nur um mich zu ärgern. Frag ruhig mal bei Schwester Angelika nach.

Schwester Angelika, etwa die mit dem barocken Fahrgestell?

Oskar lächelt sanft: Ja genau die Schwester Angelika. So etwas würde ich nie tun. Im übrigen hab ich den scheiß Grießbrei nach einem unverschämten Pfleger geworfen, ihn aber nicht getroffen. Rolf Linsler ist in den fliegenden Teller gestolpert und hat
fast den gesamten Fras runtergeschluckt.

Dein Verhältnis zu Grießbrei scheint ja fast so miserabel wie dein Verhältnis zu Franz Münterfering zu sein?

Oskar gerät in Rage: Ich hasse Grießbrei, lass mich bloß damit in Ruhe!

Schade, ich hab dir zur Feier des Tages nen großen Grießpudding mitgebracht.

Oskar, jetzt rot vor Wut: Raus hier, jetzt aber raus. Hau bloß ab und lass dich nie wieder blicken.

Die Fragen stellte Gisbert Spränzer

Hinweis: Das war Saartire

Au, den 02.01.2010

23.12.09 ... die Rodung von Bäumen mit Kriegsterror und Bombenabwurf verglichen ...

Von Gudrun Müller

Der Klaus Borger ist einer von Ulrichs Männern, einer aus der Seilschaft. Wenn der Gaga ist, dann ist das sicherlich kein Einzelfall bei den Saargrünen. Politische Inzucht, Stammesdenken (Seilschaften) sind die Feinde von Erkenntnis, Demokratie und Emanzipation. Alle anderen saarländischen Parteien haben die gleichen Strukturen. Das ganze Land muss abgewrackt werden, oder?

Nach dem Vergleich von Umwelt-Staatssekretär Klaus Borger (Grüne), der in der Zeitschrift „Forst&Technik“ die Rodung von Bäumen mit Kriegsterror und Bombenabwurf verglichen sowie Forstarbeiter mit Massenmördern gleichgestellt hat, haben die Wähler von Bündnis90/Die Grünen die Bescherung schon vor der Zeit.

Wenn ein Mitglied der saarländischen Landesregierung einen solchen Vergleich tätigen kann spricht das für das Niveau im kleinsten Flächenstaat der Republik.

Klaus Borger in der Zeitschrift „Forst&Technik“.
“Im Prinzip gibt es keinen Unterschied zwischen einer während des Krieges gefallenen Nation und einem gefallenen Wald. Beide wurden durch Ideologien geleitet und in einem kybernetischen Prozess vernichtet mithilfe der verleiteten Personen bzw. der Maschine. Dabei führt der Pilot des Bombers und der Pilot des Vernichtungsprozessors im Walde kaum bewusst, gefühllos, die Befehle zum Massenmord aus.”

Jetzt geh ich in den Wald mir einen Tannenbaum schlagen.

"Hartz IV" und "Rente mit 67" - aus der sozialdemokratischen und faschistischen Tradition des deutschen Imperialismus.

"Leistungsknick" und Heraufsetzung des Leistungsalters der Arbeiter im Faschismus des deutschen Kapitals.

