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| WWF-Report:
Kriminelle Fischerei zerstört Bestände. Illegale Ware auch in Deutschland. Fischmafia plündert Kabeljau & Seelachs ....... Zur Weltwasserkonferenz in Stockholm: Fleischkonsum verbraucht mehr Wasser als ein Jahr lang täglich Duschen ........ |
9.UN-Umweltgipfel
in Bonn - Artenvielfalt auf der Kippe
WWF: Trotz einiger Fortschritte wird der Gipfel das Artensterben wohl nicht stoppen.................. |
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| PETA
Deutschland e.V. fordert sofortigen Einfuhrstopp für zwei junge Nashörnern
aus Afrika Zoo Augsburg in der Kritik Augsburg (sk) - Der geplante Import von zwei jungen Nashörnern
aus Afrika für den Zoo Augsburg steht in der scharfen Kritik der Tierrechtsorganisation
PETA „Das Südliche Breitmaulnashorn, dass der Zoo importieren
möchte, wird weder als stark bedroht noch als bedroht eingestuft. Der
Bestand hat sich erheblich erholt und
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Schräge Idee: - Elche sollen
in Norwegen mit Paintballs von Wohngebieten |
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Stadtzeitung Tiere ----- |
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PETA-Video zeigt grausame Hundefolter
beim bolivianischen Militär
Tierrechtsorganisation fordert Boliviens Präsident auf, Traumaübungen zu beenden Schon seit Jahren führt das bolivianische Militär grausame Übungen an zuvor zum Teil entführten Hunden durch. Dies wurde nun durch Videos und Aussagen von Soldaten der Bolivian School of Condors bekannt. PETA Deutschland e.V.(People for the Ethical Treatment of Animals) liegen in diesem Zusammenhang zwei Videos vor auf denen zu sehen ist, wie Soldaten lebendige Hunde zuerst fixieren und dann immer wieder auf sie einstechen, während die gequälten Tiere vor Schmerz und Angst laut schreien und winseln. Die Übungen sollen die Soldaten angeblich auf die Gewalt im Kampfeinsatz vorbereiten. Aus diesem Grund hat PETA Deutschland e.V. den bolivianischen Präsidenten Juan Evo Morales Ayma nun in einem Schreiben aufgefordert, die Verwendung von Tieren in der Militärausbildung umgehend zu verbieten. Die brutalen Bilder schockieren jeden Tierfreund, so Harald Ullmann, 2. Vorsitzender von PETA Deutschland e.V. Jetzt müssen wir internationalen Druck aufbauen, um diese unglaubliche Tierquälerei zu beenden. Auf dem ersten Video ist der Ausbilder zu sehen, wie er einem lebendigen Hund immer wieder in den Kopf und die Brust sticht. Anschließend schneidet der Ausbilder dem Tier das Herz heraus und schmiert es den Soldaten ins Gesicht; einige zwingt er, das rohe, blutige Fleisch zu essen. Das zweite Video zeigt Soldaten, die nachts die Gliedmaßen und den Mund eines Hundes fixieren, während ein anderer Soldat dem Hund in die Brust sticht. Ein Soldat wirft sich mit seinem Gesicht in die offene Brust des Hundes und steht demnach mit hochgerissenen Armen auf. Er sticht das Messer in die Brust des (Hundes), während das Tier schreit, sich windet und laut jammert, bis (der Hund) auf dem Boden liegt, während er (den) Brustkorb öffnet und mit (seinem) Mund das noch immer schlagende Herz des (Hundes) herausnimmt. (D)ie anderen Auszubildenden schlagen ihn und fordern ihn auf, (seinen) Kopf in die offene (Brust) des Hund(es) zu stecken, um mit den Zähnen verschiedene Organe herauszuholen, so ein bolivianischer Soldat über die Traumaübungen. Besonders makaber: das Quälen der Hunde soll jedes Jahr auf den 28. April den Tag der Nazimorde der Nacht der langen Messer fallen. Tiere zu verstümmeln findet keine Rechtfertigung und wir möchten Sie höflichst auffordern, diese Verwendung von Tieren innerhalb des bolivianischen Militärs zu beenden, so PETA Deutschland e.V. im Brief an Präsident Morales. Weitere Informationen und die beiden Videos finden Sie unter www.peta.de. Direktlink: http://action.peta.de/ea-campaign/clientcampaign.do?ea.client.id=44&ea.campaign.id=2742 |
