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Der soziale Ball

Saar Fußball vor internationalen Erfolgen  

Tor oder kein Tor – Das war einmal eine Frage

Saarbrücker Projektgruppe K3 übertrifft alle Erwartungen

Ein Beitrag von Mya Rysar

Die Saarbrücker Arbeitsgruppe Projekt K3entwickelt einen Fußball, der es in sich hat. Nicht nur in Japan gibt es Mikrochips und künstlich erzeugte Magnetfelder beim Fußball. Bei der FIFA Club-Weltmeisterschaftin Japan haben Spitzenfußballer erstmals den Mikrochip-Ball „Teamgeist“und die neue Goal Line Technology (GLT) getestet. Die Saarbrücker Projektgruppe K3 hat einen Großen Wurf hinsichtlich eines perfekt steuerbaren Fußballs gemacht. Ein Ball, der alles in sich hat um große Siege zu erringen.

Im Dezember 2007 wurde in Japan bei der FIFA Club-Weltmeisterschaft erstmals ein Fußball getestet, ein sog. Mikrochip-Ball „Teamgeist“, der zu dem die neue Goal Line Technology (GLT)enthält. Diese Technologie ist für die Positionsbestimmung des Balls entscheidend. Es werden Feldstärken und
-richtungen künstlich erzeugter Magnetfelder gemessen. Kurz und gut, der Ball kann aufgrund dieser Technologie dem Schiedsrichter mitteilen, ob
er im Kasten war oder nicht. Goal or not Goal ist für den Schiedsrichter keine Frage mehr.

Die Saarbrücker Projektgruppe K3 hat sich diese Technologie zu Nutze gemacht und darauf aufbauend einen Fußball entwickelt, der kleine und arme
Fußballvereine in die Lage versetzt, selbst die Champions League zu gewinnen. Ein Modell-Fußball wird aller Voraussicht nach noch in diesem
Jahr der staunenden Öffentlichkeit präsentiert. Geplant ist, den Fußball bei den Voyeur Cup Spielen 2008, die am 21. & 22. Juni auf dem Sportplatz
in Saarbrücken-Schafbrücke ausgetragen werden, der interessierten Öffentlichkeit zu präsentieren. Ein Handicap gilt es allerdings noch zu überwinden, die Projektgruppe sucht noch Sponsoren. Insgesamt sind 6000 Euro erforderlich um das Modellprojekt in Form und Farbe ins rechte Licht zu setzen. Im Gegensatz zum Projekt „Teamgeist“, das mehrere hundert Millionen Euro verschlang, kostet die saarländische Variante schlappe 6000 Euro.

Neben der von der Saarbrücker Kreativgruppe Projekt K3 integrierten Mikrochip-Ball Technologie und der Goal Line Technology (GLT) aus dem „Teamgeist“ enthält die saarländische Variante eine weitere und zugleich geniale Lösung. Das Spielfeld wird im Ball nachgebildet, en miniature. Das Spielfeld muss in zwei gleich große Hälften zerlegt werden. Die Spielfeldhälften werden so montiert, dass in der oberen Ballhälfte eine Spielfeldhälfte zu sehen ist und in der unteren Ballhälfte das zweite halbe Spielfeld.

Diese geniale Feldaufteilung macht es erst möglich, dass die Mannschaft, welche den Ball getunt hat in beiden Halbzeiten Tore erzielt und somit siegen wird.

Der K3-Fußball wird aller Wahrscheinlichkeit nach zwei saarländischen Clubs für 5 Jahre zur Verfügung gestellt. Dann lauten die Spielergebnisse beispielsweise 1. FC Saarbrücken gegen Real Madrid 9 : 4 oder Borussia Neunkirchen gegen Inter Mailand 10 :6

Das ganze funktioniert so: Die gescannten Gehirnströme der Spieler, sagen wir mal vom 1. FC Saarbrücken oder von Borussia Neunkirchen, werden in die filigrane Technik des Balls eingebeamt. Jetzt tritt beispielsweise ein FC Spieler unter den Ball und der Spieler hat den Willen ein Tor zu schießen, dann fliegt der Ball in Richtung gegnerisches Tor. Einzig der Torwart des gegnerischen Teams kann den Ball noch abfangen. Stellen Sie sich vor, der Ball wird 100 Mal in Richtung gegnerisches Tor abgezogen mit dem festen Willen ein Tor zu erzielen. Was glauben Sie, wie oft der Torwart des gegnerischen Teams hinter sich greifen muss. Das werden Fußballfeste, so
hat sie die Welt noch nicht gesehen.

