Ausgang.
Bild: Marcel Mack, Künstlergruppe Kolzo

3.1.2012 Typisch deutsch - Sonderseiten

Morgen Kommt V-Nachtsmann, liebe ...

Wenn aus Fiktion Wirklichkeit spricht.
Über rechten Terror u. Geheimdienste

7 Fragen an die verantwortlichen parlamentarischen Kontrollgremien und die Verfassungsorgane.

Die Mörder und die Dienste - Zug um Zug?

Bild.de - Die Killer-Nazis sterben heute so und morgen so

Schutzlos in Deutschland - Die Toten

"Mut ist, Verbrechen zu beweisen, die angeblich nie passiert sind" (Misereor), wenn sie denn in Lateinamerika passieren ist das eine Sache, aber wenn sie vor der Haustür begangen wurden eine ganz andere, oder?

Das Bombenattentat auf das Saarbrücker PDS Büro - Es sollten bis zu 35 Personen ermordet werden.

Artikel, Buch und Wiedereröffnung des Verfahrens

Warum erst jetzt, nach 20 Jahren?


Der Mordversuch an 20 bis 35 Personen, die sich zum Zeitpunkt der geplanten Explosion im Wahlkampfbüro der „Linke Liste PDS“ im November 1990 in Saarbrücken aufgehalten hätten, wurde niemals aufgeklärt. Es wurde auch nicht ernsthaft ermittelt. Der Generalbundesanwalt, der sich eigentlich für zuständig erklärte, lehnte dennoch die Ermittlung 7 Tage nach dem versuchten Anschlag ab mit der Begründung: „Zwar liegt eine versuchte Katalogtat nach 129a Abs. StGB vor, es sind aber keinerlei Anhaltspunkte gegeben, daß die Tat von mehr als zwei Personen und damit von einer Vereinigung begangen wurde, die sich die Begehung von Straftaten nach 129a Abs. 1 StGB zum Ziel gesetzt hat. ...“

Wer hätte uns damals geglaubt, wenn wir gesagt hätten, dass wahrscheinlich staatliche Geheimdienste in den Attentatsversuch involviert sind. So wie die Polizei die Spuren verwischte und überhaupt nicht nach den Tätern ermittelte. Wer hätte geglaubt, dass der Geheimdienst Gladio Deutschland wahrscheinlich in diesen Jahren seine Zentrale im Saarland hatte? Wer hätte uns geglaubt, dass der „Verfassungsschutz“ möglicherweise mit am Tatort war als die Bombe gelegt wurde, wie dies mittlerweile aus anderen Mordfällen und rechtsradikalen Terroranschlägen bekannt ist?

Seit 3, 4 Jahren gibt es hervorragende Bücher, sowohl über die Machenschaften von Gladio (http://de.wikipedia.org/wiki/Gladio) als auch über die Verstrickungen des „Verfassungsschutzes“ in das Attentat von München. Zudem ist offensichtlich, dass der „Verfassungsschutz“ in die Mordserie der „Killer-Nazis“ verstrickt ist. 16.1.2012 - Mindestens fünf V-Leute, von mindestens vier verschiedenen Behörden haben dem Morden der „Killer-Nazis“ zugesehen (http://www.takt.de/z_Die_Ermordeten.htm).

Nach den Morden der „Killer-Nazis“ zeichnet sich ein Muster ab, das zurück reicht bis zum Massaker auf dem Oktoberfest 1980 (das vorher nicht oder so nicht erkennbar war).

Der vergessene Bombenterroranschlagsversuch auf die Parteizentrale der PDS in Saarbrücken im November 1990 ist ein wichtiger Baustein in diesem Szenario des Mordens. Die Blutspur zieht sich vom Münchener Oktoberfest 1980 bis zu den „Killer-Nazis“.


- Rechtlich besteht die Möglichkeit eine Wiederaufnahme eines Verfahrens gegen die potentiellen Mörder von 1990 (PDS Büro) zu erreichen.

- Der Artikel ist in Arbeit.

- Das Buch ist in Arbeit.
Dem Roman liegen die Ermittlungsakten „Versuchter Sprengstoffanschlag z. N. der PDS-Geschäftsstelle“, 19.11.1990 und „Strafanzeige – Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion“ im VHS-Zentrum Saarbrücken, 1999 zu Grunde. 1990 wurde in der Beethovenstraße in Saarbrücken eine 6 Kilo Bombe unter der Eingangstreppe zum PDS Büro gefunden. Als die Bombe entschärft wurde, zeigte die Zeitschaltuhr noch 6 Minuten bis zur vorgesehenen Detonation. Bei Explosion dieser Splitterbombe wären in dem darüber liegenden Raum 20 bis 30 Personen getötet oder schwer verletzt worden. Es war der größte Mordanschlagversuch mit einer Bombe seit dem Massaker auf dem Münchener Oktoberfest 1980. Acht Jahre später explodierte eine Bombe am Saarbrücker Volkshochschulzentrum. Im Gebäude der VHS wurde damals die Wehrmachtsausstellung gezeigt. Der Sachschaden betrug 500 000 Euro. Bombenanschläge und Brandanschläge wurden in den vergangenen 20 Jahren im Saarland einige verübt, ohne dass auch nur ein einziges Delikt aufgeklärt wurde.

Die Handlung der Geschichte basiert auf dem Aktenmaterial staatlicher Behörden und eigener Recherche. In den Roman fließen Erlebnisse und Reflexionen aus jenen Tagen mit ein. Die beiden Autoren waren mit dabei als die Bombe am 19.11.1990 in der Saarbrücker Beethovenstraße unter der Eingangstreppe entdeckt wurde. Es werden Zusammenhänge hergestellt, die bis zum Oktoberfest-Massaker zurück reichen, aber auch die „Killer-Nazis“ der Jetztzeit und die im Hintergrund agierenden Geheimdienste als Kontinuum im Blick haben.
Im Zentrum dieses Romans steht das gescheiterte Bombenattentat auf das PDS Büro in Saarbrücken.


Bernd Rausch

 

 

Wir laden alle, die an einer Mitarbeit oder einer Unterstützung interessiert sind, herzlich zu einem Treffen ein. Es findet am Dienstag, den 7.02.2012 ab 18 Uhr im Gasthaus Bingert, Nauwieserstr. 7, 66111 Saarbrücken statt.

Um eine Wiederaufnahme des Verfahrens zu erreichen brauchen wir Unterstützung, Kosten für den Rechtsanwalt, usw. Um das Buchprojekt in einem notwendig-kurzen Zeitrahmen realisieren zu können brauchen wir Unterstützung.

Kontakt zur Arbeitsgruppe der Stadtzeitung Saarbrücken und den Buchautoren: takt@takt.de

Spenden Bitte (Kennwort) Rechtsstaat) an: Verein zur Förderung u. Verbreitung von Kultur... , Kto.: 0090014853, BLZ: 590 501 01, Sparkasse Saarbrücken.

 

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