Wir dokumentieren: Beitrag aus der Saarbrücker Zeitung vom: 25.06.2011

Der verrückte Kick mit Live-Kommentar - Der Voyeur Cup feiert Jubiläum. Grund genug für die Organisatoren, im Gasthaus Bingert die schönsten Anekdoten aus der 25-jährigen Geschichte zum Besten zu geben. Saarbrücken. Der Voyeur Cup, das wohl außergewöhnlichste Fußball-Hobby-Turnier in der Umgebung, wird 25 Jahre alt. Am Samstag ist wieder Anstoß auf dem Sportplatz am Waldhaus. "Natürlich geht es auch darum, ein Fußballspiel zu gewinnen. Aber nicht in erster Linie. Der Spaß soll immer im Vordergrund stehen. Und das war bislang auch immer so", erzählt Joachim Schmitt, der seit 25 Jahren im Organisationsteam des Voyeur Cups dabei ist. Am Mittwoch hatten die Verantwortlichen des Turniers ins Gasthaus Bingert nach Saarbrücken eingeladen, um die Geschichte des Cups mit viel Humor Revue passieren zu lassen. Mehr als 50 Gäste kamen und wussten teilweise auch noch die ein oder andere lustige Geschichte von den Anfängen des Turniers. "Früher gab es zwei Moderatoren, die die Spiele live kommentiert hatten. Das war ulkig und hat es so auch noch nicht gegeben", erzählte Bernd Rausch, der den Cup mit dem Team Flamenco Voyeur schon dreimal gewinnen konnte. Rekordsieger ist die Truppe von "seven to nine", die schon viermal gewann. Für Chris Wroblewski ist der Kampf um den Sieg zweitrangig: "Es gibt Mannschaften, die laufen in Karnevalsverkleidung auf. Das macht den Reiz des Turniers aus. Es gibt sogar Spieler, die kennen die Fußballregeln gar nicht richtig." Um zehn Uhr geht es an diesem Samstag am Waldhaus los, mit coolen Mannschaftsnamen, noch cooleren Spielern und einem Wanderpokal, den am Ende nicht unbedingt der Sieger mit nach Hause nimmt. "Die Kicker vom Kurzen-Eck-United haben das allererste Turnier gewonnen. Bei der abendlichen Feier klaute der Zweitplazierte den Pokal und ließ sich in der Stadt als Sieger feiern. Das bekamen natürlich die Sieger heraus und holten sich den Pott wieder. Beide Teams feierten zusammen bis in die Morgenstunden", blickte Joachim Schmitt zurück.

 
 
 
   
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Ausgang .... Der Voyeur Cup 2011 wurde fotografiert von: Marcel Mack (MM), Peter Conrad (PC), Chris Wroblewski (CW) und Bernd Rausch (BR) - Voyeur Cup 2010
Bilder sagen mehr als tausend Worte. Der 25. Voyeur Cup 2011, eine Bildergeschichte. Mehr als 300 Bilder, von 4 Fotografen geknipst, erzählen die Geschichte des Voyeur Cup 2011. Wenige Worte weisen auf Wesentliches hin. In der Zeit vom 27.6. bis 17.7.2011 wird die Geschichte des Voyeur Cup 2011/2012 hier auf den Seiten von www.takt.de erscheinen. Die folgenden Textzeilen sind Überschriften zu den einzelnen Kapiteln. Auf den Text klicken der grün leuchtet und mit einem dicken Unterstrich versehen ist. Dann öffnen sich neue Seiten mit Bildern und Text. Alle Texte zum Voyeur Cup 2011 von Bernd Rausch

Kampf gegen den Monsterbaum ..... Oh Nostalgie - Am Vorabend des Cup 2011

Der Geist hat uns nicht verlassen, oder das Feeling beim 25. Voyeur Cup 2011 war unbeschreiblich sexy

Mohsen vom roten Stern und die Molschder 09

Das Eltern-Kindspiel, keine Frage, wer da gewinnt - Siegermedalien

Das 26. Voyeur Cup Turnier findet am 30. Juni 2012 in Saarbrücken statt, so der gute Geist es will

Sieger des 25. Voyeur Cup wurde die Saarbrücker Gaststätte Synop ..........
Vor dem Finale
....... Das Finale ..... Nach dem Finale

Wichtig beim Voyeur Cup ist auch das Fußballspielen. Marcel Mack zeigt Bilder vom fight beim Voyeur Cup 2011 in fünf Serien .... Serie 1 ..... Serie 2 ....... Serie 3 ....... Serie 4 ........ Serie 5

Das Fußball-, Kultur– und Familienprojekt Leipziger hat sich nach vielen guten Jahren beim 25. Voyeur Cup 2011 verabschiedet. Eine Würdigung...

Den Schatten Cup 2011 gewann eine der beiden Mannschaften der Saarbrücker Gaststätte Nilles

Chris Wroblewski fotografierte Freunde und Freundinnen des Voyeur Cup 2011 .... Serie 1 ........ Serie 2

Ein erhellendes Gespräch mit unserem Schiri Bernd Brenner machte noch einmal deutlich, wo die rote Linie sich befindet, über die wir als Voyeur Cup (Kapp) Team nicht gehen.

Wo Fair Play nicht mit Füßen nachgetreten wird. Erfolg und Fair Play müssen sich nicht ausschließen. Das beweisen die Teams beim jährlich stattfindenden Voyeur Cup Turnier.

