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Gekommen, um zu bleiben? Frauenfußball in Europa und Amerika

Am Montag, den 27. Juni um 20 Uhr wird es in der Frauenbibliothek Saar einen Vortrag mit Diskussion zum Thema Frauenfußball geben

Frauenfussballerinnen beim Voyeur Cup 2005. Die Sissis und die Kindermannschaft und die Männermannschaft Leipziger 52 beim alternativen Fußballereignis an der Saar

Saarbrücken – Die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen ist das Sportereignis in diesem Jahr. In seinem Saarbrücker Vortrag zur Frauen-WM wird der amerikanische Sportwissenschaftler Andrei S. Markovits einen profunden Einblick in die Welt des Fußballs geben. Über das eigentliche Sujet eines Sportvortrages zum Fußball hinaus, zeigt Prof. Markovits anhand der gesellschaftlichen Entwicklungen seit den 70er Jahren, wie stark diese Veränderungen auch den Sport beeinflussten. Der Eintritt der Frauen in die Welt des Sportes, etwa seit dieser Zeit, ist auch ein globales Phänomen, das eine wichtige kulturelle Verschiebung in den Geschlechterbeziehungen auf globaler Ebene deutlich macht.

Dabei ging es den Fußballerinnen nicht in erster Linie um einen feministischen Ansatz. Es ging ihnen nicht zuallererst darum, eine Männerdomäne anzugreifen und deren Sexismus abzuschaffen, sondern vielmehr darum, zu spielen wie die Männer: mit den gleichen Regeln, den gleichen Betrügereien, den gleichen Bällen, in den gleichen Städten, mit der gleichen Intensität und Härte. Frauen wollten den Wettbewerb genauso genießen, wie es Männer immer schon getan hatten. Die letzten Jahrzehnte haben den Frauen eine eigene Stimme in der Welt des Profifußballs gegeben. Die hiesige Weltmeisterschaft wird diese Entwicklung sicher weiter voranbringen. Diesen Umstand zu analysieren und zu begleiten widmet sich unsere Veranstaltung.

Eine dem Saarbrücker Publikum bestens bekannte Filmregisseurin hat es dieser Tage auf den Punkt gebracht und könnte gewissermaßen das Motto des Abends sein: „Die Frauenfußball – WM kickt mich, weil die Kombination von Frau und Fußball ‚unmöglich’ ist!“, Sung –Hyung Cho, Max Ophüls Filmpreisträgerin, 2007. (Zur Zeit arbeitet Frau Cho an einem Filmprojekt zur Nahbeobachtung der DFB Frauennationalmannschaft)

Der Referent Prof. Andrei S. Markovits lehrt an der University of Michigan in Ann Arbor, USA. Von ihm sind zahlreiche Bücher und Publikationen (auch auf deutsch) erschienen. www.andymarkovits.com

Der Eintritt ist frei. Demokratie-Stiftung in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung-Saar.

Weitere Infos unter www.frauenbibliothek-saar.de

 

Weitere Infos unter www.frauenbibliothek-saar.de

Die Frauen des 1.FC Saarbrücken erleben am 13.3. ihr blaues Wunder.
Dann heißt es Abstieg in die 2. Liga. Schuld an dem Desaster ist die desaströse Vereinsführung, ohne Zweifel.

Am 13. März trifft der 1. FC Saarbrücken in der Frauen-Bundesliga im letzten Spiel der Saison 2010/2011 auf den Tabellendritten FCR 2001 Duisburg. Es ist somit das letzte Spiel in der 1. Bundesliga. Manne von der Sportredaktion der Stadtzeitung Saarbrücken sagt. "Wir bedauern das zutiefst".

Bundesliga 2011 und die Frauen vom 1. FCS 13 Punkte haben die Frauen vom 1.FC Saarbrücken, das ist nicht viel im Kampf um den Klassenerhalt nach getaner Hinrunde. Macht nix, sagt Manne, besser 13 als keinen Punkt. Außerdem ist 13 meine Glückszahl. In der Nassauerstraße 13 hatten wir eine prima Wohngemeinschaft. Das Büro der Stadtzeitung ist in der Johannisstraße 13 und ich wohne in der Mainzerstraße 13 und die Mainzer spielen doch einen guten Fußball. Und außerdem sagt Manne, ich spiele Petanque (Boule) und da hat man mit 13 Punkten gewonnen. Sicher, sagt Manne, die müssen noch ein paar Punkte holen, aber wie ihr seht, noch sind sie nicht auf einem Abstiegsplatz. Wenn im Februar die Rückrunde begrinnt, will ich die eine oder den anderen von euch anf dem Kieselhumes sehen. Dann heißt es anfeuern. Am 13. & 16.2. müssen Punkte eingefahren werden, sonst wird es nix mit erstklassig und Klassenerhalt.
Euer Manne

