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Stadtzeitung Saarbrücken

SPD Problembär mit Problemen

SPD-Milieustudie sieht älteste Partei Deutschlands im Orkus verschwinden


Von Claude Michael Jung

Nicht im Lokus, sondern im Orkus, der Unterwelt, sieht das Politmagazin
„Zappenduster“, die SPD schon in Kürze verschwinden. Wie ein Vertreter Luzifers dem
„Zappenduster anvertraute, investiere man derzeit Millionen in die Anschaffung neuer
Röstapparate um die „Hartz IV Verbrecher“ und ihre Helfershelfer einer artgerechten
Prozedur in der Hölle unterziehen zu können.

Derzeit zwingt eine schwere Magen-Darmgrippe den pfälzer Problembären und SPD
Oberhäuptling Kurt Beck dazu, in seiner Höhle still vor sich hinzusiechen. Morgens
Einlauf, mittags Einlauf und abends das Ganze noch mal. Dazu kommen Zäpfchen,
Kamillentee, Dauerschwitzen und ein Medikamentenmix, der selbst einem Grizzly Hören
und Sehen vergehen lässt.

Nach seinem parteiintern umstrittenen Auftritt vor der Hamburger Senatswahl, in dem
Häuptling Beck für eine Annäherung an die LINKE plädiert hatte, geriet der
Sozen-Boss in das Schussfeld einer Bazillenschleuder, die den Pfälzer vorläufig
zwingt, seine heimatliche Höhle nicht zu verlassen. Vermutungen aus Kreisen der
Sozis, wonach Oskar Lafontaine (DIE LINKE) für den heimtückischen Biowaffenanschlag
auf Kurt Beck verantwortlich sei, widerlegt die SPD Milieustudie des „Zappenduster“
zweifelsfrei. „Die Sozis brauchen längst keinen äußeren Gegner mehr, um sich
gegenseitig abzumurksen, das erledigen längst die engsten Parteifreunde“, schreibt
das international hoch angesehene Politmagazin in seiner jüngsten Ausgabe.

Zwar hat die gütige und mitfühlende Bundeskanzlerin dem SPD-Chef gute Besserung
gewünscht, aber bestimmt nur um den Problembären schon bald wieder sein Unwesen
innerhalb des Sozenwaldes treiben zu sehen, vermuten Szeneanalysten übereinstimmend.
Seit Kurt Beck vom „frindly fire“ der biodynamischen Hamburger Bazillenschleuder
niedergestreckt auf der Matte liegt, versinkt der SPD Laden, quer durch sämtliche
Landesverbände im Chaos. So schließt die baden-württembergische SPD angeblich aus
Spargründen in den kommenden Monaten 14 ihrer 22 Geschäftsstellen im Land. „Andere
Landesverbände der Sozen werden folgen“ resümiert ein saarländischer
Thekenphilosoph. In Berliner Maklerkreisen kursiert das Gerücht, das internationale
Satiremagazin „Zappenduster“ sei am Erwerb der Berliner SPD-Parteizentrale
interessiert und plane die komplette Belegschaft des Willy Brandt Hauses zu
Satirikern umzuschulen.

Während am vergangenen Wochenende das Sturmtief Emma sich über Deutschland austobte,
tobten die Parteiflügel der Sozen sich untereinander aus. Das Fell ihres Häuptlings
stand über der Frage: „Wie hälst Du es mit der LINKE“, gar zur Debatte. Ein, nicht
ganz unbekannter Linkspolitiker von der Saar soll angeblich bereits eine Offerte für
das Fell des SPD Problembären Kurt Beck, dem Sozen-Generalsekretär übermittelt
haben. „Gegerbt oder ungegerbt“, wie es heißt. Auch der Berliner Zoo soll Interesse
an Sozen-Bär Kurt gezeigt haben.

Ohne auch nur einen einzigen Schuss Pulver verschwendet zu haben, ist es der LINKE
gelungen den Sozen schwere Treffer beizubringen. So rasant wie es mit der LINKE
bergauf geht, so rasant torkeln die „Hartz IV Verbrecher“ der SPD in den Abgrund.
Ohne DIE LINKE werden künftig keine Mehrheiten, in Bund und Ländern, links des
bürgerlichen Lagers zustande kommen. Es ist also nur noch eine Frage der Zeit, wann
die SPD ihren Gang nach Canossa antritt. Barfuß und in langen Unterhosen, wird
gemunkelt, sollen die Sozen vor Oskar Lafontaine und Gregor Gysi erscheinen. Die
Zeremonienmeister beider Parteien verhandeln angeblich bereits darüber, ob Kurt Beck
bei seinem Canossagang von Finanzminister Steinbrück und Aussenwalter Steinmeier,
als Ministranten, zur Unterwerfung geleitet werden soll.

Die beiden SPD-Steine (Steinbrück & Steinmeier) um Becks Hals machen dem pfälzer
Problembären jedenfalls tüchtig zu schaffen. Dem Politmagazin „Zappenduster“
vertraute Beck von seinem Krankenlager, zwischen Schüttelfost und einem ruhrartigen
Durchfall an, er wolle nach seiner Genesung mal bei Oskar Lafontaine im Saarland
vorbeischauen, um die Lage zu sondieren. Sein Bärenfell will er allerdings noch
behalten, betonte Beck, bevor er von seinem Leibarzt erneut kräftig zur Ader
gelassen wurde. Das Politmagazin „Zappenduster“ wünscht dem SPD Problembären
jedenfalls gute Besserung und viel Erfolg im Kampf gegen die SPD, seine Seuche.