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Freitag 13. März - 30 Jahre Überzeugung, Hoffnung, Leidenschaft - 30 Jahre Arbeitsgemeinschaft Frieden e.V. Trier

Trier (sk) - "Überzeugung, Hoffnung, Leidenschaft" so das Motto zu den Jubiläumsveranstaltungen der AG Frieden. "Wir sind von unseren Anliegen überzeugt, hoffen auf gerechtere Verhältnisse durch unser Handeln und setzen uns leidenschaftlich für Frieden ein.“ erläutert Maria Kronenberg, die Vereinsvorsitzende das Jubiläumsmotto.

Zum Jubiläum veranstaltet die AGF am Freitag 13. März eine Konzertlesung "Faire Welt - Von der Schönheit der Gerechtigkeit". Mit einer Collage von lebendiger Musik, fantastischen Geschichten sowie informativen Hintergründen verleihen der Buchautor
Siegfried Pater (Text) und das Duo Karo der Sehnsucht nach einer gerechten Welt Ausdruck. Kleiner Saal der Tufa, Beginn: 20h Vorverkauf: Weltladen + www.ticket-regional.de (VVK: 7,50 €, AK 9,50 €)

Am Folgeabend, Samstag 14.3. ab 20 Uhr wird im Friedens- & Umweltzentrum in der Pfützenstr. 1 ein Hausfest mit einem Konzert von „Klaus der Geiger & Sascha“ (Gitarre) stattfinden. Der Abend mit den politischen Liedern des "Asphalt-Paganini", sowie Wortbeiträgen zu 30 Jahre AGF und Buffet ist frei. Am 8. Mai wird schließlich noch das AGF-Mitglied Thomas C. Breuer mit einem politischen Kabarett in der TuFa auftreten.

Die Arbeitsgemeinschaft Frieden wurde am 12. März 1979 gegründet, hat 260 Mitglieder und setzt sich für Frieden, Menschenrechte und Gerechtigkeit ein. Aktuelle Beispiele der AGF-Arbeit sind das Engagement für ein humanes Asylrecht und für die Schließung
des Ausreisezentrums. Gerade veröffentlicht wurde der Regionalaufruf "Nein zum Krieg, Nein zur NATO!" den die AGF zum 60. Jahrestag der NATO Anfang April initiiert hat. Darin werden die Kriegsflughäfen Spangdahlem und Ramstein und die Atomwaffen in Büchel kritisiert und für eine Welt der sozialen und wirtschaftlichen Gerechtigkeit
geworben. Zu Gedenktagen beteiligt sich die AG Frieden seit Jahrzehnten mit Erinnerungsarbeit: Viele Schülergruppen nutzen das Rundgangangebot (www.stattfuehrer.de), zuletzt wurde die Broschüre "Stolpersteine erzählen" vorgestellt und Veranstaltungen zur Widerstands­kämpferin Orli Torgau und zu NS-Tätern im SS-Sonderlager Hinzert organisiert. Bekannt ist auch der Weltladen der
AGF mit seiner Bildungsarbeit und Produkten des fairen Handels. Immer wieder tritt die AGF mit Mahnwachen und Demonstrationen zu aktuellen Anlässen wie Krieg im Gaza, Bundeswehrwerbung an Schulen, Menschenrechts­verletzungen in China oder gegen Rechtsextremismus auf.

Weitere Informationen unter www.AGF-Trier.de

„Land und Leute Luxemburg - Portrait einer sozialen Steuer-Oase im Schatten der Finanzwirtschaft“
„Land und Leute Luxemburg - Portrait einer sozialen Steuer-Oase im Schatten der Finanzwirtschaft“

Attac Saar hinterfragt am Dienstag, den 10.März die Rahmenbedingungen für das kleine
Steuerparadies Luxemburg

Saarbrücken (sk) - Das Großherzogtum Luxemburg ist eine Monarchie in Westeuropa und das letzte Großherzogtum der Welt. Luxemburg grenzt an Frankreich (Grenzlänge73 km), an Belgien (Grenzlänge 148 km) sowie an die deutschen Bundesländer Rheinland-Pfalz
und Saarland (Grenzlänge 138 km). Luxemburg ist mit einer Fläche von 2586 km² der
zweitkleinste Staat der Europäischen Union. Das Großherzogtum ist Gründungsmitglied
der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, dem Vorläufer der heutigen Europäischen
Union, und bildet zusammen mit Belgien und den Niederlanden die Beneluxstaaten. Mit
150.000 Grenzpendlern und den höchsten Mindestlöhnen der Welt ist Luxemburg nicht
nur in der Großregion ein Arbeitsmarkt-Magnet, sondern auch europaweit ganz vorn.

Die Attraktivität des Finanzplatzes Luxemburg hingegen hat andere Gründe: Zusammen
mit den Cayman-Inseln und der Schweiz gehört Luxemburg zu den bekanntesten
Steuer-Oasen der Welt. Attac fordert seit seiner Gründung 1998 Transparenz,
Steuergerechtigkeit und somit die Schließung von Steueroasen innerhalb und außerhalb
Europas.

