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takt@takt.de |
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Undertone
Project rare melodies ...
Tiere...... |
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Nachdem
die Bosse der Regierung (Hundt u.a.) Frau Merkel am 3.3.10 gesagt haben, wo
der Hammer hängt bei Kopfpauschale und AKW-Laufzeiten-Verlängerung musste die
Kanzlerin zumindest formal der schwarz-grünen Option eine Absage erteilen. Kanzlerin
Angela Merkel sieht noch große Differenzen zwischen der CDU und den Grünen.
Die Grünen-Ichlinge arbeiten daran. |
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| Staz
Texte 2010 |
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G.M.
Der Landesvorsitzende der Partei
Die Linke Rolf Linsler gibt den Mandatsträgern, welche die Partei verlassen,
recht, obwohl er ihnen widersprechen will. Linsler sagt: "Ein Parteiaustritt
unter Beibehaltung des Mandates ist nur dann zu rechtfertigen, wenn Parteien
nach der Wahl in gravierender Form Wahlkampfversprechen gebrochen haben."
Beispiele seien .... Kahlschläge in der Arbeitslosen-, Renten- und Krankenversicherung,
obwohl vor den Wahlen das Gegenteil angekündigt wurde. Viele von uns, ich
meine nicht diejenigen mit dem ausschließlichen Kurzzeitgedächtnis, erinnen
sich noch wie Lafontaine mit seiner Garde volltönend auf vielen Wahlkampfver-anstaltungen
im Saarland verkündete: Hartz IV muss weg und wie er nach
der Wahl alles daran setzte die Forderung aus dem Parteiprogramm zu entsorgen.
2011
Saarbrücken – „In der letzten Zeit haben
einige Kommunalpolitiker/innen der Linken die Partei verlassen, ihre Mandate
aber behalten. Der
Landesvorsitzende Rolf Linsler fordert diese ehemaligen Mitglieder auf, ihr
Mandat zurückzugeben: „Sie sind auf den Wahllisten der
Linken gewählt worden. Sie sind sowohl den Wählerinnen und Wählern der Linken
verpflichtet, als auch den Mitgliedern der Partei, die sie für die kommunalen
Mandate vorgeschlagen haben“, so Linsler.
„Die Erklärung der ehemaligen Parteimitglieder,
sie müssen ihre Mandate behalten, weil sie sich ihren Wählerinnen und Wählern
verpflichtet fühlen, ist daher unglaubwürdig. Die Wählerinnen und Wähler haben
in erster Linie die Partei DIE LINKE gewählt und nicht die Kommunalpolitiker/innen,
die jetzt die Partei verlassen haben. Wenn diese sich wirklich ihren Wählerinnen
und Wählern verpflichtet fühlen, dann müssen sie ihr Mandat zurückgeben. Darüber
hinaus haben sie auch das Vertrauen der Mitglieder missbraucht, die sie in
die Kommunalparlamente entsandt haben. Ein Parteiaustritt unter Beibehaltung
des Mandates ist nur dann zu rechtfertigen, wenn Parteien nach der Wahl in
gravierender Form Wahlkampfversprechen gebrochen haben.“ Beispiele seien
völkerrechtswidrige Kriege oder Kahlschläge in der Arbeitslosen-, Renten-
und Krankenversicherung, obwohl vor den Wahlen das Gegenteil angekündigt wurde.
„Das Gleiche gilt, wenn Parteien in Landtagen oder Kommunalparlamenten
zentrale Wahlkampfversprechen nicht einhalten. Solche Gründe können aber von
keinem der aus der Partei DIE LINKE ausgetretenen Kommunalpolitiker geltend
gemacht werden.“
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29.11.2010 Bundeswehr-Strukturkommission
will Ordonanzen im Offizierscasino abschaffen
- Mahnwache mit Marschmusik vor dem Bundesverteidigungsministerium
angekündigt - Militärisches von Gisbert Spränzer
Historischer
Brief im Saarland aufgefunden
Brief
des Apostels Paulus an Pontius Pilatus im Dillinger Stadtteil Pachten entdeckt
Hystory-Satire von Gisbert Spränzer
Die Rente für einen römischen Reichsbeamten wie Pontius Pilatus
war zwar damals noch sicher, trotzdem hatte Pilatus auch privat gut fürs Alter
vorgesorgt. Als Präfekt in der Unruheprovinz Judäa war Pilatus nämlich auch
für die Steuern verantwortlich. Pilatus führte die kreative
Buchführung ein und förderte die Korruption. Somit wanderten nicht alle Sesterzen
in die Kasse des Kaisers nach Rom. Pontius Pilatus genoss das
Leben in Jerusalem. Nach seiner plötzlichen Pensionierung durch Kaiser Tiberius
zog es ihn an die Saar, nach dem Ort Pachten, der zur Römerzeit
Contiomagus hieß. Hier lebte sein Erbonkel Octanius, ein reicher und angesehener
Händler und Kunstmäzen. Pilatus verhalf seinem Erbonkel mit
Hilfe eines Bechers Wein ins Jenseits, heiratete danach dessen Witwe Citronia
sowie ihre drei Töchter Rachhildis, Drakonia und Walpurgis. Als
Pensionär wurde Pontius Pilatus zum reichsten Mann zwischen Trier und den
Alpen. Doch der Weiberhaushalt war anstrengend, lediglich die
köstlichen Saarweine wie der berühmte Riesling vom Scharzberg bei Wiltringen
verschafften Pilatus traumhafte Stunden, Er sehnte sich zurück nach den Vergnügungen
Jerusalems und seinen alten Freunden. Während Pilatus den Frauen in Contiomagus
den ägyptischen Bauchtanz
beizubringen versuchte, erreichte ihn ein Brief seines alten Freundes Saulus
von Tarsus, der mittlerweile unter dem Namen Paulus zum Apostel
Christi avanciert war. Der Brief des Apostel Paulus an Pontius Pilatus wurde
jüngst auf einem
Dachboden in Pachten aufgefunden und vom Seelsorger und Beichtvater unserer
Redaktion, Dechant Friedensreich Selighauer, auf seine Echtheit hin geprüft.
„Er ist so echt wie der Heilige Rock“, so Dechant Selighauer in
seinem Gutachten. Stets der Aufklärung verpflichtet, dokumentieren wir das
historische Zeitzeugnis:
„O, edler Pilatus, Judäa ist immer noch eine Unruheprovinz.
Vergangene Woche haben Aufständische die Taverne am Südtor angezündet. Sie
ließen ein Bekennerschreiben zurück, in dem sie die Wirtin Hortensia, die
mit den göttlichen Oberschenkeln, als römische Schlampe bezeichneten. Die
Stadtgarde hat einige der Brandstifter eingefangen, und Dein Nachfolger
Vitellius Promillus hat sie sofort wegen Prüderie kreuzigen lassen. Ausgerechnet
zur Kreuzigung begann es zu regnen und ich holte mir einen
Schnupfen. Seit ich zum Christentum konvertiert und zum Apostel aufgestiegen
bin,
habe ich alle Hände voll zu tun. Morgens taufe ich Heiden und nachmittags
Juden. Es ist eine anstrengende Arbeit, und mir tut der Rücken weh. Mittwochs
ist es am schönsten, da stehen die
Zwangsbekehrungen an. Marcellus Pupus und ein Dutzend seiner Leute helfen
mir dabei, sie lassen die Köpfe der Widerspenstigen rollen. Ja, wir köpfen
sie jetzt, seit das Holz für die Kreuze knapp und teuer geworden ist. Wegen
meines Rückenleidens bin ich bei einem griechischen
Quacksalber gewesen, dem ich eine Karaffe Urin vorsichtshalber von Cäsar,
meinem nubischen Dackel, zur Diagnose abgegeben habe. Er hat mir
eine Katzenallergie attestiert.
O edler Pilatus, trotz aller Vergnügungen ist das Leben hier ohne Dich trister
geworden. Meine Abende verbringe ich zumeist mit Herodes und Ben
Hur im Freudenhaus. Herodes ist alt und fett geworden und Ben Hur säuft wie
ein Loch, seit wir seine Frau gesteinigt haben. Das war vielleicht
ein Fest. Leider bin ich früh ausgeschieden. Hab zweimal daneben geworfen.
Nächste Woche soll der Prophet Ischias in Jerusalem eintreffen. Der alte Gauner
musste aus Damaskus fliehen, weil er dort für die Zukunft lausige Zeiten prophezeit
und die Gelegenheit genutzt hat, den Leuten massenweise billige Kämme aus
persischer Kinderarbeit anzudrehen. Als der Betrug aufflog, musste der Prophet
seine Beine in die Hand nehmen und verduften. Vitellius Promillus wird ihn
bestimmt hinrichten lassen,
wenn er in Jerusalem seinen Schwindel verbreitet.
Angeblich soll der alte Ischias ja das Geheimnis kennen, wie man Wasser in
Wein verwandelt, wie Jesus es auf der Hochzeit von Kanaan praktiziert
hat. Mein Gott, waren wir da alle knülle. Ich weiß bloß noch, dass ich Maria
Magdalena am Busen rumgefummelt hab und Jesus mir die Sünde nicht
vergeben wollte. Mensch war der eifersüchtig.
Sag edler Pontius, bist Du eigentlich Heide geblieben oder bist Du Christ
geworden? Mich plagen die Zweifel, ob es richtig war, Christ zu
werden. Die heidnische Vielweiberei hatte doch etwas für sich. Immer nur mit
derselben, wie es der Christengott verlangt, ist auf die Dauer doch
schwer langweilig. „Wer zweimal mit derselben pennt, gehört schon zum
Establishment“ skandieren unsere jungen Legionäre bereits auf den
Straßen Jerusalems. Neulich habe ich meine Sünden einem Kollegen gebeichtet.
Der wollte gleich alle Adressen meiner Beischlafsünderinnen wissen. Die von
Rahel und Noemi hab ich ihm aber nicht gegeben. Ne gemeinsame Nummer mit dem
alten Sack, kommt nicht in Frage.
Wusstest Du eigentlich, dass Joseph, der Stiefvater von Jesus, die Stufen
des Tempels runtergefallen ist und sich das Genick gebrochen hat? Maria hat
gleich wieder geheiratet, diesmal einen Beduinen aus dem Sinai. Sie nennt
sich jetzt Myriam und hat noch zwei weitere Söhne, Achmed und Ali, geboren.
Hoffentlich gründen die beiden Bengel nicht auch noch 'ne Religion. Also ich
mach da bestimmt nicht mehr mit.
Vergangene Woche war ich auf dem Oktoberfest in Jaffa. Im
Zelt der Pharaonenbrauerei aus Alexandria ging es ganz schön hoch her. Nach
dem fünften Krug ist mir der Heilige Geist auf einer Schaumkrone erschienen
und hat mich aufgefordert zu predigen. Ich habe der Menge erzählt, wie
der Herr mit zwei Brezeln und fünf Moas mehr als 5000 Menschen gespeist und
getränkt hat. Zwei Pharisäer, die mich als Lügner bezeichneten,
wurden gleich an Ort und Stelle von der römischen Zeltwache für zehn Jahre
zur Leibesertüchtigung auf eine Galeere geschickt. Eine milde Strafe, wie
ich finde. Höhepunkt des diesjährigen Oktoberfestes war wieder die große Luftfahrtshow.
Tollkühne Piloten einer Staffel Fliegender Teppiche aus dem Zweistromland
haben ihre Künste dargeboten.
Auch die Galeeren-Regatta war wieder erste Sahne. Salomé hat natürlich wieder
ohne Hemd und Höschen im Festzelt ums goldene Kalb getanzt.
Schade, dass dir dies alles entgangen ist.
Schreib mir doch mal, wie es an der Saar so zugeht. Ich habe gehört, dort
würden die Frauen auf Besen reiten. Ein Centurio will es in Jericho gesehen
haben, als er eine Fata Morgana beobachtete. In Hebron betreibt die römische
Armee ein Irrenhaus. Dort werden verrückt gewordene Legionäre aus Germanien
behandelt. Die meisten sollen einen unheilbaren Kulturschock erlitten haben,
berichtet ein Samariter, der dort als Krankenpfleger arbeitet. Viele wollen
Männer in Lederhosen gesehen
haben, deren Kriegsgeschrei Jodeln genant wird. Tragen die Männer an der Saar
auch Hörner? In Colonia, Treveris, Wormatia und anderen
Ansiedelungen sollen die Männer sogar Geweihe tragen, die ihnen von römischen
Legionären aufgesetzt werden. Stimmt das wirklich?
Im nächsten Frühling will ich zuerst nach Ephesus reisen, um einen alten Familienstreit
zu schlichten. Danach geht es zu den Kackern nach Korinth, und anschließend
will ich zu den Bacchustagen ins geliebte Rom. Kaiser Nero hat mich eingeladen.
Er will mir seine neuen Zündwaren vorführen und mir auf der Lyra ein paar
seiner Songs präsentieren.
Vielleicht gelingt' s dir ja, deiner neuen Heimat Contiomagus für ein paar
Wochen den Rücken zu kehren und mit mir in Rom die Sau rauszulassen. Wir könnten
die lauen Abende zusammen in einer Casa Lupanare, ich glaube, bei euch an
der Saar nennt man das schlicht einen Puff, bei reizenden Gesellschaftsspielen
verbringen.