Von Reinhold Schramm

Ein zentraler Angriffspunkt der Gesundheitsführ-
ung in den Betrieben zum Zwecke maximaler Ausbeutung der menschlichen Arbeitskraft war der sogenannte "Leistungsknick" - definiert als "... jenes Lebensjahr, mit dem mindestens die Hälfte der schaffenden Volksgenossen zahlreicher Berufe ihren Aufgaben nicht mehr voll genügen kann."
Bei Männern lag er 1937 "um das 40., bei den Frauen schon um das 30. Lebensjahr herum ...".(1) Während das von den Faschisten erhoffte "Fernziel" in der Utopie von der Angleichung der Leistungsperiode an die Lebenszeit bestand, zog es die faschistische Propaganda vor, diese Zielsetzung von 1936 an schrittweise publik zu machen.
Der Forderung nach Heraufsetzung der vollen Leistungsfähigkeit auf das 55. Lebensjahr folgten 1937 das 60. und 70. Lebensjahr, ein Jahr danach das 80. (2) Damit war aber angesichts der Kriegsvorbereitungen die Eskalation des räuberischen Leistungsfanatismus noch längst nicht erschöpft. Am wenigsten betroffen waren davon in den Vorkriegsjahren die Jugendlichen, da die im Interesse der imperialistischen faschistischen Rassen- und Eroberungspolitik des deutschen Kapitals erlassenen Arbeitsschutzgesetze streng zu beachten waren. Bis zu ihrer verstärkten Einbeziehung in die deutsche Rüstungsindustrie als Folge des rüstungsbedingten Arbeitskräftemangels galt dies auch für Frauen.(3) Um so härter traf es die erwachsenen männlichen Arbeiter. Sie waren schon seit 1936 durch eine gesetzliche Verlängerung der Arbeitszeit bei anhaltender Akkordarbeit nicht nur 48, sondern 60 Stunden lang, z. T. noch länger, rücksichtsloser Ausbeutung kapitalistischer Konzerne ausgeliefert.(4) An sie war ein menschenverachtendes Ansinnen gerichtet, als Ersatz für den aus bevölkerungs- und militärpolitischer Berechnung geförderten Frauen- und Jugendschutz einen "Opfergang" zu gehen, - einen "... Opfergang der Älteren ...", die bereit seien, vor der Jugend zu sterben.(5) Für diese in ihrem Leben gefährdeten Arbeiter galt in Bezug auf den Gesundheitszustand besonders, was man als "Minimalfunktionsnorm" im Sinne jenes Zustandes definierte, "... in dem ein Mensch (nach bereits vollzogener Arbeitsleistung) gerade noch fähig war, das nächste Soll zu erfüllen." So verwundert es nicht, dass sich vornehmlich infolge "... häufiger Überbeanspruchung am Arbeitsplatz" und angesichts der "Scheu, die der werktätige Mensch vor dem Arzt" empfand, das "durchschnittliche Leistungsalter ... nicht erhöhte ...".(6) Man propagierte dennoch wenig später voller Zynismus als "... ein erstrebenswertes Ziel für die Gesundheitsführung" jenen Zustand, bei dem "der Zeitpunkt des allmählichen Kräfteschwundes kurz vor dem Eintritt des physiologischen Todes liegt und der endgültige Kräfteverfall mit ihm zusammenfällt."(7) [vorzeitiger Tod und damit Minderung der Sozial- und Rentenleistung] - Damit wurde jenes Verbrechenskapitel an der inneren Front des deutschen Imperialismus eingeleitet, das im Herbst 1942 in den KZ der SS sowie Neben- und Zwangsarbeitslagern für Rüstungskonzerne als Programm zur massenhaften "Vernichtung durch Arbeit" seinen furchtbaren Anfang nahm.

Um ein frühzeitiges Herabsinken der Leistung zu verhindern, orientierte zudem die NS-Ärzteführung die an den Reihenuntersuchungen beteiligten Ärzte auf die sicher auch im Interesse vieler Arbeiter liegende Erkennung von "Frühschäden", die man als ein noch nicht krankhaftes, vor allem durch "funktionelle Schwächezustände" erklärtes "... Absacken der Leistungskraft bzw. Störungen der Leistungsbereitschaft ..." verstand, welche die NS-Ärzte als Ausdruck erfolgreicher Gesundheitsführung zu beheben hatten. (8)