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| Auf
der Spur des Roten Tunfischs
Roter Tunfisch im Mittelmeer braucht wirkungsvollen
Schutz - WWF besendert Fische Frankfurt (sk) - Einst tummelte sich der Rote Tunfisch (auch Blauflossen-Tunfisch Das Mittelmeerprogramm des WWF startet daher zur Rettung des Tunfischs ein
bis dato Mit dem gewonnen Wissen können - nach Abschluss des dreijährigen
Projekts - Große Hoffnungen setzt der WWF in die Pop Up-Sender, mit denen ausgewachsene,
über |
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| Preisschock
bei illegalem Elfenbein
Aktueller WWF-Report: bis zu 1.500 US-Dollar für ein Kilogramm Elfenbein. - Vor dem Aussterben: Nur noch etwa 150 Elefanten in Vietnam am Leben. Frankfurt - Die wenigen überlebenden Elefanten in Indochina kommen durch die steigenden Preise für Elfenbein in Vietnam immer mehr unter Druck. Das hat eine neue Studie des WWF und des Netzwerks zur Beobachtung des Wildartenhandels TRAFFIC ergeben. Auf dem vietnamesischen Schwarzmarkt werden, dem heute veröffentlichten Report zufolge, für ein Kilogramm Elfenbein aus Elefantenstoßzähnen bis zu 1.500 US-Dollar bezahlt. Wilderer können daher mit nur einem einzigen Stoßzahn - je nach Gewicht - zwischen 7500 und über 10.000 US-Dollar verdienen. Der Schwarzmarktpreis hat sich damit im Vergleich zu der einmaligen, legalen Elfenbeinauktionen unter Aufsicht des Sekretariats des Washingtoner Artenschutzübereinkommens CITES im vergangen Herbst mehr als verzehnfacht. Der hohe Preis hat uns geschockt. Umso höher der Schwarzmarktpreis ist, umso massiver wird die Bedrohung für die letzten Elefanten in Süd- und Südostasien, warnt Volker Homes, Artenschutzexperte beim WWF Deutschland. Dem WWF-Report zufolge wurden in 73 Geschäften in ganz Vietnam über 2.400 Objekte aus Elfenbein gefunden. Dem stehen gerade einmal rund 150 lebende Elefanten in dem südostasiatischen Staat gegenüber. Zudem tragen nur die männlichen Tiere der Asiatischen Elefanten Stosszähne. Elefanten und Elfenbein werden jedoch auch aus Myanmar (Burma), Laos und Kambodscha nach Vietnam geschmuggelt. Elfenbein aus Afrika wurde diesmal nicht entdeckt, auch wenn es bis 2004 illegal nach Vietnam importiert wurde. Besonders besorgniserregend ist der Handel mit Elfenbein im Internet. Die steigende Nachfrage treibt die Preise immer mehr in die Höhe, so die WWF-Experte Homes. Der illegale Handel mit Elfenbein muss dringend eingedämmt und bekämpft werde, sonst droht den letzten Elefanten in den Mekongländern das Aussterben. Während sich die Elfantenpopulationen im südlichen Afrika in den vergangenen Jahren stabilisiert haben, hat sich die Situation des Asiatischen Elefanten nicht verbessert. Die Art gilt weiterhin als stark gefährdet. Der Handel mit Elfenbein wurde zwar 1992 in Vietnam offiziell verboten, doch eine Lücke im Gesetz macht den Verkauf weiter möglich. So ist es erlaubt, Elfenbein aus der Zeit vor dem Verbot zu verkaufen. Das ermöglicht den Elfenbeinhändlern, ihre Lager aus frischem, illegalem Elfenbein weiter aufzustocken, da der Nachweis der Herkunft und des Alters schwierig ist. Die neue Studie empfiehlt eine strengere Gesetzgebung und die Einhaltung der internationalen Artenschutzkonvention (CITES) in Vietnam. Dazu müsste das Land auch den Gesetzesvollzug massiv verschärfen. Elfenbeinprodukte müssen sofort beschlagnahmt und vernichtet werden, fordert Volker Homes. |
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| Tierschutz
in Nordeuropa bald so miserabel wie in Südeuropa?