Also dann: Matura, dum libido manet -(Draufhalten, solange die Leidenschaft
besteht)
Dein alter Freund Paulus von Tarsus“
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Wenn
Frauchen und Herrchen in Urlaub fahren
24. Juni 2010
Der Deutsche Tierschutzbund bietet Hilfen rund um
das Thema Tier und Urlaub
Bonn – Die Sommerferien in Bremen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt
und Thüringen stehen bevor, weitere folgen. Mit der Aktion des Deutschen Tierschutzbundes
„Nimmst du mein Tier, nehm’ ich dein Tier“ gelingt es vielfach
„Tiersitter“ für die Urlaubszeit zu finden. Darüber hinaus verhilft
das Urlaubs-Beratungstelefon mit Tipps für die konkrete Reiseplanung zu einer
guten Vorbereitung für den Urlaub mit den Haustieren.
Mit den Beratungsangeboten des Deutschen Tierschutzbundes
und der ihm angeschlossenen Tierschutzvereine werden jedes Jahr viele Tiere
vor einem traurigen Sommer-Schicksal bewahrt. Mit der Aktion „Nimmst
du mein Tier, nehm’ ich dein Tier“ gelingt es vielfach noch, „Tiersitter“
für die Urlaubszeit zu finden. Unter der Urlaubshotline 0228-60496-27 bekommen
Tierhalter Tipps für die Tierbetreuung (Mo-Do von 10-18 Uhr; Fr 10-16 Uhr).
Darüber hinaus verhilft das Urlaubs-Beratungstelefon des Deutschen Tierschutzbundes
mit Tipps für die konkrete Reiseplanung zu einer guten Vorbereitung für den
Urlaub mit den Haustieren. Der Verband rät allen Tierfreunden zudem, ihr tierisches
Familienmitglied kennzeichnen und anschließend direkt kostenlos beim Deutschen
Haustierregister® www.registrier-dein-tier.de eintragen zu lassen, um so für
mehr Sicherheit zu sorgen.
Die Aufnahmekapazitäten der Tierheime sind zu Beginn der Ferienzeit
oft an den Grenzen der Möglichkeiten. Der Deutsche Tierschutzbund befürchtet
zudem, dass die Tierabgaben gerade in den Sommerwochen weiter ansteigen. Immer
wieder kommt es zu dramatischen Situationen, wenn Menschen ihr Tier aussetzen,
weil sie es als „Last“ empfinden. Der Deutsche Tierschutzbund
bittet daher alle, die sich für ein Tier als Familienmitglied interessieren,
in die Tierheime zu gehen. Dort warten viele Hunde, Katzen und Kleintiere
auf ein neues Zuhause. „Jedes Tier, das vermittelt wird, entlastet den
Tierschutz und gibt einem Mitgeschöpf eine zweite Chance“, appelliert
Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.
Tipps zur Beurteilung einer Tierpension sowie weitere Informationen
rund um das Thema Tier und Urlaub finden Sie auch hier: http://www.tierschutzbund.de/
urlaubs-hilfe_tiere.html
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4.9.2010
Bescherung wegen
Riester Rente
Die Erste
Parlamentarische Geschäftsführerin der Linksfraktion im Bundestag, Dagmar
Enkelmann, nahm am Donnerstag zur Spendenunterrichtung für den Monat August
durch Bundestagspräsident Norbert Lammert Stellung: Bei der Allianz ist offenbar
Bescherung angesagt. Und das mitten im Sommer. Danach sind von der Allianz
SE in München mehr als 230000 Euro in die Parteikassen von SPD, FDP, CDU sowie
Bündnis 90/Die Grünen geflossen (BT-Drs. 17/2820). Wohl vor allem aus Dank
für die nach wie vor gut laufenden Geschäfte mit der Riesterrente spendete
der Versicherungskonzern zwischen dem 10. und 12. August der FDP 50001 Euro
sowie der SPD, der CDU und dem Bündnis 90/Die Grünen je 60001 Euro. Die FDP
erhielt außerdem von der Deutschen Vermögensberatungs-AG am 17. August 65000
Euro.
Waschen, Föhnen, Legen, Färben, Schneiden –
Im Saarland ohne Tarifvertrag möglich
24. Juni 2010 „Mindestlohn
für Saar-Friseure ist überfällig“
Saarbrücken – Der Landesvorsitzende der Saar-Linken,
Rolf Linsler, fordert die saarländische Sozialministerin Kramp-Karrenbauer
auf, einen Mindestlohn für das Friseurhandwerk auf den Weg zu bringen. Anlass
sind jüngste Medienberichte über die Zunahme von Dumpinglöhnen in der Branche.
„Natürlich sind es schwarze Schafe, die ihren Mitarbeitern nur einen
Hungerlohn zahlen“, sagt Linsler. „Aber diese schwarzen Schafe
haben freie Hand, weil es für Friseure im Saarland keinen Tarifvertrag gibt.“
Linsler fordert deshalb die Landesinnung des Friseurhandwerks
innerhalb des Arbeitgeberverbands des saarländischen Handwerks auf, endlich
mit der Gewerkschaft einen Tarifvertrag abzuschließen. Diesen Tarifvertrag
müsste die Landesregierung dann für allgemeinverbindend erklären, wie es in
Nordrhein-Westfalen geschehen ist. Dann gebe es für die gesamte Branche einen
Mindestlohn. „Wenn die Innung sich über die Billig-Friseure beschwert,
dann wäre eine Lohnuntergrenze für alle doch ganz in ihrem Sinne“, so
Linsler.
Solange es keinen Tarifvertrag gebe, sei das Land in der Pflicht.
„Die Sozialministerin muss ihrem Anspruch auf soziale Gerechtigkeit
gerecht werden und sich auf Bundesebene für einen Mindestlohn für alle Friseure
stark machen.“ CDU, FDP und Grüne hätten sich in ihrem Koalitionsvertrag
„gegen Dumpinglöhne“ und für eine Überprüfung von Lohnuntergrenzen
ausgesprochen. „Warum wird dieser Teil der Vereinbarung nicht genauso
verbissen umgesetzt wie das völlig überzogene Rauchverbot?“, so Linsler.
„Stundenlöhne von vier Euro die Stunde sind doch ein Skandal. Hier werden
Menschen ausgepresst und die Regierung schaut tatenlos zu. Wer gut arbeitet
hat auch ein Recht auf einen guten Lohn.“
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Aktionskonferenz
am 21. August in Frankfurt/Main
»Aufstand.
Jetzt.« Bundesweiter Aufruf:
›Die Verursacher und Profiteure der Krise blockieren‹
von Aktionsgruppe Georg Büchner
»Es herrscht Klassenkrieg, richtig,
aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir
gewinnen.«
Multimilliardär Warren E. Buffet, 2005
Klassenkrieg - das wollten die meisten nicht hören und nicht
verstehen. Aber sie bekamen es zu spüren. Wie in anderen Ländern Europas wurden
Löhne und Renten gekürzt, Leih- und Zeitarbeit systematisiert, der Niedriglohnsektor,
das Prinzip ›Armut durch Arbeit‹ ausgeweitet, Arbeitszeiten verlängert,
das Leben zusammengestaucht. Die Gewinne explodierten, die Renditen in der
Wirtschaft stiegen auf 15 – 20 Prozent. In der Finanzbranche wusste
man selbst dies zu steigern. Profite von 50 bis 150 Prozent innerhalb von
Minuten waren keine Seltenheit. Es herrschte Partystimmung im Business- und
Wellness-Bereich Dann brachen die ersten Banken wie Kartenhäuser zusammen,
ein weltweiter Kreislaufkollaps des Kapitalismus drohte.
Die Schreihälse der ›Selbstheilungskräfte des Marktes‹ verstummten
und der Staat übernahm mit mehr als 500 Milliarden Euro die Rettung des privaten
Bankensektors. Nun werden die Billionen an Euros, die im Euroraum zum Überleben
von Banken und Konzernen eingesetzt wurden, aus den Lohnabhängigen und Arbeitslosen
herausgepresst. In fast allen Euro- Ländern werden Schock- und Verarmungsprogramme
beschlossen.
Denn zumindest die Herrschenden sind sich einig: Wir zahlen
nicht für unsere Krise, solange diejenigen stillhalten, die für uns immer
bluten müssen. Die schwarz-gelbe Bundesregierung will den Staatshaushalt in
den nächsten drei Jahren um ca. 80 Milliarden Euro kürzen. 37 Prozent der
geplanten ›Einsparungen‹ betreffen den Sozialbereich. Niemand
braucht darüber diskutieren, ob das sozial ausgewogen ist. Es gibt nichts
mehr zu analysieren, es gibt nichts mehr zu erklären. Hören wir also endlich
auf, uns mit Klagen über soziale Kälte und sozialem Kahlschlag heißer zu reden
und folgenlose Drohungen auszustoßen. Es ist Zeit, Taten folgen zu lassen!
Für den 12. Juni wurde unter dem bekannten Motto ›Wir zahlen nicht für
eure Krise‹ abermals zu Großdemonstrationen in Berlin und Stuttgart
aufgerufen.
Die tatsächliche Mobilisierungskraft, die Zerwürfnisse innerhalb
der Bündnisse und deren Verlauf waren eher von politischer Stagnation, als
von Ermutung und greifbaren Perspektiven geprägt.
Alle wissen, dass die Parole ›Wir zahlen nicht für eure Krise‹
längst von der Realität überholt ist. Wenn wir mit diesem kleinsten gemeinsamen
Nenner ernst machen wollen, dann müssen wir mehr tun, als mit vielen Menschen
auf die Strasse zu gehen. Wir müssen die Richtung ändern, wir müssen die Symbolik
hinter uns lassen, wir müssen dafür sorgen, dass die Angst die Seite wechselt.
Es ist höchste Zeit, dass sich der Wind dreht, damit das Feuer nicht länger
die Hütten niederbrennt, sondern die Paläste der Brandleger heimsucht. Gründe
gibt es mehr als genug. Und an Aufrufen mangelt es ebenfalls nicht.
Nehmen wir z.B. diesen:
»Aufstand. Jetzt! Wann, wenn nicht jetzt? Wer, wenn nicht wir?
Die erste Bürgerpflicht nach Vorlage des schwarz-gelben Spardiktats
heißt: Aufstand jetzt! (…) Es richtet sich in aller erster Linie gegen
die sozial Schwachen. Die eh am wenigsten haben, sollen am meisten verzichten.
Da mögen Merkel und Westerwelle von Fairness und Ausgleich reden, was sie
wollen. Fakt ist: Sie lügen. Und noch schlimmer: Sie wissen das.« (FR vom
8.6.2010)
Sparen wir uns also die Zeit ellenlanger Erklärungen. Worauf
es jetzt ankommt, dieser Wut eine Richtung, einen Ort, eine Chance zu geben
– damit die Wut uns nicht auffrisst und die individuelle Ohnmacht nicht
länger unseren Alltag bestimmt. „Wir sind nicht länger eure Geldautomaten“
Als gemeinsame Aktion einer bundesweiten Kampagne schlagen wir vor, die Zentralen
von zwei ›systemischen Banken‹ der Deutschen Bank und der Commerzbank
in Frankfurt für einen Arbeitstag zu blockieren.
Ziel ist es, den Geschäftsbetrieb zu stoppen, die Business-Party
für einen Tag auf den Kopf, also auf die Füße zu stellen. Unsere Forderung
ist schlicht: Ihr zahlt die Billionen Euro, die euer Finanzkrieg gekostet
hat. Wir werden euch nicht in Ruhe lassen, wir werden wiederkommen, an vielen
Orten, zu den unpassendsten Gelegenheiten und Zeiten. Mit einem bundesweiten
Aufruf ist weder alles gesagt, noch alles getan. Es ist ein Anfang gemacht,
ein Signal gesetzt, mit dem Ziel, dass in der Folge in allen Städten, in jeder
Woche an einem Tag eine Bank mit ›systemischen Risiko‹ belagert
wird. Der Weg ist lang und offen, er führt über Banken, über ihre Beteiligungen
an Konzernen, bis hin zu den politischen ›Beraterstäben‹, den
Headquarters der Regierung.
Dazu brauchen wir ein gemeinsames Startsignal; einen langen
Atem und ein Konzept, das möglichst vielen eine Teilnahme ermöglicht. Wir
brauchen ein Konzept, das zwischen folgenlosen, störungsfreien Demonstrationen
und Fantasien vom Aufstand oder Generalstreik einen Weg beschreibt und beschreitet.
Wir sind überzeugt davon, dass es hier in Deutschland weder an Analysen noch
an Forderungen fehlt, die entweder den Kapitalismus ›zügeln‹ oder
aber überwinden wollen. Über die Richtigkeit der Analysen und Forderungen
wird aber nicht auf dem Papier oder in Konferenzen entschieden, sondern in
einem gesellschaftlichen Prozess, der möglichst viele Menschen zu Handelnden
macht. Gelänge es uns, in einem großen Bündnis die Zeichen umzukehren, jenen
endlich Angst zu machen, die seit Jahren mit unserer Angst spielen und von
ihr leben, dann hätten wir noch genug Zeit, über die nächsten Schritte zu
beraten und zu entscheiden.