1. Bartels, F.: Vgl. Anm. 37b. - S. 887. Schon 1927 berichtete z. B. Arnold During, dass das "... durchschnittliche Erwerbsleben des Arbeiters im Betrieb kaum 30Jahre erreicht" und dass die "Frauen mit Ende des vierten Dezenniums, Männer mit längstens Mitte des fünften aus dem Betrieb ausscheiden ..." (During, A.: Die Ermüdung im praktischen Betrieb. - In: Atzler, E. - Vgl. Anm. 20. - S. 601f.).
2. Vgl. Tagung der .... - Vgl. Anm. 28. - S. 108; Bartels, F.: Vgl. Anm. 37a. - S. 485; R. Ley am 11.9.1937 in Nürnberg (zit. nach Graessner 1980a, S. 6). (Schon) 1935 sprach sich Ley skrupellos dafür aus, dass man "... von Achtzehnjährigen bis meinetwegen Achtzigjährigen" in Anpassung an das "Schwinden der Kräfte ... laufend das Tempo der Arbeit ändert ..." (zit. nach Giersch 1981, S. 261).
3. Vgl. Neitzel: Der Arbeitsschutz der Jugendlichen und Frauen (einschließlich des Arbeitsschutzes). - In: Zent.-bl. Gewerbehyg. - 23 (1936). - S. 121-126; Hebestreit, H.: Vgl. Anm. 28; Dräger, W.: Der Arbeitsschutz im Kriege. - In: Ebenda. 27 (1940). - S. 161-165; Bauer, Th.: Arbeitszeit und Pausenregelung der Frau im Kriege. - In: Ebenda. - S. 241-246. Vgl. auch Graessner 1982, S. 193; Herbert 1985, S. 47.
4. Vgl. Dräger, W.: Der Arbeitsschutz der Beschäftigten in gewerblichen Betrieben (mit Ausnahme des Schutzes der Jugendlichen und Frauen). - In: Zent.- bl. Gewerbehyg. - 23 (1936). - S. 1-6; ders.: Die neuen Arbeitsbestimmungen. Für den betrieblichen Gebrauch zusammengestellt. - In: Ebenda. - 26 (1939). - S. 82-90.
5. Bartels. F.: Vgl. Anm. 37. - S. 488; 890.
6. Schnazenberg, W.: Vgl. Anm. 49. - S. 49.
7. Bockhacker, W.: Vgl. Anm. 22. - S. 16.
8. Wagner, G.: Vgl. Anm. 33. - S. 880; Bartels, F.: Vgl. Anm. 37a. - S. 888f.; ders.: Vgl. Anm. 58. - S. 130f.

Vgl.: Medizin unterm Hakenkreuz, VEB Verlag Volk und Gesundheit 1989. Entstehung und Ausbau des faschistischen Betriebsarztsystems und dessen Funktion bei der Ausbeutung der deutschen Arbeiter und ausländischen Zwangsarbeiter [- im Eroberungs-, Gewinn- und Profitinteresse der faschistischen Bourgeoisie und Administration]. - "Leistungsknick" und Heraufsetzung des Leistungsalters der Arbeiter [im Faschismus des Kapitals].

Bücher
Als der Ball braun war
Wie sich der DFB im Dritten Reich arrangierte .......

Die Ankunft des großen Unordentlichen
Thomas Pynchons Roman „Gegen den Tag“ Eine Buchbesprechung von Stefan Gleser.......

Johathan Littell "Die Wohlgesinnten" Berlin Verlag, Seitenzahl 1400, Euro 36,00 .................

Jetzt sind wir ein bisschen klarer André Müller veröffentlicht seine Gespräche mit Peter Hacks Eine Buchbesprechung von Stefan Gleser.......

Die „Junge Freiheit“ rüstet die Rechte intellektuell auf
Eine Buchbesprechung von Stefan Gleser........

Ein unterhaltsames Sprachgewissen Wiglaf Drostes neues Buch „Will denn in China gar kein Sack Reis mehr umfallen?
Eine Buchbesprechung von Stefan Gleser ....

Das Abenteuer Leben
Die Erinnerungen von Rossana Rossanda Eine Buchbesprechung von Stefan Gleser mehr...

Der Kampf um die Worte -
Wie die Nazi-Sprache sich breit macht Rezension: Stefan Gleser ....

27. Februar 2010
Professor Bierbaum (Linke/Saar) ratlos – Aufzuchtsfragen von saarländischem Nachwuchs der Landesregierung überlassen

Landesregierung soll geeignete Brutstätten gegen drohenden Bevölkerungsrückgang schaffen

Glosse von Gisbert Spränzer

Die Linksfraktion im saarländischen Landtag hält die Ergebnisse der neuesten Studie zur Bevölkerungsentwicklung für alarmierend. “Die Landesregierung ist jetzt gefordert”, sagt der parlamentarische Geschäftsführer der Landtagsfraktion, Heinz Bierbaum. Sie muss endlich Konzepte vorlegen. Sie muss endlich Antworten auf den Bevölkerungsrückgang geben. Bierbaum, Professor für Betriebswirtschaft und Diplom-Soziologe, sieht die Saarwirtschaft bereits untergehen, wenn bis zum Jahr 2060 im Saarland nur noch weniger als 700.000 Menschen leben sollten. Was kann man tun, damit der Bevölkerungsrückgang gestoppt wird? Wie kann man den Exodus der jungen Saarländer aufhalten? Wie kann man in diesem Land wieder zukunftsfähige neue Arbeitsplätze schaffen? Diese Fragen muss die Regierung beantworten. so der völlig verzweifelte Silberrücken der Saar- Linken, der bereits mit dem Gedanken gespielt haben soll, unter den Motto “Du bist Saarland” eigens einen Workshop (Matratzenball) zur praktischen Lösung des saarländischen Schwindsuchtsproblems zu veranstalten.

