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| 17..1.2010 Am 21.12.08 stellten wir den Beitrag : Für die soziale Revolution im Spätsommer 2009 auf die takt - Stadtzeitungsseite. Der Artikel wurde danach auf vielen Websites in der gesamten Republik publiziert. Wir denken, dass unsere Einschätzung noch immer von Interesse ist. Die neoliberale SPD-Führung und der Verrat der Partei Die Linke an den Joblosen ist gnadenlos. Die Forderung "Hartz IV muss weg" hat die Führung der Partei bereits entsorgt, siehe Wahlprogramm NRW. Die Wählerstimmen der Arbeitslosen haben sie mit der Forderung "Hartz IV muss weg" einkassiert um anschließend ihr Versprechen zu vergessen. In ganz alltäglichen gesellschaftlichen Zusammenhängen bezeichnet man solches Verhalten als Betrug. Von SPD, CDU, FDP, Grüne haben die Hartz IV Empfänger nur Terror zu erwarten. Roland Koch spitzt die Hatz gegen Joblose zu, welche in der Hartz IV Gesetzgebung bereits festgeschrieben ist. | |||||||||||||||||||||||||||||||||
| Offener Brief an Oskar Lafontaine ... Das revolutuonäre Zeitfenster - Düster und gut ... SPD plant Wahlkrampf - Mit vier Phrasen zum Sieg ... Der «Münte-Effekt», Hartz IV, Zwangsarbeit und Rente mit 67 hat voll eingeschlagen... | |||||||||||||||||||||||||||||||||
Für die soziale Revolution im Spätsommer 2009 Weg mit Hartz IV und Zwangsarbeit Ein Beitrag von Gudrun Müller von der saarländischen Anti-Hartz-Plattform Wie die "Rheinische Post" aus SPD-Führungskreisen erfuhr tritt die Hartz IV Troika der SPD, Frank-Walter Steinmeier, Franz Müntefering und Peer Steinbrück, als gemeinsame Führung zur Bundestagswahl an, sozusagen als Trio Infernal. Wir von der saarländischen Organisation ES - Emanzipation Sozial begrüßen diesen Schritt. Alles was diesbezüglich zur Zuspitzung der Widersprüche beiträgt ist gut. Nachdem bereits mehr als eine Millionen Menschen durch die Hartz IV Gesetze ausgeschlachtet wurden, Haus weg, Wohnung weg, Auto weg, Lebensversicherung weg, soziales Umfeld weg, usw sind wir gespannt wie die Troika, die politisch verantwortlich für die Hartz IV Maßnahmen zeichnet, im Spätsommer 2009 den Betroffenen ihre Position erklärt. Wir teilen die Ansicht von Wolfgang Münchau in der Financial Times Deutschland vom18.12.2008 in folgenden zwei Punkten: 1. Finanzminister Peer Steinbrück mag momentan der Liebling deutscher Stammtische sein. Das wird sich schnell ändern, wenn die Zahl der Arbeitslosen Monat für Monat um etwa 100000 ansteigen wird. 2. Wenn die Vergleiche mit den 30er-Jahren auch hinken, so glaube ich, daß es eine Parallele geben wird. Im September 2009, wie seinerzeit im Sommer 1932 und im Winter 1933, werden sehr viele Menschen der Überzeugung sein, daß demokratische Parteien nicht mehr in der Lage sind, für wirtschaftliche Stabilität zu sorgen und im Interesse des Volkes zu handeln. Sie werden allerdings zu anderen Ergebnissen kommen als damals. Die innerstaatliche Feinderklärung (Hartz IV Gesetzgebung) gegen Menschen ohne Job wurde in einem Akt totalitärer Aktion in der bundesdeutschen Gesellschaft und ihrer Rechtsprechung installiert. Kein einziges Massenmedium, das die Hartz IV Gesetzgebung nicht begrüßt hätte, die Kapitalverbände entwickelten unter Federführung des VW Managers Peter Hartz ein Maßnahme- und Durchsetzungspaket, das seinesgleichen in der Bundesrepublick nicht findet. Die Regierung aus SPD und Bündnis 90/Die Grünen brachten die Hartz Maßnahmen im Bundestag ein. Nur eine Handvoll Abgeordnete aus SPD, Grünen und die damaligen PDS-Parlamentarier stimmten gegen die Hartz-Gesetze. Arbeitsdienst und Zwangsarbeit: Der 1 Euro Job Fakt ist, dass neunundneunzig 1-Euro-Jober u.a. eine kleine Tribüne auf dem vereinseigenen Gelände gebaut haben. Die ARGE zahlt der Beschäftigtengesellschaft (bfw) monatlich einen Betrag zwischen 200 und 260 Euro pro Zwangsarbeiter. Zudem fließen Gelder vom Ministerium und dem europäischen Sozialfond in dieses Projekt. Warum wird so ein Projekt betrieben und wer hat was davon? Jeder der neunundneunzig 1-Euro-Jober bekommt die