Am So. 06.02.2011 um 11:00: 1. FFC Frankfurt - 1. FC Saarbrücken
So 13.02. 11:00 1. FC Saarbrücken - Herforder SV B. Friedenstal
Mi 16.02. 1. FC Saarbrücken - Bayern München

Tabelle der Frauen-Bundesliga 2010/2011 am 17. Spieltag
Pl. ...........Verein Sp S U N Tore Diff. Pkt.

1. (1.) 1. FFC Turbine Potsdam 16 13 1 2 41:12 +29 40
2. (2.) 1. FFC Frankfurt 15 13 0 2 69:13 +56 39
3. (3.) FCR 2001 Duisburg 15 11 2 2 45:15 +30 35
4. (4.) VfL Wolfsburg 17 9 2 6 45:36 +9 29
5. (5.) Hamburger SV 16 8 2 6 30:30 0 26
6. (6.) SC Bad Neuenahr 15 8 0 7 39:31 +8 24
7. (7.) Bayern München 15 6 2 7 22:22 0 20
8. (8.) Bayer Leverkusen 15 4 2 9 22:43 -21 14
9. (9.) SG Essen-Schönebeck 15 3 4 8 18:34 -16 13
10. (10.) 1. FC Saarbrücken 15 4 1 10 15:38 -23 13
11. (11.) FF USV Jena 15 3 3 9 13:38 -25 12
12. (12.) Herforder SV B. Friedenstal 15 0 1 14 11:58 - 47 1

Falscher Fuffziger des Jahres 2011 geht an Deutschlands Gewerkschaften - Das Allerletzte aus deutschen Gewerkschaftskreisen
Saartierisches von Gisbert Spränzer


„Prosit Neujahr“, hat Herrchen gesagt und den großen
Gewerkschaftskalender noch in der Silvesternacht in die Altpapiertonne geworfen. Danach ging 's erst richtig los. Brems gesamtes Tierleben hat Herrchen über den Gewerkschaftssäcken ausgekippt. Hinzu kamen noch jede Menge eigener Wortkreationen. Als wohlerzogener Hund kann ich natürlich nicht wiedergeben was Herrchen so alles vom Stapel gelassen hat, anstandshalber waren meine Ohren auch auf Durchzug gestellt. Meine
Kumpels Randy und Ivanhoe haben Herrchen aber bei seinem Vulkanausbruch gut zugehört und mir später alles verklickert. Also, die Gewerkschaftsbosse hierzulande sind Schweinehunde, Kapitalistenknechte, Lügner und Betrüger. Auch sind die Typen nach Herrchens Meinung
inkontinent, impotent oder inkompetent, oder so. Vielleicht sogar alles zusammen. Herrchen hat jedenfalls einen hochroten Kopf bekommen als er feststellen musste, dass diese Maulwürfe der Banken und Industriebosse in diesem Jahr seinen höchsten Feiertag, den 1. Mai, kampflos den Sklaventreibern und Lohndrückern überlassen haben. Ja, der 1. Mai fällt
dieses Jahr auf einen Sonntag und die Gewerkschaften haben nichts dafür getan, um das zu ändern, oder zumindest ersatzweise einen anderen arbeitsfreien Tag zu erkämpfen.


Anstatt das neue Jahr mit Böllern zu begrüßen, hat Herrchen seine Gewerkschaftsfahne um Mitternacht im Vorgarten verbrannt, seine Anstecknadel in die Mülltonne befördert und danach dem Schneemann in der
Nachbarschaft kräftig in den Hintern getreten, bloß weil der eine DGB-Mütze auf dem Kopf hatte. Herrchens Wut auf die Gewerkschaftsfuzzis war einfach grenzenlos. Sein Donnerwetter war lauter als die ganze
Silvesterknallerei. Erst ein heißer russischer Punsch, das ist das Gesöff mit dem die Russen ihre Raketen sonst ins Weltall schießen, hat ihn wieder halbwegs zurück auf den Teppich geholt. Sogar gelächelt hat er und gemeint, die Russen seien viel fortschrittlicher als man gemeinhin glaubt. In Russland wird nämlich jeder Feiertag des Volkes, wenn er auf einen Sonntag fällt, am darauf folgenden Werktag nachgeholt. Boris Jelzin, der war mal Zar dort, hat dieses Grundrecht seinem großen
Freund Wodka zuliebe erlassen, hat Ivanhoe geknurrt. Da gehen dann alle russischen Hunde mit ihren Frauchen und Herrchen auf dem roten Platz in Moskau spazieren, hat Randy erfahren. Sogar Wladimir Putins Hund darf
dann sein Herrchen durch den Garten des Kremls führen und ihm zeigen wie man Kremlkatzen ordentlich auf Bäume jagt.