Dagegen sehen führende Experten für Bevölkerungsentwicklung und andere Plagen an der Sommerlochakademie des Saarlandes den drohenden Bevölkerungsschwund eher gelassen. Das derzeitige jamaikanische Reizklima an der Saar genüge den Saarländern vollauf. Niemand will zusätzlich seine Nerven noch mit schreienden Kindern belasten. Die heute Neugeborenen werden schon ab 2025 als ungebildete, komasaufende Jugendliche die Straßen des Landes unsicher machen, selbst am Muttertag.

In dieser Atmosphäre der Tristesse ist es für das Lyonervolk besser, sich vom Planeten zu verabschieden als sehenden Auges den Untergang seiner Hochkultur mit ansehen zu müssen. Angesichts der Tatsache, dass selbst Professor Bierbaum keinerlei Rezepte für eine Trendwende bei der Bevölkerungsentwicklung hat und die entscheidenden Fragen, wie sich das Saarvolk noch in letzter Minute wie die Karnikel vermehren könnte, lieber den Banausen der Landesregierung überlässt, plädieren die Experten für einen raschen Abschied der Denker und Schwenker von der Erde. Der schöne Satz: “Kinder sind die Zukunft unserer Gesellschaft” mag sonstwo seine Berechtigung haben. Im Saarland allerdings nicht.

Linker Taliban lässt am politischen Aschermittwoch im Saarland Friedensaktivisten
aus dem Saal werfen.
Warum der Turm zu Babylon eingestürzt ist, wie Ivanhoe Schützenkönig wurde, von
linken Chaoten und was der Augsburger Bischof Mixa aus sein Priesterstab quetscht.
Saartierisches von Gisbert Spränzer  

Was wäre der Mensch ohne uns Hunde? In jedem Fall faul, gefräßig und viel zu dick, hat mein Kumpel Ivanhoe neulich gesagt, und ich hab' dabei gleich an den dicken Siggi von den Sozen gedacht. Mein Herrchen wäre glatt verloren ohne mich. An Aschermittwoch war ich für ihn gleich Schutz-, Begleit- und Fährtenhund. Ich hab' Herrchen davor bewahrt, in der Pfütze neben dem Rathaus ein Bad zu nehmen, hab' ihn danach gleich 'zig Dutzend Mal über die Straße begleitet, weil der mal wieder die ganze Straßenbreite gebraucht hat, um drei Schritte vor und zwei zurückzukommen, und schließlich hab ich Herrchen als Scout die Fährte in sein Bett gezeigt. Jetzt ist aber alles vorbei. Die Fastenzeit hat begonnen, und Herrchen hat geschworen, so
richtig mitzufasten. Er futtert jetzt 40 Tage lang nur noch Biojoghurt und trinkt Unmengen an Diätbier, um abzunehmen.

Gestern hat er mir die Schöpfungsgeschichte aus der Heiligen Schrift der Saarländer vorgelesen. Danach hat der große Bossler den Adam nach seinem Ebenbild geschaffen und seine Tussie aus einem Kotelettknochen gebastelt. Herrchen hat gesagt, dass der Adam sogar aufrecht stehend pinkeln konnte. Bloß frag ich mich, ob dieser komische Adam auch so eine schlechte Trefferquote wie Herrchen hatte. Wir Hunde sind da ja so etwas wie eine Weiterentwick-
lung von Herrchen und Adam. Ich treff' immer das
richtige Ziel, und meine Kumpels Randy und Ivanhoe auch. Im letzten Jahr ist Ivanhoe sogar Schützenkönig geworden. Der doofe Sozi aus dem Unterdorf hatte seine Stiefel vor der Tür stehen und gehofft, dass der Nikolaus ein paar Geschenke reinstopft. Der Nikolaus hat nichts reingetan, aber Ivanhoe hat einmal kurz gezielt und die Stinkstiefel bis an den Rand gefüllt.

