![]() |
||||||||||
| takt@takt.de | ||||||||||
| zurück | ||||||||||
|
DAVID GEGEN DIEHL - DER RÜSTUNGSBETRIEB WILL KEINE STREUMUNITION HERSTELLEN München (sk) - Am 2. März findet in München ein ungewöhnlicher
Prozess statt: Die bayerische Rüstungsfirma Diehl klagt gegen den
Regensburger Journalisten Stefan Aigner. Streitpunkt: Aigner hat in einer
Kolumne geschrieben, Diehl produziere Was vor dem Landgericht München verhandelt wird, ist auch für
die zivilgesellschaftliche Kampagne gegen Streumunition von Interesse,
in der Handicap Eine solche Ausnahmeregelung haben wir während der Vertragsverhandlungen
und bei der Vertragsunterzeichnung immer kritisiert, betont Eva
Maria Fischer, Kampagnensprecherin von Handicap International. Interessant
ist, dass die Bis vor einigen Jahren war Diehl noch an der Produktion klassischer Streumunition Eigentlich können wir ja zufrieden sein, wenn Diehl sich durch die Behauptung, der Betrieb produziere Streumunition, angegriffen fühlt. stellt François De Keersmaeker, Geschäftsführer von Handicap International, fest. Das heißt, dass wir mit der Ächtung dieser Waffengattung inzwischen sogar die Rüstungsindustrie erreicht haben. Hintergrund: Handicap International ist als internationale Hilfsorganisation
in ca. |
||||||||||
|
Über 200 AntifaschistInnen protestieren im Saarbrücker Stadtteil Schafbrücke gegen Nazi-Konzert Für Linke und Linksjugend Saar sind Naziveranstaltungen anscheinend kein Protestgrund mehr Aschermittwochsveranstaltung war wohl wichtiger.
Trotz der nur halbherzigen Versuche der Stadt Saarbrücken, das NPD-Konzert
am Aschermittwoch auf juristischem Wege zu verhindern, und der zeitweiligen
Einstellung des öffentlichen Nahverkehrs nach Schafbrücke haben
über 200 Menschen heute vor Ort deutlich gemacht, dass sie solche
Naziveranstaltungen nicht kommentarlos hinnehmen Dazu Alexander Breser von der Antifa Saar / Projekt AK: Wir haben heute erfolgreich gezeigt, dass es möglich und zwingend notwendig ist, auch ohne den Segen der Stadtverwaltung gegen solche Naziveranstaltungen vorzugehen.. Die Menschen vor Ort haben durch ihr Engagement dafür gesorgt, dass das Konzert der NPD nicht ungestört stattfinden konnte. Sie haben deutlich gemacht, dass man sich den Nazis dort entgegenstellen muss, wo sie sich für ihre Hetzveranstaltungen treffen. Und nicht am anderen Ende der Stadt. Kritik muss sich dagegen unserer Meinung nach die Stadtverwaltung gefallen lassen: Während es in anderen Städten durchaus möglich ist, solche Nazi-Konzerte rechtssicher zu verhindern, hat man in Saarbrücken außer einer schwach begründeten Verbotsverfügung, die vor den Gerichten keinen Bestand haben konnte, nichts gegen den organisierten Neonazismus aufzubieten. Daran ändert auch die kurzfristigeTeilnahme der Oberbürgermeisterin an der Gegenkundgebung von Pfarrer Metzinger nichts. Dass der Reisebus, von dem aus vor zehn Tagen Neonazis eine Gruppe antifaschistischer Gewerkschafter in der Nähe von Jena angriffen und schwerverletzten, von der NPD Saar mitorganisiert wurde, und dass laut Berichten des Saarländischen Rundfunks in diesem Zusammenhang mittlerweile auch gegen den NPD-Saar Funktionär Bernd Ehrreich ermittelt wird, scheint im Saarbrücker Rathaus noch immer keinen Anlass zum Handeln zu geben. Zu den Protesten unmittelbar vor der Veranstaltungshalle der Nazis haben
aufgerufen:
|
Tatarszentgyörgy.
Der jüngste Angriff auf eine Roma-Familie hat Ungarn schockiert. Ein 27
Jahre alter Familienvater und sein vierjähriger Sohn sind in der Nacht
zum Montag kaltblütig erschossen worden. Die Täter hatten das Haus
der schlafenden Familie zuvor mit Brandbomben angezündet. Ein weiteres
Kind wurde verletzt. Schauplatz des Anschlags ist das Dorf Tatarszentgyörgy
rund 50 Kilometer südöstlich von Budapest.
Bereits im Vorjahr wurden in Ungarn 16 Anschläge und Angriffe auf Häuser und Siedlungen der Roma registriert, vier Menschen kamen dabei ums Leben. Der ungarische Minderheiten-Ombudsmann Ernö Kallai forderte gestern einen "ethnischen Friedensplan", um das Ausufern von Gewalt gegen die rund eine halbe Million Roma in Ungarn einzudämmen. In der Roma-Siedlung von Tatarszentgyörgy herrschten gestern Verbitterung und Empörung. "Sie haben sie niedergemetzelt wie bei einer Treibjagd", sagte Csaba Csorba, der Vater des getöteten Mannes. Die Täter warteten offenbar darauf, dass die Menschen aus dem brennenden Haus fliehen würden, um dann mit Schrotflinten auf sie zu schießen. Empört sind die Roma auch deshalb, weil die Polizei nach dem Verbrechen nur in Richtung "Brandunfall" ermittelte. "Sie wollten es vertuschen", meint Csorba, der in unmittelbarer Nachbarschaft zu seinem getöteten Sohn Robert lebt. dpa |
|||||||||