takt@takt.de
zurück

Stadtzeitung takt online

 

Dieser Papst ist im Saarland unerwünscht - Da ist uns der Teufel lieber als dieser Antisemit und Freund der Rechtsextremisten Lebebvristen

>...Benedikt XVI. betreibt eine Politik, die den Konzilsbeschlüssen nicht widerspricht, sie jedoch reaktionär auslegt. Unter anderem will er die katholische Heilslehre wieder offensiver vertreten, nicht nur gegenüber den Juden. Die Protestanten beschied der Papst, sie bildeten keine »Kirchen im eigentlichen Sinn«, dem Islam sprach er ab, eine Religion der Vernunft zu sein. Deshalb ist ihm die Versöhnung mit den Lefebvristen wichtiger als der Dialog mit den Juden.

Die Reintegration dieser rechtsextremen Sekte bedeutet auch, dass bekennende Feinde der ­Demokratie und Antisemiten ein hohes Kirchenamt ausüben dürfen. ... Die traditionelle Judenfeindschaft des Katholizismus ist nicht eliminatorisch, vielmehr bedarf sie der »uneinsichtigen« Juden als eines Gegenbilds zur Kirche. Doch seit die Kreuzzugspropaganda Christen zu Pogromen anstachelte, hat die Amtskirche den Judenmördern immer wieder Parolen, Rechtfertigungen und Symbole geliefert, selbst zahlreiche Antisemiten hervorgebracht und sogar Andersgläubige beeinflusst. Die Islamisten bedienen sich einer christlichen Symbolik, wenn sie das Bild des Kinderblut saufenden Juden benutzen.

Da Benedikt XVI. auch gestattete, wieder für die Christianisierung der Juden zu beten, und sich energisch für die Seligsprechung Pius XII. einsetzt, der zum Holocaust schwieg, kann man nicht von einem einmaligen Fehltritt sprechen. Um den Katholizismus zu stärken, nimmt der Papst in Kauf, dass seine Kirche antisemitische Ressentiments fördert.<

Sollte der Papst versuchen ins Saarland zu gelangen werden wir die Brücken hochziehen und ihn in die Hölle schicken.

Der in Klammern gesetzte Beitrag ist von Jörn Schulz aus Jungle World Nr. 6, 5. Februar 09

 

.......................................................................

Eine ganz üble Type dieser Holocaust-Leugner Richard Williamson



Der umstrittene Bischof der Piusbruderschaft, der Holocaust-Leugner Richard Williamson, will seine Thesen zum Mord an den Juden vorerst nicht widerrufen. Er wolle zunächst die historischen Beweise prüfen, sagte der Katholik dem Nachrichten- Magazin "Der Spiegel". "Und wenn ich diese Beweise finde, dann werde ich mich korrigieren. Aber das wird Zeit brauchen."

Der Katholik erneuerte seine Kritik am Zweiten Vatikanischen Konzil. Die Konzilstexte seien zweideutig: "Das führt zu diesem theologischen Chaos, das wir heute haben." Kritisch steht Williamson zu den universellen Menschenrechten: "Wo die Menschenrechte als eine objektive Ordnung verstanden werden, die der Staat durchsetzen soll, da kommt es immer zu einer antichristlichen Politik." Williamson erklärte, er wolle "unter keinen Umständen die Kirche und die Bruderschaft" weiter beschädigen.