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Das sind Typen, der Münthefering,
der Steinbrück und der Steinmeier
Mehr als
acht Millionen Menschen sind der SPD keine vier Zeilen wert
Wie
der Teufel das Weihwasser, meidet das Hartz IV Trio der SPD die Themen
Erwerbslosigkeit und Kinderarmut in ihrem Wahlprogramm
. Auf drei Zeilen erfahren Interessierte dass alles bleibt wie bisher.
Menschen in Arbeitslosigkeit dürfen nicht in Armut abrutschen.
Es wird auch weiterhin eine regelmäßige Überprüfung
der Regelsätze des Arbeitslosengeldes II und gegebenenfalls eine
bedarfsgerechte Erhöhung geben.
Werner Schulten, Sprecher der BAG Hartz IV der Partei DIE LINKE erklärt
hierzu:
Zynischer kann man kaum ausdrücken, dass man diese Menschen
aus dem funktionierenden Wirtschafts- und Gesellschaftskreislauf dauerhaft
ausgegrenzt hat. Es hat bisher keine bedarfsgerechten Erhöhungen
des Regelsatzes gegeben und wird es folglich nach dem Wahlversprechen
der SPD auch weiterhin nicht geben.
Von der Solidarität zwischen Erwerbstätigen und Erwerbslosen
hatte sich die SPD bereits mit der Halbierung der Versicherungsbeiträge
und der Reduzierung des Arbeitslosengeldes I verabschiedet. Auch an die
Bekämpfung der Kinderarmut verschwendet die SPD keinen Gedanken.
Der beste Schutz vor Kinderarmut ist eine existenzsichernde Erwerbsarbeit
der Eltern.
Diese Weisheit ist eine Ohrfeige für Millionen erwerbslose
und prekär beschäftigte alleinerziehende Mütter und Väter,
deren Hungerlöhne auch nach Aufstockung durch Hartz IV nicht ausreichen,
um ihre Kinder vor Armut zu schützen.
Um diese leere Phrase in eine echte Absicht umzuwandeln, müssten
im Wahlprogramm zumindest zwei Kriterien erfüllt sein: Ein einklagbares
Recht auf Erwerbsarbeit und ein existenzsichernder Mindestlohn. Letzteren
jedoch möchte die SPD von einer Expertenkommission entscheiden
lassen, sprich von Lobbyisten wie in ähnlich gelagerten Fällen
in der Vergangenheit. Als sinnvolle Orientierungsmaßnahme werden
7,50 Euro brutto empfohlen. Ein hieraus resultierender Nettolohn reicht
nach keiner Definition aus, Kinder dieser Erwerbstätigen vor Armut
zu schützen. Ein Recht auf Erwerbsarbeit fordert die SPD erst gar
nicht, Kraft ihres Willens wird es künftig Erwerbsarbeit für
alle geben. So wie in den vergangenen elf Jahren ihrer maßgeblichen
Regierungsbeteiligung.
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