Im Rahmen unseres Aktionskonzepts schlagen wir folgende zentralen
Forderungen vor:
Sofortige Einführung einer Finanztransaktionssteuer
Besteuerung aller Vermögen über 1 Million mit 5%
Sofortige Umsetzung der Forderung nach 500,- Euro Hartz IV-Eckregelsatz,
10 Euro Mindestlohn und einer 30-Stunden Arbeitswoche bei vollem Lohnausgleich
Als Aktionskonsens schlagen wir vor, uns am Dresdner Konzept
gegen den Neonaziaufmarsch im Januar 2010 zu orientieren. Eine gute Basis,
in der Entschlossenheit und Breite, Radikalität und Masse nicht gegeneinander
stehen, sondern miteinander verzahnt werden. Ein Konzept, das für viele in
Heiligendamm 2007 spürbar, in Dresden 2010 erfolgreich war und bei den angekündigten
Castor-Transporten 2010 für eine neue Qualität des Widerstands sorgen wird.
Als Termin für eine zentrale Aktion in Frankfurt schlagen
wir euch den Herbst 2010 vor. Wir bitten euch, uns noch vor den Sommerferien
eure Zustimmung/Ablehnung zukommen zu lassen. Eine Zustimmung, die den Weg
betrifft, nicht die Details, die wir gemeinsam besprechen müssen.
Mit dem entsprechenden Votum werden wir zu einer Aktionskonferenz
für Samstag, 11. September 2010 nach Frankfurt einladen.
Gruppen, Organisationen, Einzelpersonen, die diesen Aufruf
unterstützen, bitten wir um eine Nachricht an folgende Adresse: ag_georg.buechner@yahoo.de
Auf dass sich der Wind dreht.
VON: AKTIONSGRUPPE GEORG BÜCHNER
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.12.2010
Herrchen und ich lassen es schon mal kräftig weihnachten
Warum Hertz, Volt und Ampere aus dem AKW qualitativ
höherwertiger sind
als bei Ökostrom, was Rita von 'nem Sozi im Bett hält und ob die saarländische
CDU-Sozialministerin Gretchen Kramp-Karrenbauer jetzt Ehrenmitglied von Attac
wird
Saartierisches
von Gisbert Spränzer
Seit Tagen pendelt Herrchen zwischen Keller und Garage. Er will
unsere gemeinsame Hütte in diesem Jahr ordentlich auf das Weihnachtsfest vorbereiten.
Das ganze Haus soll bunt illuminiert werden. Sogar die
Gartenzwerge bekommen Lichtgirlanden um den Hals gehängt. Ein rotberockter Weihnachtsmann
hat bereits eine Bruchlandung in unserem Vorgarten hinter sich. Samt Rentierkutsche
ist er vom Dach gestürzt und hätte beinahe Rabauka, die miserable Katze von
nebenan, erschlagen.
Meine Kumpels Ivanhoe und Randy haben Rabauka unter den Trümmern
herausgezogen. Ivanhoe hat vorne zugepackt und Randy hat den Schwanz gerettet.
Beide haben immer noch Katzenfell zwischen den Zähnen, und Rabauka liegt mit
einem ordentlichen Schock auf ihrem Sofa. Ich,
Herrchens treuer Hund und Botschafter des guten Willens, hab' Rabauka an ihrem
Krankenlager besucht und sie zu ihrer Rettung beglückwünscht. Den Napf mit ihrem
Katzenfutter hab ich sogar geleert, das Zeug war viel zu viel für so eine arme
verletzte Katze.
Heute nachmittag will Herrchen den Kompressor anwerfen und die Heilige
Familie schon mal probehalber aufblasen. Im vergangenen Jahr hatte der heilige
Josef mehrmals 'nen Platten, und die Jungfrau Maria hatte Falten im Gesicht
wie Madame Plissé die Vielfältige. Herrchen war stinksauer
auf den Schund aus China. Als der Ochse noch mit einem lauten Knall geplatzt
war, Herrchen hat wohl ein bisschen zu viel Luft reingepumpt, landete das
gesamte Weihnachtsensemble im gelben Sack. Diesmal hat Herrchen den Kitsch
direkt aus einer Fachwerkstatt für Luftmatratzen in
Ostdeutschland kommen lassen. Das Jesuskind hat jetzt ein Gütesiegel auf
dem Nabel, und die Unschuld der Jungfrau Maria wird von einem Einlassventil
für Druckluft bis drei Atü (Bar) geschützt.
Gestern haben Herrchen und ich Weihnachtskarten
geschrieben. Sogar
unserem Atomkraftwerk hat Herrchen Frohe Feiertage gewünscht. Atomstrom
hat's ja wirklich in sich. Wissenschaftliche Tests haben ergeben, dass Hertz,
Volt und Ampere aus dem AKW qualitativ höherwertig sind als bei Ökostrom.
Der Teller eines Plattenspieler läuft beispielsweise
wesentlich drehfreudiger, wenn er mit Atomstrom aus der Steckdose gefüttert
wird als mit Saft aus einem Wasser -,Wind- oder
Solarkraftwerk. Richard Wagners Walkürenritt auf einer alten Schellakplatte,
mit Atomstrom angetrieben, versetzt den Hörer in absolut göttliche Sphären.
Dank dem Symphonieorchester aus dem AKW schaffen Wagners Walküren ihren Ritt
in immer neuer Rekordzeit, wogegen die
Kampfhyänen, spornt man sie mit Ökostrom an, eher saft und kraftlos daherkommen.
Auch Dampfbügeleisen, Elektrorasierer und Mikrowellenherde haben mit Atomstrom
eine höhere Effektivität. Selbst Lassie und Rin Tin
Tin flimmern weniger auf modernen Flachbildschirmen, werden sie vor dem
stets gleichmäßig fließenden Wechselstrom eines Atommeilers in Schwung
gehalten.
Über die Feiertage will uns Rita, Herrchens neue Freundin, besuchen.
Rita find
ich toll, sie hat immer 'nen flotten Spruch drauf. Neulich hat sie gesagt,
dass sie lieber'nen bärtigen Kommunisten im Bett hat als
'nen räudigen Sozi. Puh, jetzt lässt Herrchen sich 'nen
Bart wachsen. Ich hab ihn sogar schon verbellt deswegen. Der Kerl, der da
in der Tür stand, sah wirklich aus wie 'ne Mischung aus meinem Kumpel Randy
und
'nem verwahrlosten Altachtundsechsziger. Apropos Sozis; Herrchen hat gesagt,
dass die Sozis bald wieder 'nen neuen Boss kriegen. Der dicke Siggi, zur Zeit
noch Obersozi, hat sogar schon 'ne Abmahnung vom
Seeheimer Kreis um die Ohren gehauen bekommen. Der Seeheimer Kreis ist
der Club der Kapitalistenknechte in der SPD und bestimmt, wo 's lang geht
bei dem Pack, hat Herrchen gesagt. Die Sozis sind einfach zum Reinbeißen.
Im Bundestag haben sie einen Gesetzesentwurf eingebracht, der vorsieht, in
Zukunft alle Katzen mit Freilauf und frei lebende Katzen mit 'ner Nummer zu
kennzeichnen, zu registrieren und zu
kastrieren. Bevor die Sozis das auch uns frei lebenden Dorfhunden antun, werden
Ivanhoe, Randy und ich zum Präventivschlag ausholen. Gleich morgen kommt als
erstes der doofe Sozi aus dem Unterdorf an die Reihe.
Wie Herrchen gehört hat, will die saarländische Sozialministerin und CDU-Präsidiumsmitglied
Kramp-Karrenbauer jetzt Ehrenmitglied von Attac werden. Auf einer Veranstaltung
des Saarland-Sozialgipfels hatte Kramp-Karrenbauer die Erhöhung des Spitzensteuersatzes
und Wiedereinführung der Vermögenssteuer gefordert. Rita hat gesagt, dass
die Sozialgretel bestimmt gedacht hat, sie sei schon bei einer
Karnevalsveranstaltung und stehe in der Bütt. Rita ist ja schon lange bei
Attac. Sie hat gemeint, das mit der Ehrenmitgliedschaft für die Sozialgretel
wird nichts. Sie würde bestimmt schon bei der Aufnahmeprüfung scheitern. Als
erstes müsste sie schon mal durch einen brennenden Autoreifen springen, danach
trockenen Fußes die Saar
überqueren und zum Abschluss noch zu einer Großdemonstration gegen den
Sozialraub ihrer Bundeskanzlerin und der Bundes-Arbeitsministerin aufrufen.
Also, ich freu mich ja schon riesig auf meine Weihnachtsgeschenke. Den Ball
vom letzten Jahr hab ich schon zu Sylvester gefetzt und die neue, teure Hundeleine
hab ich vorsichtshalber im Garten verbuddelt.
Vielleicht krieg' ich ja ein eigenes Sofa. Seit Herrchen sich mit Rita auf
unserem Kuschelplatz rumflegelt, ist da kein Platz mehr für mich. Rita übt
ja schon mal Weihnachtslieder. „Ihr Kinderlein kommet“.
Hoffentlich meint sie das nicht ernst. Das Geschrei der Plagen nervt ganz
schön. Zum Glück hat der Papst ja Herrchen für seine Aufhüpfer den Einsatz
von Kondomen erlaubt. Psst, nicht weitersagen, Herrchen hat auch ohne den
Papst zu fragen immer schon seine Freundinnen mit den bunten
Luftballons beglückt. Ich hab' alles mitgekriegt!. Also dann bis bald
und Wuff.
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2.12.2010
Resolution
Streikrecht erhalten
Die auf der Veranstaltung des Fachbereichs Medien,
Kunst und Industrie, Landesbezirk Berlin-Brandenburg, am 30. November 2010
versammelten Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Gewerkschaften beschließen
nachfolgende Resolution.
weiterlesen
25.11. 2010 Attac
veröffentlicht brisantes Gutachten zur Bayern LB
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24.11.
Schütze Arsch als Freund und Helfer bald auf der Straße.
Wer wird der nächste Noske sein?
- Wer will nochmal, wer hat noch
nicht?
Kommentar von Claude Michael Jung
Die Polizei "geht auf dem Zahnfleisch", jammert auf hohem Niveau der Bund
der Kriminalbeamten. Die Anti-Terror-Maßnahmen seien nicht zu bewältigen.
Deshalb solle die Bundeswehr im Inland aushelfen. Der Bund Deutscher Kriminalbeamten
(BDK) macht sich für einen Einsatz der Bundeswehr im Inland stark. Dem pflichtet
auch der niedersächsische
Scharfmacher, CDU Innenminister Uwe Schünemann (CDU) bei. Schünemann
sieht einer Sicherheitslücke im Falle terroristischer Anschläge und verwies
auf den 11. September 2001, als Terroristen Flugzeuge als Waffen eingesetzt
hatten. Der CDU-Politiker sagt, in Deutschland sei nicht
festgelegt worden, "was bei einem vergleichbaren Fall geschehen soll:
abdrängen oder abschießen“?
Jede neue Terrorhysterie lässt den alten Schmarren vom Einsatz der Bundeswehr
im Inneren in neuem Gewand wieder auferstehen. Wen denn bitte schön abdrängen
oder abschießen? Den Urlaubsflieger aus dem Süden oder die Castorgegner, die
lästigen Hartz IV-Opfer, die Gewerkschaften. Darf es auch mal ein politischer
Gegner sein, wie das der Sozialdemokrat Gustav Noske bei der blutigen Niederschlagung
des Januaraufstandes 1919 (Spartakusaufstand) und bei der Ermordung von Rosa
Luxemburg und Karl Liebknecht blutig vorexerziert hat?
Bereits der Gedanke, die Bundeswehr als Hilfstruppe, oder alleinige Ordnungsmacht
auf die Straße zu schicken, lässt tief blicken, was diese Herren in ihrem
Inneren bewegt. Solange das Volk nicht auf die Straße
geht, um seinem Unmut, Zorn und Wut, Ausdruck zu verleihen, ist diese Demokratie
ja scheinbar akzeptabel. Aber wehe das Volk begehrt auf, dann müssen unter
dem Deckmäntelchen der Terrorgefahr mal schnell die Gesetze so geändert werden,
dass unter den Stiefeln der Soldatesca die Kamarilla der Herrschenden unbedrängt
weiter ihre Fäden spinnen kann. „Wir waren
gezwungen dazu, um die Ordnung aufrecht zu halten“ wird ihre Entschuldigung
lauten. Wer wird der nächste Noske sein? Wer will
nochmal, wer hat noch nicht?
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Inquisitionsprozess
vor dem Saarländischen Satiregerichtshof - Saartire
von Michel Saarkozy
27
Dezember um 10.00
Uhr Oppositionspolitikern u.Gewerkschaftsbossen
soll der Hals lang gezogen werden
Endlich ist es soweit. Nur knapp eine Woche haben die Vorbereitungen
für den größten Inquisitionsprozess der saarländischen Geschichte gedauert.