Aus Saarkurier Juli/08

EM 2012: UEFA setzt für Polen und Ukraine letzte Galgenfrist

Das Saarland steht schon für die EM 2012 in den Startlöchern

Von Claude Michael Jung

Sollten Polen und die Ukraine nicht endlich mit den Vorbereitungen für die
Fußball-EM 2012 vorwärts kommen, wird der kommende Fußballeuropameister wohl
andernorts ermittelt werden. UEFA-Präsident Michel Platini hat nach Abschluss seiner
Inspektionsreise beiden Ländern ein letztes Ultimatum gestellt und angedroht das
europäische Sommermärchen, samt Fanmeilen mit Tankstellen für den ultimativen
Elfmeterrausch, Dixiklostrecken und schattigen Plätzchen zur Katerbehandlung danach,
anderweitig zu vergeben. Die Entscheidung soll das Exekutiv-Komitee der UEFA am 25.
und 26. September in Bordeaux treffen.

Zwar rechnet sich Spanien für den Fall der Fälle große Chancen aus das Tournier
auszutragen, wie jedoch stets gut unterrichtete Kreise der spanischen Eckballszene
berichten, droht hinter den Kulissen bereits ein Elfmeterschießen über die Frage, ob
das Eröffnungsspiel in Katalonien, Andalusien oder einer anderen Region der
iberischen Insel ausgetragen wird. Auch die Frage, ob Spaniens Nationalelf in
Barcelona, Bilbao oder aus politischen Gründen im neutralen Andorra die Gegner
schwindlig spielen darf, wird weit über das Jahr 2012 die Gemüter erhitzen. Madrid
als Austragungsort für das Finale kommt sowohl für Basken, als auch für Katalanen
und Andalusier nicht in Frage. Hier wird nicht einmal Spaniens König Juan Carlos,
oder der neue Nationalheilige, Spaniens EM Torwart San Iker (Casillas), etwas
ausrichten können.

Den Magendruck der UEFA zu beseitigen und eine würdige EM 2012 zu garantieren, sind
unterdessen einflussreiche Fußballexperten aus dem Saarland angetreten. Eintracht
herrscht bei den Spielmachern an der Saar und ihren Nebenflüssen darüber, dass keine
Ecke Europas bessere Vorraussetzungen für tolle Spiele hat, als das Saarland.
Zentraler Spielort wird natürlich Saarbrücken, die Metropole am großen Strom des
Abendlandes sein. Hier, in der Heimat des erfolgreichen Fünftligisten 1.FC
Saarbrücken wird im Kommunalwahlkampf 2009 mit Sicherheit wieder eine großartige
Saar-Arena mit mindestens 80 000 überdachten und beheizten Sitzplätzen aus dem Boden
wachsen.

Saarbrücken bietet alles, was ein erfolgreiches Fußballturnier erst zur Legende
werden lässt. Zweifelsohne wird an der Saar das beste und bekömmlichste Bier der
Welt für die ausgetrockneten Fankehlen gebraut. Das berühmte Schaukelfleich
(Schwenkbraten) auf dem Holzkohlegrill gebruzzelt, wird mit Sicherheit die
verwöhnten Gaumen der illustren Staatsgäste selbst mit dem miserabelsten Gekicke
versöhnen. Sollte unser Bundesjogi Löw mal wieder hinter Glas das Match seiner
Truppe verfolgen müssen, ne prima Fluppe gibt's an der Saar allemal, trotz
Qualmverbots.