Harz IV auch für Haustiere oft die Hölle - Keine Hilfe von Staat und Politiker
„Die Kosten explodieren und die Arbeitsplätze schrumpfen“,
so Gerd Straeten, Vorsitzender der Tierschutz-Organisation. „Haustiere
werden angeschafft ohne an die späteren Konsequenzen zu denken und was
aus den Tieren wird wenn der Verlust der Arbeitsstelle droht. Meist scheitert
der Versuch das eigene Familienmitglied im Tierheim unterzubringen, weil die
Abgabekosten von mindestens 40,-- Euro nicht „Ausgerechnet Katzen verwildern bereits nach kurzer Zeit und werden
Menschenscheu. Anwohner fühlen sich durch diese bedauernswerten Tiere
belästigt und fordern ehrenamtlich arbeitende Tierschützer auf,
diese Katzen einzufangen und aufzunehmen. Falls dies nicht sehr bald geschieht,
werden wir massiv unter Druck gesetzt indem man uns die Tiere unkastriert
einfach vor die Türe setzt“, erklärt der Tierschützer. „Unser Gnadenhof für alte, kranke und menschenscheue Katzen ist
auch nach fast drei Jahren immer noch nicht fertig. Obwohl wir schon viel
geschafft haben fehlt es immer Illegale Züchter würden kranke Tiere verkaufen, die früher oder später ebenfalls im Asyl für Gnadenbrot-Katzen bei Straeten und/oder einem Mitglied des Vereins landen. So berichtet Margit Cleve, Mitglied der Menschen für Tierrechte: „Wir versuchen allein stehende Senioren, deren einziger Lebensinhalt ihr Hund oder ihre Katze ist, mit Futter zu unterstützen, das wir aus privater Geldbörse finanzieren damit sie ihr geliebtes Haustier behalten können. Aber inzwischen sind auch uns Grenzen gesetzt.“ „Der Süden Europas wurde im Tierschutz als unterentwickelt und hilfsbedürftig angesehen. Nun sind wir es. Der reiche Norden“, klagen die Tierschützer und fühlen sich von Kommunen und verantwortlichen Politiker kläglich im Stich gelassen. „Wir sind sehr bald nicht mehr in der Lage diesen armen Menschen und Tieren zu helfen und weiterhin zu unterstützen, die so dringend auf unsere Hilfe angewiesen sind. Bisher haben wir den Städten und Kommunen die Verantwortung, Arbeit und Kosten abgenommen. Doch sehr bald werden Ordnungs- und Veterinärämter merken, dass sie alleine mit dem Riesenproblem fertig werden müssen, denn der Kollaps ist da!“ Die Tierschützer befürchten, dass dann auch hier wie in den südlichen Ländern staatliche Entsorgungs- und Tötungsstationen entstehen werden, weil die Behörden nicht wissen wohin mit all den Tieren! „Es besteht jedenfalls dringender Handlungsbedarf!“ mahnen die Tierschützer: Der Gesetzgeber wäre daher dazu aufgefordert, Bestimmung zu erlassen, die eine tierfreundliche Eindämmung der Vermehrung solcher Tiere vorsieht. Eine Kastrationspflicht müsste außerdem der Bevölkerung bekannt und verständlich gemacht werden. Nur so könnte letztendlich die leichtfertige Vermehrung von Katzen durch Privatpersonen eingedämmt werden, die wesentlich zur Überfüllung der Tierheime beiträgt. Eine Kontrolle, ob der Kastrationspflicht nachgekommen wird, wäre ebenfalls
notwendig und wünschenswert. Tiere sind fühlende Lebewesen mit autonomen
Wünschen und Interessen. Es ist generell fragwürdig Tiere zu Waren
zu machen und sie zu verkaufen. Umso kritischer zu betrachten, ist der Umstand,
dass Menschen Tiere vermehren um damit Geld zu In der jetzigen Situation wäre es jedenfalls wünschenswert, die Zucht von Heimtieren zweckgebunden zu besteuern. Damit könnte ein doppelt positiver Effekt erzielt werden: Einerseits würde dadurch der Preis gezüchteter Tiere ansteigen und es wäre daher die Übernahme eines Tierheimtieres gegenüber dem Kauf eines gezüchteten Tieres finanziell interessanter, was zu einer Entlastung der Tierheime führen würde. Auf der anderen Seite könnten die damit erzielten zusätzlichen staatlichen Einnahmen zur Finanzierung von Tierheimen und kleinen Tierschutz-Organisationen herangezogen werden. Die massenhafte Vermehrung von Tieren unter schlechten Verhältnissen
für größeren Profit sollte generell verboten werden. Im Falle
von Hundezüchtern sieht das Das Ergebnis sind Hunde in Zwingerhaltung und Welpen, die schlecht sozialisiert wurden, und in weiterer Folge oft zu so genannten "Problemhunden" werden, die Langzeitbewohner und -bewohnerinnen von Tierheimen werden. |
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Tiger-Krise in Nepal Dramatischer Rückgang: Wilderei dezimiert Tigerbestände
im Shuklaphanta Reservat.