Vor dem allerhöchsten Gericht des Saarlandes müssen sich Saar-Sozenchef Heiko
Maas, sein Generalsekretär Reinhold Jost, der Linke-Landeschef Rolf Linsler,
sowie Ver.di Landesleiter Alfred Staudt und DGB-Chef Eugen
Roth wegen fortgesetztem Defätismus verantworten. Laut Anklageschrift haben
die Halunken in der Vergangenheit mehrmals das Saarvolk in Angst und Panik
versetzt, indem sie dreist behaupteten, das Saarland werde wegen seiner Schulden
in Kürze untergehen, oder von einem anderen Bundesland okkupiert werden. Ver.di
Landesleiter Alfred Staudt will sogar schon die Totenglocke für das niedliche
Ländche am Nabel der Welt gehört haben, wie er verkünden ließ. Wie das ehrenwerte
Gerichtspräsidium durchsickern ließ, werde man kurzen Prozess mit den Schurken
machen. Termin für den Schauprozess ist der 27 Dezember. Das Urteil wird bereits
an Sylvester vollstreckt, so mehrere Justizexperten.
Es wird allgemein erwartet, dass den Angeklagten am Saarbrücker Saarkran,
im Rahmen eines winterlichen Saarspektakels, der Hals lang gezogen wird. Erstmals
verhandelt der Saarländische Satiregerichtshof nach dem Schnellverfahren der
Landesschiedskommission der saarländische Linkspartei. Verteidiger sind beim
Hau-Ruck-Standgericht nicht
zugelassen. Zur Zeit findet, unter Ausschluss der Öffentlichkeit, die Nominierung
der Geschworenen statt. Sechs Frauen und ebensoviele rechtschaffene Männer,
allesamt Mitglieder der Patriotischen Saarfront sollen für Gerechtigkeit sorgen.
Gegen das Urteil können die Angeklagten lediglich noch ein Gnadengesuch bei
Saar-Justizminister Peter Müller einreichen. Wie „Der Hiobsbote“,
Zentralorgan der Jamaika-Landesregierung vorab meldet, habe der Landesvater
und oberste Gerichtsherr des Saarlandes bereits signalisiert, er werde das
Urteil des allerhöchsten Gerichts der Saar, ohne wenn und aber, unterschreiben
und ein Gnadengesuch der Schwerverbrecher negativ bescheiden. Es sei noch
ausreichend Geld in der Landeskasse, um den Defätisten einen ordentlichen
Strick zukommen zu lassen.
Derweil gab die Generalstaatsanwaltschaft bekannt, man habe sich bereits mit
dem hohen Gericht geeinigt und werde die Angeklagten noch vor Eintritt in
die Beweisaufnahme einer intensiven Behandlung mit der altägyptischen Eierschleifmaschine
unterziehen. Die „Mühle der Pein“ aus der Zeit von Pharao Ramses
II. war ein Geschenk Napoleons an die Saarjustiz und sollte als Geständnisbeschleuniger
in Landesverratsprozessen zum Einsatz kommen. Bisher kam die Erfindung der
altägyptischen Feinmechanik jedoch im Saarland noch nie zum Einsatz. Zur Zeit
werde die „Mühle der Pein“ vom Hausmeister des Satiregerichtshofs
justiert und danach vom TÜV abgenommen. Man rechne jedoch nicht damit auch
bei allen Angeklagten Eier in der Bux (dt. Hoden in der Hose) vorzufinden,
so ein bekannter TV-Pathologe. Unterdessen hat die katholische Kirche im Saarland
darum gebeten den Angeklagten Schurken, quasi als letzte Chance, ein ordentliches
Exorzismusverfahren angedeihen zu lassen. Es sei davon auszugehen das die
Angeklagten vom Teufel oder anderen saarlandfeindlichen Dämonen besessen waren
als sie ihrem Defätismus freien Lauf gelassen haben. SPD, Linke und Gewerkschaften
seien schon seit Jahren mit Dämonen durchsetzt, dies beweise unter anderem
die von den Sozis zu verantwortende Agenda 2010, die von den Gewerkschaften
unterstützt wurde und von den Linken mittlerweile als gottgegeben anerkannt
werde. Dies alles sei Teufelswerk, so ein Monsignore, der einen vatikanischen
Exorzismuskurs mit Erfolg besucht hat. Der Saarländische Satiregerichtshof
hat inzwischen das kirchliche Ersuchen zurückgewiesen. Es bleibe beim kurzen
Prozess gegen die Defätisten. Der Prozess beginnt am 27 Dezember um 10.00
Uhr im Plenarsaal des Landtags. Das Urteil wird bereits gegen Mittag erwartet.
Die Delinquenten werden bis zur Vollstreckung im Keller der Saarbrücker
Justizvollzugsanstalt Lerchesflur eingebuchtet. Gnade mit solchen
Schuften war gestern – Basta.
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Nachrichten des Tages 2912.2010
Wider die Verfassung
Der
niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann (CDU) bekräftigte
gegenüber dem Hamburger Abendblatt (Montagausgabe) die Forderung nach dem
Einsatz der Bundeswehr im Innern. Dazu erklärt Petra Pau (Die Linke), Mitglied
des Bundestags-Innenausschusses, am Sonntag: Herr Schünemann
ist ein Sicherheitsrisiko wider die Verfassung. Er begehrt
alles, was aus guten rechtsstaatlichen Gründen untersagt ist: Vorratsspeicherung
aller Telekommu-nikationsdaten, elektronische Fußfesseln für Migranten, präventive
Lauschangriffe, Bundeswehr im Inneren, usw. usf.
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Hartz
IV - Hass,
Hass SPD
- Der SPD-Mann und Architekt des Ekelpaketes AGENDA
2010, Hartz IV ist eine
der übelsten Figuren der deutschen Politik.
Bei Steinmeier hängt Latte tief
In einem Interview mit Bild am Sonntag (Titel: »Ich habe in diesem Jahr mit
Gott gehadert«) äußerte sich SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier zur
Reform des Hartz-IV-Gesetzes und die Bedingungen der SPD für einen schnellen
Verhandlungsabschluß darüber mit der Bundesregierung. Dazu erklärte die Erste
Parlamentarische Geschäftsführerin der Linksfraktion im Bundestag und Vertreterin
der Fraktion im Vermittlungsausschuß zwischen Bundestag und Bundesrat, Dagmar
Enkelmann, in einer Pressemitteilung:
SPD-Fraktionschef
Steinmeier hängt die Latte bei den Hartz-IV-Verhandlungen so tief, daß selbst
Frau von der Leyen kaum noch drunter durch laufen kann. Wer so wolkige Bedingungen
formuliert, will wirkliche Verbesserungen für die Hartz-IV-Betroffenen gar
nicht erreichen, sondern möglichst wenig an dieser Erniedrigungs- und Lohnsenkungsmaschine
ändern. Wenn die Hartz-IV-Architekten mit den Hartz-IV-Verschlimmbesserern
verhandeln, ist wohl auch nichts anderes zu erwarten. Die Verhandlungen über
die Reform des verfassungswidrigen Hartz-IV-Gesetzes brauchen jetzt Substanz.
Es müssen endlich Zahlen auf den Tisch. Wenn die SPD jetzt lediglich noch
Transparenz bei der Regelsatzberechnung zur Bedingung macht, verabschiedet
sie sich von der Forderung des Verfassungsgerichts nach Regelsätzen, die ein
menschenwürdiges Existenzminimum sichern. Ohne deutliche Erhöhung des Regelsatzes
bleibt Hartz IV verfassungswidrig und wird unweigerlich wieder in Karlsruhe
landen. Es gibt diverse Berechnungen von Sozialverbänden auf der Grundlage
des Urteils des Bundesverfassungs-gerichts. Allen ist gemeinsam, daß ein verfassungsgemäßer
Regelsatz für Erwachsene nicht unter 420 Euro zu haben ist und für Kinder
eine eigenständige Neuberechnung vorgenommen werden muß. SPD und Grüne müssen
Farbe bekennen, ob sie im Interesse der Hartz-IV-Beziehenden dem Grundgesetz
Geltung verschaffen oder sich auf einen Kuhhandel mit der Koalition einlassen
wollen.
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Alles
über einen ordentlichen Kulturschock
Die
Geschichte vom heiligen Blech – Wie Hunde zu Lümmeltüten stehen, warum
Schwule keinen Ablass bekommen und wieso doofe Räuber im Saarland in Sicherungsverwahrung
landen
Saartierisches von Gisbert Spränzer Gerade
in der Vorweihnachtszeit ist das Leben als prominenter Dorfhund nicht immer
leicht. Mein ganzes Gassirevier bin ich abgelaufen, um
meinen menschlichen Mitgeschöpfen die Weihnachtsbotschaft in den verschneiten
Vorgarten zu schreiben. Das war ein echter Blasenmarathon. Auf dem Heimweg von
seinem Stammtisch hat mir Herrchen zwar ein wenig
geholfen, allerdings hat er nie die richtigen Verse gefunden und der Reissverschluss
an seiner Hose hat bei der Prozedur auch den Geist aufgegeben. Herrchen hat
mir viel von einem gewissen Santa erzählt, der in diesen Tagen nach Deutschland
eingewandert sein soll. Santa ist zwar
kein Hund, aber als Ausländer wird er bestimmt so wie viele von uns behandelt,
hat mein Kumpel Ivanhoe gemeint. Zuerst werden die Ausländer
ja von einer furchtbaren Kulturstarre platt gemacht. Ivanhoe hat gar gemeint,
würden Winnetou und seine Apatschen heute nach Deutschland einwandern, wäre
der Kulturschock unausweichlich. Männer mit Gamsbärten
auf dem Hut würden die Wilden ja noch verkraften, schließlich tragen sie die
Skalps ihrer Feinde ja auch um den Hals. Auch an Beinkleider aus Rindsleder
würden sich die Apatschen gewöhnen, aber Menschen die sich
Autos als heilige Tiere halten, sie anbeten, ihre Ställe beheizen und ihnen
sogar überall Rennstrecken bauen, das wäre selbst für den
stärksten Apatschen zuviel. Ivanhoe hat letztens das linke Hinterrad eines solchen
Blechtiers benetzt, als der Besitzer des heiligen Blechs
dazu kam. Beim großen Hund, das war vielleicht ein Tamtam. Erst ein Notarzt
konnte den Blechfreak mit einer überdimensionalen Spritze wieder beruhigen.
Die Taliban haben ja kürzlich auch 'nen ordentlichen Kulturschock erlitten.
Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr
von und zu Guttenberg ist ihnen, samt seiner fidelen Puppe Stephanie, einer
geborenen von Bismarck-Schönhausen, am Hindukusch erschienen. Puh, den Taliban
ist das Herz vielleicht in die Hose gerutscht, etwa so wie mir, als die heiligen
drei Könige an der Haustür
gebettelt haben. Nicht mal mehr mit den Zähnen konnte ich fletschen, bloß
klappern vor Angst. Herrchen hat den Royals sogar einen Schnaps
angeboten. Erst als die Kuckucksuhr in der Diele losgewettert hat, flohen
die Weisen aus dem Morgenland in Panik. Die Taliban kennen auch
keine Kuckucksuhren. Mein Kumpel Randy ist sich sicher, dass das Kriegsgeschrei
von Kuckucksuhren die Taliban zur bedingungslosen
Kapitulation zwingen würde. Ein Versuch wär 's ja wert, mein' ich.
Herrchen hat gesagt, dass der Papst im kommenden September im Bundestag
eine große Rede halten wird und den christlichen Abgeordneten sogar einen
Ablass für ihre Sünden verpassen will. Schwule und Lesben bekommen
natürlich keinen Ablass angedreht. Auch Volksvertreter die ihren Schweinkram
ständig mit Lümmeltüten (Kondome) treiben, erhalten keine
Befreiung von ihren schlimmen Sünden, hat Herrchen gesagt. Also wir Hunde
verpacken unseren Schniegelwutz ja niemals in so komische
Luftballons und genau das sollte mal jemand dem Papst sagen.
Die Polizei hat im Saarland gerade den dümmsten Räuber des Jahres eingebuchtet.
Der Typ hatte in Fraulautern eine Wurtsbude überfallen.
Der Übeltäter bedrohte den Angestellten mit einer Schusswaffe und forderte
die Tageseinnahmen, statt die Würste. Es folgte ein wüstes Gekloppe, bei dem
glücklicherweise niemand verletzt wurde. Der Räuber flüchtete und wägte sich
in Sicherheit. Die eilends herbeigeeilte Ordnungsmacht brauchte noch nicht
mal die Saarbrücker Tatort-Kommissare oder gar die Hundestaffel auf die Spuren
des Räubers zu setzten. Dieser
hinterließ im Neuschnee großartige Fußspuren, denen die Freunde und Helfer
bis in die Behausung des Übeltäters folgen konnten. Der Schurke wurde eingebuchtet
und vom Haftrichter vorab als Depp des Jahres ausgezeichnet. Herrchen hat
gemeint, der kriegt bestimmt
Sicherungsverwahrung, sowas Doofes dürfe nicht frei rumlaufen. Genau das mein'
ich auch, wer die Wurst nicht ehrt gehört ins Kittchen.
Ich stürz mich jetzt noch schnell mit Ivanhoe und Randy in den Schnee, bevor
der wieder in der Saar verschwindet und als Hochwasser die Politik
im Saarland zu Geschrei und Gezeter animiert. Also dann, jingle bells, jingle
all the way und wuff!
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IMI-Studie
2011/01 Die
neue NATO-Strategie „Active Engagement, Modern Defence“
Taktisches Readjustment des westlichen Imperialismus
17.1.2011
Kommunisten-Hatz
in Deutschland - Im
postnationalsozialistischen Staat denkt man rechts und die Demokratie geht
ihnen auch am Arsch vorbei, oder? Wir dokumentieren Auszüge
eines Beitrags aus der jungen welt.