Saarländische Fußballexperten garantieren eine EM der kurzen Wege zu den anderen
Spielstätten. Hier stimmt die Infrastruktur von A bis Z. Die Schlaglöcher auf den
Bundes und Landstraßen des Landes, wurden zum Teil vollständig beseitigt, der Rest
begrünt und als Biotope mit vielfältigem Fischbestand ausgewiesen. Das Saarland ist
überschaubar. Hier können sich Fans, selbst aus den entlegensten Ecken Europas nicht
verlaufen und sollte Italien mal wieder frühzeitig aus dem Turnier gekickt werden,
so gibt es an jeder Straßenecke eine Pizzeria, um den Frust mit Lasagne, Risotto,
oder einem großen Pott Chianti runterzuschlucken. Nirgendwo auf dem Globus ist die
Kneipeszene so international wie an der Saar und sollte sich Island für das Turnier
qualifizieren, so werden sich die Kicker von der Insel im Saarland wie zu Hause
fühlen, denn einer Studie zufolge gibt es auf den Weiden zwischen Saar und Blies
fast so viele Islandpferde wie auf der Insel im hohen Norden.

Besonders prädestiniert als Austragungsort für das EM Turnier 2012 ist das Saarland
allerdings durch seinen besonderen Erfindergeist. Die Saarbrücker Projektgruppe K3+
war unterwegs in den unendlichen Weiten des Fußball-Raums. Wieder zur Erde
zurückgekehrt hat die Projektgruppe unverzüglich den digitalen Ball entwickelt und
bereits ersten Härtetests erfolgreich unterzogen. „Der digitale Ball ist Symbol
einer aufsteigenden Fußballregion im Südwesten der Republik“, so der Kunstschütze
Bernd Rausch. Der computergesteuerte Ball soll nach Angaben der Projektgruppe K3+
sogar unter dem Betriebssystem Windows Vista, das Leder noch aus steilstem Winkel
über die Torlinie befördern.

Stürmer mit Ladehemmung, wie Mario Gomez hat die Saarbrücker Erfindergruppe bereits
zum Training einbestellt. Bayern Manager Hoeneß und Trainer Klinsmann werden
kommende Woche in Saarbrücken die Software auf ihre Laptops laden, um in dieser
Saison endlich mal wieder die Championsleague zu gewinnen.

Die im digitalen Fußball komprimierte Technologie ist mit so großer saarländischer
Genialität konzipiert, dass mit Feldstärken und künstlich erzeugten Magnetfeldern in
jedem Moment des Spiels, die Trainer selbst noch von der Tribüne oder aus den
Katakomben des Stadions heraus, die Positionsbestimmung des Balls entscheidend
beeinflussen können.

Dank des Erfindergeists der Saarbrücker Projektgruppe K3+ sind teure
Spielertransfers überflüssig und es gelang den Erfindern ein empfindlicher Schlag
gegen den Kapitalismus auf dem grünen Rasen, denn von nun ab werden
Thekenmannschaften den Weltfußball entscheidend beeinflussen.

Bereits jetzt schon haben Fußballexperten aus dem Saarland eine Rückkehr des Landes
zur FIFA angekündigt. Die aufstrebende Fußballnation im Herzen Europas wurde bereits
im Juni 1950 von der FIFA aufgenommen. Eine eigene saarländische
Fußballnationalmannschaft nahm an der WM-Qualifikation für 1954 teil und spielte
dabei auch gegen den späteren Weltmeister Deutschland, dem man damals als Zeichen
der saarländischen Großherzigkeit den Sieg und später mit Helmut Schön sogar den
Bundestrainer überlassen hat.

UEFA Präsident Michel Platini wird somit keine andere Wahl bleiben, als das EM
Turnier 2012 an die Saar zu vergeben
. Hier an der Saar und nirgendwo sonst leben die
Fußballgötter, vereint mit der großen Genialität des Saarvolks und einem von der
Projektgruppe K3+ digitalisiertem Sportsgeist.

Bild: Eine der ersten Aufnahmen aus dem Simulationsraum des computergesteuerten
Fußballs

Foto: Projektgruppe K3+

Weitere Infos zum Fußball der Zukunft:
http://www.ausstellung-rausch.de/Seiten07/EinblickSimmulation.htm
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