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Stadtzeitung Saarbrücken

Ostermarsch Saar 2008 am Samstag in Saarbrücken
Start ist an der Johanneskirche. Um ca.11.00 h beginnt dort die Auftaktveranstaltung
Um ca 11.15 h Start der Demonstration durch die Innenstadt. Ca 12.00 h

Abschlusskundgebung am Sankt Johanner Markt.

RednerInnen: Barbara Spaniol (MdL Die Linke) und Peter Strutynski (Sprecher vom
Bundesausschuss Friedensratschlag

Aufruf des FriedensNetz zum Ostermarsch Saar 2008:
Bundeswehr raus aus Afghanistan

Auch im Saarland demonstriert die Friedensbewegung an Ostern für eine friedliche und gerechte Welt. Der von den Militärs geführte Krieg, wie beispielsweise im Kongo, im
Tschad, in Palästina, dem Irak ... und auch in Afghanistan, bringt nirgendwo eine Lösung. Krieg bringt Zerstörung, Tod und Elend für die betroffene Bevölkerung, die sich mehrheitlich durch Flucht zu retten versucht.

Unter Führung der USA kämpfen die reichen Industrieländer weltweit um Rohstoffreserven oder Absatzmärkte und behaupten ihre Macht in wichtigen Regionen. Noch immer droht ein neuer Krieg wegen des Atomprogramms des Irans. Es wird sogar ein neuer Konflikt mit Russland heraufbeschworen wegen des in Europa geplanten
Raketenabwehrsystems der USA.

Der unter der Beteiligung Deutschlands in Afghanistan geführte Krieg ist Teil dieser globalen Strategie. Die geplante Aufstockung der bisher schon 3500 Soldaten starken
Truppe auf 4500 wird dort den 'Krieg gegen den Terror' nicht beenden, sondern den Hass gegen die 'Besatzer' nur verstärken. Immer mehr betrachtet die Bevölkerung in
Afghanistan auch den Einsatz der zivilen Helfer als Teil der militärischen Aktionen. Die deutschen Militärausgaben betragen dabei ein Vielfaches der Aufbauhilfe, was ein
weiterer Skandal ist. Tatsache ist auch: Die Mehrzahl aller Deutschen lehnt im Gegensatz zur Mehrheit der
Bundestagsabgeordneten die sogenannte „Verteidigung der Freiheit" am Hindukusch ab.Als Kehrseite des "Kriegs gegen den Terror" werden demokratische Rechte in
Deutschland abgebaut und die Bundeswehr im Innern eingesetzt. So bereits geschehen beim G8-Gipfel in Heiligendamm. Zur Militarisierung des Landes gehört der Abbau demokratischer und sozialer Grundrechte. Dies geschieht unter dem Deckmantel von "Anti- Terrormaßnahmen", die von der großen Koalition aus CDU und SPD systematisch vorangetrieben werden. Die Unschuldsvermutung galt bisher als unverzichtbares demokratisches Recht. Nun wird jede Bürgerin, jeder Bürger für den Staat prinzipiell zum Terror-Verdächtigen.
Seit kurzem werden Daten unserer Telefongespräche und Internet-Kontakte gespeichert. Das ist ein historisch nicht gekanntes Ausmaß an Überwachungsmöglichkeiten gegen das
eigene Volk.

Wir fordern:
Rückzug aller deutschen Truppen aus dem Ausland!
Ende der Besatzung im Irak Faire Verhandlungen mit dem Iran, ohne Sanktionen oder Kriegsdrohungen
Abzug aller Atomwaffen aus der BRD, keine nukleare Teilhabe Kein Raketenabwehrschirm in Europa mit der Gefahr eines neuen Kalten Krieges Weltweite Vernichtung und Verbot von Atomwaffen Keine Verpflichtung zur Aufrüstung im „EU-Reform-Vertrag" Für die Wiederherstellung und Erweiterung der demokratischen Rechte - Rücknahme der
„Anti-Terror- Gesetze"
Keine Militarisierung der Gesellschaft durch Bundeswehrwerbung in Filmen, in Arbeitsvermittlungen, an
Schulen oder auf Messen Umfassende Abrüstung statt Sozialabbau und Hartz IV

Demonstrieren Sie mit uns am Ostersamstag für eine friedliche und gerechte Welt!