„Der dramatische Rückgang in Shuklaphanta ist das
Ergebnis einer schonungslosen und illegalen Bejagung durch eine global operierende
Mafia, die den weltweiten Handel mit Wildtieren und –produkten kontrolliert“,
erklärt Stefan Ziegler vom WWF-Artenschutz. Die nepalesische Regierung
kommt, Bezug nehmend auf die Ergebnisse Das Verschwinden der Großkatzen im Shuklaphanta Wildlife Reservat steht stellvertretend für die Tiger-Krise in der Region. „In den vergangenen einhundert Jahren ist der Bestand an Tigern weltweit um 95 Prozent zurückgegangen. Bei gerade einmal noch 4000 wildlebenden Tieren, bringt jedes getötete Exemplar diese Art näher an die Ausrottung“, warnt WWF-Experte Stefan Ziegler. Angesichts des erschreckenden Bestandsrückgangs, mafiösen Strukturen und einem grenzüberschreitenden, illegalen Handeln mit Tigerprodukten fordert Dr. Susan Liebermann, Direktorin des Internationalen WWF Artenschutzprogramms, ein „globales und gezieltes Aktionsprogramm von Regierungen, Umweltschutzorganisationen und Betroffenen“. Der WWF bemüht sich vor Ort um eine engere Zusammenarbeit mit lokalen Gruppen und verschiedenen Regierungsstellen in Indien und Nepal, um den illegalen Wildtierhandel einzudämmen. |
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| Saarländer
sollen Kuckuck suchen
Klimawandel macht auch dem Wappentier der Gerichtsvollzieher zu schaffen Saarbrücken (sk) - Das saarländische Ministerium für Umwelt
und das Zentrum für Biodokumentation im Landesamt für Umwelt- und
Arbeitsschutz beteiligen sich gemeinsam mit dem NABU Saarland und dem Ornithologischen
Beobachterring Saar (OBS) Mit dem Kuckuck ist einer der bekanntesten Vögel Deutschlands zum Vogel
des Jahres 2008 gekürt worden. Das bekannte Kinderlied „Kuckuck,
kuckuck ruft`s aus dem Wald“ kennen viele Saarländer aus ihrer
Kinder- und Jugendzeit. Auch heute noch ist das Sie haben Interesse sich an der Kuckuckskartierung 2008 zu beteiligen? Dann
teilen Sie folgende Informationen mit: |
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| Katzenelend
nicht noch verschlimmern
Das Ministerium für Umwelt im Saarland rät davon ab, verwilderte Katzen zu füttern
Wer herrenlose oder verwilderte Katzen füttert, lädt
sich zudem die übrigen Wer helfen möchte, sollte - statt Futterkosten zu übernehmen
- die herrenlosen Tiere Hintergrundinformationen: Diese Zahl ist deshalb so wichtig, weil es immer noch Katzenhalter
gibt, die ihre Nähere Informationen erhalten Sie beim Ministerium für
Umwelt oder den örtlichen |
Überfischung
kostet 1,5 Billionen Euro
WWF zu Weltbank-Report: Der Raubbau in den Meeren kennt nur Verlierer Frankfurt/Main (sk) - Der WWF fordert angesichts der dramatischen
wirtschaftlichen Verluste durch die Plünderung der Meere ein konsequentes
Umsteuern in der „Der Fischerei-Wahnsinn kennt nur Verlierer. Die Ozeane
werden leer gefischt. Der 77 Prozent der globalen Fischbestände gelten als bis
an ihre Grenzen befischt oder Fischer müssen immer mehr Geld aufwenden, längere
Strecken zurücklegen und Der WWF hatte bereits 2002 für die Kabeljau-Fischerei
in Nord- und Ostsee „Der gesamtwirtschaftliche Schaden rund um den Globus
ist noch weitaus größer als Weite Teile der Fischindustrie überleben nur noch, weil
die Politik sie Jahr für
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| Schlussverkauf