US-Kommunistenjäger Joseph McCarthy (1908–1957) ist wieder da. Er kommt
diesmal aus der deutschen Jungen Union, ist weiblich und heißt Kristina Schröder
(CDU). Laut einem Bericht des Spiegel verschärft die Bundesjugendministerin
die Gangart ihres antikommunistischen Feldzuges: Sie will Organisationen,
die Neofaschismus bekämpfen, nur noch mit Geldern ihres Ministeriums fördern,
wenn diese selbst nach »Linksextremisten« in ihrem Umfeld schnüffeln. ...
Vom Ministerium finanziell gestützte Organisationen müssen eine »Bestätigung«
unterschreiben, daß sie sich zur »freiheitlich-demokratischen Grundordnung«
bekennen. Enthalten ist auch die Verpflichtung, »auf eigene Verantwortung
dafür Sorge zu tragen, daß die als Partner ausgewählten Organisationen, Referenten
etc.« ein politisches Gütesiegel im Sinne Schröders haben. Dazu
müsse im Verfassungsschutzbericht nachgesehen werden, ob die Partner darin
aufgeführt sind, oder in der »Literatur« nach Stellen gefahndet werden, in
denen ein Referent den Kommunismus vertritt. In
dem vierseitigen Erläuterungspapier, das neuerdings der »Demokratieerklärung«
beigefügt wird, werden Antragsteller aufgefordert, zur Überprüfung ihrer Partner
die Verfassungsschutzberichte des Bundes und der Länder zu konsultieren.
Der Spiegel wörtlich: »Für ausgewählte Partner werden Gedächtnisstützen formuliert:
Wer Staatsgeld will, darf unter Umständen mit der Linkspartei kooperieren,
ganz sicher aber nicht mit deren Kommunistischer Plattform«. Linken Gruppen,
etwa solid, der Jugendorganisation der Linkspartei, will Schröder keinerlei
Bundesgelder mehr zukommen lassen. ...
Gegen die Erklärung regt sich laut Bericht bislang nur milder Widerstand.
Gegner kritisierten den »Schnüffelparagraphen«, weil die Antragsteller damit
künftig ihre Partnerorganisationen auf Verfassungstreue untersuchen müßten.
Der Beirat des »Bündnisses für Demokratie und Toleranz« – vor zehn Jahren
von den Bundesministerien für Inneres und Inneres gegründet – habe an
das Ministerium einen Protestbrief geschrieben, in dem es heiße, Schröders
Initiative sei »geeignet, das Klima zu vergiften und der gemeinsamen Sache
zu schaden«. Die »Bestätigung« halte man »nicht für praktikabel, für rechtlich
sehr bedenklich und nicht für zielfördernd«. Die Gegner des Schröder-Erlasses
erwägen eine Klage und stützen sich auf ein Gutachten des Verfassungsrechtlers
Ulrich Battis, wonach der Text in Teilen »mit dem Grundgesetz nicht vereinbar«
sei. Schröder sagte dem Spiegel: »Die Proteste zeigen, daß wir da einen wunden
Punkt treffen.« Der grüne Abgeordnete Sven Kindler wird in dem Bericht mit
den Worten zitiert: »Ministerin Schröder schwächt gezielt die Arbeit gegen
Nazis, Rassismus und Antisemitismus.« Anetta Kahane, Vorstandsvorsitzende
der Amadeu-Antonio-Stiftung erklärte der Zeitschrift: »Das bringt uns ohne
Not in die Zeiten des Radikalenerlasses zurück.«
Die Behörde Schröders verfügt in diesem Jahr über insgesamt 29 Millionen
Euro für den »Kampf gegen Extremismus«, 22 Organisationen haben – so
der Spiegel – die »Demokratieerklärung« bereits unterschrieben.
Arnold Schölzel
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H A S S auf Hartz IV Parteien
Hartz IV-Koalition kürzt bei Behinderten
„Im Windschatten des Bund-Länder-Geschachers
über die Hartz IV-Reform wurden weitere Gemeinheiten beschlossen, die bislang
ungenannt geblieben sind. Dazu gehört, dass die Hartz IV-Parteien, CDU/CSU,
SPD und FDP bedürftigen erwachsenen Behinderten ein Fünftel des Regelsatzes
streichen wollen“, erklärt Katja Kipping. Die sozialpolitische Sprecherin
der Fraktion DIE LINKE weiter:
„Die von Schwarz-Gelb neu eingeführte Regelbedarfsstufe
3 sieht vor, dass erwachsene Hilfebedürftige, die mit anderen Erwachsenen
zusammenleben, auch dann nicht den vollen Regelsatz bekommen, wenn sie mit
diesen keine Bedarfsgemeinschaft bilden. Konkret betroffen von der Regelung
sind Menschen, die womöglich gerade aufgrund ihrer Behinderung bei ihren Eltern
oder in einer Wohngemeinschaft leben. Sie bekommen nicht den vollen Regelsatz,
sondern nur noch 80 Prozent. Das sind 68 Euro weniger als bisher.
Im Vermittlungsausschuss hat man sich zwar auf eine
wohlklingende Protokollnotiz verständigt: ‚Der Regelsatz für die Regelbedarfsstufe
3 wird mit dem Ziel, Menschen mit Behinderungen ab dem 25. Lebensjahr den
vollen Regelsatz zu ermöglichen, überprüft.‘ Diese Erklärung ist jedoch
nichts wert, da es keinerlei Terminfestlegung dafür gibt. Inzwischen deutet
sich an, dass die Überprüfung erst mit der nächsten Einkommens- und Verbrauchsstichprobe
erfolgen soll, also erst in mehreren Jahren. Im Klartext bedeutet diese Notiz:
Schwarz-Gelb und die SPD verzichten bewusst darauf, die Verschlechterung im
Gesetz zu streichen. Damit bekommen bedürftige Behinderte ein Fünftel gestrichen.
Dass der gesamte Hartz IV-Kompromiss eine Farce ist,
die vor dem Bundesverfassungsgericht keine Chance haben wird, zeigen im Übrigen
schon Medienberichte über Berechnungen des Stromvergleichsportals check24.de,
nach denen die realen Stromkosten auch nach der Regelsatzerhöhung um bis zu
35 Prozent über dem dafür vorgesehenen Satz liegen werden. Die Betroffenen
werden dadurch gezwungen sein, Geld für die Begleichung ihrer Stromrechnung
auszugeben, dass ihnen dann anderer Stelle schmerzlich fehlen wird. Ihre Stromkosten
senken können sie nicht, weil sie sich eine stromsparende Waschmaschine oder
einen stromsparenden Kühlschrank einfach nicht leisten können.“
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Siegerjustiz
Von
Bernd Rausch
Die
NATO zerschlägt den souveränen Staat Jugoslawien. Deutschland (Genscher
als Außenminister) anerkennt den aus Jugoslawien rausgelösten neuen
Staat Slowenien, usw.
Jetzt entscheidet der
Gerichtshof der führenden imperialistischen Staaten in Den Haag, dass
Serbien ein Teil seines Landes,den Kosovo verliert. "Niemals die Unabhängigkeit
Kosovos anerkennen" will Serbien dieses von der NATO herbeigebombte Kriegsergebnis,
sagt Serbiens Außenminister Jeremic
Die Unabhängigkeit Kosovos von
Serbien ist mit dem Völkerrecht vereinbar. Das hat der Uno-Gerichtshof
klargestellt. Separatistische Bewegungen anderer Länder dürften
jetzt darauf pochen, die Eigenständigkeit von Regionen durchzusetzen
- etwa die Basken, die sich von Spanien abspalten wollen. Die Waffenproduzenten
können die Sektkorken knallen lassen..
siehe
auch: Urteil
des IGH ist eine völkerrechtliche Zeitbombe
19.7.2010 Für eine Handvoll Euros –
Endlich auch Hungerlöhne für Fahrer und Begleitpersonal von Geldtransporten.
Vereinbarung steht noch unter Gremienvorbehalt der Arbeitgeberseite
Berlin –
Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat dem Mindestlohn-Tarifvertrag mit
der Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienstleister (BDGW) zugestimmt.
Damit können die Beschäftigten von Geld- und Werttransporten sowie
in der Geldbearbeitung über die gesamte Laufzeit der Tarifvereinbarung
je nach Region Lohnsteigerungen von bis zu 30 Prozent erwarten. Der Tarifvertrag
tritt zum 1. Juli 2010 in Kraft und ist erstmalig zum 31. Dezember 2013 kündbar.
Erfasst sind ungefähr 8.000 Branchenbeschäftigte.
“Mit dieser
Tarifvereinbarung werden entscheidende Impulse für eine angemessene Lohnentwicklung
in der Branche gesetzt”, sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Petra
Gerstenkorn am Freitag. Künftig gelte es vor allem, neben der Tarifpflege
die Unterschiede zwischen West und Ost endgültig einzuebnen. Der Tarifvertrag
sieht regional unterschiedliche Mindestentgelte vor.
Demnach erhalten
ab 1. Januar 2011 Beschäftigte im Geld- und Werttransport in den ostdeutschen
Bundesländern 8,20 Euro/Stunde. Der Stundenlohn steigt stufenweise auf
10 Euro ab 1. Januar 2013. In der Geldbearbeitung steigen die Stundenlöhne
im Osten von 7,50 Euro ab 1.
Januar 2011 stufenweise
auf 8,30 Euro ab 2013. In den westdeutschen Bundesländern reicht die
Spanne der Mindeststundenlöhne bei Geld- und Werttransporten von 9,70
Euro in Schleswig-Holstein und 13,50 Euro pro Stunde in Nordrhein-Westfalen
ab 2011 bis zu 10,50 Euro in Schleswig-Holstein bzw. 14 Euro zwischen Rhein
und Ruhr ab 2013.
Beschäftigte
in der Geldbearbeitung erhalten ab 2011 dort 8 Euro
(Schleswig-Holstein)
und 10 Euro (Nordrhein-Westfalen). Die Stundenentgelte werden stufenweise
auf 9 Euro (Schleswig-Holstein) bzw. 11,50 Euro (Nordrhein-Westfalen) ab 2013
angehoben. – Die Vereinbarung steht noch unter einem Gremienvorbehalt
der Arbeitgeberseite.
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August
.20.10
Nein zum Ausverkauf Afrikas! Ausländische Investoren haben innerhalb von drei
Jahren allein in Afrika 20 Millionen Hektar Ackerland aufgekauft. Während die
lokale Bevölkerung an Hunger leidet, produzieren die Investoren Nahrungsmittel
und Energiepflanzen für den Export. In Folge des Land Grabbings kommt es immer
öfter zu Vertreibungen und Landkonflikten. Leidtragende sind die Menschen, die
von diesem Land leben. Deutsche Unternehmen sind am imperialistischen Wettlauf
um Land und Ausbeutung in Afrika beteiligt. Es ist Zeit zu handeln! Gegen Imperialismus
und kapitalistische Mehrwertproduktion Gudrun Müller |
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25.06.10
Nächster
Schritt auf dem Weg zur völligen Entrechtung der Arbeitslosen
Briefgeheimnis? - Die Bundesagentur
für Arbeit schafft den Datenschutz für Erwerbslose ab
. Deutsche
Post AG soll ab September Briefe öffnen und digitalisieren.
Die Bundesagentur für Arbeit (BA) will den Datenschutz
von Erwerbslosen völlig außer Kraft setzen. Sogenannte elektronischen Akten
werden ab September in Sachsen und Thüringen eingeführt . Unter dem Titel. „Fünf
Richtige für Ihren Brief“ werden dann, laut Mitteilung der BA - die eingehende
Briefe von der Deutschen Post AG geöffnet und digitalisiert und an Arbeitsagenturen
und Familienkassen weiter geleitet.
Macht
kaputt was Euch kaputt macht - Anti-Hartz-Initiative-Saar -
Siehe auch: Agenda
2010 (Hartz IV u.a.) ist die Schaffung einer rechtlosen Pariaschicht
und Für
die soziale
Revolution |
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18,07.10
Nach
Duisburger Anti-Nazi-Blockade: Ermittlungsverfahren
gegen MdB Niema Movassat (DIE LINKE) eingeleitet
17.7. Bespitzelung der Partei DIE
LINKE muss enden
14.7.2010
Grüne Jugend Saar - Guantanamo: Aufnahme
der Häftlinge ist notwendig
12. Juli 2010 Zug
der Erinnerung – Zusammenstöße
in Hamburg
12.
Juli 2010 - Gescheiterte Bafög-Erhöhung
enttäuschend – CDU und Saar-Grüne wortbrüchig gegenüber
Studierenden
Juli 2010 Wahlwerbung
der saarländischen Landesregierung war unzulässig
Juli.2010
Deutschland kooperiert mit Folterstaaten
29.6.2010
Innenausschuss
des Bundestages Kontroverse um Abschiebungen
von Roma ins Kosovo Um Bleiberechtsregelungen geht es im Innenausschuss
JUNI 2010 - Der Vormarsch in die Normalität
„Stadt - Land - Rechts“ Nazis
in der Provinz
Deutschland:
Reiche treten die Armen in den Dreck. Bundesregierung
preßt Milliarden aus den
ärmeren Bevölkerungsschichten.