Alle zwei Wochen stirbt eine Sprache auf der Welt aus, hat Herrchen gesagt. Deswegen hat die UNESCO sogar den Internationalen Tag der Muttersprache am Sonntag gefeiert. In Deutschland sind derzeit 13 Sprachen gefährdet. Nordfriesisch und Saterfriesisch
zählen zu den am stärksten bedrohten Sprachen. Aber auch Bairisch, Sorbisch und Jiddisch werden von immer weniger Menschen gesprochen. Wir Hunde sind da schon viel weiter. Wenn ich losbelle, verstehen das meine Kumpels auf dem ganzen Globus. Wir Hunde kennen keine babylonischen Zustände wie sie beispeilsweise in Herrchens Kneipe. Dort herrscht immer Chaos, jeder Depp palavert in einer anderen Sprache. Alle quatschen durcheinander, werden dann immer lauter, und zum Schluss stirbt die Muttersprache, sie verwandelt sich einfach in ein Lallen und Grunzen . Dann wird es immer höchste Zeit, dass ich Herrchen klar mache, dass wir dringend nach Hause müssen, bevor Herrchen noch einen politischen Witz in einem der vielen chinesischen Dialekte an den Mann bringt und alle in ihrer Muttersprache darüber grölen. Darüber ist schon mal der Turm zu Babylon eingestürzt, ich weiß es genau. Puh, das wäre ein
echtes Unglück, wenn Herrchens Kneipe im Sprachenchaos zusammenstürzen würde.

Apropos Chaos. Herrchen hat gesagt, das die Linken im Saarbrücker Stadtrat allesamt Chaoten sind. Es geht ihnen nicht mehr darum, den politischen Gegner in die Pfanne zu hauen, sondern sich gegenseitig abzumurksen. Ein kleptomanisch veranlagter Omnibusschaffner wollte einen schönen Posten und hat ihn nicht gekriegt. Ein anderer hat auf ein Dezernentenamt spekuliert und verloren. Jetzt wollen sie dem Fraktionschef die Hosen runterziehen. Wie grauenvoll, wenn der olle Linxler in Unterhosen rumlaufen müsste. Alle Hunde in Saarbrücken würden sich darüber schief lachen, ganz bestimmt.

Die Linken haben sie sowieso nicht alle an der Waffel. Mein Kumpel Randy hat gesehen, wie Thomas Lutze, Landesgeschäftsführer und mittlerweile auch Bundestagsabgeordneter der einzig wahren Friedenspartei zwischen Helgoland und Oberammergau, ein paar Mitglieder der Friedensbewegung am politischen Aschermittwoch aus dem Saal werfen ließ. Sogar die Staatsmacht hat er bemüht, weil er anscheinend geglaubt hat, dass die paar Männeken der Friedensbewegung, als Obama und Angela verkleidet, ihrem Oberfuzzi die Show stehlen könnten. Hat dem Lutze aber nix genützt, die sind doch wieder reingekommen, weil das Aschermittwochsvolk statt zu lachen den langen Lutze lauthals ausgebuht hat. Herrchen hat gesagt:" Der Typ ist der Doppelbelastung einfach nicht gewachsen, deswegen hat er jetzt 'ne Meise."

Ohne uns Hunde wäre der Mensch ein armes Schwein. Den ganzen Tag nur rumdösen wie
die blöde Katze von Frida nebenan. Bis auf ein paar Jesuitenpater hat doch heutzutage keiner mehr Freude am Sex. Die dürfen zwar nicht, machen aber trotzdem heimlich Schweinkram, hat Herrchen gesagt. Der macht sich zwar auch nichts mehr aus Sex, deswegen sieht er aber viel Fernsehen und kennt somit auch sämtliche Stellungen der Lust. Herrchen kennt jedenfalls mehr Stellungen als Seine Peinlichkeit, der Augsburger Bischof Walter Mixa. Der kennt bloß die Missionarsstellung seiner frommen Genossen aus der Achtundsechsziger-Generation und soll heute noch versuchen, aus seinem Priesterstab Weihwasser rauszuquetschen, hat Herrchen jedenfalls gesagt.