mit Tigern Studie belegt: Indonesien setzt Artenschutzgesetze nicht durch Frankfurt (sk)- Nur noch höchstens 500 Sumatratiger (Panthera tigris sumatrae) streifen durch den Dschungel der indonesischen Insel Sumatra. Obwohl sie seit 1996 als vom Aussterben bedroht gelten und der Handel mit Tigerprodukten streng verboten ist, werden die Tiere noch immer in großem Stil gejagt und die begehrten Trophäen teuer erkauft. Dies ist das Ergebnis einer heute veröffentlichten Studie von TRAFFIC, dem gemeinsamen Artenschutzprogramm des WWF und der Weltnaturschutzunion IUCN. Deren Ermittler entdeckten im Verlauf einer groß angelegten Durchsuchungsaktion bei Großhändlern in 28 Städten und Gemeinden auf Sumatra Reißzähne, Krallen, Schnurrhaare, Fell und Knochen von schätzungsweise mindestens 23 Sumatratigern. Insgesamt 326 Geschäfte waren untersucht worden, die Trefferquote lag bei zehn Prozent. „Die letzten Sumatratiger werden weiterhin Stück für Stück
für den schnellen Profit geopfert. Das internationale Handelsverbot für
Tigerprodukte ist in Indonesien offensichtlich gescheitert“, sagt WWF-Artenschutzexperte
Stefan Ziegler angesichts In einer Vorgängerstudie aus dem Jahr 2004 waren noch Spuren von mindestens
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Kein
Geld zur Rettung des Planeten? - 9.UN-Umweltgipfel in Bonn Gastgeber Deutschland setzt im Vorfeld die falschen Signale Berlin (sk) - Einen Monat vor dem Beginn des UN-Umweltgipfels in Bonn fordert der WWF die Bundesregierung auf, ausreichend Geld für den Schutz der biologischen Vielfalt zur Verfügung zu stellen. Sonst könne das Ziel, den globalen Artenschwund bis 2010 zu stoppen, nicht mehr erreicht werden. In der aktuellen Debatte über den Bundeshaushalt 2009 hatte Finanzminister Steinbrück angekündigt, den Entwicklungshilfe-Etat einzufrieren. Aus diesem Posten werden internationale Umwelt- und Entwicklungsprojekte finanziert, die der weltweiten Armutsbekämpfung dienen. „Gastgeber Deutschland setzt mit dieser Diskussion ein völlig
falsches Signal. Warum Regierungschefs, Minister und etwa 4.000 Delegierte werden im Mai in Bonn
über die Deutschland hat sich verpflichtet, seine Ausgaben für die Entwicklungshilfe
bis 2015 auf 0,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu steigern. 2007 lag das
Niveau bei nur 0,37 Prozent. Dieses Ziel rückt mit der Ankündigung
Steinbrücks in weite Ferne, so der WWF. Nach Angabe des wissenschaftlichen
Beirates „Globale Umweltfragen“ der Bundesregierung benötigt
die Weltgemeinschaft etwa 290 Milliarden US-Dollar im Jahr, um die biologische
Vielfalt in den vom Menschen genutzten Regionen zu bewahren. |
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| Auch
im Saarland gesetzliche Möglichkeiten für Tierschützer verbessern Nach den Schwanenabschüssen an der Obermosel fordern Grüne erneut Verbandsklagerecht Saarbrücken (sk) - Die saarländischen Grünen haben nach den
umstrittenen Abschüssen Grünen-Generalsekretär Markus Tressel sagte dazu: „Die Schwäne
haben es wieder Die CDU Landesregierung müsse endlich den Mut aufbringen, das bestehende |
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| Österreichische
Bären sterben zum zweiten Mal aus
Gentest beweist: Nur noch zwei von ehemals 35 österreichischen Braunbären am Leben
Die 8jährige Bärin Elsa, Halbschwester von Moritz, hinterließ