Die Reichen lachen sich einen ab
AStA
Saarbrücken verurteilt Wiedereinführung von Langzeit-
und Zweitstudiengebühren
Juni
.2010 Der neue Personalausweis: Gleichgeschaltet, abgezockt und
komplett durchleuchtet
27.5.2010 Zu
Gewaltdelikten an Polizeibeamten
„Totgeschlagen. Totgeschwiegen - Den homosexuellen Opfern des Nationalsozialismus.“
Saarbrücken-Dudweiler Aufbegehren gegen die Fahrpreise
der VVS Eine
Haltestelle kostet 3.10 Euro.
Michael Scharangs neuer Roman „Komödie
des Alterns“
Albtraum
- Griechenland und die
Folgen. Herausgeber Holter Steltzner der
Frankfurter Allgemeinen kommentierte am Sonnabend
Saar-SPD-Landeschef und Hartz IV Maas würdigt
Otmar Schreiner als Vorkämpfer für mehr Gerechtigkeit
Solidarität mit »Faites votre jeu«
- Das Klapperfeld muss bleiben
Kriminalisierung
- Wir zahlen nicht ...
Gegen
das Vergessen -
Historiker Roland Paul,
Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde in Kaiserslautern
Zeitverträge
= Entrechtung von Menschen in Lohnarbeit
Kritik am vorliegenden Programm-
entwurf der Partei Die Linke von
Katja Kipping
Aus
dem
I
n h a l
t
22.
März 2010
-
Die rheinland-pfälzischen NPD unter Zwangsverwaltung
0 Hartz4-Plattform und Arge-Freiburg
bieten
Hilfe ...
Da
lacht der Nazi -
Kraft und Westerwelle
auf Weg zum Arbeitsdienst
10.3.
„Hier ruhen 156 sowjetische Bürger
Umgebracht in faschistischer Sklaverei
Ewige Ehre den Kämpfern für die Freiheit
4. März des Jahres 1950“
SPD und Grüne
können sich feiern.
In nur 5 Jahren ist es ihnen mit Hartz IV und Riester Rente gelungen MillioDnen
Menschen unters Existenzminimum zu drücken.
8.3.10
NRW-SPD sozial unwählbar
ZDF - MIES bis EKELHAFT
Widerstand
von Erwerbslosen
Hartz IV: Nach
dem Verfassungsbruch ist vor dem Verfassungsbruch, oder ?
Das »Geschimpfe auf die Griechen«
nimmt »kriminell-groteske Züge« an
5.2.10
Nazimusik
auf Schulhöfen völlig legal
Gedenkstätte Gestapo-Lager
Neue Bremm jetzt auch in polnischer Sprache
2010 - Jetzt
dringend rückwirkende
Überprüfungsanträge auf Hartz IV-Regelsätze stellen
Heulen
und Zähneknirschen
Abschwung jetzt auch bei der Einwohnerzahl
So
ein Schiss
- Jetzt will die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Prekäre Lebenslagen
Hartz IV mitgestalten
Halleluja,
das Saarland
im Himmel -
Singet, jauchzet ... Hosianna
-
-Reliquie von Landeschef Linxler
-
Orgasmus unter den
Augen des Herrn – Jesus
verweigert ...
Über Koalitionen
im Kapitalismus
- Sinti
und Roma Frauen bedroht -
Räuber - Priester
-
Angriff auf Tanklastzug s - US-Piloten
bestraft
Hartz IV = Modifizierter Kapitalfaschismus und freiheitlich
christlich-liberal-sozialdemokratischer Sozialdarwinismus in der Krise des
Kapitals.
Für
die Menschenwürde -
Mumia
Abu-Jamal und die weltweite Abschaffung der Todesstrafe
Paritätische
Wohlfahrtsverband fordert eine Totalrevision
von Hartz IV
USA/Kuba -
Wer die Macht hat bestimmt
wer Terrorist ist und wer nicht, oder?
Der
Freien Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union wurde per Gerichtsbeschluß
der Gewerkschaftsstatus aberkannt - Warum ?
»Was
auf dem Gipfel geschah« Fidel
Castro
Polizei räumt
gekaperten Zug an BRD Grenze
1. Advent Saarlouis
Flashmob -Faust für ...
FDP-Politikerin findet Aufruf zum Staatsstreich
gegen demokratische Regierungen in Ordnung
ARGEn scheren sich einen Dreck um Urteile
...
Zurück
ins Mittelalter?
Wie
durch eine Politik der Angst Gehorsam erzeugt wird
Fraktion von DieLinke lehnt Einsatz der Bundeswehr in Bosnien-Herzegowina
ab
Rote Hilfe:
Warnung vor Zusammenarbeit
Linke im Saar-Landtag fordert Präventivmaßnahmen gegen Koma-Saufen
Berliner LINKE für sofortige Erhöhung des Regelsatzes
auf 500 Euro und ...
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Wichtige Beiträge
für Sie aufgehoben
Attac gewinnt
internationale Handlungsfähigkeit
....
Hubert
Ulrich
Deutsche
Reichsbahn verschleppte Millionen Menschen aus ganz Europa in den Tod oder
in ein Sklavendasein
Lothar
Schnitzler, ein Mann will nach oben
»Reflexionenen
des Genossen Fidel« zur »Strategie von Machiavelli«:.........
Abu-Jamal
Europäische
Patentamt in München erteilt Patent auf Schweinezucht -
Greenpeace wird Einspruch einreichen
.....
Gegen Privatisierung der
Saarbrücker Stadtwerke
....
Saar CDU mit Mauerbau beschäftigt
.......
Rechtsextreme Propaganda erreicht Höchststand
- Rechte nutzen beliebte Portale ................
SPD
isoliert sich in der europäischen
Sozialdemokratie
Im Saarland verliert die SPD jeden
Boden unter den Füßen Sozis laut Umfrage
nur noch bei 16 Prozent .....................
DGB Saar gegen eine
Zwei-Klassen-Medienlandschaft ........
Für die Abschaffung der Fernseh-Gebühren
und für die Abschaffung von ARD und ZDF......
Goldene
Axt an Doktor Hanno Sechsgang verliehen Saarländischer
Friedenspreis geht an einen Ritter der Landstraße .........
Wo
ist die Oppositionspartei geblieben die Hartz IV und die damit verbundene
Armut
per Gesetz abschaffen wollte? ..................
Bevölkerungsrückgang
an der Saar ist das Ergebnis der CDU Landesregierung. Dies hat allerdings
auch Vorteile sagt Iris Mohn von der Organisation ES. ..........................
Beck
feiert Agenda 2010...........................
Arbeitslosenvermittlung im Saarland
gescheitert - Gerade mal vier Prozent können in einen regulären
Job vermittelt werde .......
Rote Verschwörung
aufgedeckt ............
Sakrileg
an buntem
Lappen fast so teuer wie Bankraub
Sport
...
MLPD
zeigt an der Saar Auflösungserscheinungen
Büste und Nachttopf Stalins bereits
in der Obhut der
neuen Linken
............
CLAUDE
MICHAEL JUNG Glosse: Was bringt
das Jahr 2008? Sozis
in Schweine verwandelt, aus Jusos werden Ferkel ...........
Aufzucht von
Chimären auch im Saarland sehr erfolgreich Tarnanzüge
der Bundeswehr standen Pate Von Claude Michael
Jung In Großbritannien
wird nach einem Beschluss des britischen Unterhauses die Produktion von Tier-Mensch-Embryonen
künftig möglich sein. Im Saarland ist man bereits einen Schritt
weiter. Hier gelang es der biotechnologischen Forschung unter der Leitung
des Experimentalmediziners, Medizinalrat Engelbert Schnurres
und dem Anthropologen Professor Hypokrat, Ritter vom Steißbein, nach
jahrelangen Experimenten mit biologischen Farbstoffen im Hundefutter, endlich
die vom größten Teil der Hundehalter dieser Welt, mit Sehnsucht
erwartete, voll anpassungsfähige Hunderasse zu kreieren.
...........................
Bücher
Als der Ball braun war
Wie
sich der DFB im Dritten Reich arrangierte
.......
Die Ankunft des großen
Unordentlichen Thomas
Pynchons Roman „Gegen den Tag“
Eine Buchbesprechung
von Stefan Gleser.......
Johathan Littell "Die
Wohlgesinnten" Berlin Verlag,
Seitenzahl 1400, Euro 36,00 .................
Jetzt sind wir ein bisschen klarer
André Müller veröffentlicht seine Gespräche mit Peter
Hacks Eine Buchbesprechung von Stefan Gleser.......
Die „Junge Freiheit“ rüstet
die Rechte intellektuell auf
Eine Buchbesprechung von Stefan Gleser........
Ein unterhaltsames Sprachgewissen
Wiglaf Drostes neues Buch „Will denn
in China gar kein Sack Reis mehr umfallen? Eine
Buchbesprechung von Stefan Gleser ....
Das Abenteuer Leben Die
Erinnerungen von Rossana Rossanda
Eine Buchbesprechung von Stefan Gleser
mehr...
Der Kampf um die Worte
- Wie
die Nazi-Sprache sich breit macht Rezension:
Stefan Gleser
....
Hacker
knacken weltweites Neonazi-Netz
und veröffentlichen die Daten
.......
Die Perspektive der Täter
Die Debatte um Jonathan Littells Roman .......
Kommentar
des russischen Präsidenten Dmitri Medwedew....
Russland
- Ende der Ohnmacht?
.......
Kritik
an Merkels Kaukasus-Kurs ...
ARD kürzt
Putin-Interview Zensur durch weglassen .....
Chic
Chic - Die
alte Dame wird fein
gemacht Stadtzeitung
- Das Kultur-Magazin ........
Großhumpen
dorfer Geschichten
....
Sommer loch
akademie
.....
Kaukasus
- Steinchen im großen Spiel,
von Kai Ehlers....
Belohnung für einen Eroberungskrieg,
Frau Merkel ? ............
FRANKREICH-
Großer
Krieg in naher Zukunft? Das französische Verteidigungsweißbuch
2008
....
Größter
Knall der Weltwirtschaft
....
Keltischer
Abtritt beschert Projekt „Stadtmitte am Fluss“ ein jähes
Ende ...........
ARGE
will Kinder «sicherstellen»
.....
Clement ist
abschreckendes Beispiel....
60
Jahre Israel: Die Haltung der deutschen Linken zum Staat Israel
Vortrag von Gregor Gysi
...............
Merkels
Rede im Wortlaut in
der Knesset
..................
SPD-Programm
-
Im Grundsatz neoliberal ....
Sozis
planen den größten Goldraub aller Zeiten
Britischer
Postzugräuber Ronald Biggs soll den Plan ausgearbeitet haben
...
Jetzt geht'
s ans Eingelegte - Saures für die Saar-Sozis
..
Kein Abschied Kurz vor
Wahl des Staatsrates: Kubas Präsident Fidel Castro kandidiert nicht mehr
für Staatsämter, bleibt aber
»Soldat der Ideen«.
Führungswechsel in Havanna erwartet
........
Prinzipien der Gleichheit
und Nichteinmischung Erklärung der venezolanischen Regierung zu dem
Disput
zwischen der Bundeskanzlerin Angela Merkel
und dem Präsidenten der Bolivarischen
Republik Venezuela, Hugo Chávez...............
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2010 Ist
Roland Koch ein Perverser, der Arbeitslose quälen will? Wir
denken:
Ja -
Roma werden in Rumänien menschenunwürdig behandelt –
Wer
wollte Eugen Roth meucheln? -
- Bei
Erkrankung zieht die AWO 60,00 Euro pro Tag ab - 4.2.10
- Durst
löst russisch-japanischen Grenzkonflikt aus.
Luftige Tuniken und traumhaft leichte Sandalen
... -
Neues
aus Bananien ARGEN
betrügen Arbeitslose Die
Oskar_Linke erzählt ... Und wenn sie nicht gestorben
sind dann leben sie heute noch
21.4.10
Saarländischer Grundsatz: Duzen und schmieren
- Strafanzeigen
im Skandal um Völklinger Meeresfischzuchtanlage erstattet
Freier
Eintritt in das Weltkulturerbe
17. Mai 2009, ab 10 Uhr. ...
Die Linke
fordert: Behördensprache muss barrierefrei werden
...
Die
Linke - Eine ganz normale Partei - Saarbrücken: 10-Punkte-
Programm für die Kommunalwahl ...
Conti-Fabrik in Sarreguemines gestürmt
...
Trauer um Luitwin Bies ...
Erfolg für Tierschützer: EU-Parlament beschließt
Handelsverbot von Robbenprodukten ...
.Für soziale Demokratie - Weg mit der Hartz IV Diktatur
- Kinoseminar für Schulklassen: Harald Sieblers
„GG19 - 19 Gründe für die Demokratie“ ...
Gegen
die Ehrung von Wehrmachtseinheiten ...
Zahl der Hartz
IV-Klagen um 150 Prozent gestiegen ...
Wie
aus heiterem Himmel - Blitz trifft Fußballmannschaft
...
Kaiserslautern blockiert Naziaufmarsch
Faschisten mussten unverrichteter
Dinge nach Hause fahren ...
Frage:
Für wie dumm halten die Regierungsparteien die Wähler?...
SPD
- Wende oder Ende?...
Sachsen
ist überall - Kerstin Köditz berichtet über die extreme Rechte in ihrem Bundesland
...
