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Grenzfälle mit Joachim puma Schmitt Die Geschichten von Joachim puma Schmitt über die Grenzfälle des Lebens hatten uns zudem derart inspiriert, dass wir uns entschlossen, unter dem Label "Grenzfälle" eine Buchreihe zu veröffentlichen. Im Buchhandel sind die ersten beiden Bände der Reihe erhältlich, Band 1: "Rien ne va plus" von Joachim puma Schmitt, siehe (weiter unten) Kritik aus Stadtzeitung März/April 2003. . Der Saarkurier sagt: 5.9.03, 20.00 Uhr, Buchpräsentation: "Rien ne va plus" mit dem Autor Joachim puma Schmitt. aus
Stadtzeitung Saarbrücken, Drei
Geschichten Mittwoch nachts 50 Leute unterschiedlicher Generationszugehörigkeit hatten sich gegen 22.30 Uhr inmitten der Woche und keinem Feiertag am darauffolgenden Tag eingefunden. Bis nach Mitternacht las der Schauspieler Patrick Khatami Texte von puma (Joachim Schmitt). Und ein schauersüßes Mitternachtsfeeling bemächtigte sich der Anwesenden im Taparestaurant Zapata. Die aufrechte Gräfin behandelt die Aktualität der Vergangenheit. In Reflexionen zweier älterer Damen während eines nächtlichen Spaziergangs, der tödlich endet, macht sich bedrückend die jüngste nicht vergangene Vergangenheit breit. Joachim Schmitt hat nicht nur inhaltlich unterschiedliche Storys geschrieben. Er entwickelt in sprachlich langen, verschachtelten Sätzen und knappen Dialogen eine Form, welche die äußere Struktur der Geschichte mit der Reflexion der beiden Frauen in einem Spannungsbogen hält. Die bedrohliche Atmosphäre brachte Khatami dem Text entsprechend auf den Punkt, so dass die Anwesenden sich sorgten um das Schicksal der beiden alten Damen. Eine
famose Bewerbung, ist ein langanhaltendes, witziges, aberwitziges
Gespräch. Ein Verlagschef, ein gefeuerter Mitarbeiter und sein Nachfolger
begegnen sich auf engstem Raum. Die nicht-vorhandene Handlung wird mit
dem Mittel absurder Wortspielerei vorangetrieben. Heiter, zu Tode betrübt
und über allem lacht die schwarze Sonne. Die
schauspielerischen Qualitäten des vortragenden Patrick Khatami waren
in der Dialogform besonders stark. Er gab den unterschiedlichen Figuren
ein wesensmäßiges Leben. Die Kombination von Text und künstlerischer
Darbietung machte den Abend zu einem besonderen Erlebnis, was durch einen
langanhaltenden Applaus des Publikums hervorgehoben wurde. |
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