In einem Interview versicherte Jean-Claude Juncker, dienstältester Regierungschef
der EU und Vorsitzender der Euro-Gruppe, erst Anfang des Jahres: „Wir lassen uns
nicht über den Tisch ziehen“ und erklärte: „Luxemburg ist nicht bereit, vom
Quellensteuersystem abzurücken und sich in Richtung Informationsaustausch zu
bewegen. Ich sehe den kommenden Debatten heiter und gelassen mit gehobenem
Kampfesmut entgegen.“ Doch haben sich jetzt, durch die weltweite Finanzkrise die
Rahmenbedingungen für das kleine (Steuer)Paradies verändert?

Dienstag 10.03., 18:30 Uhr: „Land und Leute Luxemburg: Portrait einer sozialen
Steuer-Oase im Schatten der Finanzwirtschaft“

Ort: Café Brasil Nativo, Kronenstraße 1a, 66111 Saarbrücken (1. OG)
Referent: Thomas Schulz (Attac Saar)
Teilnahme kostenlos

Infos: www.attac.de/aktuell/steuerflucht/start/
Attac Saar hinterfragt am Dienstag, den 10.März die Rahmenbedingungen für das kleine
Steuerparadies Luxemburg


Saarbrücken (sk) - Das Großherzogtum Luxemburg ist eine Monarchie in Westeuropa und
das letzte Großherzogtum der Welt. Luxemburg grenzt an Frankreich (Grenzlänge73 km),
an Belgien (Grenzlänge 148 km) sowie an die deutschen Bundesländer Rheinland-Pfalz
und Saarland (Grenzlänge 138 km). Luxemburg ist mit einer Fläche von 2586 km² der
zweitkleinste Staat der Europäischen Union. Das Großherzogtum ist Gründungsmitglied
der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, dem Vorläufer der heutigen Europäischen
Union, und bildet zusammen mit Belgien und den Niederlanden die Beneluxstaaten. Mit
150.000 Grenzpendlern und den höchsten Mindestlöhnen der Welt ist Luxemburg nicht
nur in der Großregion ein Arbeitsmarkt-Magnet, sondern auch europaweit ganz vorn.

Die Attraktivität des Finanzplatzes Luxemburg hingegen hat andere Gründe: Zusammen
mit den Cayman-Inseln und der Schweiz gehört Luxemburg zu den bekanntesten
Steuer-Oasen der Welt. Attac fordert seit seiner Gründung 1998 Transparenz,
Steuergerechtigkeit und somit die Schließung von Steueroasen innerhalb und außerhalb
Europas.

In einem Interview versicherte Jean-Claude Juncker, dienstältester Regierungschef
der EU und Vorsitzender der Euro-Gruppe, erst Anfang des Jahres: „Wir lassen uns
nicht über den Tisch ziehen“ und erklärte: „Luxemburg ist nicht bereit, vom
Quellensteuersystem abzurücken und sich in Richtung Informationsaustausch zu
bewegen. Ich sehe den kommenden Debatten heiter und gelassen mit gehobenem
Kampfesmut entgegen.“ Doch haben sich jetzt, durch die weltweite Finanzkrise die
Rahmenbedingungen für das kleine (Steuer)Paradies verändert?

Dienstag 10.03., 18:30 Uhr: „Land und Leute Luxemburg: Portrait einer sozialen
Steuer-Oase im Schatten der Finanzwirtschaft“

Ort: Café Brasil Nativo, Kronenstraße 1a, 66111 Saarbrücken (1. OG)
Referent: Thomas Schulz (Attac Saar)
Teilnahme kostenlos

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Buchpräsentation 24. März 2009 -Wir bauen Europa neu - Neues Attac Buch - Alternativen für ein demokratisches, soziales, ökologisches und friedliches Europa

Wien (sk) - Inmitten globaler Krisen - der Finanzkrise, der Lebensmittelkrise, des Klimawandels - steckt der Global Player EU nicht zufällig in einer demokratischen
Legitimationskrise. Die Regierungen sind mit "ihrem" Projekt einer aggressiven, marktliberalen, und unökologischen Union mehrfach an den Bevölkerungen gescheitert. Dabei wäre ein Mehr an Miteinander innerhalb der Union und über ihre Grenzen hinaus gerade jetzt notwendig - und machbar.

Die Lebensinteressen der Bevölkerungen sind viel ähnlicher gelagert als die Machtinteressen nationalstaatlicher Regierungen. Politisch engagierte Menschen diskutieren seit Jahren intensiv über ihre Vorstellungen von einem demokratischen, sozialen, ökologischen und friedlichen Europa. Die zentrale Übereinstimmung: Die
BewohnerInnen des Hauses werden sich in diesem nur wohl fühlen, wenn sie über die Konstruktion und Ausgestaltung mitbestimmen dürfen.

Das neue Buch von Attac ruft die LeserInnen zu aktiver Beteiligung am demokratischen Neubau des Hauses Europa auf. Es beschreibt konkrete Alternativen in allen
Politikbereichen und lässt Prominente ihre ganz persönlichen Visionen von der idealen EU darlegen.

Texte von: Christian Felber, Gerald Häfner, Gerhard Jagschitz, Helga Kromp-Kolb, Wolfgang Machreich, Freda Meissner-Blau, Manfred Nowak, Martin Rümmele, Gabriele
Sorgo, Aurélie Trouvé, Petra Ziegler u. a.

Buchpräsentation 24. März 2008, 19 Uhr
Albert Schweitzer-Haus, Schwarzspanierstraße 13, 1090 Wien mit Christian Felber, Ulrike Lunacek u.a.
Moderation: Margaretha Kopeinig, Kurier