Kein Naziaufmarsch
in Mainz
Weltkulturerbe
Völklinger Hütte ...
Saarbrücken:
Vierter Pavillion
...
BUND
Saar ruft zur Schmetterlings-
zählung auf ...
Zehntausend Euro für eine Steckdose...
DKP-Erklärung zum NATO-Gipfel NATO
probt auch Bürgerkrieg ...
Nein zur NATO, nein zum Krieg ...
Stadtzeitung Info 3 - Hartz IV muss weg
...
Auch Luxembourg von Sozialräubern bedroht ....
Polizei
macht sich zum Büttel ....
Berufsverband für Soziale Arbeit zum Amoklauf in
Winnenden ...
TERRE DES FEMMES verurteilt die Entscheidung des OLG
Saarbrücken ...
Zivielcourage in Frankreich ...
Wann, wenn nicht jetzt - Die Krise, die Verantwortlichen und kaum Protest
...
Von
Frankreich lernen heißt siegen lernen...
Bayern
Hoeneß im Rausch ...
Zweibrücken sagte „Nein“
zu den Nazischlägern ...
Nazis erwarten 1000
TeilnehmerInnen...
Fußball: Amateurfußball
in Wuppertal - Zwei Todesfälle in zwei Tagen
...
Saarbrücker Polizei nimmt acht Rechtsextremisten nach Randale fest...
Die DKP Saar sagt: Der Mensch kommt vor dem Profit .....
14. März: Friedensbewegung
in Trier beteiligt sich an Protesten gegen NATO-Jubiläumsgipfel ....
Keine
Nazis in Mainz! Gegen
den geplanten Naziaufmarsch am 1. Mai
...
Nicht alles ist nur schlecht Vergleich mit dem Waffendealer
Diehl ...
Große Preisunterschiede bei Stromanbietern in
Rheinland Pfalz ...
Neue Studie zum wissenschaftlichen Prekariat an Hochschulen
...
Eine ganz üble Type dieser Holocaust-Leugner Richard Williamson
...
Großdemo für Arbeitsplätze bei Opel in Kaiserslautern...
Lehrermangel im Saarland ...
DAVID GEGEN RÜSTUNGSBETRIEB DIEHL ....
Eritrea: Vier Jugendliche nach versuchter Flucht erschossen
- Eritreische Oppositionsgruppen rufen zur Protestdemonstration auf ....
"Kein Frieden mit der NATO - Die NATO als Waffe
des Westens" Broschüre zur Mobilisierung gegen den NATO-Gipfel
...
Saarpatriot des Tages:
Linke Landeschef Rolf Linsler ...
NEONAZIS-Angreifer auch aus dem Saarland...
Lafontaine sagt: Kanzlerin überfordert...
Frauenrat
Saarbrücken: Mehr
als ein kleiner Unterschiedam 16.3., 18 Uhr ...
Zug der Erinnerung rollt durch Rheinland-Pfalz
...
Flucht, verfolgt ...
Wiener Kongress Solidarische Ökonomie vom 20.-22.2.2009
....
Ver.di Rheinland-Pfalz kämpft für Besserstellung der Minijobber
...
US-Drohne
tötet 25 Taliban ...
13. Februar: Neonazis
raus aus Dresden
Saarländische
Schulen in Trägerschaft der Pius-Bruderschaft auf den Prüfstand
– Privatschulgesetz ändern!
...
Oskar Lafontaine
sagt: Steinbrück bereitet nächste Wählertäuschung vor...
Arge
Bonn schmeißt Hartz IV-Betroffenen mit Polizeigewalt raus...
Margit
Conrad fordert Abschaltung des
Atomkraftwerks Biblis ...
Keine
Niedriglöhne im Namen Jesu...
Dieser
Papst ist im Saarland unerwünscht
- Da ist uns der Teufel lieber als dieser Antisemit und Freund der Rechtsextremisten
Lebebvristen ...
Saarländischer
CDU Hering schon bald auf dem Speiseplan zum politischen Aschermittwoch ...
12. Feb. 10 Uhr ver.di-Großdemo in Saarbrücken mit Frank
Bsirske ...
Uni
verwendet Studiengebühren gegen den Willen der Studierenden ....
BUND: Eintunnelung der A 620 ist eine gigantische
Fehlplanung ....
Saarländische Bürgerinitiative kämpft gegen Lärm ...
Attac Saar lädt ein zum "strategischen Brunch"
....
Kai Ehlers - Herzschlag einer Weltmacht
...
Saarland mit roter Laterne bei Integration
....
Saarländische Eltern beklagen Stagnieren der
Bildungsausgaben ...
Saar CDU: Wiederkäuer des Tages
...
Weltsozialforum 2009: Eine andere Welt ist möglich...
30 Jahre Max-Ophüls-Festival - Albrecht Stuby erinnert sich im Künstlerhaus...
Späte Ehre für rote Saar Socken
durch Finanzminister Peter Jacoby ...
Tod in der Ausnüchterungszelle ...
Filmpremiere:
Engel in der Hölle von Gurs ...
Do. 29.1.09, as
Meer schluckt auch uns Helden. Szenische Lesung, Nelia Dorscheid und
Steffen Gresch ...
Weltherrschaft durch die Kontrolle
von Strömen - Die Rolle der NATO bei der Militarisierung der Migration ...
Realität
und Film - Die
Grauzone vergrößert sich
- Angriff mit US-Drohne - Zwei
Topterroristen getötet ...
Gisela
von der Aue sollte baden gehen..
.
Weltkulturerbe
Völklinger Hütte startet mit Ausstellungsoffensive ins Jahr 2009 ...
45 Jahre nach dem Tod -
Der Schriftsteller Nazim Hikmet darf Türke
sein ...
Was ist schon ein Mord gegen einen Bildungsauftrag?
- Szenen aus dem Wirtschaftsleben in einen Krimi ...
Gümbel - ein Mann für kleine Scherze - Hessischer
Spitzenkandidat fordert Zwangsanleihe für Reiche ...
Weihnachtsmann
steht vor der Pleite...
Termin: 27. Januar 2008 - Horst Mahler
....
Saartire: Linke wollen im Saarland nicht alles neu machen
.....
Saarbrücker Linke wollen Glühweinkönig ...
Zur Diskussion über ein NPD-Verbot - Von
Ulla Jelpke .....
Wer
sich nicht wehrt lebt verkehrt - Das Reisen hat ein Ende
- AStA-Außenreferentin für Homburg
......
Horizontales Gewerbe beklagt Wirtschaftskrise - Staat
soll Zuschüsse für's Pimpern bezahlen – Berlin erwartet Hunderttausend
Prostituierte zur Großdemo ....
Solidarität mit Heike Schrader .....
Heike Schrader verurteilt
Manne
aus der Sportredaktion berichtet wie die Preise im ÖPNV
an der Saar viele Medien in die Insolvenz treiben ....
EGB-Demo
in Straßburg am 16.12.2008: Noch einzelne Bus-Plätze frei ....
Die Fahrpreiserhöhung der VVS ist unverschämt - seit 2000 Erhöhung um 25 Prozent
....
Horror: Ein Augenzeuge
berichtet: Demonstrationen gegen Novelle des Versammlungsgesetzes in Baden-Württemberg
im Würgegriff der Polizei...
Kuba:
Gleichberechtigung in Zeiten politischer, ideologischer, ökonomischer und
ökologischer Strangulierung.....
Gegen
Naziaufmarsch
...
Dummschwätzer des Tages: Linke Chef im Saarland
für französischen Hungerlohn und Flickwerk bei Hartz IV
....
Brutale
Bullenschläger und provokativer Polizeieinsatz in Mannheim
...
Servicewüste Campus Homburg...
Solidarität
mit dem ZAHLTAG-Bündnis zur Aktion „Zahltag! XXL ....
Praxis der 1 EURO Jobs überwiegend rechtswidrig? ......
Übernachtungsexperte der Saar CDU will Merkelsteuer
für Hotelschläfer senken
....
Solidarität mit Heike Schrader .....
Heike Schrader verurteilt
Ladenschluss - Kein Shopping für Nazis
Risiken nicht gebannt
...
Fidel
Castro »Reflexionen«
......
Linke Saarbrücken stellt Wahlliste für den Regionalverband
auf ....
Im Interview mit erklärt der Präsident der Weltbank, Robert Zoellick
...
Die Welt ist witzig, die Logik geht so ihre eigenen Wege, saarauf, saarab...
Bruch
mit der Ordnung
Alternativen zum Kapitalismus: Kommunisten aus aller Welt beraten in São Paulo
über engere internationale Zusammenarbeit
.....
»Das
ist doch ein Witz« .... daß
wir die Raketen dort stationieren, um Bin Laden zu fangen.
.......
"Was geschah am 09.11.38 im Saarland?" ....
Nacktscanner
sind der neueste Schrei auf Flughäfen und Pornomessen
Aufsehenerregender Feldversuch im Saarland
...
Von Claude Michael Jung
EU - Russland: Schluss mit Ping-Pong? Von
Kai Ehlers ......
Medwedjew
kündigt ÖL-Rubel an
Von Kai Ehlers .....
DGB Westpfalz: Leiharbeit in Rheinland-Pfalz um 18%
gestiegen......
Den Betze mit der Seele suchend - Die Geschichte einer Besessenheit
...
Barack Obama: Vorsicht vor allzu großen Hoffnungen...
Ein Zeitalter wird besichtigt. Der Historiker Kurt Pätzold erinnert sich.
Von Stefan Gleser ........
Gewaltfrei und ungehorsam gegen
Castor und Atomkraft ...
Die tausend Masken der NPD
...
Bundeswehr demnächst auch bei Demos eingesetzt
...
Die Rache des Edmund Stoiber ....
Saar SPD nominiert erneut Hartz IV Befürworter für
den Bundestag ...
Ein Kartenhaus bricht zusammenWie
das unheimliche Zusammenspiel von Politik und Kapital uns ruiniert
...
Hartz
IV für hilfebedürftige Banker...
Ist das Nato-Manöver über Merchweiler/ Wemmetsweiler
pure Provokation oder wird
hier bereits der Einsatz der Bundeswehr gegen die eigene Bevölkerung geprobt
.......
Positive Resonanz auf "Mindestlohn-Truck" des DGB Saar DGB
Vositzender Roth warnt: "Weit über 20.000 SaarländerInnen haben
mehr als einen Job!" ......
Kondome im Botanischen Garten
FAIR./FÜHRUNG im Botanischen Garten am Sonntag, 26.10.08 um 11 Uhr ......
Luxuslokus im Saarland erzürnt Bund der Steuerzahler. Auch Fischzuchtanlage
für Seefische in Völklingen unter ....
Die Bertelsmann-Stiftung fordert eine »harte Anpassung«
der Wirtschafts- und Sozialpolitik Venezuelas und verlangt dafür »externe
Unterstützung« durch die USA und die Europäische Union ...............
Überfischung kostet 1,5 Billionen Euro WWF
zu Weltbank-Report: Der Raubbau in den Meeren kennt nur Verlierer ........
Das
Pöbeln ist des Müllers Lust
...
Richtungswahl
fürs Saarland...
„Statt in Banken in soziale
Chancen investieren!“.......
Saarbrücken
will Bürgersteige privatisieren .....
Agrospritgegner machen mobil - Auch
Joints könnten in den Tank wandern ....
Skandalurteil von Böblingen.....
Zur Genehmigung des
Kohlekraftwerks Moorburg sagt der saarländische
CDU-Umweltminister Stefan Mörsdorf: Trittin ist die "personifizierte Scheinheiligkeit".........
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25.5.2010
„Wie gehe ich mit Größe durch den Schund der Zeit?“
„Königin im Dreck“ – ein Band
mit Aufsätzen von Ronald M. Schernikau
Von Stefan Gleser
Schlecht an Schernikau ist, dass es schwer
fällt, über ihn zu schreiben, ohne in den Jargon des faselnden Bildungsgeschwafels,
unter dem er litt, zu verfallen. Vergleicht man einen Text Schernikaus aus
den achtziger Jahren mit den damals handelsüblichen Kritiken, mit den Gedichten
über Frieden und Umwelt, die in Zeilen gebrochene Prosa waren, mit den
kulturgesättigten Feuilletons, die Denkanstösse vermittelten und kritisch
hinterfragten, wird klar, dass Schernikau ungern Zeitgenosse war.
Gut an Schernikau ist, das ich ihn so vorstellen kann, wie er die Schriftstellerin
Gertrude Stein vorstellte. Ronald M. Schernikau lebte von 1960 bis 1991, er
war ein Deutscher und sehr dünn und ziemlich arm, er lebte in Berlin und Leipzig,
er liess sich manchmal den Oberlippenbart kürzer schneiden und er übte den
Beruf des Genies aus.
Der Verbrecher Verlag hat jetzt Aufsätze,
Reportagen und Gespräche Schernikaus gesammelt. Viele davon sind in der DVZ/die
tat, einer ehemaligen, der DKP nahe stehenden Zeitung erschienen.
Selbst in einem dummen und verlogenen Schlager
steckt „das ungeheure sich sehnen nach Glück“. Für Schernikau
ist die Verachtung der Linken gegenüber der Massenkultur „selbstmörderisch“.
