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Die Wurst in der Faust

Orden der Lyonerbrüder und Schwestern im Saarland gegründet

Von Anselm Nixnutz

Seitdem der Heilige Vater mit beiden Füßen tief in den Fettnapf der erzreaktionären Piusbrüder getappt ist, verlassen immer mehr gläubige Schafe und Böcke den Schoß der katholische Kirche. Um den armen Seelen auch künftig eine Heimat zu bieten, hat sich am vergangenen Wochenende im Rahmen einer Feierstunde in einer Saarbrücker
Raucherkneipe der Orden der frommen Schwestern und Brüder von Lyonerwurstringel gegründet.

Wie der hohe Priester und Mitbegründer der Ordensgemeinschaft, der Saarbrücker Thekenphilosoph Max Flabbes betonte, ist der Weg vom Kreuz zum Lyonerwurstringel, ein himmlicher Pfad, der vollkommen ohne Reue beschritten werden kann. Flabbes legte großen Wert auf die Feststellung, dass der neu gegründete Orden, wie auch die
katholische Kirche, der heiligen Dreifaltigkeit verpflichtet ist. So verehrten die ehrwürdigen Schwestern und Brüder den Lyonerwurstringel als den Vater aller Dinge. Das Doppelweck stehe für den Sohn und die Bierflasch' verkörpere wie kein anderes Gefäß den Heiligen Geist im saarländischen Sinn.

Mit Lyonerringel und Doppelweck in der erhobenen linken Faust, nahm Max Flabbes zugleich auch eine erste Massentaufe an seiner Saarbrücker Theke vor. Fünf Wiener,zwei Krakauer, acht Nürnberger und eine sexi Salami, die an die Saar gekommen waren, ließen sich taufen und schworen, vom Heiligen Geist aus der Bierflasch' beseelt und betütelt, auf ewig ihrem alten Aberglauben ab. Von den anwesenden Schwestern wurde Elvira Schlauberger in freier und geheimer Wahl mit 100 Prozent aller gültig abgegebenen Stimmen zu ersten Äbtissin des Saarbrücker Konvents der frommen Schwestern vom heißen Lyonerringel gewählt.

Unterdessen verkündete der Ordensobere Max Flabbes, dass ganze Kirchen gemeinden, samt Priesterschaft und Messdiener dem neuen Orden beitreten wollen. „Für alle Konvertiten gibt es künftig zur Taufe eine Portion echt saarländischen Senf gratis“, so Flabbes im Namen der saarländischen Dreifaltigkeit. Der Thekenphilosoph dankte
"in nomine patri et filii et spiritus sancti" dem heiligen Fettnapf für den
Ausrutscher des Papstes und verkündete der Stadt Saarbrücken und dem Erdkreis. „Haupstsach gudd gess“.

DIE LINKE.SAAR: Saarländische Schulen in Trägerschaft der Pius-Bruderschaft auf den
Prüfstand – Privatschulgesetz ändern!

Saarbrücken (sk) - Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um die umstrittene
Pius-Bruderschaft fordert die bildungspolitische Sprecherin und Abgeordnete der LINKEN im saarländischen Landtag, Barbara Spaniol, eine genaue Überprüfung der Lehr-
und Lerninhalte der beiden saarländischen Schulen in Trägerschaft der
erzkonservativen Pius-Brüder. „71 Schülerinnen und Schüler sind an einer Grund-
sowie an einer Erweiterten Realschule in Obhut der Pius-Bruderschaft. Die
Herz-Jesu-Realschule war schon 2005 wegen Prügelvorwürfen und rigider fragwürdiger
Erziehungsmethoden in den Negativ-Schlagzeilen.“

Dazu Spaniol weiter: „Nach § 16 des saarländischen Privatschulgesetzes kann die
Schulaufsichtsbehörde den Betrieb einer solchen Ergänzungsschule unter anderem
untersagen, wenn es an der Zuverlässigkeit des Schulträgers fehlt. Ein
demokratiefeindlicher Schulträger, der die Religionsfreiheit und die Ökumene
ablehnt, kann kein zuverlässiger Schulträger im Sinne des saarländischen
Privatschulgesetzes sein.“