ihre letzte Pfotenspur Moritz, der „Salzkammergutbär“, wird wegen der milden Temperaturen schon in den nächsten Tagen aus dem Winterschlaf erwachen und seine Streifzüge durch die Wälder Oberösterreichs und Salzburgs beginnen. „Obwohl er sehr wanderfreudig ist, macht Moritz uns keinerlei Probleme, weil er immer eine natürliche Scheu vor den Menschen zeigt“, erklärt Homes. Sorgen bereitet dem WWF-Experten jedoch, dass Moritz seit mehr als zwei Jahren vergeblich nach einem Weibchen sucht. Gleiches gilt für Djuro. Als letzter von drei Bären wurde er 1993
aus Slowenien nach Nach der Zuwanderung des „Ötscherbären“ 1972 hatte
der WWF zwischen 1989 und 1993 |
Todesfalle
– „Orang-Utan-Paradies“ Tierpark Hellabrunn
Zooanlagen immer häufiger Todesursache von Zooinsassen Nürtingen (sk) - Tierrechtler Frank Albrecht, der sich seit mehr als 17 Jahren mit der Institution Zoo kritisch auseinandersetzt, macht heute erneut, angesichts des neuerlichen Todesfalles eines Orang-Utan-Baby im Tierpark München Hellabrunn, auf Probleme der nichtartgerechten Haltung aufmerksam. Nach Angaben des Münchner Tierparkes habe sich am vergangenen Freitag, „nach Verkettung unglücklicher Umstände“, ein Orang-Utan-Baby in einem Deckenabsperrnetz des Geheges verlaufen und wurde anschließend bei einem Rettungsversuch, durch Vater BRUNO, stranguliert. Albrecht bezeichnet diesen Unfall, aufgrund seiner Recherchen, jedoch nicht
als „Es ist nicht das erste Mal, dass Zooinsassen in München durch
nicht artgerechte Anlagen zu Tode kommen. Von „unglücklichen Umständen“
oder „tragischen Unfällen“ kann also nicht immer die Rede
sein“, so Albrecht kritisch. „Eine mir vorliegende Liste beweist,
dass in Hellabrunn so einige Zooinsassen durch zu kleine oder nicht Liste einiger bekannter Unfälle: 1973 Elefantenkuh JOPA (gestorben 1997) überlebte Grabensturz. Durch
Folge des 1996 verstarb ein Gorillababy (17 Monate alt) in einem Kletternetz. Es wurde ebenfalls beim Befreiungsversuch durch einen anderen Gorilla getötet. 1996 sterben eine Hirschziegenantilope und zwei Nyalas beim Sprung in den Gehegezaun. Solche tödlichen Sprünge sind nicht nur in München selten. 2003 starb eine Mähnenrobbe an Überladung des Magens, weil sie
die Fugendehnmasse 2004 wurde ein Wildhund durch Artgenossen getötet. 2004 stirbt ein kalifornischer Seelöwe wieder an Überladung des
Magens, weil auch 2006 ertrinkt ein Tigerbaby im Wassergraben. 2006 wird ein Wolf vor den Augen der Besucher durch seinen Bruder getötet.
Für das 2006 musste ein Przewalskihengst eingeschläfert werden, weil er sich
im Elektrozaun 2007 ertrinkt Schimpanse FRANZL im Wassergraben seines Geheges.
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Protest
gegen Abschuss von Schwänen auf der Obermosel
Erneut Einführung des Verbandslkagerechts gefordert Saarbrücken (sk) - Tierschützer des Vereins "Menschen für Tierrechte" haben vor dem Saar-Landtag gegen den Abschuss von Höckerschwänen in Nennig an der Obermosel demonstriert. In dem betroffenen Gebiet "fehlten" rund 70 Tiere, so die Tierschützer Unterdessen räumte ein Sprecher des Umweltministeriums ein, Ende Januar seien vier Schwäne erlegt worden. Das Saar Umweltministerium sprach, es herrsche an der Obermosel eine Überpopulation dieser Tiere. Außerhalb der Schonzeit läge daher der Abschuss im Ermessen der Jäger. „Tierschutz hat auch im Saarland Verfassungsrang. Tierschutz ist damit
Auftrag an die Landesregierung und darf nicht zur Verfassungsprosa verkommen.
