| Tausend
Laptops aus britischen Behörden in dunkle Kanäle gelangt
Scotland Yard steht vor dem größten
Rätsel seit dem „Frosch mit der Maske“
London (sk) – Weder Edgar Walles, noch Francis Durbridge haben
das Drehbuch zum
neuen englischen Krimi der Superlative geschrieben. „Der Hexer mit
den tausend
Laptops“, lässt jedoch England Polizei verzweifeln. Nach verschiedenen
Medienberichten sind aus britischen Amtsstuben weit mehr Daten in unbefugte
Hände
gelangt als bislang bekannt. Die Regierung in London gestand am Dienstag
vor dem
Parlament ein, dass in den vergangenen zehn Jahren mehr als tausend Laptops
aus
Ministerien und Verwaltungsstellen verloren gegangen oder gestohlen worden
seien.
Allein 2007 Jahr verschwanden rund 200 tragbare Computer aus verschiedenen
Behörden,
darunter mindestens 68 im Verteidigungsministerium und viele weitere aus
Zoll- und
Steuerbehörden.
Die britische Öffentlichkeit wurde in den vergangenen Wochen wiederholt
von
Berichten über verloren gegangene Datenträger aufgeschreckt.
So wurde im November
bekannt, dass vertrauliche Daten von 25 Millionen Empfängern von
Sozialleistungen
verschwanden.
Im Januar räumte das Verteidigungsministerium ein, einem Marine-Offizier
seien Daten
von 600 000 Menschen gestohlen worden, die sich nach Karrieremöglichkeiten
beim
Militär erkundigt hatten. In der vergangenen Woche tauchten zudem
vertrauliche
Unterlagen aus dem Innenministerium auf, die über eine Internet-Auktion
an Dritte
gelangt waren.
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