Nach Angaben von Politikwissenschaftern und Theologieprofessoren wie Prof. Langguth
und Wolfgang Beinert sei die Pius-Bruderschaft ein „Fall für den Verfassungsschutz“
sowie „reaktionär“ und „gegen die Demokratie“ eingestellt. Die Abgeordnete der
LINKEN fügt hinzu: „Dazu passt der Maulkorberlass des Distriktoberen Pater
Schmidberger für die Patres der Priesterbruderschaft St. Pius in St. Arnual, die für
die hiesigen Schulen zuständig sind.“

„Das Saarland unterhält einen Staatsvertrag mit der Saarbrücker Synagogengemeinde.
Vor diesem Hintergrund ist es nicht hinnehmbar, dass antisemitischen Tendenzen im
Schulbereich Vorschub geleistet werden kann. Daher muss auch das Privatschulgesetz
auf den Prüfstand. Vom Bildungsministerium erwarte ich, dass die Lehr- und
Lerninhalte der beiden Schulen umgehend einer genauen Überprüfung unterzogen
werden“, so Spaniol abschließend.

12. Februar 2009

Marcel Adam "Gonz elähn" (aber mit Gitarre u.Ukulele)

Der sympathische Liederschreiber, Mundartdichter, Sänger, Komponist und Entertainer feierte im Jahr 2006 sein fünfundzwanzigjähriges Bühnenjubiläum. Geschichten, diedas Leben schreibt, prägen seine Texte und Melodien, füllen diese mit viel Humor und Gefühl und lassen keinen Zuhörer ungerührt.

Erstmals in Wallerfangen ist Marcel Adam am Donnerstag, dem 12. Februar 2009 um
19.30 Uhr im KIK (Kultur im Krankenhaus) St. Nikolaus Hospital, 66798 WALLERFANGEN Cafeteria der Psychiatrie Tel. 06831/9620

Nachdem Adam viele Jahre in verschiedenen Besetzungen gespielt hat, stellte er im Jahr 1996 seinem überraschten Publikum seine erste Solo CD "Gonz elähn" vor. Die CD
wurde ein voller Erfolg, und in den nachfolgenden 12 Jahren kamen noch 5 weitere
hinzu. In unzähligen Konzerten in Deutschland und Frankreich begeistert Marcel
seither eine immer größer werdende Fangemeinschaft. Inzwischen führen ihn seine
Tourneen immer weiter durch Deutschland und Frankreich, von den südlichsten Zipfeln
der Republik bis in die nördlichste Spitze. Die neuesten Tourdaten finden Sie im
Konzertkalender. Einige von Adam’s Liedern sind mittlerweile Klassiker geworden
und dürfen auf keinem Konzert fehlen. Dennoch - er belässt es nicht dabei. Er geht
zurück zu seinen Wurzeln, interpretiert deutsche und französische Chansonklassiker
von Piaf bis Moustaki, von Nena bis Rühmann.Marcel spricht fließend deutsch und
französisch. Was seine Mundart betrifft: wenn Sie Heinz Becker verstehen, verstehen
Sie auch Marcel Adam.

VVK - Tourist-Information Saarbrücken Rathaus St. Johann, 66111 Saarbrücken,
Telefon: 0681 / 938090
KulTour, Berliner Promenade 12, 66111 Saarbrücken, Telefon: 0681 /58822108
Phonac Music, Galerie Kleiner Markt, 66740 Saarlouis, Tel.: 06831/122191
Shiva Music, Am Bahnhof 5, 66822 Lebach, Tel. 06881/3202
Taback Bennung , Kaiserstr. 41,66386 St. Ingbert Tel.:06894/2340
Kultur&Kur, Im Kurpark, 54470 Bernkastel-Kues, Tel.: 06531 / 3000
Karten auch im Internet unter http://www.ticket-regional.de/kir