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Grenzfälle

mit Joachim puma Schmitt

Die Geschichten von Joachim puma Schmitt über die Grenzfälle des Lebens hatten uns zudem derart inspiriert, dass wir uns entschlossen, unter dem Label "Grenzfälle" eine Buchreihe zu veröffentlichen. Im Buchhandel sind die ersten beiden Bände der Reihe erhältlich, Band 1: "Rien ne va plus" von Joachim puma Schmitt, siehe (weiter unten) Kritik aus Stadtzeitung März/April 2003. .

Der Saarkurier sagt:
Mit 5 Euro sind sie dabei und werden es niemals bereuen.

„Rien ne va plus“Blattlaus Verlag, über alle Buchhandlungen zu beziehen, ISBN-3-930771-22-5, 5 Euro


Buchpräsentationen
im Spielkasino
in Saarbrücken

5.9.03, 20.00 Uhr, Buchpräsentation: "Rien ne va plus" mit dem Autor Joachim puma Schmitt.

aus Stadtzeitung Saarbrücken,
März/April 03

Drei Geschichten – Mittwoch nachts
Drei Geschichten, die unterschiedlicher nicht sein könnten in Inhalt und Form. Drei Geschichten, die eines eint, dass sie in Saarbrücken spielen.

50 Leute unterschiedlicher Generationszugehörigkeit hatten sich gegen 22.30 Uhr inmitten der Woche und keinem Feiertag am darauffolgenden Tag eingefunden. Bis nach Mitternacht las der Schauspieler Patrick Khatami Texte von puma (Joachim Schmitt). Und ein schauersüßes Mitternachtsfeeling bemächtigte sich der Anwesenden im Taparestaurant Zapata.

„Die aufrechte Gräfin“ behandelt die Aktualität der Vergangenheit. In Reflexionen zweier älterer Damen während eines nächtlichen Spaziergangs, der tödlich endet, macht sich bedrückend die jüngste nicht vergangene Vergangenheit breit. Joachim Schmitt hat nicht nur inhaltlich unterschiedliche Storys geschrieben. Er entwickelt in sprachlich langen, verschachtelten Sätzen und knappen Dialogen eine Form, welche die äußere Struktur der Geschichte mit der Reflexion der beiden Frauen in einem Spannungsbogen hält. Die bedrohliche Atmosphäre brachte Khatami dem Text entsprechend auf den Punkt, so dass die Anwesenden sich sorgten um das Schicksal der beiden alten Damen.

„Eine famose Bewerbung“, ist ein langanhaltendes, witziges, aberwitziges Gespräch. Ein Verlagschef, ein gefeuerter Mitarbeiter und sein Nachfolger begegnen sich auf engstem Raum. Die nicht-vorhandene Handlung wird mit dem Mittel absurder Wortspielerei vorangetrieben. Heiter, zu Tode betrübt und über allem lacht die schwarze Sonne.
„Rien ne va plus“ ist eine atmosphärisch dichte Story, dessen Protagonist vom starken Willen getragen wird zu töten. Ort des Geschehens ist die Spielbank in Saarbrücken. Spannung ist von Beginn an vorhanden, da klar ist , dass getötet werden soll. Joachim Schmitt gelingt es den Spannungsbogen bis in die Schlusssequenz zu halten. Die Geschichte gewinnt zusätzlich an Intensität durch einen zweiten Handlungsstrang, einen intensiven Flirt, eine erotische Annährung zweier Spielsüchtiger.

Die schauspielerischen Qualitäten des vortragenden Patrick Khatami waren in der Dialogform besonders stark. Er gab den unterschiedlichen Figuren ein wesensmäßiges Leben. Die Kombination von Text und künstlerischer Darbietung machte den Abend zu einem besonderen Erlebnis, was durch einen langanhaltenden Applaus des Publikums hervorgehoben wurde.

Auf die Frage eines Freundes welche Geschichte mir am besten gefallen hat musste ich passen. Gerade weil die Geschichten so unterschiedlich sind kann ich nur sagen, jede Story hat ihre je-weils eigene Qualität. Bei der Bewertung ihrer Unter-schiedichkeit muss ich auf die Quantität verweisen, d.h. welche Geschichte länger oder kürzer ist. „Die aufrechte Gräfin“ umfasst 11427 Zeichen inklusive Leerzeichen, „Eine famose Be-werbung“ hat 16792 Zeichen mit Leerzeichen und „Rien ne va plus“ hat 26442 Zeichen inklusive Leerzeichen.
Bernd Rausch

Buchpräsentationen
im Spielkasino
in Saarbrücken


5.9.03, 20.00 Uhr, Buchpräsentation: "Rien ne va plus" mit dem Autor Joachim puma Schmitt.