Jetzt muss ich aber schnell mein Halsband suchen. Ich fahr' nämlich nach Berlin. Ich will dabei sein, wenn sich Mama Angela ihren Regierungsesel zur Brust nimmt. Wenn dem Grautier Guido an Deutschlands Wunderbusen die Sinne schwinden, will ich das
blöde Gesicht des liberalen Huftiers mit 'ner 250tel Sekunde fotografieren und zum Wettbewerb um das Pressefoto des Jahrhunderts einreichen. Also bis zum nächsten Mal, und immer dran denken, in der Fastenzeit wird ordentlich gefastet, so wie Herrchen.
Wuff!

Bekenntnis eines Nichtwählers
Von Ramses, Hungerlohn-Fuzzys, Sozis, einem linken Schluckspecht und anderen komischen Dingen im Wahlkampf an der Saar

Von Claude Michael Jung

Vielleicht wäre ich ja auch zur Wahl gegangen, aber Hunde dürfen ja bekanntlich nicht wählen. Nicht mal ins Wahllokal durfte ich rein. Herrchen hat mich diesmal vor der Tür angebunden, sonst schleppt er mich ja in jedes Lokal mit. Psst verraten sie ja nix, ich hab ne ordentlich Tretmine hinterlassen. Muss auch so ein Typ reingelatscht sein, angeblich der doofe Sozi aus dem Unterdorf. Hoffentlich ist er ausgerutscht, der gönnt uns armen Hunden ja nicht mal das Futter. Hunde und Hartz IV Empfänger seien unnötige Fresser hat er noch vorige Woche vor seinen Parteifreunden laut ausposaunt und die haben auch noch geklatscht und gejohlt. Alles Pack diese Sozis, auch nicht besser als die anderen Parteiköter, egal ob sie schwarz, gelb oder grün angepinselt sind. Herrchen hat neulich gesagt das S im Logo der SPD steht längst nicht mehr für den Begriff Sozial, sondern für den Seeheimer Kreis. Muss wohl ne neue Hunderasse sein, die Seeheimer.

Aber der Reihe nach. Zuerst will ich mich mal vorstellen. Ich bin Pico, ein echter Canis-Wuff, wie die alten Latriner so sagen. Mein Stammbaum reicht zurück bis zu Ramses, das war der Hund von Napoleon. Non-Non, Ramses war nicht der Hund von Napoleon Bonaparte, der mal Kaiser von Frankreich war. Ramses war der Hund von Napoleon dem Clochard aus dem Pariser Süden. Ramses, mein Urahn wurde sogar vom
Großmeister der Clochards geadelt, weil er dem dicken Bourgeois, der seinen Patron auf die Straße gesetzt hat, mitten im Winter in die Seine gejagt hat. Ich bin also ein waschechter Saarländer mit französischen Herz und Tatsch.

Die letzten Tage vor der großen Wahl im Saarland waren recht ruhig für mich. Herrchen ist alleine zu den vielen Veranstaltungen der Parteien marschiert, um sich zu informieren, wie er gesagt hat. Zurückgekommen ist er aber stets wie ein begossener Pudel, hat immer nur den Kopf geschüttelt und danach ein paar Bierchen gekippt und was von Verarschung gemurmelt. Sogar bei den Sozis war Herrchen. Dort soll ne tolle Stimmung geherrscht haben bis Walter reinkam und die Party verdorben hat. Walter ist der Obersozi, der will sogar in die Kanzlerhütte einziehen. Herrchen hat gesagt, ne Schlaftablette wie Walter wird nie Bundeskanzler, höchstens Bettvorleger. Bloß frag ich mich, wer will schon nen Sozensack als Bettvorleger?