Der Ostermarsch 2008 wird unterstützt von: Bike for Peace and New Energies, Die Linke AG Internationales und Frieden, Die Linke OV-Malstatt, Deutscher Freidenkerverband Rheinland-Pfalz-Saar, DKP Saarland, Frauengruppe Courage
Saarbrücken, Friedensgruppe Völklingen, Jugendverband Rebell Saarbrücken, MLPD Saarbrücken, Montagsdemonstration Saarbrücken, pax christi, SDAJ Saarland, VVN-Bund der Antifaschisten Saar

OSTERMARSCH 2008

"Mauern in unseren Köpfen - Mauern zwischen Menschen.“

Von den Auswirkungen der Traumatisierung am Beispiel des Israel/Palästina-Konflikts.
In seinem Redebeitrag während des diesjährigen Ostermarsches stellt Herr Dr. Dieter
Appel, Theologe, Kinder- und Jugendpsychiater, Zusammenhänge zwischen
Traumatisierung, Angst, gegenseitiger Abgrenzung und Re-Traumatisierung dar anhand
von Begegnungen in Israel und Palästina mit ganz unterschiedlichen Gruppierungen und
Einzelpersonen. Die Erfahrungen sind übertragbar auf viele andere Konflikte in der
Welt.

Interessant sind besonders die konkreten Beispiele für friedliche Lösungsansätze vor
Ort, so dass Friedensideen auch für andere Konflikte entstehen können.
Pfarrer Detlev Besier, Landstuhl, greift in seinem Redebeitrag u. a. die Vision
einer atomwaffenfreien Zukunft auf. Dr. Jatzko, der seit Jahrzehnten die
Hinterbliebenen und Opfer des Flugtagsunglücks vor 20 Jahren betreut, wird ein
Grußwort sprechen.

Beginn des Ostermarsches, veranstaltet von der Friedensinitiative Westpfalz, ist am
Karsamstag, 22.03.08, um 12 Uhr. Das Motto in diesem Jahr lautet „Mut zum Frieden /
Frieden wagen!“.

Treffpunkt ist der Lothar-Sander-Platz vor der Stadthalle in Landstuhl. Von dort
führt der Marsch durch das Bruch und endet beim Mahnmal der Flugtags-Katastrophe von
1988, wo die Schlusskundgebung stattfinden wird.
Von den Auswirkungen der Traumatisierung am Beispiel des Israel/Palästina-Konflikts.
In seinem Redebeitrag während des diesjährigen Ostermarsches stellt Herr Dr. Dieter
Appel, Theologe, Kinder- und Jugendpsychiater, Zusammenhänge zwischen
Traumatisierung, Angst, gegenseitiger Abgrenzung und Re-Traumatisierung dar anhand
von Begegnungen in Israel und Palästina mit ganz unterschiedlichen Gruppierungen und
Einzelpersonen. Die Erfahrungen sind übertragbar auf viele andere Konflikte in der
Welt.

Interessant sind besonders die konkreten Beispiele für friedliche Lösungsansätze vor
Ort, so dass Friedensideen auch für andere Konflikte entstehen können.
Pfarrer Detlev Besier, Landstuhl, greift in seinem Redebeitrag u. a. die Vision
einer atomwaffenfreien Zukunft auf. Dr. Jatzko, der seit Jahrzehnten die
Hinterbliebenen und Opfer des Flugtagsunglücks vor 20 Jahren betreut, wird ein
Grußwort sprechen.

Beginn des Ostermarsches, veranstaltet von der Friedensinitiative Westpfalz, ist am
Karsamstag, 22.03.08, um 12 Uhr. Das Motto in diesem Jahr lautet „Mut zum Frieden /
Frieden wagen!“.

Treffpunkt ist der Lothar-Sander-Platz vor der Stadthalle in Landstuhl. Von dort
führt der Marsch durch das Bruch und endet beim Mahnmal der Flugtags-Katastrophe von
1988, wo die Schlusskundgebung stattfinden wird.