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Saarfürst Peter Müller zum Pharisäer
des Jahres gekürt - Der schwarze Nixnutz
und sein Geschwätz von gestern
Von
Claude Michael Jung
Der noch amtierende CDU-Saarfürst Peter Müller wurde vom Präsidium
der
saarländischen Sommerlochakademie zum Pharisäer des Jahres 2009
gewählt. Verbunden
mit der Auszeichnung für den Saar Regierungschef ist der symbolische
Stiefeltritt in
dessen Hintern am Abend der diesjährigen Landtagswahl im kommenden
August. Dies gab
Jutta von Jolande, Präsidentin der saarländischen Sommerlochakademie
heute vor
zahlreichen Medienvertretern im Rahmen eines Stehempfangs in der Saarbrücker
Innenstadt bekannt. Die Auszeichnung Pharisäer des Jahres wird alljährlich
vom
Präsidium des saarländischen Think Thanks an den größten
politischen Heuchler, oder
Heuchlerin, den das Saarland im laufendem Jahr hervorgebracht hat, vergeben.
Hintergrund für die Auszeichnung des schwarzen
Saarpeters war dessen vollmundiges
Signal vor Saarbrücker Karstadt-Beschäftigten, das Saarland
wolle sich finanziell an
einer Staatsbürgschaft zur Rettung des Kaufhauses in Saarbrücken
beteiligen. Müllers
Wahlkampfrülpser entpuppte sich nur wenig später als grandiose
Heuchelei und
Meisterleistung eines Staatsschauspieles. Noch war der Theaterdonner nicht
gänzlich
verklungen, verteidigte der Saarpeter das Nein der Bundesregierung zu
staatlichen
Hilfen für die Rettung der angeschlagenen Warenhaussparte Karstadt
beim
Mutterkonzern Arcandor. Im Deutschlandfunk plapperte Bundeskanzlerin Merkels
Saar
Papagei, die Eigentümer hätten ihren angemessenen Beitrag zur
Rettung von Karstadt
verweigert. Von den Arbeitsplätzen der Beschäftigten war keine
Rede mehr in Müllers
widergekäutem Geschwätz.
Die Präsidentin der Saarländischen Sommerlochakedmie
verglich das Verhalten des noch
amtierenden Saar Ministerpräsidenten mit dem Gehabe eines Köters,
der hinten mit dem
Schwanz wedelt und vorne nach der Hand, die ihn füttert, schnappt.
Jutta von Jolande
rief die saarländischen Wähler und Wählerinnen dazu auf,
am 30. August den Saarpeter
als politischen Sondermüll zu entsorgen. Zwar werde sich Peter Müller
auch als
Politrentner weiterhin von den Saarländern durchfüttern lassen,
jedoch als schwarze
Altlast könne Saarfürst Müller nach seiner Abwahl wenigstens
das Land nicht mehr
„kraftvoll“ gegen die Wand klatschen, so Jutta von Jolande.
Der Pharisäer des Jahres 2009 wird Ministerpräsident
Müller am Wahlabend des 30
August im Foyer des saarländischen Landtags überreicht. Der
Stiefeltritt in Müllers
Hintern wird von einem roten Topscorer, der für seinen kräftigen
Bumms bekannt ist,
mit langen Anlauf auf der Rasenfläche des Saarparlaments, ausgeführt.
Karten für das
Event gibt es ab sofort bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.
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