Am Freitag durfte ich dann mal mit zu einer Wahlveranstaltung. Zu den Linken ist Herrchen getappt. Die haben ne große Fete auf dem Tbilisser Platz vor dem Saarbrücker Staatstheater gemacht. Zuvor sind wir aber bei den Gewerkschaftsfuzzys vom DGB aufgelaufen. Die haben mit einem großen Truck für den gesetzlichen Hungerlohn von 7.50 Euro Brutto vor dem Saarbrücker Rathaus Reklame gemacht. Herrchen hat auch gleich ordentlich rumgeschimpft. Mit einem Stundenlohn von 7.50 Euro Brutto ist man immer noch ein armer Hund, trotz Schufterei, hat Herrchen gesagt und denen mal vorgerechnet, dass man mit dem Hungerlohn von 7.50 Euro in der Tasche auch noch auf Hartz IV und altes Futter von den Tafeltrögen angewiesen ist. Mächtig protestiert hab ich am Hungerlohn-Truck. An allen Rädern hab ich das Hinterbein gehoben und Wasser abgelassen. Der Gewerkschaftstante, die mich auch noch süß fand, hab ich gleich mal richtig die Zähne gezeigt. Streicheln wollte die Tussie mich, da hat sich mein Nackenfell aber gesträubt und als ich die Tante auch noch angeknurrt hab, ist sie schnell abgehauen, bevor ich aktiv geworden bin. Herrchen hat dann auch noch geknurrt. Irgendwas von Sozis und gewerkschaften. Alles dieselbe Mischpoke hat er gemeint und was von devoten Dienern des Kapitals gemurmelt. Also was ein livrierter Diener ist weis ich ja, bloß was bitte ist ein devoter Diener?

Bei den Linken war 's dann richtig toll. Nen schönen Platz im Schatten einer großen Platane hab ich mir gleich gesichert. Nette Kumpels waren auch da. Schade die
hübsche Setterhündin hat mich nicht rangelassen. Ich hätte der glatt nen ganzen Korb toller Saarländer beschert. Herrchen hat sich gleich ins Getümmel gestürzt. Die Linken sollen sogar einen richtigen Zwerg auf die Bühne gestellt haben. Gregor der Ossi hat sogar Ovationen für seine Rede bekommen. Auch der Oskar bekam mächtig Beifall. Ja die Linken haben alles beklatscht was von der Bühne kam. Sogar ihrem
Saarhäuptling, dem Linxler oder wie der sonst heißt, haben die Beifall gespendet: Also, den Linxler hab ich gar nicht so richtig verstanden. Der hatte echte Probleme mit der Umgangssprache. Muss wohl an Linxlers großem Vordurst gelegen haben, wie Herrchen sagte.

Die Wahl um das neue Palaver der Saarländer ist also gelaufen. Ohne mich. Wen hätte ich schon wählen gekonnt. Keiner hatte was für uns Hunde übrig. Hundemarke, Halsband und Leine werden bleiben. Mehr Futter wird es auch nicht geben, bloß teurer wird es wohl werden. Herrchen hat alles richtig eingeschätzt und schon mal vorgemacht wie es weitergeht. Für sich hat er ne Pulle Wein aufgemacht und mir den Topf Wasser hingestellt. Wie im richtigen Leben hat er gemeint. Für uns arme Hunde wird es eben immer so weitergehen. Also ehrlich, mir ist vollkommen schnuppe wer das Land regiert. Ich verlange eine anständige Politik. Wuff!

Nationale Anstrengung oder der Fliegenschiss einer banalen Diskussion

Von Jutta Ditfurth

Beim so genannten TV-"Duell" (ARD/ZDF/RTL/SAT1, 13.9.2009) saßen 500 JournalistInnen Ellenbogen an Ellenbogen in einer großen Halle, starrten auf die Riesenleinwand mit Merkel und Steinmeier, dann auf ihre Laptops, flüsterten miteinander wie bei einem unbeaufsichtigten Examen. Eine Meinungsvervielfältigungsfabrik. 500 JournalistInnen - 500 Meinungen? Wenigstens 20 unterschiedliche? Bitte, wenigstens sieben?

Der Fliegenschiss einer banalen Diskussion wurde zu Mount Everest-Größe aufgebläht. JournalistInnen interviewten JournalistInnen, die vorher die Spin-Doctors der Parteien befragt hatten. TV-Kameras jagten dem "Volk" Statements ab, sie bedrängten sogar die Patientinnen einer gynäkologischen Krankenhausstation (ZDF). Aber die ZuschauerInnen waren unsicher und schielten auf die KommentatorInnen, die vorher ... Eine endlose Reihe von sich ineinander spiegelnden Spiegelbildern, eine Herrschende-Meinung-Verwertungskette.

Dabei ist längst klar: Nach der Bundestagwahl gibt es wieder eine große Koalition aus CDU und SPD. Warum?