Voyeur Cup oder Voyeur Kapp, das wird nur eine Frage sein im Ringen, wie weiter 2012?

Die Zuschauer und Gäste beim Voyeur Cup 2011

Die Schirmherrin und der Moderator des Cups. Christa Piper spannte ihren schönen Schirm über das Voyeur Cup Turnier

Ü-40, oder tot Gesagte leben länger? Beim Ü-40 Turnier heißt die Siegermannschaft 2011 Satanische Fersen.

Der Turm in der Schlacht, Mohsem vom Roten Stern Bingert steuerte die Spielabläufe beim Cup 2011.

Am Morgen nach dem Voyeur Cup freuen sich viele über die Errungenschaften der chemischen Industrie, Aspirin und Paracetamol heißen die Wundermittel, die den Tag lebbar machen.

Der viermalige Cup Sieger und einmalige Schattencup Sieger 7 to 9 musste sich 2011 im Endspiel geschlagen geben, doch zuvor trennte er sich unentschieden im Kampf mit einem Monsterbaum.

Sieger des Voyeur Cup 2011, Bild: BR

 

Voyeur Cup 2011 Bild: Marcl Mack
Voyeur Cup Helden, Bild: BR
Voyeur Cup Ehrung der Kinder nach ihrem Sieg gegen die Eltern, Bild: BR
2 Bälle im Bum Vor dem Endspiel gegen Synop kämpfte 7 to 9 gegen den Monsterbaum , Bild: BR
Der Coach von Synop betracht das Schauspiel, Bild: BR
Seven to nine und der Vyeur Cup Pokal, Bild CW
Satanische Fersen 2011, Bild: PC

Wir dokumentieren: Beitrag aus der Saarbrücker Zeitung vom: 27.06.2011

Alte Freunde feiern Fußballfest Auch wenn weniger Mannschaften als früher mitmachten: Die 25. Auflage des Voyeur Cups für Hobbykicker machte wieder allen Spaß. Denn einige Teams, die sich schon ewig kennen, feierten ein Wiedersehen. Von SZ-Mitarbeiter Andreas Lang

Saarbrücken. "Tanz den Voyeur-Cup" hallte die Stimme von Chris Wroblewski am Samstag immer wieder über den Fußballplatz am Waldhaus. Die Hobby-Kicker taten ihm den Gefallen und lieferten sich packende Spiele. Der 25. Voyeur-Cup war ein Turnier mit Hindernissen. "Wir haben festgestellt, dass eines der Tore defekt war, und zwar so spät, dass wir nicht mehr reagieren konnten", berichtete Wroblewski. Also konnte nur auf einem Kleinfeld gespielt werden. Der Zeitplan geriet dennoch kaum in Gefahr, denn zum Jubiläum hatten nur zwölf Mannschaften gemeldet. Acht für das Voyeur-Cup-Turnier und vier für das Turnier der Kicker, die über 40 Jahre alt sind (Ü 40).

Auch wenn der Sieg bei diesem kultigen Turnier in den letzten Jahren für den Geschmack vieler Traditionalisten ein bisschen in den Vordergrund gerückt ist, gab es wieder Szenen, die den Cup so beliebt haben werden lassen - vor allem neben dem Platz. Als zum Beispiel das Team Leipziger 52, eines der treuesten Teilnehmerteams und fast von Beginn an dabei, sein letztes Duell, das Halbfinale gegen Synop bestritt, bekamen viele das 1:0 für Letztere nicht mit. Denn Wroblewski machte einen am Platzrand stehenden Baum zum großen Torwart. Der hatte nämlich zwei Bälle, die das Team von Rekordsieger Seven to Nine in einer Spielpause in die Höhe gekickt hatte, "gehalten". Danach versuchten die Fußballer, ihre Bälle zurückzuerobern. Einer stocherte mit zusammengeklebten Ästen in der Astgabel, in der die Bälle klemmten. Ein anderer schoss einen dritten Ball in die Höhe, um die beiden anderen zu befreien.

Und es kam, wie es kommen musste: Just als der Spielball zum ersten Mal im Netz der Leipziger 52 landete, hielt der Baum auch den dritten Ball unter dem Beifall der Zuschauer. "Wir haben uns entschieden, dass dieses Jubiläumsturnier unser letzter Voyeur Cup werden soll", meinte Michael Beer von den Leipzigern nach dem 0:4. "Zumal es ja auch zeitweise geheißen hat, dass dies der letzte Voyeur Cup sein würde."Das scheint aber kein Thema mehr zu sein, denn Wroblewski geht davon aus, dass auch im nächsten Jahr gespielt wird. Beer: "Das ist für uns einfach eine runde Sache, zumal die Ziffern Zwei und Fünf einmal die Jubiläumszahl 25 und die 52 aus unserem Teamnamen ergeben." Außerdem gab er zu bedenken: "Es ist nicht mehr der Voyeur-Cup wie früher, als Gaudi, Spaß und das Familiäre im Vordergrund standen. "Besonders freuten sich die Leipziger, wieder befreundete Teams wie die Jungs von der Ponderosa zu treffen. Am Ende tanzte Synop den Voyeur-Cup am besten und siegte im Finale gegen Seven to Nine. Den Schattencup für die Teams, die schon früher ausschieden, holte sich Nilles Saarbrücken. Den Ü-40-Cup gewannen die Satanischen Fersen.