Bei der Entscheidung zum Abschuss der Höckerschwäne an der Mosel
waren nur Jäger und Bauern eingebunden. Tierschutzorganisationen und
tierschutzrelevante Fragestellungen Deshalb fordert die LINKE.SAAR erneut das Verbandsklagerecht für anerkannte Tierschutzverbände sowie eine Verschärfung des ierschutzgesetzes. „Darüber hinaus braucht Tierschutz einen eigenen Status im saarländischen Umweltministerium. Das Referat „Jagd und Tierschutz“ bedeutet das Gegenteil und stärkt vor allem den Jagdbereich. Eine Auflösung dieser unsäglichen Konstellation ist für uns unumgänglich“, so die Politikerinnen der LINKEN weiter. „Vor diesem Hintergrund muss die Debatte um die Jagd und ihre rausamen
Auswirkungen auch im Saarland neu geführt werden. Das Verbot des Abschusses
von Hunden und Katzen ist längst überfällig – genauso
wie ein Verbot der Abrichtung von Jagdhunden an lebenden Tieren. Tierschutz
darf auch im Saarland nicht länger missachtet werden“, so Barbara
Spaniol abschließend. |
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| Rheinland-Pfalz:
Aktueller Tierschutzbericht 2006/2007 vorgestellt
Tierschutzpreis des Landes vergeben Mainz (sk) - Rheinland-Pfalz lehnt die Verlängerung der konventionellen
Kleinkäfighaltung sowie die Haltung von Legehennen in „Kleinvolieren“
weiterhin ab. Auch die ausgestalteten Käfige erlauben kein artgerechtes Verhalten. Eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts steht noch aus. „Der Bericht macht den hohen Stellenwert des Tierschutzes in Rheinland-Pfalz deutlich“, unterstreicht Umweltministerin Margit Conrad. „Auch in den vergangenen beiden Jahren konnten Fortschritte erzielt werden.“ Der Schutz der Tiere ist auch in der rheinland-pfälzischen Landesverfassung festgeschrieben. Im November 2005 hat die Landesregierung erstmals einen mit 20.000 Euro dotierten
Forschungspreis zur Förderung der Erforschung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden
für Tierversuche in der wissenschaftlichen Forschung und der Lehre ausgeschrieben.
Den Forschungspreis erhielt Dr. Harald Langer für sein Projekt zur Etablierung
eines Seit dem Jahr 1992 fördert das Land Rheinland-Pfalz Forschungsprojekte,
die das Ziel haben, Ersatzmethoden zum Tierversuch zu entwickeln. Ziel der
Landesregierung ist es, Tierversuche weiter zu verringern und durch Alternativmethoden
zu ersetzen, um die Anzahl der Tierversuche auf das absolut unerlässliche
Maß zu beschränken. Zudem liegt im Jahr 2008 ein Antrag zur Unterstützung
eines Projektes der Universität Erklärtes Ziel der Landesregierung bleibt, die Zahl der Lebendtiertransporte
auf das absolut notwendige Maß zu begrenzen und nach Möglichkeit
eine Begrenzung der Auch in den Jahren 2006 und 2007 wurden anlässlich des islamischen Opferfestes
keine Genehmigungen zum betäubungslosen Schlachten (Schächten) erteilt.
Die Behörden wurden diesbezüglich angewiesen, auch in Zukunft dem
Tierschutz höchste Priorität Tierschutz kann nicht nur mit Gesetzesvorschriften verwirklicht werden. Eine
wichtige Rolle spielt der Tierschutzbeirat, der seit 1992 beim Umweltministerium Für den Tierschutz ist der ehrenamtliche Einsatz in Tierschutzvereinen und von Privatpersonen von hoher Bedeutung. Als Anerkennung für diesen Einsatz fördert das Land Rheinland-Pfalz Tierschutzvereine und Tierheime finanziell. Im Jahre 2006 erhielten Tierheime insgesamt 102.000 Euro an Zuschüssen; 2007 betrug die Förderung mehr als 171.000 Euro. Tierschutzorganisationen, die keine Tierheime unterhalten und private Initiativen zum Tierschutz wurden im Jahr 2006 mit 63.000 Euro und im Jahr 2007 mit über 66.000 Euro unterstützt. Als Anerkennung für aktive Bemühungen um Tierschutz in Rheinland-Pfalz
vergibt das Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz jährlich
den mit 6.000 Euro dotierten Tierschutzpreis des Landes. 2006 erhielten den
Preis Rosemarie Schwalb aus |
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