CDU/CSU/SPD/FDP/Grüne sind letztendlich ein Block bürgerlicher, staatstragender, prokapitalistischer Parteien. Gemobbt wird noch die Linkspartei (was beinahe das Reizvollste an ihr ist), die aber sehnsüchtig auf die Vollendung ihrer "Integration" wartet. Der herrschende Parteienblock wechselt sich bei Wahlen ab.

Ähnlich wie in den USA wird in Zeiten größter Krisen und unsozialster Pläne das freundlichere, fortschrittlichere Gesicht des bürgerlichen Parteienblocks gebraucht. So kam es zur SPD/Grünen-Regierung 1998 - ein Krieg war zu führen (gegen Jugoslawien), Reiche zufriedenzustellen (Steuerreform), neue Massenarmut zu schaffen (Agenda 2010 und Hartz IV). Wer hätte das grün-alternative Klientel und die Gewerkschafts-
führungen besser in den Krieg führen, einbinden, spalten und befrieden können als SPD und Grüne? CDU und FDP sicher nicht.

Zwei Jahre vor Beginn der Weltwirt-
schaftskrise (2006) sagte der reichste Mann der Welt, Warren E. Buffett, zur New York Times: "Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen." Er meinte damit den kapitalistischen Normalzustand vor der Krise.

Der Krieg geht weiter. Nicht nur in Afghanistan. Bald nach der Bundestagswahl wird es Massenentlassungen geben. Die Kurzarbeit wurde finanziert, damit das nicht vor den Wahlen geschieht. Die Weltwirtschaftskrise wird denjenigen Fraktionen des Kapitals irrwitzige Vorteile und Extraprofite bringen, welche die Krise überleben. Sie können Konkurrenten fressen, unser aller Reichtum als billige Beute einfahren und eingeschüchterten Menschen noch mehr Lohn und Rechte rauben - solange die sich nicht wehren. Käme nun eine Regierung an die Macht (nicht an die Herrschaft, denn die liegt beim Kapital), die keinen Einfluss auf die Gewerkschaftsspitzen hätte und keinen auf das reformistische Lager, könnte es Probleme geben.

Klüger (im Interesse von Staat und Kapital) ist es da, CDU und SPD regierten weiter. Gemeinsam können sie die reformistischen Teile des fortschrittlichen Lagers einbinden und so befrieden, dass ihnen keine Aufstände drohen und keine Humanisierung der herrschenden Verhältnisse - weder hier noch anderswo.

Millionen neue Arbeitslose. Massenarmut. Bankenrettungsmilliarden. 10 Milliarden Euro allein für Opel (wie viel Arbeitsplätze bekommt man dafür?). Wetten: bald werden die regierenden Parteien von großen, schicksalhaften "nationalen Anstrengungen" reden und uns einzureden versuchen, dass wir den "Gürtel enger schnallen" müssen und dass wir mal wieder "alle in einem Boot" sitzen - wenn auch die einen als Galeerensklaven, die anderen auf der Brücke oder im Penthouse der Reederei. KünstlerInnen dürfen die Galeere bunt anstreichen, Ökos sie begrünen, Blogger bloggen.

Das Land, in dem wir leben, im Jahr 2010: Millionen neue Arbeitslose, Schutzlosigkeit, Sklavenarbeit und Lohnraub. Weltweite Raubzüge auch deutschen Kapitals. Lebensgefährlicher Klima"wandel". Ein aufgerüsteter Atomstaat. Kriege mit deutscher Beteiligung. Mit Sicherheit in einer Überwachungsgesellschaft.

Die ganze Oper um ein solches TV-Duell und alle die inszenierten kleinen Wahlkampf-Konflikte dienen dazu, die Menschen abzulenken, zu verwirren und von jedem Gedanken an Opposition abzubringen. Es bedarf also einer grundlegenden Meuterei.


Hinweise:
Die Darstellung der Entstehung und des Verkaufs der Weltwirtschaftskrise findet sich in Jutta Ditfurths Buch "Zeit des Zorn. Streitschrift für eine gerechte Gesellschaft". München: Droemer Verlag 2009, 272 S., 16,95 Euro

Der Artikel wurde erstveröffentlicht unter http://blog.prinz.de/wahl09/. Weitere Texte von Jutta Ditfurth stehen unter: www.jutta-ditfurth.de.