Ich glaub' ja nicht, dass es in Deutschland jemals so ein
Feiertagsgesetz wie in Russland geben wird. Eher wird Ostern als Feiertag abgeschafft und der arme Osterhase in die Arbeitslosigkeit getrieben, als dass die komische schwarz-gelbe Regierung ein arbeitnehmer und hundefreundliches Feiertagsgesetz in einer ihrer
Reformorgien unterbringt, eher geht ein Bernhardiner durch ein Nadelöhr. Von den Bücklingen der Bosse, den Sozis, ist natürlich auch nichts zu erwarten, hat Herrchen gesagt. Hinzugefügt hat er, dass die linken Halunken zwar vorne für ein Feiertagsgesetz kläffen würden, aber ganz
schnell den Schwanz einziehen wenn Siggi, der dicke Obersozi „kusch!“ sagen wird. Das ist die berühmte „Als ob Politik“ der Linken, hat Herrchen gesagt.


Am kommenden 1. Mai werden jedenfalls zwei bekannte Persönlichkeiten bei der großen Maifeier des Saar-DGB fehlen. Herrchen und ich werden auf die Rede von Saar-DGB-Chef Eugen Roth pfeifen und an der Saar aus Protest grillen. Auch den Montag danach werden wir blau machen und in Herrchens Kneipe den Schlappschwänzen von den Gewerkschaften den Marsch blasen. Von wegen „Brüder zur Sonne, zur Freiheit“, wie diese falschen Fuffziger von den Gewerkschaften am Tag der Arbeit immer lautstark grölen. Richtig muss es heißen: „Alle Räder stehen still, wenn dein starker Hund Gassi gehen will“. Und Herrchens starker Hund wird mit seinen Kumpels Randy und Ivanhoe am Montag, den 2. Mai mit Sicherheit einen freien Tag einlegen, wie alle Hunde zwischen der polnischen Grenze und dem
pazifischen Ozean. - „Wuff!“

14.3.2011 Aus, vorbei, das wars, da beißt die Maus keinen Faden mehr ab - Die Frauen vom 1.FC sind raus aus der ersten Bundesliga. Tränen, Abschiedstränen von eurem treuen Fan, dem Sportreporter der Stadtzeitung Saarbrücken, von Manne.

Die Abschlusstabelle der Frauen-Bundesliga 2010/2011

Platz Verein Spiele S U N Tore Diff Pkt
1. (1.) Logo 1. FFC Turbine Potsdam1. FFC Turbine Potsdam 22 19 1 2 67:17 +50 58
2. (2.) Logo 1. FFC Frankfurt1. FFC Frankfurt 22 19 0 3 103:16 +87 57
3. (3.) Logo FCR 2001 DuisburgFCR 2001 Duisburg 22 16 3 3 61:19 +42 51
4. (5.) Logo Hamburger SVHamburger SV 22 12 2 8 42:42 0 38
5. (4.) Logo FC Bayern MünchenFC Bayern München 22 11 2 9 43:36 +7 35
6. (7.) Logo SC Bad NeuenahrSC Bad Neuenahr 22 11 0 11 54:48 +6 33
7. (6.) Logo VfL WolfsburgVfL Wolfsburg 22 10 2 10 52:46 +6 32
8. (8.) Logo Bayer 04 LeverkusenBayer 04 Leverkusen 22 6 3 13 32:67 -35 21
9. (9.) Logo SG Essen-SchönebeckSG Essen-Schönebeck 22 5 5 12 27:50 -23 20
10. (10.) Logo FF USV JenaFF USV Jena 22 5 4 13 24:57 -33 19
11. (11.) Logo 1. FC Saarbrücken1. FC Saarbrücken 22 4 2 16 20:72 -52 14
12. (12.) Logo Herforder SV Borussia FriedenstalHerforder SV Borussia Friedenstal 22 1 2 19 25:80 -55 5