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Alles wird gut! - Alparslan Marx ist "Der Integrator"

Politkabarett-Premiere, 22.01.09, 20 Uhr, Bühne der Kulturen im Arkadas-Theater

Der Mann hat einiges erlebt: türkischer Unternehmer in Deutschland,
deutsche Ehefrau mit dem sinnigen Nachnamen Marx, pubertierende Kinder, wohlmeinende deutsche Freunde und - ganz, ganz viel Integration: Das Gruselkabinett des Alparslan Marx ist selbst erlebt und birgt genug Material für hochkarätiges Politkabarett - eine One-Man-Show, in der Alparslan Marx sarkastisch und bissig, mit Humor und viel Selbstironie nach allen Seiten gleichermaßen austeilt.

"In der Türkei trinkt man keinen Alkohol, sondern Raki und Bier." - Auf der Bühne verdeutlicht Alparslan Marx alias "Der Integrator" die Hürden, die ein "Ausländer" überwinden muss, um ein Teil dieser Gesellschaft zu werden - ein aussichtsloser Kampf. Er parodiert die Deutschen mit all ihren Ängsten und Vorbehalten gegenüber fremden Kulturen. Und er persifliert den "Ausländer", der im eigenen Lebensraum als Fremder
aufwachsen muss.

"Seitdem die Türken wissen, dass Tisch in Deutschland männlich ist,
lassen sie ihre Frauen nicht mehr alleine zu Hause." - So mancher wird
überrascht feststellen, wie festgefahren unsere Denkweise teilweise ist.
Wie wir alle von Schlagzeilen und Vorurteilen gegenüber den "Türken"
oder anderen ethnischen Gruppen geprägt sind. Und wie unrealistisch die Erwartungshaltung der Deutschen an die Migranten ist. Wer hier neue und unorthodoxe Denkanstöße sucht, wird sie finden. Alparslan Marx ist "Der Integrator" und - das verspricht er uns: "Alles wird gut!".

Die Premiere von "Der Integrator" am 22.01.2009 um 20 Uhr in der "Bühne der Kulturen" in Köln ist gleichzeitig Auftakt für das "D-Länder-Projekt".

Auftakt D-Länder-Projekt
"Ich bin auf der Suche nach einem Namen für alle Menschen, die in
Deutschland leben!" - Alparslan Marx - Unternehmer, Kabarettist, Türke, Gastarbeiter, Ausländer, Deutscher mit Migrationshintergrund - ist von seiner Idee überzeugt. "Nennen Sie mich, wie Sie wollen - ich empfinde mich als D-Länder." Eine territoriale Identität ist der Schlüssel, um friedlich miteinander zu leben, statt weiterhin ziellos eine
Integrationspolitik zu betreiben, die den Namen nicht verdient, meint
Marx. Mit dem "D-Länder-Projekt" sucht Marx einen Namen für alle
Bewohner Deutschlands, um so das Bewusstsein für eine Gemeinschaft zu wecken und zu stärken. Das Ziel: ein gemeinsamer Name und eine Identität für alle, die friedlich miteinander leben wollen. "Und darum möchte ich
aus den Ausländern Einheimische machen."

Regie: Gregor Leschig
Länge: ca. 100 Minuten
Premiere: 22.01.2009, 20.00 Uhr
Ort: Bühne der Kulturen im Arkadas-Theater, Platenstrasse 32, 50825
Köln-Ehrenfeld
Eintritt: 12 Euro/ 8 euro ermäßigt
Vorverkauf: www.buehnederkulturen.de
Weitere Infos: www.derintegrator.de