Stunde 1 Euro. Bei 30 Stunden die Woche bekommt jeder im Monat ca.140 Euro. Zudem zahlt die Trägergesellschaft noch einen geringen Betrag für die Versicherung der Arbeiter. Für die Zwangsarbeiter werden weder Beiträge in die Arbeitslosenversicherung noch in die Rentenversicherung abgeführt und sie werden um den Lohn ihrer Arbeit gebracht. Die Gelder die fließen und die insgesamt nicht unerheblich sind, kassiert in diesem Fall das Berufsfortbildungswerk des DGB (bfw). Das Arbeitsamt und das Ministerium, die Geldgeber des Projektes, legitimieren ihre eigene Tätigkeit mit der Förderung derartiger Zwangsarbeit. Hunderttausendfach werden die Zwangsarbeiter (1-Euro-Jober) täglich um ihren Lohn gebracht. Die ARGE stellt die Kommandatur, die Sozialarbeiter das Wärterpersonal und die sozialen, paritätischen, kirchlichen, kommunalen und gewerkschaftlichen Institutionen haben sich zu Profiteuren der entrechteten Arbeiter machen lassen. Dieses perfide, brutale System ist zugleich ein sehr deutsches System. Die Verantwortlichen für Hartz IV und Zwangsarbeit konnten aus dem reichhaltigen Fundus deutscher Herrschaft im letzten Jahrhundert reichlich profitieren. Das ist wie bei Mord, bringt man einen um, kommt man in den Knast, bringt eine Gesellschaft Tausende um, nennt man es Krieg und es werden Orden verteilt. Im Krieg gegen die Joblosen haben die Verantwortlichen ein umfassendes System von Mittätern und Profiteuren innerhalb kürzester Zeit geschaffen. Die Tätergesellschaft steht im Spätsommer 2009 zur Disposition, nicht bei den Wahlen, sondern auf der Straße. |
Der Eiertanz der Partei, die sich DIE LINKE nennt Von Bernd Rausch DIE LINKE zwischen Hau den Luckas und Schaumschläger. Drei Worte und eine Zahl (Weg mit Hartz IV) und der Kuchen wäre gegessen. Stattdessen werden Kommissionen gegründet um die einstige klare Erkenntnis der Partei zu schreddern. DIE LINKE wurde im Westen populär mit dem Slogan: Hartz IV ist Armut per Gesetz und Hartz IV muss weg. Mittlerweile wird gelabert von "bedingungslosem Grundeinkommen", der "Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens" oder "das repressive Hartz IV System überwinden". Auf diesen sog. Konferenzen der Partei werden solange taktische Spielchen gespielt, bis die meisten Teilnehmenden gar nicht mehr wissen warum sie überhaupt teilnehmen. Dann werden sie mit höheren Werten abgefüllt wie: "Wir sehen in dem Bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) einen Grundpfeiler eines demokratischen Sozialismus des 21. Jahrhunderts und ein nachhaltiges Konzept gegen globale Armut und Ungleichheit. Hauptzweck der Aktionen solcher Konferenzen und Treffen ist das Eigentliche, das Wesentliche dem Vergessen anheim fallen zu lassen, die Forderung: Hartz IV muss weg. So beschloß der Parteivorstand der Linkspartei die Anhebung des ALG II Regelsatzes auf 500 € zu fordern. Gleichzeitig beantragt die Fraktion von DIE LINKE im Bundestag die Anhebung von Hartz IV-ALG II auf 435 Euro. Hartz IV ist Armut per Gesetz - Hartz IV muss weg Wer diese klare Erkenntnis, die einmal Grundlage der Partei war, zu Brei macht ist kein Teil der Lösung, sondern ein Teil des Problems. Hartz IV ist nichts anderes als die Zerschlagung des Sozialstaatsprinzips, das im Grundgesetz dieser Republik verankert war. Hartz IV ist tägliche Gewalt gegen Millionen Menschen in diesem Land. Hartz IV ist kein Amoklauf, Hartz IV ist wohlkalkulierte Gewalt einer Klasse gegen die Klasse der Lohnabhängigen und der Joblosen. Es gilt, ohne wenn und aber, für diese 25 % der Bevölkerung, die derzeit von der herrschenden Klasse und ihren Bütteln in den Dreck getreten werden Partei zu ergreifen. |
Banker wollen Millionenboni - Das ist doch normal im Kapitalismus, oder ? von Bernd Rausch Es kann nicht sein, oder doch?, dass der Staat die Banken mit Steuergeld
stützt und diese dann ihren Investmentbankern Prämien zahlten.
Das muss verhindert werden, notfalls durch eine Neuformulierung des SoFFin-Gesetzes
und anderes. |
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