Der müde und abgestumpfte Alltag verzehrt sich nach Glamour und Pop. Tagträume
verkörpern sich in
Hildegard Knef, Andy Warhol und Romy Schneider. Deshalb erobern die Götter
aus den Hochglanzmagazinen und den Fernsehnkanälen die Köpfe und das schlechte,
aber gut gemeinte Gedicht gegen die Mietpreiserhöhung
bleibt unbeachtet.
In seinem Beitrag über die Schlager in der
DDR spricht Schernikau zum Leser, als sei dieser ein angehender Musiker. Schernikau
stellt eine
private Hitparade auf. Ich habe laut lachen müssen, als er auf die Schlagersängerin
Aurora Lacasa traf. Wir schalten um zum live-Dialog:
Lacasa: „Du und ich, das ist Tannengrün und Hagelschlag“ Schernikau:
Oh nein!
Lacasa: „Du und ich, das ist ewig wie der Sonnenschein“ Schernikau:
Au weia!:
Lacasa: „…ist in der Kathedrale ein Choral“
Schernikau: Peinlich! Dicht vorbei!
„Oh nein!“ und „Au weia“ erreichen eine ungeheure
Leichtigkeit, als seien sie zum ersten Mal gehört. Das macht, Schernikau konstruiert
äusserst exakt.
Ein möglicher Einwand gegen Schernikau: Sein Ausdruck ist nur die Umkehr der
Edelschickimickiprosa und des läufigen Seminarstils. Schernikau kokettiert
mit seiner Bescheidenheit. Er schreibt, als hätte er vorher
alles Gelesene aus seinem Gedächtnis gefegt.
Die makellose Folgerichtigkeit der Gedanken, wenn er auf dem letzten Schriftstellerkongress
der DDR sagte, dass wer Bananen will, Neger
hungern lassen muss. Und wir glauben an wirtschaftliche Zusammenarbeit und
dass Fischfabriken die Ozeane und Getränkehersteller die Regenwälder retten,
so wie unsere Grosseltern an die Ostmark glaubten.
Bei Schernikau überlebt der Stoff, weil für ihn die Form alles war. Deshalb
ist selbst ein zwanzig Jahre alter Bericht über Bäckereien
aktuell. „Der Weg der Brötchen in den Sozialismus“ erzählt auch
davon,
dass Backwaren in der DDR zu billig waren. Alle, mit denen Schernikau sprach,
ob selbständiger Bäckermeister oder Mitarbeiter eines Kombinats plädierten
für eine Preiserhöhung. „Von zehn Pfennig für ein Brötchen verhungert
bei uns keiner.“ Und noch immer diese Wut auf einen Staat, in
dem keine alte Frau an der „Tafel“ bettelte.
Schernikau bekannte sich offen zur Homosexualität und zum Kommunismus
und schrieb keine einzige Zeile Bekenntnisliteratur. Schernikau wird
seinem Brieffreund und Kollegen Peter Hacks dort wieder treffen, wo ihnen
Gesinnung die Aufnahme zu Lebzeiten verwehrte, im bürgerlichen Kanon. Demnächst
wird ein Film über Schernikau rumflimmern; eine
Biographie liegt vor und sein alter Hausverlag kennt ihn wieder. Genau so
wie es Schernikau schrieb:
die nachwelt
die nachwelt wirds schon richten
die nachwelt machts schon gut
die nachwelt die macht alles
was sonst keiner gerne tut
die nachwelt wirds schon richten
wir haben ja zum glück
die gute alte nachwelt
unser bestes stück
Ronald M. Schernikau: Königin im Dreck. Texte zur Zeit. Hg. von Thomas
Keck. Verbrecher Verlag, Berlin 2009. 304 S. ISBN: 978-3-940426-34-5.
15,00 Euro
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18.
August 2010 Neonazis als Ordnungskräfte
bei Musikfestival im Saarland
Antifa Saar wendet sich entschieden gegen den Einsatz von
führenden Neonazis als Security beim diesjährigen Rocco del Schlacko –
Festival
Saarbrücken/Köllertal – Am vergangenen Wochenende fand
in den „Sauwasen“ im Köllertal das beliebte Musikfestival Rocco
del Schlacko mit über 20.000 Besucher_innen statt. Dieses Festival ist insbesondere
bei alternativen Jugendlichen und Erwachsenen beliebt. Als skandalös ist zu
werten, dass mehrere bekannte Neonazis von den Veranstaltern im Security-Dienst
eingesetzt wurden. Dabei handelte es sich unter anderem um führende Aktivisten
aus der Kameradschaft Saarsturm, dem südwestdeutschen Hammer-Skin-Netzwerk
und der aufgelösten Kameradschaft Saarlautern.
Sara Jost, Pressesprecherin der Antifa Saar, sagt hierzu:
„Es ist unerträglich, dass führende Aktivisten der organisierten saarländischen
Neonazi-Szene in derartigen Machtpositionen eingesetzt werden, in denen sie
ihre autoritären Charakterzüge ganz offen gegenüber anderen Menschen ausleben
können. Insbesondere alternative Jugendliche gehören häufig zum Angriffsziel
dieser Personengruppe und mussten sich nun Übergriffen, dauerhafter Beobachtung
und Kontrollen durch gerade diese aussetzen.“
Bereits freitags erhielt die Antifa Saar mehrere Anrufe von
aufgebrachten Festivalbesucher_innen. Im Laufe des Wochenendes meldeten sich
noch weitere Personen und auf dem Festival auftretende Musikgruppen, die uns
über die „Nazi-Security“ informierten. Dabei wurde auch von gezielten
Übergriffen der Security auf Personen aufgrund des Zeigens antifaschistischer
Symbolik berichtet. Eine persönliche Vorsprache eines Vertreters unserer Gruppe
bei den Veranstaltern führte zu keinerlei Konsequenzen.
Timo Reuter, Experte der Antifa Saar für militanten Neonazismus
und Autor für die Fachzeitschrift „Der Rechte Rand“ betont: „Auffällig
ist, dass beim Rocco del Schlacko bundesweit bekannte Kader der im Saarland
aktiven Kameradschaftsszene eingesetzt wurden und nicht nur „kleine
Fische“. Im Saarland ist derzeit vermehrt die Tendenz festzustellen,
dass sich militante Neonazis in Sicherheitsfirmen engagieren.“
Die Antifa Saar fordert Veranstalter von Festivals dazu auf,
in Zukunft in ihrem Sicherheitskonzept diesen Umstand zu bedenken und erst
gar keine Neonazis mehr einzusetzen. Festivalbesucher_innen und auftretende
Bands sind dazu aufgerufen, sich in solchen Fällen bei den Veranstaltern zu
beschweren und gegen die Anwesenheit von Nazis vorzugehen.
Bildmaterial von der Veranstaltung ist einzusehen auf der Homepage der Antifa
Saar und kann in Druckqualität auch angefragt werden. http://antifasaar.blogsport.de/
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Siegerjustiz
Von
Bernd Rausch
Die
NATO zerschlägt den souveränen Staat Jugoslawien. Deutschland (Genscher als
Außenminister) anerkennt den aus Jugoslawien rausgelösten neuen Staat Slowenien,
usw.
Jetzt entscheidet der
Gerichtshof der führenden imperialistischen Staaten in Den Haag, dass Serbien
ein Teil seines Landes,den Kosovo verliert. "Niemals die Unabhängigkeit Kosovos
anerkennen" will Serbien dieses von der NATO herbeigebombte Kriegsergebnis,
sagt Serbiens Außenminister Jeremic
Die Unabhängigkeit Kosovos von Serbien ist mit dem Völkerrecht vereinbar.
Das hat der Uno-Gerichtshof klargestellt. Separatistische Bewegungen anderer
Länder dürften jetzt darauf pochen, die Eigenständigkeit von Regionen durchzusetzen
- etwa die Basken, die sich von Spanien abspalten wollen. Die Waffenproduzenten
können die Sektkorken knallen lassen..
siehe
auch: Urteil
des IGH ist eine völkerrechtliche Zeitbombe
19.7.2010 Für eine Handvoll Euros – Endlich
auch Hungerlöhne für Fahrer und Begleitpersonal von Geldtransporten.
Vereinbarung steht noch unter Gremienvorbehalt der Arbeitgeberseite
Berlin –
Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat dem Mindestlohn-Tarifvertrag mit
der Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienstleister (BDGW) zugestimmt.
Damit können die Beschäftigten von Geld- und Werttransporten sowie in der
Geldbearbeitung über die gesamte Laufzeit der Tarifvereinbarung je nach Region
Lohnsteigerungen von bis zu 30 Prozent erwarten. Der Tarifvertrag tritt zum
1. Juli 2010 in Kraft und ist erstmalig zum 31. Dezember 2013 kündbar. Erfasst
sind ungefähr 8.000 Branchenbeschäftigte.
“Mit dieser
Tarifvereinbarung werden entscheidende Impulse für eine angemessene Lohnentwicklung
in der Branche gesetzt”, sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Petra
Gerstenkorn am Freitag. Künftig gelte es vor allem, neben der Tarifpflege
die Unterschiede zwischen West und Ost endgültig einzuebnen. Der Tarifvertrag
sieht regional unterschiedliche Mindestentgelte vor.
Demnach erhalten
ab 1. Januar 2011 Beschäftigte im Geld- und Werttransport in den ostdeutschen
Bundesländern 8,20 Euro/Stunde. Der Stundenlohn steigt stufenweise auf 10
Euro ab 1. Januar 2013. In der Geldbearbeitung steigen die Stundenlöhne im
Osten von 7,50 Euro ab 1.
Januar 2011 stufenweise
auf 8,30 Euro ab 2013. In den westdeutschen Bundesländern reicht die Spanne
der Mindeststundenlöhne bei Geld- und Werttransporten von 9,70 Euro in Schleswig-Holstein
und 13,50 Euro pro Stunde in Nordrhein-Westfalen ab 2011 bis zu 10,50 Euro
in Schleswig-Holstein bzw. 14 Euro zwischen Rhein und Ruhr ab 2013.
Beschäftigte in
der Geldbearbeitung erhalten ab 2011 dort 8 Euro
(Schleswig-Holstein)
und 10 Euro (Nordrhein-Westfalen). Die Stundenentgelte werden stufenweise
auf 9 Euro (Schleswig-Holstein) bzw. 11,50 Euro (Nordrhein-Westfalen) ab 2013
angehoben. – Die Vereinbarung steht noch unter einem Gremienvorbehalt
der Arbeitgeberseite.
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Nun
singet und seit verdammt noch mal fröhlich - Christus ist auch im neuen Jahr
immer bei euch
Das satirische Wort zum Fest der
Liebe - von Dechant Friedensreich Selighauer
Liebe Herde in Christus. Das Fest der Liebe und des Friedens
sitzt uns im Nacken. Das Christkind sieht es bestimmt nicht gerne, wenn gerade
zu Weihnachten in Familien die Konflikte eines ganzes Jahres offen ausbrechen.
Die Weihnachtsgans gehört auf den Teller und nicht ins Gesicht von Onkel Hubert,
auch wenn es triftige Gründe dafür gibt. Zugegeben, so manche Ehefrau hat
nach 25 Jahren Dauerkrieg eine erzieherische Maßnahme durch das Familienoberhaupt
verdient. Meine
lieben Christen bedenket, die Abreibung kann auch noch bis Silvester warten,
so direkt in dieser stillen hochheiligen Nacht, muss die Züchtigung ja nicht
sein, oder? Es genügt vollkommen ihr den biblischen
Grundsatz „Weib sei deinem Manne untertan“ leise und in feierlicher
Form unter dem Stern von Bethlehem vorzulesen. Und auch ihr roten Böcke seit
gemahnt. Alkohol Weihnachtslieder und Politik sind ein hochexplosives Gemisch,
das durchaus in der Lage ist der heiligen Nacht ein jähes Ende zu setzten.
Bedenket, die Ordnungsmacht kommt auch nicht zu Weihnachten mit dem Rosenkranz,
sondern wie immer, mit gewöhnlichen, ungeweihten Handschellen.
Liebe Herde in Christus, überlegt was ihr euren Lieben zum
Fest schenkt. Erstletztes Jahr wurde mir gebeichtet, dass ein Familienvater
seinem Sprössling männlicher Bauart eine Packung Kondome unter den Weihnachtsbaum
gelegt hat, gleich einen Anstaltspackung. Das war eine schwere Sünde, der
Bengel hatte noch nicht mal das Abitur. Auch schenkt
man weder seiner Ehefrau und schon gar nicht seiner außerehelichen (Pfui)
Beischläferin sogenannte Dessous, die der nackten Fleischeslust dienen. Bedenket
aber trotzdem, Weihnachten ist der Höhepunkt des
Christenjahres, denn an Weinachten hat der Heiland den Einzelhandel gerettet.
Und ihr liebe Kindlein denkt daran, dass es heute noch viele arme Menschen
unter uns gibt, die ihre Weihnachtslieder selbst singen
müssen.
Christus ist auch im neuen Jahr immer bei euch. Wer will nicht, dass ihr euren
Stress abbaut, euch mehr bewegt, gesünder lebt, weniger in die Röhre schaut
und auf Alkohol und Tabak verzichtet, denn so ist der Weg
zum Herrn viel kürzer und nicht so beschwerlich - In diesem Sinne wünsche
ich euch allen ein frohes und gesegnetes Fest.
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